Kundenrezensionen


1 Rezension
5 Sterne:
 (1)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5.0 von 5 Sternen humorvoll und unterhaltsam, 25. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eat, Sleep, Ride: How I Braved Bears, Badlands and Big Breakfasts in My Quest to Cycle the Tour Divide (Taschenbuch)
Paul Howard beschreibt in "Eat, Sleep, Ride,..." seine Teilnahme an der Tour Divide im Jahr 2009. Bei diesem längsten - und vermutlich härtesten - Mountainbike Rennen der Welt folgen die Teilnehmer über eine Distanz von 4418 km der kontinentalen Wasserscheide längs durch die Rocky Mountains, überwiegend auf Forst- und Landwirtschaftswegen von Banff, Kanada, bis nach Anthelope Wells an der Grenze zu Mexiko. Die Fahrer verpflichten sich dabei freiwillig einem Ehrenkodex, der verlangt, dass die Strecke im sog. Selbstversorgermodus zurück zu legen ist, d.h. man ist während des Rennens auf sich allein gestellt und darf nur kommerzielle Dienste in Anspruch nehmen, die prinzipiell jedem Fahrer zur Verfügung stünden. Es gibt keine Rennorganisation außer der auf offiziellem Kartenwerk und als GPS Koordinaten vorgegebenen Strecke. Die gesamte Distanz darf nur mit eigener Muskelkraft zurück gelegt werden, wobei jeder seine Etappenlängen frei wählen kann. Der aktuelle Streckenrekord (2012) liegt bei 16 Tagen, 2 Stunden und 45 Minuten. Brutto! Howard kam nach gut 27 Tagen ins Ziel, was u.a. dem schlechtem Wetter geschuldet war, so dass die Forstwege über lange Abschnitte verschlammt waren und jeden Meter zur Qual machten. Spannend und unterhaltsam nimmt der Autor den Leser mit auf die oft strapaziöse Reise, als säße man selbst im Sattel. Dabei beschränkt er sich nicht auf die Beschreibung der grandiosen Landschaft sondern schildert mit Humor und stets einer Portion Selbstironie seine Begegnungen mit Einheimischen und Mitfahrern und seine Furcht vor den Grizzly Bären, deren Spuren ihn auf weiten Teilen der Strecke begleiten. Die Gliederung in Kapitel, die jeweils die Erlebnisse eines Tages umfassen, machen das Buch zur idealen Kurzweillektüre nach Feierabend. Insgesamt sehr unterhaltsam und spritzig geschrieben und durch die zahlreichen Tipps zur Fahrradtechnik und zur Ausrüstung ein Muss für den geneigten Nachahmer.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen