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5.0 von 5 Sternen Nichts für schwache Nerven!
Bernd Marquardt hatte in letzter Zeit wirklich ausgesprochen viel Pech. Erst trennt sich seine Frau Karen von ihm, die er schlicht und einfach vernachlässigt hatte und dann verlor er auch noch seinen Job. Denn zu diesem Zeitpunkt war er in der Firma seines Schwiegervaters angestellt, was natürlich so nicht mehr möglich war, nachdem die Ehe seiner Tochter...
Vor 2 Monaten von Kerry veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rezension zu "Bierbrut"
Bernd ist vom Leben gebeutelt. Nach seiner Scheidung bekommt er zuerst einmal gar nichts auf die Reihe. Erst als sein HartzIV ausläuft kommt er in die Gänge und macht sich auf, einen Job zu suchen. Immerhin kommen ja auch seine Kinder zu Besuch und da will er endlich aus seinem Loserdasein heraus kommen. Bernd hat Glück und ergattert gleich schon einen Job...
Vor 21 Tagen von Zsadista veröffentlicht


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für schwache Nerven!, 18. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Bierbrut: Horror-Krimi (Kindle Edition)
Bernd Marquardt hatte in letzter Zeit wirklich ausgesprochen viel Pech. Erst trennt sich seine Frau Karen von ihm, die er schlicht und einfach vernachlässigt hatte und dann verlor er auch noch seinen Job. Denn zu diesem Zeitpunkt war er in der Firma seines Schwiegervaters angestellt, was natürlich so nicht mehr möglich war, nachdem die Ehe seiner Tochter gescheitert war. Karen fand recht schnell einen neuen Mann, Viktor und zog mit den gemeinsamen Kindern Peter und Laura zu ihm. Zurück blieb Bernd in einer kleinen Wohnung, ohne Job, ohne Zukunft.

Auch jetzt hat sich an Bernds Situation nichts geändert, sie ist eher noch schlimmer geworden, denn auch seine staatliche Unterstützung läuft aus, sprich: Wenn das Geld, welches er jetzt hat, alle ist, gibt es kein neues. Ein Job muss her, irgendeiner, egal was. Bernd hängt sich richtig rein, hat nicht wenige Vorstellungsgespräche und dennoch, entweder gibt es Bewerber, die sind besser qualifiziert oder jünger oder beides. Ein letztes Bewerbungsgespräch hat Bernd noch und zwar an einem eher ungewöhnlichen Ort. In einer Kneipe ist er mit Guido Davids verabredet. Dieser sucht jemanden für den Vertreib von Hanseaten-Bräu, einem Bier, dass in Hamburg hergestellt und nur dort vertrieben wird. Neben der Auslieferung des Bieres würde auch Akquise zu Bernds Job gehören. Bernd, der gerne mal ein Bier trinkt, wäre sehr angetan von diesem Job und in der Tat bekommt er ihn auch.

Mit Feuereifer macht er sich an die Arbeit und ist überaus erfolgreich. Das Hanseaten-Bräu verkauft sich großartig, Bernd kommt kaum mit den Lieferungen hinterher, denn jede Kneipe, die er akquiriert, ordert umgehend Nachschub, sobald die Verkostungsflaschen alle sind. Bernd ist glücklich, sein Job macht ihm Spaß, er verdient nicht schlecht und auch vor seinen Kindern braucht er sich nicht mehr zu schämen, wie zu Zeiten, als er arbeitslos war. Mit das Beste für Bernd ist allerdings, dass er zusätzlich zu seinem Lohn auch noch pro Woche eine Kiste Bier gestellt bekommt, denn auch Bernd ist ein großer Fan dieses Bieres. Doch irgendwas scheint mit den Menschen zu passieren, nachdem sie Hanseaten-Bräu getrunken haben. Plötzlich und unerwartet werden sie aggressiv, doch das ist erst der Anfang der Veränderungen, die mit dem Genuss von Hanseaten-Bräu einhergehen ...

Nichts für schwache Nerven! Der Plot wurde spannend und wahnsinnig abwechslungsreich erarbeitet. Nicht mal im Ansatz hatte ich eine Idee, wohin mit die Geschichte führen würde und ganz ehrlich, so was hätte ich mir im Leben nicht selbst ausdenken können. Bei der Lektüre des Buches musste ich immer wieder denken "Zum Glück trinkst du kein Bier", denn ich bin mir nicht sicher, ob mir der Genuss eines Bieres nach der Lektüre des Buches überhaupt noch gemundet hätte. Was mit einer interessanten Geschichte beginnt, entwickelt sich immer weiter in Sphären, die definitiv nichts für zartbesaitete Leser sind! Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Hier sticht natürlich eindeutig Protagonist Bernd hervor, bei dem der Leser nach und nach eine Wandlung miterleben kann, die Bernd sogar selbst mitbekommt, sich allerdings völlig außer Stande sieht, irgendetwas gegen diese Entwicklung zu tun - einfach großartig. Besonders hat mir hier gefallen, wie innerlich zerrissen Bernd ist, denn einerseits ist er ein rational denkender Mensch, der weißt, das irgendwas mit ihm geschieht und auf der anderen Seite sind dort neu erwachte Instinkte, die fordern, ausgelebt zu werden, koste es, was es wolle. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd und erschreckend realistisch geschrieben, sodass ich mir selbst zwischendurch immer wieder zu meinem starken Magen gratuliert habe, denn wäre ich in dieser Beziehung etwas sensibler eingestellt, wüsste ich nicht, ob ich die Lektüre des Buches so ohne weiteres überstanden hätte.
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5.0 von 5 Sternen Absolut überzeugend, 8. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bierbrut: Horror-Krimi (Kindle Edition)
„ Warnung: Dieses Buch ist ein Slow Burner, vom Krimi zum extremen Horror. Man muss es lesen, um es zu begreifen. Bierbrut ist definitiv nichts für sanfte Gemüter oder Leute mit einem schwachen Magen. Ihr seid jetzt gewarnt. Empfohlen ab 18 Jahren." (Buchzitat)

Eine bessere Warnung kann es für meinen Büchergeschmack gar nicht geben, da ich aber leider schon oft durch "reißerische" Aufmachungen enttäuscht wurde, tastete ich mich vorsichtig an „Bierbrut“ heran.

Hauptprotagonist Bernd Marquardt hat den Tiefpunkt seines Lebens erreicht, arbeitslos, pleite und geschieden versucht er sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Bei einem Vorstellungsgespräch wird ihm sofort ein Job als Bierlieferant angeboten und bei der guten Bezahlung kann Bernd nicht Nein sagen. Eine verhängnisvolle Entscheidung die sich zu einem wahren Albtraum entwickelt.

Die Story von „Bierbrut“ ist ein Erlebnis für den Leser, der sich auf diesen Lesestoff einlässt. Beginnend wie ein seichter Krimi, schnell gefolgt von Horror bis hin zu schmatzigen Splatterszenen ist alles dabei. Ebenfalls lässt die Geschichte einen nicht erahnen in welche Richtung es geht. Mutmaßungen sind überflüssig, da einen das Buch im nächsten Moment wieder völlig überraschend von den Socken haut.

Der Charakter von Bernd ist sympathisch, detailiert beschrieben und lässt den Leser seine Veränderungen hautnah miterleben. Der Schreibstil hat eine Gewisse Art an sich die fesselt. Unterhaltsam und spannend.

Fazit
Rasant, anders, ekelhaft und erschreckend geschrieben, ich bin absolut überzeugt! „Bierbrut“ hat die oben erwähnte Warnung mehr als verdient. Nikolas Preil hat mit der Monster, Mörder, Mutationen Reihe eindeutig einen neuen Fan gewonnen! Von mir gibt es 5 Blutsterne und eine Leseempfehlung für alle, deren Ekelgrenze etwas höher angesiedelt ist ;)
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5.0 von 5 Sternen Ich fand es total klasse, 17. Juni 2014
Von 
Beate Senft (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bierbrut: Horror-Krimi (Kindle Edition)
Bernd ist weit von einer Glückssträhne entfernt. Seine Frau hat ihn wegen eines anderen Mannes verlassen, seine geliebten Kinder darf er nur am Wochenende sehen und arbeitslos ist er auch noch. Da das Arbeitslosengeld ausläuft, macht er sich verzweifelt auf die Suche nach einem Job, was gar nicht so einfach ist. Doch dann scheint er endlich mal wieder Glück zu haben. Er bekommt eine Stelle als Bierlieferant für ein neues, lokales Bier inklusive Firmenwagen und einer Kiste Bier pro Woche für sich selbst. Na, wenn das kein Traumjob ist. Es läuft auch alles super. Die Kneipenwirte bestellen immer wieder und alle sind ganz verrückt nach diesem Bier. Doch dann geschehen seltsame Dinge. Erst in Bernds Umgebung und dann mit ihm selbst.......

Ich machte gerade eine schwere Zeit durch, weil mein geliebtes Katerchen sehr krank war und konnte mich auf kein Buch konzentrieren. Dabei wäre die Ablenkung wirklich super gewesen. Dann erinnerte ich mich an "Bierbrut", den ersten Band der Reihe "Monster, Mörder, Mutationen" von Nikolas Preil, das ich mir kurz zuvor als eBook runtergeladen hatte. Einen Versuch wollte ich noch machen. Das Buch ist nicht dick und Horror geht doch eigentlich immer. Und ich wurde, zum Glück, nicht enttäuscht.

Von der ersten Seite an hatte mich das Buch in seinen Bann geschlagen. Langsam aber sicher baut sich eine unerträgliche Spannung auf, die sich dann in einem großartigen Finale entlädt. Der Autor verzichtet ganz auf schmückendes Beiwerk. Jedes Wort ist wichtig für die Geschichte. So konnte überhaupt keine Langeweile aufkommen. Durch den flüssigen Schreibstil flog ich geradezu von Seite zu Seite und konnte wirklich für kurze Zeit meine Angst um den Kater in den Hintergrund schieben.

Die Geschichte ist der Knaller. Von so einem Bier hatte ich zuvor noch nie gehört und es gefiel mir außerordentlich gut. Von Bernd erfahren wir eine ganze Menge währen die anderen Charaktere eher im Hintergrund bleiben. Und das ist auch gut so. Wie bei diesen Geschichten üblich, muss man sich von dem Einen oder Anderen verabschieden. Einen guten Rat gebe ich euch aber: Bitte lasst das Essen während des Lesens. Ich begann das Buch mitten beim Frühstück und war an den entsprechenden Stellen zum Glück fertig. Der Ekelfaktor ist teilweise schon recht hoch.

Eigentlich spricht das alles für 5 Punkte und ich habe lange überlegt ob ich sie geben soll. Eigentlich möchte ich mir gerne noch etwas Luft nach oben lassen, aber da es wirklich nichts zu meckern gibt wäre es unfair nur 4 Punkte zu vergeben. Vor allen Dingen, weil mich die Story immer noch beschäftigt und ich die ganze Zeit schon überlege wie es manchen Charakteren wohl jetzt geht. Also dann doch 5 von 5 Punkten für "Bierbrut" und eine Leseempfehlung für alle Fans von Lee und co. Leute mit empfindlichem Magen sollten besser die Finger davon lassen.

Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band "Amok Snuff" der auch schon auf meinem Reader wartet und bin sehr gespannt, was Nikolas Preil für seine Reihe " Monster, Mörder, Mutationen" noch so alles ausgeheckt hat.

© Beate Senft
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4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und Ekelerregend, 11. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Bierbrut: Horror-Krimi (Taschenbuch)
Bernd Marquardt ist nach seiner Scheidung nicht wieder richtig auf die Beine gekommen. Seinen Job in der Firma seines Schwiegervaters hat er natürlich auch verloren. Er ist komplett pleite und verzweifelt sucht er nun einen Job. Da eröffnet sich für ihn die Möglichkeit als Bierlieferant im Hamburg zu arbeiten. Bernd greift sofort zu und beginnt Hamburgs Kneipen mit einem neuen lokalen Bier zu versorgen. Das Gehalt ist gut, die Arbeit einfach und das Bier wird ihm praktisch aus den Händen gerissen. Doch dann geschehen merkwürdige Dinge. Etwas scheint nicht zu stimmen und in den nächsten Wochen wird Bernd schreckliche Dinge erleben.

Dieses Buch von Nikolas Preil beginnt als ganz normaler Krimi wird aber nach kurzer Zeit zum wahren Horrorszenario. Dieses Buch ist nichts für zartbesaitete Menschen. Jeder der dieses Buch lesen möchte sollte über einen starken Magen verfügen und sich nicht so schnell aus der Fassung bringen lassen. Auch ich habe beim Lesen stark mit mir gekämpft und war froh, dass mein Magen leer war. Sonst hätte ich ihn vielleicht wieder geleert. Der Autor spricht sogar eine Warnung aus und empfiehlt die Lektüre erst ab einem Alter von 18 Jahren. Nachdem ich dieses Buch nun gelesen habe kann ich diese Empfehlung nur unterstützen.

Dieses Buch ist für Leser gut geeignet, die sich vor nichts ekeln und denen auch abstruse sowie extreme Handlungen nicht aufs Gemüt schlagen. Mich hat dieses Buch voll überrascht, kalt erwischt und zusätzlich aber auch gut unterhalten. Die Nachfolgegeschichte Amok Snuff habe ich mir auch bereits gekauft. Ich bin sehr gespannt was Nikolas Preil noch für Ideen auf Lager hat.

Bierbrut hat mir gut gefallen und ich vergebe 9 von 10 Punkte.
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5.0 von 5 Sternen Rundherum gelungen und sehr ergreifend, 31. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bierbrut: Horror-Krimi (Kindle Edition)
Ich hätte nicht gedacht, dass Bier, das ich noch nicht mal mag, nicht nur eine berauschende, sondern auch derart spannende Wirkung erzielen kann. Schon alleine der erste Satz in der Beschreibung "Bernd war stolz auf seinen Sohn, dass er das Opfer war…", macht unwahrscheinlich neugierig.

Ein nicht gerade von Glück gesegneter Mann, von der Frau verlassen, die Gedanken stets um seine Kinder kreisend und kurz vor dem finanziellen Abstieg, nimmt trotz einem viel versprechenden neuen, aber verhängnisvollen Job, durch seine Naivität und Not, einen tragischen Verlauf.

Diese Einschübe über Sinn von Zusammenhängen, überhaupt diese Wort- und Gedankenspielereien von oder nicht sinnigen Zusammenhängen sind sehr originell und find ich richtig klasse. Das unterstreicht auch noch mal sehr gut den Charakter von Bernd, was ihn in seiner sympathischen und naiven Art sehr authentisch erscheinen lässt.

Man weiß absolut gar nicht, wohin die Umstände und der neue Job Bernd führen werden. Alles liest sich daher recht fesselnd. Die Umwandlung erfolgt schleichend und der Horror überfällt einem wie ein donnerndes Gewitter.
Diese langsame bis horrormäßige Steigerung stellt aber dadurch optimal den Kontrast der beiden Charaktere von Bernd dar, den wahren, menschlichen und den, der er durch das Bier geworden ist, um genau den Zweck und das Ergebnis des Testes, das dahintersteckt, anzudeuten und abzuwarten. Sehr grausig dadurch auch nochmals die Szene mit dem Sohn, aber notwendig, um den Gegensatz der zwei Seelen in dem Monster deutlich hervorzuheben.

Ich bin von dem Buch nicht weggekommen. Es hat mich sehr erstaunt und beeindruckt, denn es ist ein wirklich äußerst gelungenes, spannungsgeladenes Werk, von Anfang bis zum letzten Wort, mit einer für mich neuen, erfrischenden Idee. Das Ende wirkt noch lange nach durch den so eindringlichen und bilderreichen Schreibstil. So hinterlässt der Schluss einen menschlichen, traurigen Bernd, der nun mit seinem Schicksal hadern und einem einsamen Dasein in der Unterwelt fristen muss, für ein Dilemma, in das er so unschuldig reingeraten und eigentlich nicht verantwortlich ist, so dass man am Ende nur eins empfinden kann, Mitleid. Einfach überwältigend.
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4.0 von 5 Sternen Monster oder Superheld?, 24. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Bierbrut: Horror-Krimi (Kindle Edition)
Bernd hat es nicht leicht, seine Frau hat einen anderen und trennt sich von ihm. Die gemeinsamen Kinder sieht er nur noch am Wochenende und seinen guten Job beim Schwiegervater ist er aus los. Nach endlosen Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen findet er nun endlich einen neuen Job. Und dann auch noch einen der ihm gefällt, er soll sich um den Vertrieb eines neues Bieres Hanseaten-Bräu kümmern. Zu spät merkt er was dieser neue Beruf mit sich bringt....

Das Buch ist nichts für schwache Gemüter und ich empfehle auch nicht nebenbei zu Essen. Ich muss gestehen ich habe noch nie ein Buch in der Richtung gelesen und hatte am Anfang Zweifel ob es mir zusagt. Doch das hat es, der Autor schafft es durch seine sachliche Beschreibung, dass das Buch mir gefällt. Gerade bei den ich sag mal widerlichen und bizarren Szenen hat mir die Ausdrucksweise des Autors sehr gut gefallen.Ich konnte mir alles sehr gut bildlich Vorstellen, was nicht immer so gut war, den manches wollte ich mir gar nicht Vorstellen.

Der Plot als solches ist überraschend und Spannungsreich und sehr schockierend. Bernd steht als Hauptprotagonist im Vordergrund und wir Leser erleben Haut nah seine Veränderung mit, sehr interessant fand ich auch über seinen inneren Kampf zu lesen.

Das Buch lässt mich leicht verstört zurück und ich frage mich, darf ich ein Buch mit solchen Szenen gut finden? Kann ich sagen ich habe es gerne gelesen? Irgendwie Ja, obwohl einiges wirklich eklig und abstoßend war, hat es mir doch Erschreckenderweise gut gefallen und ich werde die Reihe Monster, Mörder, Mutationen weiter verfolgen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Täter oder Opfer?, 25. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Bierbrut: Horror-Krimi (Taschenbuch)
„Bierbrut“ ist die Geschichte von Bernd: Er ist ganz unten angekommen, Job, Frau und Kinder, Auto - alles weg! Auch sein Selbstwertgefühl ist am Boden, als ihm Guido einen Job anbietet: Er soll Bier ausfahren und dabei neue Kunden akquirieren. Bernd bekommt sogar einen Firmenwagen und darf sich ab und zu eine Kiste „Hanseaten-Bräu“ für den persönlichen Bedarf abzwacken.

Merkwürdige Dinge geschehen: Bernd verändert sich, wird aggressiv, legt sich sogar mit den Eltern von Kevin an, einem Klassenkameraden seines Sohnes. Außerdem hat er erotische Träume, die sich schon bald erfüllen werden.

Schnell fordert das Bier den ersten Toten und auch Bernd ist ihm verfallen. Er braucht eine immer höhere Dosis. Irgendetwas im Bier hat die Kontrolle über seinen Körper übernommen. Aber es schmeckt ihm und er fühlt sich prima, also verdrängt er diese Vorkommnisse.

Kurz darauf ist bereits der zweite Tote zu verzeichnen. Aber Bernd denkt nur noch an das Eine: Bier, Bier, Bier… Auch Fleisch ist angesagt, am liebsten roh! Als er wegen der Auseinandersetzung mit Kevins Eltern vor Gericht steht, wird es unappetitlich und führt schließlich zu einer Katastrophe…

Die Geschichte kommt langsam, aber gewaltig! Vom Krimi zum Horror, in der Tradition eines Clive Barker oder Stephen King als Richard Bachman. Denn Bernd ist sich seiner Verwandlung durchaus bewusst, kommt aber einfach nicht dagegen an: Bernd ist Zwei: einer denkt, der andere handelt.

Nikolas Preil ist das Pseudonym von Christian Sidjani. Er schreibt seit mehr als 25 Jahren. Schreiben ist für ihn eher Berufung als Beruf und das merkt man auch. Der Autor hat eine Art mit der Sprache umzugehen, die unnachahmlich und so angenehm ist, dass man seinem morbiden Charme glatt erliegt.

Fazit: „Bierbrut“ ist ein gelungener Mix aus Ekel, Sex und Gewalt. Eine extrem kranke, dennoch hochspannende Geschichte, die mich mörderisch gut unterhalten hat!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rezension zu "Bierbrut", 3. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Bierbrut: Horror-Krimi (Kindle Edition)
Bernd ist vom Leben gebeutelt. Nach seiner Scheidung bekommt er zuerst einmal gar nichts auf die Reihe. Erst als sein HartzIV ausläuft kommt er in die Gänge und macht sich auf, einen Job zu suchen. Immerhin kommen ja auch seine Kinder zu Besuch und da will er endlich aus seinem Loserdasein heraus kommen. Bernd hat Glück und ergattert gleich schon einen Job. Er soll sich um den Vertrieb des Hanseaten-Bräu Bieres kümmern und den Umsatz in den Kneipen ankurbeln. Zunächst erscheint das ganze als Traumjob. Er bekommt selbst ein paar Kisten des exzellent schmeckenden Bieres und einen Geschäftswagen dazu. Doch nach einiger Zeit entwickelt sich das ganze eher zum Alptraumjob. Bernd scheint es, dass das Bier süchtig und ziemlich gewalttätig macht. Die Situation eskaliert immer mehr als Bernd merkt, dass er selbst in den Sog des Bieres geraten ist. Kurz darauf passieren dazu noch seltsame Morde. Was ist das Geheimnis des seltsamen Gebräus und kommt Bernd noch mal aus der Spirale des Wahnsinns heraus?

„Bierbrut“ fängt ganz harmlos an. Bernd selbst hat so einige Zweifel an sich selbst bis ihn dann sein neuer Job wieder Kraft zu Taten gibt. Bis zu einem gewissen Punkt fand ich die Story auch ganz gut … doch der Mittelteil a la „Ich tunke rohes Fleisch in meine Kotze und mampf das dann genüsslich“ oder die komplette Szene im Gerichtssaal ( näheres lasse ich weg ) fand ich dann mehr als widerlich. Wobei mir das Ende an sich wieder sehr gut gefallen hat, auch wenn das eigentliche Ende etwas seltsam war und einige Fragen offen lies. Ich mag schon Horror aber so ekelhafte Szenen muss ich doch echt nicht lesen. 2 Sterne für die Grundidee der Geschichte, wobei ich mich ehrlich richtig amüsiert habe, als Bernd das Fleisch kaufen gegangen ist … nur danach nicht mehr …
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5.0 von 5 Sternen Gut durchdacht !, 18. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bierbrut: Horror-Krimi (Kindle Edition)
Ich war zuerst skeptisch ob der Roman etwas für mich ist. In den Rezensionen ist immer wieder von Ekelszenen zu lesen. Was normalerweise nicht so mein Fall ist. Ekelszenen gibt es im hinteren Teil des Romans, aber sie passen in die Geschichte und haben mir zumindest obwohl sie Detailgenau beschrieben sind nicht so viel ausgemacht. Die Story ist gut durchdacht und fesselnd. Ich selber habe den Roman an einem Tag durchgelesen.

Bin sehr gespannt auf die anderen Teile der Serie und hoffe sie sind genauso gut wie Bierbrut.
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5.0 von 5 Sternen Sehr gut geschrieben - macht spaß, 6. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bierbrut: Horror-Krimi (Kindle Edition)
Ein wuderbares Buch, welches durch das Leben von Bernd führt, dessen Entscheidungen immer glaubhaft sind (Also keine "geh da doch nicht rein" Situationen). In Preils eigenen sehr objektiven (in einem positiven Sinne) Schreibstil. Einzig das Ende weist meiner Meinung nach leichte Schwächen auf und wirkt zu aufgesetzt. Trotzdem eines der besten Horror-Bücher, die ich kenne.
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Bierbrut: Horror-Krimi
Bierbrut: Horror-Krimi von Nikolas Preil (Taschenbuch - 9. Mai 2014)
EUR 8,99
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