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Kundenrezensionen

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am 3. April 2016
Eine aufregende Reise in die Vergangenheit!

Hanni Münzers Buch ist eines, über das ich mit Sicherheit noch lange nachdenken werde.
Es ist das altbekannte Muster vieler Frauenromane: Frau findet einen Hinweis auf ein Familiengeheimnis und schon geht sie los, die Reise in die Vergangenheit. Und das ist genau mein Ding!
Deswegen hat mir dieses Buch auch so herrlich gut gefallen.

Ich liebe starke Frauen und in diesem Buch gibt es mehr als genug davon - wenn sie auch von außen nicht immer so aussehen mögen. Jede einzelne von ihnen ist eine Heldin: Elisabeth, Marlene, Deborah, Ottilie und wie sie alle heißen mögen.
Sie wurden in einer Zeit geboren, in der man entweder die Augen verschließen konnte oder mutig sein und kämpfen. Ich bewundere sie, dass sie es geschafft haben, sich gegen die Nazis zu stellen und dabei große Verluste erleiden mussten.

Am Anfang und zum Ende hin war das Buch unglaublich spannend. Die Kapitel sind sehr kurz, was ich stets begrüße. Doch in der Mitte des Buches gab es dann einige Kapitel, die sich dennoch zu sehr in die Länge zogen und mich ein wenig langweilten.

Alles in allem handelt es sich hier aber um ein großartiges Meisterwerk einer mir bis dato unbekannten Autorin. Es lohnt sich wirklich dieses Buch zu lesen!
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am 17. Januar 2014
Dieses Buch ist ein Juwel. Selten hat mich eine Geschichte so emotional berührt und mitgenommen. Es beinhaltet alles, was einen großen Roman ausmacht. Unvergessliche Charaktere, die einem so nahe kommen, als würde man sie persönlich seit langem kennen, eine faszinierende und wunderbar gefühlvoll umgesetzte Geschichte, die trotzdem von einer Spannung getragen wird, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Tatsächlich hat mich dieses Buch um meinen Schlaf gebracht, denn ich habe ununterbrochen gelesen. Und das passiert mir nur sehr sehr selten.
Ich habe die Geschichte als Elisabeth miterlebt und dann als deren Tochter Deborah. Ich bin mit Ihnen von München nach Berlin, von Zürich bis nach Wien und Krakau gereist. Ich habe mit ihnen geliebt, gelitten und gehasst und ich habe gelacht und sogar geweint. Auch Marlene, Deborahs Freundin, kam mir unheimlich nahe. Ihr Mut und ihre Tatkraft haben mich beeindruckt. Und es gibt einige herrlich tragikomische Situationen in diesem Buch, wie zum Beispiel die Begebenheit mit dem alten General, die mit das Beste und Lustigste sind, das mir je untergekommen ist.
Beeindruckt hat mich auch die historisch genaue Rahmenhandlung, die mir noch etwas Neues vermitteln konnte. Doch noch mehr hat mich der ausdruckstarke Schreibstil überrascht. Manche Passagen sind von einer solchen Tiefe und trotzdem so voll einfacher Wahrheit, dass sie mich sprachlos zurückließen, ich sie mehrmals gelesen und dabei genickt habe und ich mir anschließend Notizen gemacht habe. Das passierte mir zuletzt bei Kehls Vermessung der Welt."
Die Geschichte von Moriah, der ersten Ameise, die von Adam im Paradies getötet wird und die Gustav seinem kleinen Sohn Wolfgang erzählt, könnte von Saint-Exupéry stammen. Sie ist so zauberhaft schön, dass ich mich zunächst wunderte, dass ich sie noch nicht kannte, dabei ist sie von der Autorin selbst verfasst worden - wie ich nach nochmaliger Lektüre der Widmung feststellte. Ebenso wie das Gedicht "Honigtot".
"Honigtot" ist ein aufwühlender Roman, der noch lange in mir nachwirken wird. Nein, das stimmt nicht. Er wird mir unvergesslich bleiben. Jetzt, da ich Hanni Münzer für mich entdeckt habe, werde ich auch alle ihre anderen Bücher lesen. Danke für diesen Lesegenuss!
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am 28. März 2016
eine ergreifende Geschichte.

Selten hat mich ein Buch so bewegt. Ein Buch, welches man kaum weglegen kann, ist ein sehr gutes Buch. Ein Buch, über dass man noch Wochen und Monate später nachdenkt ist ein mitreißendes Buch. Damit könnte ich eigentlich diese Rezession abschließen, da alles gesagt ist.

Das Buch beschreibt das Schicksal einer jüdisch/deutschen Familie in den Zeiten von Hitlers Aufstieg und der nationalsozialistischen Zeit.
Ein kleines Schmankerl hierbei ist die Geschichte in der Geschichte.

Das Schicksal von Elisabeth, die ihre Berühmtheit zum Schutz ihrer Familie einsetzte und später erkennen musste, dass dies gegenüber den Ränkespielen der Politik und der Brutalität seiner Schergen nicht ausreichte, war schon aufwühlend.
Der Leidensweg ihrer Tochter Deborah, welche mit der Zeit erkannte, dass sie sich in die Fänge eines "Stiefvaters" begeben hatte, welcher sie mit den schönen Seiten des Lebens verführte und später mit seiner Macht und dem ihm zur Verfügung stehenden Apparat unterdrückte / erpresste, war teilweise ergreifend und herzzerreißend.

Die letzten Kriegsjahre / Leidensjahre von Deborah wurden meiner Meinung nach etwas sehr kurz "abgefrühstückt". Allerdings kann sich der Leser auch diesen Rest denken. Am Ende blieben im Buch einige Fragen unbeantwortet - so z.B., weshalb Deborah nie auf die öffentlichen Aufrufe von Marlene reagiert hatte oder weshalb Marlene in diesen Aufrufen nicht erwähnte, dass sie über das Schicksal des Wolferl Auskunft geben konnte.
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am 23. Dezember 2015
Noch selten habe ich eine eingängigere, plastischere Schilderung der Grausamkeiten der Nazi-Diktatur, der Leiden der Bevölkerung während des Krieges und schon davor und der Scheuslichkeit des Holocausts in Romanform gelesen. Hätte ich eine ordentlich nach Genren sortierte Buchsammlung oder gar -handlung, ich wüsste nicht, in welches Regal ich das Werk von Hanni Münzer einsortieren sollte: Historienroman, Liebesroman, Bestseller, Thriller, Frauenliteratur, Geschichte, gar die Erotikabteilung oder das Horrorregal kämen in Betracht. Wahrscheinlich bekäme es einen Top-Platz auf allen Regalen, weil es so viele Aspekte erfasst , abdeckt und unter die Haut gehend beschreibt . Der Preis von 3,99 € als E-Book erklärt sich mir nicht. Hier gilt keinesfalls "Was nix kostet, ist nix". Der 4 Generationen umfassende Roman mit Deborah und Marlene in den Hauptrollen hat es wahrlich in sich und kann ich nur empfehlen.
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am 17. Februar 2014
Ich bin jemand, der gerne und viel liest, aber meistens Bücher aus dem Genre SciFi und Phantasie, gerne auch mal Krimis und Thriller. Insofern war ich fast etwas skeptisch, habe mich aber aufgrund der vielen positiven Rezensionen und der Möglichkeit, das Buch per Prime auszuleihen, für einen Versuch entschieden.
Selten bin ich so positiv überrascht worden!
Bei aller Sparsamkeit mit Superlativen, aber dieses Buch ist schlicht und ergreifend ein kleines Meisterwerk. Ich hoffe, die Autorin findet einen Verlag für eine Printversion, damit auch Nicht-Kindle-Besitzer in den Genuss kommen.
Aber jetzt zum Buch: Zunächst lässt sich das Werk nicht fest einer Kategorie zuordnen: Ist es ein Krimi, eine Liebesgeschichte oder ein historischer Roman zur Zeit der Naziherrschaft?
Vermutlich von allem ein bischen und das ist wohl eines der Merkmale, die das Buch zu fazinierend machen. Die geschichtlichen Ereignisse sind zwar jedem bekannt, der nicht 100% des Geschichtsunterrichtes geschwänzt hat. Aber diese dunklen Zeiten aus der Sicht einer Familie mit jüdischem Vater und deutscher Mutter zu erleben, sind etwas besonderes. Sehr bedrückend, das menschenverachtende Gebaren der Nazis aus dieser Sicht zu erleben.
Trotzdem kommen auch Fans von Liebesgeschichten und Krimis auf ihre Kosten, da es die Autorin auf geschickte Art versteht, ein stimmiges Bild mit sehr sorgfältig gezeichneten Charakteren und einer tollen Story zu schaffen.
Ich will nicht zuviel verraten, daher sei die Rezension damit beendet. Ich hoffe, dem potentiellen Leser das Buch schmackhaft gemacht zu haben - es lohnt sich wirklich :-).
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am 25. September 2014
Wieder ein super guter Roman von Hanni münzer. Ich konnte gar nicht aufhören. Auch gibt das Buch Anstoß zum Nachdenken. So etwas darf nie wieder passieren.
Kann den Roman nur weiterempfehlen, wie auch die Trilogie
Seelenfischer 3 Bände. Band 4 kommt demnächst.
Für Honigtot 5 Sterne
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am 21. Februar 2016
ein rundum lesenswerter Roman. Es ist mein erstes buch von Hanni Münzer, bin ganz begeistert von ihrem brillanten Schreibstil.
für mich auch der geschichtliche Hintergrund sehr interessant, sehr spannend, freue mich schon sehr auf de 2. Band.
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am 27. Januar 2016
Die Autorin hat einen Schreibstill der die Charaktere zum Leben erweckt.
Man ist mitten im Geschehen und auch wenn viele Inhalte der Geschichte einen ans Herz gehen,
hilft die richtige Prise Humor einen wieder darüber hinweg.
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am 27. Januar 2016
Ein wirklich gutes Buch. Ich kannte Hanni Münzer vorher nicht aber sie hat einen tollen Schreibstil und es macht Spaß das Buch zu lesen.
Über die Story werde ich nichts verraten nur das ich sie sehr gut fand und mich auf den zweiten Band schon freue.
Die Figuren sind alle gut beschrieben und dargestellt so das ich Deborah und Marlene gleich mochte. Ein wirklich tragische und auch traurige Geschichte voller Mut. Ich kann das Buch nur empfehelen. Wirklich lesenswert! Bin sehr gespannt wie es weiter geht.
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am 4. Mai 2014
Wirklich daraturgisch gut aufgebaute Buch ...Spannung bis zu letzt und auch sehr aufwühlend... es zeigt einmal mehr, welche Machenschaften in diesem Regim aus Angst und Terror an der Tagesordnung standen
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