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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Schluss
Also erst einmal vorweg: Wow, das Buch hat mich wirklich überrascht. Nachdem ich das nun losgeworden bin, fange ich aber dann doch mal mit dem Inhalt an: Eine dreiköpfige Familie wird auf brutalste Art und Weise ausgelöscht. Der Familievater wurde erschossen, die Ehefrau vergewaltigt und dann getötet und das Kind wurde erstickt. Die Ermittlungen in...
Vor 7 Monaten von FlipFlopLady007 veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen einigermassen spannend, aber insgesamt zu unrealistisch
Insgesamt fand ich das Buch nicht schlecht, hatte mir aber aufgrund der überschwänglichen Bewertungen mehr erwartet. Generell finde ich die Story zu unrealistisch, denn die im Laufe des Buches selbst gelieferten Erklärungen des Mörders sind mir doch zu einfach und konstruiert. Außerdem ist mir persönlich zu viel Sperma im Spiel; es täte...
Vor 7 Monaten von Birgit Kohler veröffentlicht


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Schluss, 23. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Verräterisches Profil (Taschenbuch)
Also erst einmal vorweg: Wow, das Buch hat mich wirklich überrascht. Nachdem ich das nun losgeworden bin, fange ich aber dann doch mal mit dem Inhalt an: Eine dreiköpfige Familie wird auf brutalste Art und Weise ausgelöscht. Der Familievater wurde erschossen, die Ehefrau vergewaltigt und dann getötet und das Kind wurde erstickt. Die Ermittlungen in diesem Fall sollen Beate Bauer und ihr Team übernehmen. Die Suche nach dem Täter dieser grausamen Tat beginnt und schon bald stellt sich Beate Mark Gruber, ein Professor der Kriminalphsychologie, vor, der sie bei den laufenden Ermittlungen unterstützen möchte. Schnell gibt es einige Verdächtige, doch es gibt keine ausreichenden Beweise. Als kurze Zeit später ein zweiter Mord passiert, geraten die Ermittler unter Zeitdruck.
Wie bereits erwähnt, hat mir das Buch sehr, sehr gut gefallen. Der Inhalt des Buches hat mich gänzlich überzeugt. Die Geschichte ist so spannend, dass es fast unmöglich ist, das Buch vor dem Lesen der letzten Seite wegzulegen. Man wird direkt auf den ersten Seiten in die Geschichte hinein geschmissen und es gibt immer wieder neue Wendungen und der Leser wird des öfteren aufs Glatteis geführt und überrascht. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass das Buch nicht nur aus der Perspektive eines Dritten geschildert wird, sondern stellenweise auch aus Sicht des Mörders. Dies habe ich bisher selten erlebt und ich muss zugeben, anfangs war ich wirklich skeptisch, aber ich muss sagen das Buch ist dadurch noch viel spannender geworden, als es sowieso schon ist. Der Perspektivenwechsel zwischen Icherzähler aus Sicht des Mörders und einer dritten unbeteiligten Person ist wirklich klasse.
Auch der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Durch das Verwenden vieler kurzer Sätze gibt er dem Buch eine unheimliche Geschwindigkeit. Dies steigert die Spannung enorm. Der Leser hat das Gefühl förmlich durch das Geschehen zu fliegen. Das enorme Tempo des Thrillers führt außerdem dazu, dass man sich als Leser gar nicht in der Lage sieht, das Buch beiseite zu legen.
Auch die Formatierung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Bei jedem Perspektiven- bzw. Ortswechsel befindet sich ein Absatz der diesen deutlich macht, sodass der Leser immer weiß, dass er jetzt mit etwas neuem zu rechnen hat. Außerdem ist die Ichperspektive des Mörders kursiv gedruckt, sodass auch dies optisch unterscheidbar ist.
Nun komme ich noch kurz zu den Charakteren des Buches. Die Charakteren haben mir eigentlich alle wirklich gut gefallen. Besonders Beate Bauer, die Hauptkomissarin, ist mir ans Herz gewachsen, da sie so "normal" (und somit realistisch) ist. Sie ist eine ganz normale Frau mit ganz normalen Problemen. Sie ist ein Mensch, der genau wie alle anderen auch Fehler macht und damit Leben muss. Ich finde besonders diese Züge machen sie sympatisch. Aber auch alle anderen Charakteren sind sehr realistisch konstruiert. Bei niemandem hat man das Gefühl, dass es so eine Person in der "Realität" nicht gibt. Das finde ich sehr wichtig, denn so kann man sich noch besser in die Geschichte einfinden.
Insgesamt hat mir das Buch sehr, sehr gut gefallen. Ich lese zwar sehr oft Krimis und Thriller, aber dieser hier ist so anders als alle anderen. Er hat mich wirklich positiv überrascht, denn er sticht aus der Masse heraus, indem er beispielsweise auch mit der Sichtweise des Mörders auf den Leser wartet und ein enormes Tempo vorlegt. Wer also einen temporeichen, wirklich super spannenden Thriller lesen möchte, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber sehr nüchtern, 3. Dezember 2013
Ich habe das Buch über die Kindle-Bibliothek geliehen und fand es sehr spannend. Die Story ist gut überlegt und aufgebaut. Leider liest sich alles etwas "nüchtern". Ich habe weitere Informationen zu den Protagonisten vermisst. Es wird nicht viel Zwischenmenschliches geschrieben, sondern hauptsächlich reine "Thriller-Fakten". Ich denke, dass es so einfacher ist, die Spannung aufrechtzuhalten. Dem Einen mag das gefallen, dem Anderen (in diesem Fall mir) nicht so sehr... Spontan fällt mir folgende Beschreibung ein: "Thriller-Konzentrat".
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suuuuuper spannend, fesselnd bis zur letzten Seite, 19. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Roman fängt direkt spannend an und man wird als Leser bereits mit dem unheilverkündenden ersten Satz in die Handlung gezogen. Nach dem Mord an einer dreiköpfigen Familie lernt der Leser die ermittelnde Kommissarin Beate Bauer kennen, die sich in ihrem Privatleben mit den Problemen einer nach wie vor nicht ganz alltäglichen Familienkonstellation herumschlägt (sie arbeitet, ihr Mann betreut das gemeinsame Kind). Erste Verdächtige tauchen auf, eine zweite Familie stirbt. Sie bekommt die Hilfe des Kriminalpsychologen Mark Gruber, der im Laufe der Handlung meiner Meinung nach zur wichtigsten Figur wird. Gemeinsam kommen sie dem Täter auf die Spur und der Autor lässt den Roman in einem Showdown enden, der mich sprachlos machte. Sehr gelungen!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, 18. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Direkt zu Beginn des Romans befindet man sich als Leser im Kopf des Mörders, was der Autor sehr gelungen darstellt. Im Laufe der Handlung kehrt man immer wieder zu den Gedanken des Mörders zurück, während die Haupthandlung aus Sicht der Kommissarin erzählt wird. Diese sich abwechselnden Erzählperspektiven waren sehr faszinierend. Die Dramatik steigert sich mit jeder Seite bis zum packenden Showdown. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Pageturner bis zur letzten Seite, 24. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dem Autor gelingt es durch seine Schreibweise sehr früh, im Kopf des Lesers eine Stimmung zu erzeugen, für die das Wort “Beklemmung” irgendwie nicht so recht passen möchte. Nicht etwa, weil es nicht das Gefühl wiedergibt, das sich einstellt; nein, irgendwie weil es einfach nicht reicht, diese drückende Stimmung wiederzugeben. Dieses eine, einfache Wort würde diesem Gefühl, das wirklich bis in die Haarspitzen vordringt, nicht in der Größe und in dem Umfang gerecht werden. So mächtig ist die Kraft der Worte, die den Leser bereits zu Beginn so nah in den Kopf des Mörders bringt, dass man meint die pulsierende Halsschlagader zu spüren. Diese anfängliche Stimmung, in der ein Mörder so nüchtern und scheinbar emotionslos Verbrechen schildert, sie vielmehr denkt, ebnen dann auch den Boden für das, was den Leser im Buch weiter erwartet.

Dabei muss schon fast davor gewarnt werden, dass sich der Autor durch diese schon zu Beginn erzeugte Nähe zum Bösen an die Grenze des Tabubruchs wagt und den Leser von nun an nur noch mitreißt in eine Handlung, in der man als Leser mehr als einmal auf die falsche Spur geführt wird. Erreicht wird das durch geschickt eingesetzte Perspektivwechsel: Einmal ist man so nah am Mörder, dass man meint die Bartstoppeln spüren zu können, ein weiteres Mal verfolgt man die Aufklärung dieses Verbrechens und die Jagd auf das Böse mit den Augen der Kommissarin, die nicht nur äußerst authentisch, sondern zudem sehr wirklichkeitsnah gezeigt wird. Ecken und Kanten ohne Übertreibungen und ohne den Drang, Probleme nur der Probleme willen anzudichten (Wie es sich ja leider derzeit in vielen Veröffentlichungen findet). Die verwendete Sprache ist sicher nichts für zartbesaitete Leser oder für diejenigen, die noch immer an die rosarote Weilt irgendwo da draußen glauben. Dafür ist sie zu realistisch, zu ungeschönt und teilweise so derb, wie man es heute hören kann, wenn man Nachts im Bus sitzt und die Gespräche von einigen Jugendlichen belauscht, die sich darüber unterhalten, wie sie das letzte Mal den Beischlaf vollzogen haben oder den nervenden Nachbarshund töteten.

Vielleicht sind es genau diese Realitätsnähe und die ungeschminkte Wahrheit, die dieses Buch zu einem Pageturner allererster Güter machen. Vielleicht sind es auch dieser Handlungsaufbau und die so clever eingeflochtenen Spuren, denen man im Geiste nachjagt wie ein Verhungernder den Brotkrumen. Aber eines ist ganz gewiss: Dieses Buch fesselt und packt bis zu einem Showdown, der noch einmal alles in den Schatten stellt, was man bis dahin in den vorangegangenen Kapiteln gelesen hat.

Die Formatierung für den KINDLE (getestet mit dem KINDLE fire, der KINDLE App für das iPad und den KINDLE Lese-Apps für Mac sowie PC) ist sehr gut und es gibt keine Stellen, an denen der Lesegenuss getrübt würde. Gleiches gilt für die Rechtschreibung und die Formulierungen: Es gibt keine Stellen, die beim Lesen als störend empfunden werden.

Insgesamt ist das Buch “Verräterisches Profil” von Marcus Hünnebeck ein Thriller, der bis zur letzten Seite spannend und geschickt unterhält. Die eingesetzten Stilmittel, wie auch der intelligente und sehr geschickte Aufbau des Falles sind dabei so gekonnt und authentisch wiedergegeben, dass es fast schon unmöglich ist, das Buch vor der letzten Seite zur Seite zu legen. Man ertappt sich beim Lesen mehr als einmal dabei, wie man seine eigene Umgebung kritisch prüfend absucht, wenn ein leises Geräusch zu hören ist: Ohne Zweifel ein Verdienst dieses Autors mit diesem Thriller und der erzeugten Grundstimmung beim Leser.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen einigermassen spannend, aber insgesamt zu unrealistisch, 5. Februar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Insgesamt fand ich das Buch nicht schlecht, hatte mir aber aufgrund der überschwänglichen Bewertungen mehr erwartet. Generell finde ich die Story zu unrealistisch, denn die im Laufe des Buches selbst gelieferten Erklärungen des Mörders sind mir doch zu einfach und konstruiert. Außerdem ist mir persönlich zu viel Sperma im Spiel; es täte einer guten Story und der Spannung wohl keinen Abbruch, wenn nicht ständig "abgespritzt" würde... na ja, sex sells.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesenswert, aber ein bisschen unglaubwürdig, 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Verräterisches profil" von Marcus Hünnebeck habe ich mir wegen der vielen guten Rezensionen gekauft und wurde nicht enttäuscht. Die Idee zum Thriller ist interessant: Psychopath ermordet dreiköpfige Familien und vergeht sich vorher noch an der Ehefrau. Von allzu expliziten Details bleibt man verschont. Hünnebeck führt im Laufe der Geschichte eine handvoll Verdächtiger ein, die alle zwar kein direktes Tatmotiv, aber irgendwie Dreck am Stecken haben.
So weit, so gut.

Leider fehlt dem Roman ein bisschen die Spannung, obwohl die Geschichte nicht langweilig oder schlecht geschrieben ist. Ein Ärgernis für mich persönlich ist die Einführung eines Profilers, die eher wie ein Lückenfüller wirkt. Kaum taucht der Typ auf, werden die Polizisten leichtsinnig und dumm, schließen willkürlich Täter aus, nur damit der tolle Profiler vehement dagegensprechen kann. Unnötig und spannungsarm.

Am meisten ärgert mich eigentlich, dass, kaum ist der potentielle Täter ausgemacht, die Protagonistin und der Profiler versuchen, ihn zu provozieren. Angeblich sei der Typ ja so gefährlich. Komischerweise haben sie das ein paar Seiten später schon wieder vergessen. Für den geneigten Krimileser ist damit alles sonnenklar.
Gut, das könnte ein Mittel sein, um Spannung aufzubauen, wenn man weiß, dass gleich etwas Schreckliches passieren wird. Aber irgendwie fehlte der Szene dann doch der Nervenkitzel. Vielleicht, weil der Täter genau so vorgeht, wie es schon in vorangegangenen Szenen ausführlich geschildert wurde? Oder weil mir die Figuren ziemlich egal waren, weil man doch ziemlich wenig über sie persönlich erfährt?

3 Sterne für einen im Großen und Ganzen unterhaltsamen Krimi/Thriller, dessen Schwäche die spannungsarme Vorhersehbarkeit ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man bleibt auf Distanz zum Geschehen, 21. Dezember 2013
Von 
Anna Inna - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Er mordert immer Mann, Frau, ein kleines Mädchen. Das ist seine Struktur.
Des Mörders Gedanken werden in Kursivschrift und in Ich-Form präsentiert. Ansonsten wird in der dritten Person erzählt.
Die Ich-Form soll wohl die Nähe zum Mörder herstellen.
Es wird bei den Morden viel Wert gelegt auf Sexualpraktiken mit allen Körperflüssigleiten, die dazu gehören.
Es geht überhaupt ziemlich oft um die sexuellen Praktiken in diesem Thriller.
Leider ist sehr schnell klar, dass auch die ermittelnde Beamtin Bauer ins Schema passt, man wartet also schon fast zu Beginn darauf, wann endlich der Mörder bei der Beamtin zuschlägt.

Ich konnte zu keiner Fugur eine Nähe herstellen. Keine Fugur ist näher beleuchtet, ihr Umfeld, ihr Aussehen, ihre Gewohnheiten. Alle Personen bleiben irgendwie anonym. Man kann weder Sympathie noch Antipathie aufbauen. Die Handlung läuft, der Leser bleibt draußen. Man lst ein Beobachter weit weg. Die Handlung selbst reisst mich auch nicht vom Hocker. Das Thema ist nichts neues und eine Überraschung hat der Autor auch nicht parat. Sorry, wenn ich mich den überschwenglich guten Bewertungen nicht anschließen kann, für mich bleibt das Buch im Mittelfeld.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ohne Substanz!, 21. Februar 2014
Was ist positiv an diesem Buch? Da gibt es meiner Meinung nach nicht viel, was aufzuzählen wäre - lediglich den Perspektivenwechsel zwischen Tätersicht (kursiv geschrieben) und Opfer- bzw. Polizeibeamtensicht, den könnte man ansatzweise als "gelungen" bezeichnen.
Insgesamt ist "Verräterisches Profil" aus meiner Sicht jedoch ein ganz schlechtes Buch, und als ich im Nachwort lesen musste, dass der Autor von sich selber sagt, er habe in der Oberstufe des Gymnasiums Literatur als Hauptfach gewählt, weil er "weder zeichnen noch singen" könne, da musste ich fast lachen, denn: Schreiben kann er auch nicht!
Die Erzählweise des Romans verliert besonders dadurch, dass Herr Hünnebeck viel zu viele Perspektiven auch von Nebenfiguren bis ins Innerste betrachtet, beleuchtet und beschreibt, und dadurch wirkt der Stil recht unbeholfen und wie ein Schüleraufsatz.
Belustigt stolperte ich auch über gewisse Ausdrücke bzw. Formulierungen: Wer benutzt z. B. das Wort "Jeanshose"? Wenn jemand schlicht "Jeans" trägt, dann weiß der halbwegs aufgeklärte Leser doch automatisch, dass es sich dabei um eine Hose handelt... Und auch den Ausdruck "Nervenwrack" habe ich vorher noch nie gehört. Unsäglich auch Formulierungen wie: "... stattdessen verließ sie jedoch wortlos die Küche." Entweder verließ "sie stattdessen die Küche", oder sie "verließ jedoch die Küche", aber "stattdessen jedoch" ist einfach des Guten zuviel. Und was, bitte schön, soll an Beates Schilderung ,wie es dazu kam, dass sie den Herrn Professor nun duzen darf, so schrecklich "amüsant" (so sagt sie es selbst) gewesen sein? Langweiliger geht es ja kaum!
Sehr seltsam mutet mich auch die beschriebene Polizeiarbeit an: Da gibt das Kommissariat am Telefon einfach an einen wildfremden Menschen, der zwar glücklicherweise wirklich ein Kriminalistikprofessor aus Hamburg ist, aber sich ja theoretisch auch am Telefon nur als solch einer ausgeben könnte, einfach die private Telefonnummer der Kommissarin weiter, ohne sich groß um den Daten- oder Personenschutz der ermittelnden Beamtin zu kümmern. Ferner händigt man jenem Professor dann auch gleich sämtliche Akten von Verdächtigen aus, obwohl dieser Professor sich den Kommissaren eher aufdrängt, als dass er einen echten und offiziellen Ermittlungsauftrag hätte. Weiterhin lässt sich eine junge Polizistin von einer Zeugin zu einer Tasse Tee einladen - während einer Befragung und während der Dienstzeit! Und weil das gemeinsame Tee-Trinken gar so lauschig und amüsant verläuft, sehen jene Polizistin und die Zeugin die Teezeremonie gar als den Auftakt einer wunderbaren Freundschaft und vereinbaren gleich mal einen gemeinsamen Kneipenbummel fürs nächste Wochenende. Du liebe Güte!
Und der hanseatische Kriminalistikprofessor muss der Ruhrpott-Kommissarin doch auch noch sehr dringend erklären, dass sie für ein traumatisiertes Kind, das gerade seine Eltern tot aufgefunden hat, doch besser eine Psychologin hinzuziehen sollte, und sie ist ihm - Originalton - "sehr dankbar für diesen Rat". Jesses Maria!
Und sonst? Naja, der Täter ist irgendwie unambitioniert an den Haaren herbeigezogen, das Motiv ebenso, und der Schluss, der ist einfach nur schauerlich schlecht und sehr abrupt und abgehackt. Wobei man das auch positiv bewerten könnte, weil das Elend dann wenigstens ein schnelles Ende findet...
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesenswert, aber......, 27. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dem Schreibstil des Autors fehlt die prickelnde Spannung, die den Leser an den Nägeln kauen lässt. Zwar gibt es Verbrechen der grausamsten Art, und zwar nicht zu knapp, aber diese geschehen ohne Überleitung, ohne vorbereitende unerträgliche Spannung. Auch war mir die Hauptprotagonistin in Person der sehr selbstbewussten Kommissarin Beate Bauer unsympathisch, vor allem ihr Handeln im privaten Bereich. Ich möchte nicht zu viel verraten. Eine Rezension sollte nicht die Wiedergabe des Romaninhalts beinhalten, sondern die Beurteilung desselben, der Protagonisten und des Plots.
Ausdrucksweise und Grammatik einwandfrei, aber an Spannungserzeugung sollte der Autor noch arbeiten. Und zu viele grausame Morde auf engstem Raum wirken unglaubwürdig. Das Ende ist zu kurz. Es bleiben zu viele Fragen offen.
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Verräterisches Profil
Verräterisches Profil von Marcus Hünnebeck (Taschenbuch - 14. November 2013)
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