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Kundenrezensionen

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am 11. August 2014
...aufregend, packend, unheimlich, ... Himmel, ich könnte noch ewig so weiterschreiben.

Dieses Buch hat mich schlichtweg umgehauen und mir einige Stunden an wertvollem Schlaf gekostet.

Die Protagonisten wurden so eindrucksvoll beschrieben, dass mein Kopfkino sofort einwandfrei funktionieren konnte. Mit Alecs Auftritt im Gaytronic hat ja alles begonnen und wurde fortgesetzt mit Adrians Auftauchen. Meine Güte, er hat mich total fasziniert, bis ... ja, bis er Alec ans Bett gefesselt hat, und bis auch zu mir durchgedrungen ist, dass Adrian von Alec besessen ist.

Als Mike dann in Alecs Leben getreten ist, war ich vorübergehend glücklich und hab mich furchtbar gefreut, und doch wusste ich ganz genau, dass es das noch nicht gewesen ist. Natürlich habe ich damit gerechnet, dass Adrian wieder auftauchen wird, aber WIE das Ganze abgelaufen ist, war einfach unglaublich.

Arnaud, der Mike eigentlich helfen wollte ... Sam, der letztendlich der eigenen Geldgier zum Opfer gefallen ist ... ja, ich bin der Autorin tatsächlich auf den Leim gegangen. Aber genau das liebe ich. Das letzte Drittel dieses Buches war im Großen und Ganzen absolut nicht vorhersehbar, und Adrians Wandlung vom sanftmütigen, zärtlichen Liebhaber zum besessenen, wahnsinnigen Irren ist wahrhaft beeindruckend. Beeindruckend auch die Tatsache, dass Adrian auch mir bei seinem bitteren Ende leid getan hat. Aber gar nicht mal zu knapp!
Ich musste stellenweise weinen wie ein Schlosshund und traute mich während des wahnsinnig spannenden Finales manchmal kaum zu atmen. Ganz großes Kino, zumal auch jede Kleinigkeit, jeder Handlungsstrang absolut nachvollziehbar ist.

Amüsant und rührend auch die Nebencharaktere. Tom und Ricky, Georg und Phily ... einfach nur zum Drücken, die Jungs. Aber auch manchmal zum herzlich lachen!!

Die Sexszenen sind sehr einfühlsam, zärtlich und erotisch geschrieben, und genau in richtigem Maße, was die detaillierte Beschreibung betrifft, als auch die Anzahl jener Szenen.

Somit kann ich nur sagen, dass ich nicht nur die Crispy Rolls liebe, sondern auch Chris.P.Rolls, und dass ich mich auch auf die anderen Werke dieser Autorin stürzen werde.

Was Stil, Rechtschreibung und Grammatik betrifft, so gibt es absolut keinen Grund für eine Kritik, und könnte ich diesem Buch 100 Sterne zukommen lassen, würde ich es glatt tun. Absolut empfehlenswert!!!!!
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am 27. April 2014
Eins vorweg, das Buch ist nichts für Menschen, die nur mal kurz in ein Buch schauen möchten.
Mit 72 Kapiteln ist es sicherlich keine Kurzlektüre aber wer gerne liest, wird das Buch lieben!
Ich habe es verschlungen, Tränen in den Augen gehabt, gelacht, geschmunzelt und vor allem aber auch Herzklopfen gehabt.
Die letzten Kapitel sind sehr spannend und man muss unbedingt wissen wie es ausgeht.
Allerdings ziehen sich gerade im ersten drittel auch einige Kapitel, nämlich dann wenn es wieder und wieder um die Gefühle von Mike geht, der nicht so recht weiß was er für Alec empfindet.
Trotzdem auf jeden Fall meine volle Empfehlung, selten so ein spannendes und gleichzeitig geiles Buch gelesen.
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am 24. April 2015
Bodycaught ist eines meiner Lieblingsbücher und ich habe es bestimmt schon zehnmal verschlungen. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass ich erst einmal gezögert habe, es überhaupt zu kaufen. Freunde von mir haben "Irgendwie Top" als Print und ich war begeistert von dem Buch. Dann habe ich mir "Irgendwie Anders" als eBook gekauft – und war von da an ein riesiger Fan von Chris P. Rolls. Bei Bodycaught habe ich dennoch eine ganze Weile gezögert, denn Crime ist nicht wirklich meins. Aber der Klappentext hatte mich gefesselt, und so landete es dann doch auf meinem Reader. Zum Glück, denn es ist eins der tollsten Bücher die ich kenne!

Zum Inhalt des Buches will ich nichts sagen. Alles was über den Klappentext hinausgeht, wäre gespoilert. Ich kann nur empfehlen, es unbedingt zu lesen! Aber zu der Art, wie Chris P. Rolls dieses Buch geschrieben hat, gibt es eine ganze Menge zu sagen. Ich bezweifle, dass ich die richtigen Worte finde, aber ich versuche es zumindest.

Das Buch ist realistisch, beschönigt nichts, ohne sich in sensationslüsternen Schilderungen zu verlieren. Mit wie viel Feingefühl die Autorin das schwierige Thema angepackt hat, ist unglaublich. Dieses Buch nimmt einem stellenweise die Luft zum Atmen. Die anderen Stories von Chris P. Rolls habe ich nach Möglichkeit ohne Pause verschlungen. Beim ersten Lesen von Bodycaught habe ich das nicht geschafft. Mehr als einmal musste ich das Buch zwischendurch zur Seite legen, um mit meinen aufgewühlten Gefühlen erst einmal klar zu kommen – und um es dann so schnell wie möglich wieder zur Hand zu nehmen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht.

Man ist ganz nah an den Protagonisten dran, egal in welcher Situation. Da stimmt einfach alles, ob es nun um die Handlung an sich oder die Ausarbeitung der Schauplätze und Charaktere geht. Selbst die Nebenfiguren sind sehr gut und lebendig ausgearbeitet, spielen vielleicht nur eine kleine Nebenrolle, bleiben aber nicht farblos. Bodycaught ist eine unvergleichliche Mischung aus Crime, Psychothriller und Lovestory. Ich glaube, wenigen Autoren würde dieser Spagat gelingen, aber Chris P. Rolls hat es geschafft. Das ist wahre Schreibkunst.

Schon mit den ersten Worten "Adrenalin ist mein Treibstoff" hatte mich die Autorin ganz fest am Haken, und ich blieb es bis zum letzten Wort. Losgelassen hat mich diese Geschichte bis heute nicht, ich lese sie immer wieder mit der gleichen Begeisterung. Das Buch ist ein echtes Lesevergnügen, für das ich mich an dieser Stelle aus ganzem Herzen bedanke möchte. Es gehört zu meinen absoluten Highlights. Es gibt Bücher, die sich deutlich abheben und einfach mehr als 5 Sterne verdient haben. Bodycaught ist eines davon.

Eine glasklare Leseempfehlung mit 5 Sternen!
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am 24. Juli 2015
Wow, dieses Buch zu bewerten wird nicht ganz einfach. Dass es mir gefallen hat, sieht man auf den ersten Blick an den fünf Sternen, und jetzt liegt es an mir zu erklären, warum ich die Höchstnote vergeben habe.

Ich durfte von einer Bekannten einen Stapel von Chris Rolls' Büchern leihen, yippie, und Bodycaught war eben auch dabei. Nach Lesen des Klappentextes und kurzem Reinblättern war ich allerdings nicht sicher, ob ich dieses Buch überhaupt lesen will. Gay for you? Nicht mein bevorzugtes Thema. Kidnapping, Besessenheit, mighty angst? Eher auch nicht. Und was soll das überhaupt im Bereich Gay Romance? Ugh. Buch erstmal nach unten sortiert. Dann bin ich allerdings in einen wahren Rolls-Rausch verfallen und habe in praktisch jeder freien + wachen Minute alles gelesen, was in dem Stapel war bis, ja, bis auf Bodycaught und noch ein weiteres. Im letzten Buch, das jetzt noch vor mir liegt, geht es um zwei Teenager und da schaue ich vielleicht am Wochenende mal rein oder auch nicht, das ist so gar nicht mein Ding.

So. Bodycaught. Und mal wieder war ich angenehm überrascht, wie vielseitig die Autorin doch ist und wie gut sie sich in die verschiedensten Themen einfühlen kann. Gleich zu Anfang: Gay for you ist nicht das zentrale Thema, und Angst-dominiert ist das Buch auch nicht. Sollten diese Tags also jemanden abschrecken -' entspannt euch.

Wer mit der Erwartung an tiefenpsychologische Profile und einen ausgereiften Kriminalfall an diesen Roman geht, dürfte allerdings enttäuscht werden und sollte sich lieber anderen Autoren zuwenden, deren Hauptaugenmerk auf diesen Aspekten liegt. Wer Chris P. Rolls kennt, weiß, dass ihre Stärken woanders liegen und sie sich bei ihren Büchern auf die Schilderung von Emotionen und Stimmungen konzentriert, was nicht heißt, dass die Handlung zu kurz kommt und Bodycaught auf Seifenopernniveau daherplätschert. Wer sie noch nicht kennt, sollte die Rezensionen lesen, bevor er sich einen solchen Wälzer einer für ihn (oder sie) unbekannten Autorin zulegt, die sich an diese nicht ganz einfachen Themen heranwagt. Für subtilen Thrill und ausgereifte Krimis greife ich z.B. zu Jussi Adler Olsen, nicht zu Chris P. Rolls.

Mich hat wieder einmal die Charakterentwicklung fasziniert und die bunte, vielschichtige Welt in den Bann gezogen. Dafür hat die Autorin ganz klar ein Händchen, und was für eins! Der unsichere und durch das Erlebnis mit Adrian zutiefst erschütterte Alec, der Schrittchen für Schrittchen seine Welt zurückerobern muss und der einen Rückschlag genau dann erleidet, als er sich endlich wieder ein bisschen sicher fühlt. Der unerschütterliche Mike, der sich und seiner Identität so sicher ist und der sich plötzlich auch Schrittchen für Schrittchen in einer für ihn neuen Welt zurechtfinden muss. Und dann die Nebenfiguren, die doch so viel mehr sind als nur stumme Statisten ' Georg und Phil, Tom und Rick. Und natürlich die Stallbesitzerin, deren Name mir peinlicherweise entfallen ist (Linda?) und die in dieser Rezi leider unbenannt bleiben muss, weil ich das Buch gerade nicht zur Hand habe -' der ruhende Pol für Alec und auch Tom, die im Hintergrund bleibt und die doch so wichtig für die Heilung beider ist.

Den Kritikpunkt in einigen Rezis ' das zu seichte Aufarbeiten des durch Adrian erlittenen Traumas bei Alec wie auch die sexuelle Umorientierung von Mike ' kann ich nicht in diesem Maße nachvollziehen. Ja, Alec hat einen Schock erlitten, der ihm zu schaffen macht. Allerdings handelt es sich bei ihm nicht um einen schwerst misshandelten, minderjährigen, unterernährten Kriegsflüchtling, der das Abschlachten seiner Familie miterleben musste und der aus der Heimat vertrieben wurde (um jetzt mal ein ganz übles Beispiel zu bringen). Er ist ein gesunder junger Mann, der sofort umfassende ärztliche und psychologische Hilfe bekommt, die ihn dabei unterstützt, den Heilungsprozess zu beginnen und das Erlebte zu verarbeiten. Damit will ich auf gar keinen Fall das Thema Entführung, Nötigung und psychische und sexuelle Gewalt kleinreden oder verharmlosen. Ich denke aber, dass jeder Mensch anders mit Krisensituationen umgeht, und meine Erfahrungen und Beobachtungen (auch am eigenen Leib) haben mir über die Jahre gezeigt, dass manche Menschen auch schreckliche Dinge sehr pragmatisch angehen und verarbeiten, wenn die Verarbeitung in einem stabilen Umfeld geschehen kann. 'Resilience' nennt sich das wohl. Und Alec springt ja keineswegs wieder locker-flockig durch die Gegend, kaum dass er bei Mike eingezogen ist, er hat durchaus noch zu kämpfen und das wird nicht in Nebensätzen à la 'als er wieder zu sich kam' abgehandelt.

Was Mike angeht, da hatte ich nur ein Problem mit seiner Erkenntnis, dass er wohl doch schwul ist ' oder vielleicht bi? Das wird nie so wirklich klar, aber eigentlich ist es auch egal, welchen Aufkleber die Liebe schlussendlich bekommt, solange er sich (und Alec) nicht belügt. Er war immer mit Frauen zusammen, jetzt liebt er Alec. Manche Dinge passieren einfach, ohne dass man sie selbst vollumfänglich erklären kann. Vielleicht war er ja immer bi und hat sein Interesse an Männern nie näher beleuchtet, weil er sich ja auch nicht eben in sehr bunten Kreisen bewegt hat? Wer weiß das schon. Ich fand in diesem Zusammenhang übrigens die kleine Tatsache sehr elegant eingestreut, dass er sich bei aller Liebe zu Alec nicht von ihm toppen lassen konnte, auch wenn er es so sehr wollte. Diesen einen verkrusteten Riegel hat er dann doch noch, und das hat ihn in seiner neuen Rolle für mich glaubhafter gemacht, als wenn er nach Jahren des Hetenlebens plötzlich gay-okay und super flexibel geworden wäre. Vielleicht ändert sich das im Laufe der Jahre noch ' wer weiß.

Nein, mein Problem lag nicht in seiner Akzeptanz der neuen 'Lebensausrichtung' (in Ermangelung eines besseren Wortes), sondern mit der seines Umfeldes. Ich finde, das hätte ein klein wenig besser ausgearbeitet werden können. Gerade in einem so männerdominierten Beruf, in dem Männlichkeit und Ehre und Kameradschaft und blah so großgeschrieben werden, dürfte ein plötzlich schwul gewordener Kollege doch sicher auf mehr Schwierigkeiten stoßen als die hier lässig erwähnten. Wenn jemand wie Georg offen schwul ist und nie etwas anderes war, ja, damit kann man sich durchaus arrangieren, weil man es auch nicht anders von ihm kennt. Aber Mike? Eben noch den Mädels auf den Busen geschaut und auf einmal steht er auf Alecs knackigen Hintern? Und das sorgt für nicht mehr Aufruhr als das eine oder andere Abstandhalten? Hm.

Oh, und der Maulwurf? Wow, auf den wäre ich nicht gekommen, das war echt ein Kunstgriff. Es hätte mich allerdings auch noch interessiert, warum ein Kollege sterben musste, der irgendwie seltsam beleuchtet wird, ohne dass man erfährt, warum -' aber vielleicht habe ich auch schlicht was überlesen. Ich nehme mir das Buch eh noch einmal vor, um es in Ruhe zu lesen und um alle Kleinigkeiten aufzunehmen, bin ja übelst durchgehetzt, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. (Wobei ich im letzten Viertel kurz zwei fluffige Kurzgeschichten einschieben musste, weil ich mich so erschrocken habe und eine kleine Panikpause brauchte.)

Den Schluss bzw. die Auflösung fand ich auch sehr, sehr gelungen. Dramatisch, aber nicht überzogen, ein schöner ' nein, das ist das falsche Wort, schön ist etwas anderes, aber ein zufriedenstellender Abschluss, eine runde Sache. Wie gesagt, wir bewegen uns hier im Genre der Gay Romance und hier interessieren mich vielmehr das Leben und die Beziehung von Alec und Mike, nicht die kriminalistischen Details.

Bodycaught gebe ich die Höchstnote, denn ich konnte kaum aufhören zu lesen. Ich musste über die Elefantenhochzeit herzlich lachen, ich habe mit Alec gezittert und mich gemeinsam mit Mike um ihn gesorgt, ich habe die Entwicklung von Tom verfolgt (und würde mir wünschen, dass er ein eigenes Buch bekommt, denn er und Rick sind eine so ungewöhnliche Konstellation, dass ich zu gerne mehr von ihnen wüsste) und ich hatte am Ende kleine Fangirl-Herzchen in den Augen.

Alles richtig gemacht, Ms Rolls. Und ein eigenes Exemplar des Buches habe ich auch schon geordert, damit ich es in aller Ruhe noch mal lesen kann.

Ganz klare Empfehlung!!!
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am 13. Mai 2015
Inhalt:
Alecs Traum von Liebe und Zuneigung scheint sich zu erfüllen, als er dem attraktiven Adrian Adson begegnet. Doch schnell wird aus dem erotischen Spiel bitterer Ernst. Gefangen wie ein Tier, ist Alec Adrian hilflos ausgeliefert, bis ein Polizeieinsatz ihn und den Polizisten Mike zusammenführt. Mike muss sich bald fragen, ob seine Gefühle für den jungen Mann mehr als nur Beschützerinstinkte sind.
Zudem ist Adrian noch immer auf freiem Fuß ...

Über die Autorin:
Chris P. Rolls schreibt vorwiegend Gay Romance und Fantasy Sie lebt in Mecklenburg-Vorpommern, wo sie neben dem Schreiben Arabische Vollblüter züchtet und ausbildet.

Meine Meinung:
"Bodycaught" von Chris P. Rolls ist ein sehr spannender Roman, der Gay, Romance und Crime gut in Einklang miteinander bringt.
Am Anfang hört sich alles toll an für Alec aber dann beginn ein böser Alptraum. Das ist wahnsinnig realistisch geschrieben, man fühlt sich mittendrin und bangt mit Alec mit, fürchtet sich und hofft aber auch gleichermaßen. Man kann toll in die Charaktere abtauchen und ihre Gefühle und Handlungen gut nachvollziehen.
Alec ist am Anfang sehr naiv und unbefangen entwickelt sich aber gut weiter. Auch die anderen Protagonisten sind mit viel Tiefe dargestellt, sind regelrecht greifbar und sie wachsen einem schnell ans Herz.
Das Auf und Ab während der Geschichte liesen mich immer wieder die Luft anhalten, aber auch die Tränen flossen oftmals in Strömen. Mindestens ebenso oft hatte ich auch eine Gänsehaut.
Die Autorin schafft es immer wieder, dem Leser eine neue Überraschung in der Handlung zu bieten und so wird es wirklich nie langweilig während des Lesens.
Wunderbar feinfühlige, zärtliche und erotische Liebesszenen werden im richtigen Maße in eine extrem spannende Handlung eingebaut und das Prickeln griff auf mich über.
Chris P. Rolls Schreibstil lässt sich schnell lesen, ist klar, deutlich und schön strukturiert.
Kurze knappe Kapitel lassen die Seiten nur so dahin fliegen.
Wechselnde Sichtweisen geben ein gutes Gesamtbild und einen tieferen Einblick in Handlung und Gefühle.

Fazit:
Eine einfühlsame aber gleichzeitig auch sehr spannende und erotische Geschichte mit viel Tiefe, tollen Charakteren und einer einzigartigen Handlung.
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am 11. Mai 2015
Klappentext:
Alecs Traum von Liebe und Zuneigung scheint sich zu erfüllen, als er dem attraktiven Adrian Adson begegnet. Doch schnell wird aus dem erotischen Spiel bitterer Ernst. Gefangen wie ein Tier, ist Alec Adrian hilflos ausgeliefert, bis ein Polizeieinsatz ihn und den Polizisten Mike zusammenführt. Mike muss sich bald fragen, ob seine Gefühle für den jungen Mann mehr als nur Beschützerinstinkte sind. Zudem ist Adrian noch immer auf freiem Fuß ...

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

Rezension:
Der Einstieg in das Buch ist mir wirklich schwer gefallen. Das liegt hauptsächlich, wenn nicht sogar ausschließlich, an der Perspektive, aus der erzählt wird. Zu Beginn ist der Erzähler der 20jährige Alec, der zum ersten Mal in seinem Leben einen Schwulenclub besucht. Normalerweise mag ich es, wenn nicht alle Männer in einer Geschichte steinhart und eiskalt sind, aber Alec ist so schrecklich naiv und weinerlich, dass ich seine Perspektive sehr gewöhnungsbedürftig fand. Gegen Ende bin ich doch noch warm mit ihm geworden, auch wenn ich nach wie vor lieber in Mikes Kopf gesteckt habe. Nichtsdestotrotz hat mich der Anfang des Buches daher nicht sonderlich fesseln können.

Nach diesen Anfangsschwierigkeiten hat das Buch dafür umso mehr Emotionen wecken können – besonders negative. Selten habe ich beim Lesen einer Geschichte einen so tiefen Hass für einen Charakter empfunden. Aber Adrian toppt alle anderen Bösewichte. Er hat mich so aggressiv gemacht, dass ich Mike nur für seine Professionalität bewundern kann, mit der er einen kühlen Kopf bewahrt, denn ich bin mir sicher, dass ich Adrian schon bei unserer ersten Begegnung gnadenlos erschossen hätte. Gleichzeitig hat mich das aber auch wahnsinnig gemacht. So gerne wollte ich auf Adrian einschlagen und ihn windelweich prügeln, aber letztlich hatte ich ja nur das Buch in der Hand und Mike wollte meinen Anweisungen einfach nicht folgen. Da gilt mein ganzer Respekt der Autorin, die die Charaktere gut unter Kontrolle hat und sie und sich nicht gehen lässt.
Eine Szene, die mir (leider?) mit besonderer Intensität hängen geblieben ist, spielt sich gegen Ende der Geschichte ab. Alles steuert auf den Höhepunkt zu und die Handlung wird immer dramatischer, sodass Herzrasen ohnehin vorprogrammiert ist. Mitten in diesen Szenen gibt es dann einen Moment, in dem sich Alec notgedrungen selbst den Daumen bricht. In diesem Augenblick ist mir wirklich richtiggehend übel geworden. Ich bin sicher, in dieser Geschichte kann jeder Leser eine Szene finden, die ihn persönlich an seine Grenze bringt.

Doch obwohl es viele gewaltreiche Szenen, schockierende Momente und traumatische Erlebnisse gibt, hat die Autorin diese Themen sehr sensibel angefasst. Besonders dem psychischen Zustand der Charaktere sind sehr viele Seiten gewidmet. Jede Gewalterfahrung hinterlässt Spuren und beschert den Charakteren Angst und Albträume. Manchmal befinden sie sich am Rand des Nervenzusammenbruchs oder schon darüber hinaus. Kein Ereignis, kein Tag zieht einfach an ihnen vorbei. Das hat mir sehr gut gefallen, denn sexuelle Gewalt und Freiheitsberaubung sind keine leichten Themen, die nebenbei passieren. Alles wird, teilweise mit psychologischer Hilfe, ordentlich und sorgfältig aufgearbeitet. Außerdem sind die meisten Dinge so gut recherchiert, dass nicht ein einziges Mal der Eindruck entsteht, dass die Autorin leichtfertig mit dem Thema umgeht.

Fazit:
Dieses Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven, aber dafür umso authentischer. Es gibt gewaltreiche und verstörende Szenen, doch jedes Mal wird dem psychischen Zustand der Charaktere ausreichend Platz eingeräumt, um einen sensiblen Umgang mit den Themen sexuelle Gewalt und Freiheitsberaubung zu sichern. Die Geschichte weckt eine ganze Menge Emotionen, besonders beim immer dramatischer werdenden Finale. Einzig der Beginn des Buches hat mir nicht gefallen, weil ich eine ganze Weile gebraucht habe, um mit dem unglaublich weinerlichen und naiven Protagonisten Alec warm zu werden. Insgesamt gibt es daher für „Bodycaught“ vier Schreibfedern von mir.
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am 25. April 2015
Ganz vorne weg das wichtigste und das, was mich am meisten beeindruckt hat:
Ich habe WIRKLICH gelacht. Nicht nur, wie es sonst ist, wenn ich lese, dass ich ein bisschen mehr Luft aus meinen Nasenlöchern puste, nein ich habe wirklich und auch wirklich laut gelacht. Die Leute im Fitnessstudio haben sich schon nach mir umgedreht. Und habe ich mal nicht gelacht muss ich vornehmlich gegrinst haben. "Was grinst du so?", bin ich mehrmals gefragt worden.

Zwischen den entspannten und lustigen Stellen gab es aber auch durchaus dramatisches und sehr sehr spannendes. Ich habe das Buch nur ungern zur Seite gelegt. Das erste Mal seit langem habe ich freiwillig auf Schlaf verzichtet, um weiterlesen zu können. In nicht Mal 2 Tagen hatte ich das Buch verschlungen und weiß jetzt nichts mehr mit mir anzufangen. xD

Anfangs war das Buch reichlich... komisch und irritierend. (Man muss dazu sagen, dass ich den Klappentext nicht kannte, also gar keine Ahnung hatte, worauf es hinaus läuft).
Alec erschien mir wahnsinnig naiv und sein ständiges Hin und Herspringen zwischen "Das alles hier ist so geil" und "ich will nur nach Hause" hat mich wirklich gerade zu genervt. Es dauerte ein paar Kapitel, bis ich ihn ins Herz geschlossen habe. Adrian hingegen wirklich übertrieben freundlich.
Wie soll es gehen, dass man sich so schnell verliebt?, dachte ich. Nun ja: Alec ist eine unerfahrene Jungfrau, die das nicht kennt. Klar, dass er sich gleich Hals über Kopf in den ersten Typen verknallt, der ihn anfasst. Adrian hingegen erschien mir ein erfahrener Jäger zu sein. Das er so Dinge wie "Ich habe mich in dich verliebt" und "Ich will dich unbedingt" nur sagt, um dem unschuldigen Alec ins Bett zu kriegen.
Nach und nach stellte sich dann heraus, wie die Dinge wirklich liegen. Und ich war nicht weniger überrascht als Alec.

Auch Mike war mir auf seine Art zu naiv. Als eigentlicher Hetero versucht er sich einzureden, dass er nichts für den süßen, hilflosen Mann empfindet. Nach dem Motto: "Oh, der Kleine ist so verdammt heiß, ich will ihn am liebsten... Ach, dass ist nur Mitleid." 'Ja,' dachte ich 'red es dir nur ein.'

Aber auch Mike habe ich schnell ins Herz geschlossen mit seinem Beschützerinstinkt und dem Drang, diesem jungen Mann nah zu sein, der nichts dringender braucht, als einen guten Freund.

Gerade die Nebenfiguren Tom, Gregor, Philly und Rick haben es mir aber angetan. Sie bringen genug Abwechslung und entspannende Momente in dieses Buch, dass es keine reine Nervenfolter ist, sondern ein Buch, dass ich gut weglesen lässt.

Alles in Allem bin ich sehr zufrieden, auch, wenn ich jetzt vermutlich immer, wenn ich mit jemand Unbekanntem zu ihm nach Hause gehen sollte, einem meiner Freunde eine SMS mit Namen und wenn möglich Adresse zukommen lassen werde.
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am 23. April 2015
Ich war wieder auf der Suche nach neuem Lesestoff und da ich gerne Bücher des Gay-Romance Genres lese, habe ich durch die Suchfunktion mich durch das Angebot gestöbert und bin bei diesem Buch hängen geblieben. Die Buchbeschreibung hat mich sofort gepackt und so habe ich mich sehr schnell dazu entschlossen mir dieses Buch zu kaufen, Leseproben sind mir nämlich immer zu kurz und haben zu wenige Seiten :)

Ein junger schwuler Mann, neugierig und mit dem Willen endlich Erfahrungen zu sammeln traut sich in einen angesagten Gay-Club zu gehen um sich dort auf die Suche nach einem Mann zu machen. Er wird auch bald fündig oder besser gesagt wird von Adrian gefunden. Dieser weiß gekonnt den jungen Mann zu umwerben und für sich zu Gewinnen. Alec weiß nur leider nicht worauf er sich da einlässt. Adrian ist nämlich ganz anders als er sich in dem Club gibt und das bekommt der süße Alec nur allzu deutlich zu spüren, im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist nämlich keine Rosa-Wölkchen-Brille Liebe, sondern Trauma und Schmerz.

Mehr möchte ich von der Handlung nicht verraten, da ich zukünftige Leser nicht spoilern und ihnen das Lesevergnügen vermiesen möchte.

Ich habe mit 5 Sternen bewertet da mich dieses Buch wirklich in seinen Bann gezogen hat. Chris P. Rolls hat es wirklich geschafft dass ich dieses Buch, gut meinen Kindle, nicht mehr aus der Hand legen konnte und auch nicht wollte. Ich musste wissen wie es weiterging. Und da ich gerne Büche lese in denen es nicht nur Rosamunde Pilcher Liebesgedudelei gibt, habe ich hier wirklich zum perfekten Buch gegriffen, auch wenn ich wirklich öfters zum Taschentuch greifen musste, so sehr hat mich das Buch an manchen Stellen mitgenommen und mein Herz hat geblutet.

Ich kann dieses Buch weiterempfehlen, aber auch die Empfehlung abgeben dass man sich auf alle Fälle eine Packung Taschentücher zur Seite legen sollte.
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am 22. April 2015
Zum Inhalt:
Der erste Besuch von Alec in einem Schwulenclub verläuft zunächst wie erhofft. Er lernt den attraktiven und charmanten Adrian kennen, geht mit ihm nach Hause und verlebt doch eine spannende Zeit in seinem Bett. Der Traum verwandelt sich jedoch schnell zu einem Albtraum. Adrian lässt die Maske der aufrechten Fassade fallen und für Alec beginnen Stunden voller Angst, Schmerzen und Kummer.
Erst der Einsatz der Polizei reißt ihn aus den Fängen des Psychopathen. Die Rettung durch den Polizisten Mike und dessen Kollegen wirkt zunächst wie der Befreiungsschlag, doch von dort an beginnen die Probleme erst. Nicht nur, dass Alec wieder das Leben lernen muss, er sieht sich unerwarteten Gefühlen für seinen Retter entgegen. Mike hilft ihm nicht nur beruflich, sondern auch privat so gut er kann, nur wird das reichen? Adrian ist immer noch auf freiem Fuß und stellt nicht nur eine Bedrohung für die neu gewonnene Liebe dar, sondern auch für Alecs Leben.

Meine Meinung:
Normalerweise lese ich Bücher mit so einem ernsten Inhalt nicht, da die wenigsten Autoren das Talent und das Feingefühl besitzen, um richtig mit der Thematik von Misshandlung und ihren Folgen umzugehen. Bei Chris P. Rolls' Werk "Bodycaught" habe ich eine Ausnahme gemacht, da mich die Autorin noch nie enttäuscht hat und auch diesmal habe ich das Lesen nicht bereut.
Der Anfang des Buches wirkt zurecht düster und weckt unangenehme Gefühle. Man erlebt Alecs Leiden hautnah, ohne jedoch mit unnötig brutalen Details selbst gefoltert zu werden. Hier ist eine gute Balance zwischen Realismus und Sensationsgier gefunden worden, die besser nicht sein könnte. Übertreibungen sind nicht zu finden und doch kann man sich genau ausmalen, was für einen Schrecken Alec durchleben muss. Im Vergleich zu der Dicke des Buches halten sich diese Szenen jedoch sehr in Grenzen, sodass auch Leser mit einem eher schwachen Gemüt diese Etappe mit Leichtigkeit schaffen.
Der Fokus des Buches liegt auch nicht auf der Folter durch Adrian, sondern dem Leben danach, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Das Geschehene wird nicht einfach vergraben oder weckt Konsequenzen, die sich jeder Realität entziehen, sondern wirkt wie aus dem echten Leben gegriffen. Besonders gut hat mir hier gefallen, dass professionelle Hilfe in Anspruch genommen wird und nicht irgendwelche Laien aus gutem Willen ins Handwerk fuschen. Alec dabei zuzusehen, wie er lernt, wieder auf beiden Beinen zu stehen und sein Leben fortzuführen, ohne ständig über die Schulter zu blicken, ist spannend, authentisch und emotional.
Besonders Mike ist ihm hier eine große Stütze und erobert nicht nur Alecs Herz im Sturm. Seine Einführung ins Buch ist vollkommen logisch und hält sich auch im weiteren Verlauf an Sinn und Verstand. Alleine durch seinen Beruf als Polizist ist er mitten im Geschehen dabei und wirkt niemals Fehl am Platz. Der starke Mann mit dem großen Herzen klingt wie ein Klischee, doch Mike besitzt diesen besonderen Charakter, der einen sich wünschen lässt, selbst so einen Mann an der Seite zu haben. Sehr sympathisch, von der ersten bis zur letzten Seite.
Bei Alec habe ich ein wenig länger gebraucht, um mit ihm warm zu werden, aber auch er ist mir schnell ans Herz gewachsen, was vor allem daran liegt, dass er sehr menschlich dargestellt wird. Mit alle den negativen und positiven Seiten, die man als junger Mensch mit sich bringt, der so etwas Grausames durchstehen musste. Alec hat mir imponiert. Mit der Art, wie er mit dem Ganzen umgeht und auch, wie er sich entwickelt. Man kann genau dabei zusehen, wie er Schritt für Schritt geht und es ist einfach großartig. Besonders zum Ende hin fand ich ihn einfach nur großartig.
Trotz des ernsten Thematik kommt der Humor meiner Meinung auch nicht zu kurz. Es gab einige Stellen im Buch, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Gerade durch die lebhaften und auch wichtigen Nebencharaktere, die der Story einen frischen Wind einhauchen und einen noch einmal in eine ganz andere Welt entführen.
Die Länge des Buches ist für mich auch genau richtig. Auf den ersten Blick wirkt "Bodycaught" wie ein dicker Schmöker, aber jede Zeit ist es wert gelesen zu werden. Langeweile kommt keine auf und gerade bei dieser Geschichte bin ich froh darüber, dass die Autorin sich die Zeit genommen hat und die Protagonisten nicht einfach durch die Handlung scheucht, sondern ihnen Zeit gibt, sich zu entwickeln und sich aneinander anzunähern.
Genau das passiert auch. Die Beziehung zwischen Mike und Alec ist für mich etwas ganz Besonderes. Es sprengt das erwartete Retter-Opfer-Klischee, das man zur Genüge kennt, sondern schafft eine zarte Bande, die ihresgleichen sucht und den Umständen entsprechend einfach nur passend ist. Auch hier habe ich den beiden jedes Wort und jede Geste ohne zu fragen abgenommen. Es ist eine etwas andere Liebesgeschichte mit vielen Hürden, aber gerade das macht es spannend sie zu verfolgen.

Fazit:
"Bodycaught" ist eine Geschichte, die nicht nur durch die Hauptcharaktere glänzt, sondern auch durch die Nebendarsteller und den kleinen Momenten. Ein Drama, ohne dramatisch zu wirken. Spannung, die einen die Luft anhalten lässt. Charaktere, mit denen man leiden und sich freuen kann. Kurz gesagt: ein Gay-Thriller, der alles hat, was sich das Leserherz wünschen kann.
Ganz klare Leseempfehlung.
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am 23. März 2015
Wie viele Gefühlsstadien habe ich beim Lesen dieses Buches durchleben 'dürfen/müssen'!?

Angefangen bei der der Länge der Geschichte ... Ich bin eigentlich keine Etappenleserin, da ich aber weder Urlaub hatte, noch meine Familie in den Kurzurlaub schicken konnte (lach), blieb ja leider keine andere Möglichkeit. Und so habe ich mir meinen Kindle sozusagen um den Hals gehängt, an den Händen festgeklebt ' Ich hatte ihn überall mit dabei, um ja nur jede noch so freie Minute damit zu nutzen, wieder eine weitere Seite dieser wunderschönen Geschichte aufsaugen zu können. Ich konnte es jedes Mal kaum abwarten, war ganz hibbelig ...

Bereits nach den ersten Seiten hatte mich die Autorin erneut in ihren Fängen ' Wie oft wäre ich beim Lesen am liebsten durch meinen Kindle gekrochen ' ?! Wie oft musste ich diesen für einen kurzen Moment zur Seite legen, nur um kurz wieder in Ruhe durchatmen zu können?!

Der Autorin ist es wieder mehr als gelungen, sowohl den Haupt- als auch den Nebencharakteren Leben einzuhauchen, sie mir näher zu bringen. Jeder einzelne Charakter berührte mich, ging mir unter die Haut, egal ob Alec, Mike, Adrian, Tom oder all die anderen. Ich habe gelacht, geweint, mitgelitten und mitgefiebert '

Die Geschichte hat mich schlichtweg umgehauen und ich musste das Gelesene erst einmal sacken lassen, nachdem ich am Ende angelangt war. Was musste Alec alles durchmachen und verarbeiten!? Welch' eine Entwicklung, die sowohl er, als auch Mike im Laufe der Geschichte durchliefen!? Was für eine Liebe zwischen Alec und Mike, die so emotional beschrieben ist, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte sie spüren und auch greifen zu können!?

Danke für diesen Lesegenuss! In meinem Regal/Ordner 'Lieblingsbücher' hat ein weiteres Buch Einzug gehalten!
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