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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Buch, das voller Lacher und Lebensweisheiten steckt
Inhalt

In diesem Buch geht es also um zwei Jungs mit demselben Namen, die durch Zufall aufeinandertreffen. Will Grayson #1 ist ein ruhiger Kerl, der sich in seinem Kopf gerne beschwert. Niemals allerdings spricht er über das, was ihn nervt, denn er hat zwei Regeln: 1. to shut up 2. to not care. Und diesen Regeln versucht er treu zu bleiben. Das wird jedoch...
Veröffentlicht am 25. März 2012 von AusZeit-Magazin

versus
3.0 von 5 Sternen naja
Ich fand das Buch nicht so gut. Es zog sich sehr in die Länge und war teilweise nicht so nachvollziehbar. Aber wenn man nicht zu viel erwartet ganz süß :)
Vor 4 Monaten von josefine veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Buch, das voller Lacher und Lebensweisheiten steckt, 25. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Will Grayson, Will Grayson (Taschenbuch)
Inhalt

In diesem Buch geht es also um zwei Jungs mit demselben Namen, die durch Zufall aufeinandertreffen. Will Grayson #1 ist ein ruhiger Kerl, der sich in seinem Kopf gerne beschwert. Niemals allerdings spricht er über das, was ihn nervt, denn er hat zwei Regeln: 1. to shut up 2. to not care. Und diesen Regeln versucht er treu zu bleiben. Das wird jedoch zunehmend schwierig. Sein bester Freund Tiny hat nämlich einen Freund nach dem anderen und ist obendrein dabei, sein Musical für die Bühne ihrer High School vorzubereiten. Nebenbei möchte er Will #1 mit Jane, einer Freundin von ihm, verkuppeln. Will hat darauf aber keine Lust. Als sie eines Tages auf einem Konzert der 'Maybe Dead Cats' sind, wandert Will #1 weiter in einen Pornoladen und trifft dort auf Will #2.

Will Grayson #2 ist depressiv. Seinen Vater hat er seit Jahren nicht mehr gesehen, aber seine Mutter ist relativ klasse. So oder so bleibt Will #2 eher für sich und hat außer Maura auch keine Freunde. Die einzige Person, die ihm, neben seiner Ma, wirklich etwas bedeutet, ist Isaac, ein Junge, den er im Internet kennengerlernt hat und in den er ziemlich verliebt ist. Sie beschließen letztendlich, sich in Chicago zu treffen. Und ausgerechnet dort läuft er Will #1 über den Weg '

Einschätzung

Nach 'The Fault in our Stars' war ich natürlich darauf erpicht, mir weitere Bücher von John Green zu kaufen, denn dieses Buch hat mich echt begeistert. Und so erging es mir auch mit 'Will Grayson, Will Grayson'. Das Konzept hinter dem Buch ist denkbar einfach. Zwei Jungs mit dem gleichen Namen treffen aufeinander und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Auch muss man sagen, dass die Geschichte keinen außergewöhnlichen Plot hat. Es sind Alltagssituationen, um die es hier geht. Zwar werden natürlich Homosexualität oder Probleme von Jugendlichen angesprochen, aber sie dominieren den Plot nicht direkt. Mir gefiel vor allem die Leichtigkeit, mit der Green und Levithan mit den schwulen Charakteren in der Geschichte umgegangen sind. Als klar wurde, dass Will #2 schwul ist, hat mir das nicht mehr als ein Achselzucken entlockt. Natürlich muss man dazusagen, dass ich gerne Gay Fiction lese. Nur diesmal hatte ich das eigentlich nicht erwartet. Die beiden Autoren machen auch keine große Sache daraus. Will's gay. So what?

Will Grayson #1 ist ein etwas eigenartiger Kerl. John Green hat die Perspektive dieses Charakters übernommen und schafft es wunderbar, dass man sich auf Wills Seite stellt und ihm in seinen Gedanken und Meinungen recht gibt. Zumindest so lange, bis die Sichtweise der Gegenpartei offenbart wird und man bemerkt, dass Will doch nicht so unfehlbar ist und jede Geschichte zwei Seiten hat. Wer John Green kennt weiß, dass er eine Hälfte der 'vlogbrothers', einem sehr erfolgreichen YouTube-Kanal ist. Den sollte man definitiv verfolgen; so ist man immer auf dem Laufenden, was Greens neue Buchprojekte betrifft.

Will Grayson #2 ist, wie schon gesagt, depressiv und David Levithan lässt den Kerl ziemlich herum fluchen. Besonders an den Kapiteln, die aus der Sicht von Will #2 geschrieben sind, ist auch, dass jegliche Dialoge im Stil eines Drehbuches geschrieben wurden und ganz allgemein Kleinschreibung vorherrscht. Außerdem sind Wills Gedanken einfach zum Schreien, was mal wieder für peinliche Situationen an öffentlichen Orten für mich sorgte.

Der Schreibstil beider Autoren ist flüssig und super zu lesen. Man bemerkt gar nicht, wie schnell man liest und innerhalb (scheinbar) kürzester Zeit hat man das halbe Buch durch und kann einfach nicht aufhören, weil ein jedes Kapitel an einer spannenden Stelle endet.

Das Cover des Buches gefällt mir ganz gut. Die beiden 'Will Graysons' im Titel überlappen sich leicht und der Hintergrund ist rot mit einigen Spiegeleffekten. Zwar finde ich nicht, dass das Cover viel mit dem Inhalt zu tun hat, aber hübsch ist es dennoch.

Fazit

Geniales Buch, das voller Lacher und Lebensweisheiten steckt. Fünf Punkte und Amazing! (CK)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heart-warming, hilarious, hopeful, 30. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Will Grayson, Will Grayson (Kindle Edition)
I am so blown away by this book. I really didn't expect that when I started. I bought it to take part in a read-a-long. This was my first read-a-long and I was pretty excited. Now, I'm so glad I signed up for it because the book is just wonderful.

Will Grayson Will Grayson is about two boys named *duh* Will Grayson. Thus, it is told from the alternating POVs of the two boys. Thankfully, the different perspectives are easy to read as they extremely differ in style and writing. The first Will Grayson is a boy who has only one friend: Tiny Cooper, huge, extrovert and very very gay. Will has some simple rules in life that help him to shut up when trouble comes up and not care too much about other people. To me, he seemed to be a bit afraid of life itself. Will's friend Tiny has written a musical which he wants to cast for. The main characters in the musical are Tiny himself and a guy named Phil Wrayson (huh?). And if that wasn't enough nother in Will's life, there is Jane, Tiny's kind of interesting girl friend.

The other will grayson (whose prose is written only in small letters) also doesn't have a lot of friends. At least, he doesn't consider them his friends, especially Maura who is extremely annoying yet sometimes good to have. will has to take antidepressants and has a very extreme black humor. (Just have a look at the quotes below.) will doesn't care much about his life or school. Who he cares about is a boy he met online and he chats with every night. will lives alone with his mother. I really like will's mother. I thought she did a wonderful job with her difficult son, ignoring all the insulting outbursts and being there for him when he needed her.

Naturally, the two Wills meet at some time in the book. Nothing magical happens but their lives start to get entangled and in the end, they can learn from each other.

I swear for the first chapters I was constantly giggling while reading. And I had to stop every other page to read passages out loud to my husband. I've never had a book before that was soooo funny. The Wills have a different kind of humor, you see the different authors in them, but both are hilarious.

Still, this is not only a funny book. It moves from funny to thoughtful to heart-breaking and you don't even realize it until you cry in the end.

Green and Levithan have written a book about love, about friendship, homosexuality, music, depression and family. About fear and anger. So simply about life. There is so much to think about that I definitely have to re-read it even though I don't do that very often. This was my first book from either author and I will read anything penned by them.

This book is so full of awesomeness, laughing-out-loud humor and heart-breaking wisdom that I recommend it to everyone who can read at all. I will recommend it to all my students and colleagues because I'm sure there's a lot to learn from it and to discuss about.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Courtesy of Teens Read Too, 8. März 2011
Two of today's most popular young adult authors have collaborated together on an entertaining journey into the lives of two characters, both named Will Grayson.

Told in alternating chapters and voices, each Will Grayson is introduced to the reader. Each Will slowly reveals the inner workings of their minds. John Green's Will Grayson has bounced from his friend, Tiny Cooper, to a sporty group of friends, back to Tiny Cooper.

Tiny is anything but Tiny. He's a hulking gay football player of a boy. Tiny is proud to be gay and is pushing to have the school let him put on his production Tiny Dancer: The Tiny Cooper Story. Tiny always puts Will in crazy or uncomfortable situations. Tiny is trying to set Will up with their friend, Jane. Will is attracted to Jane but can't bring himself to pursue her.

On the other side of the city is David Levithan's Will Grayson. This Will is a loner. His only friend is an Internet buddy, Isaac, who lives in Ohio. There's Maura, a girl from school who thinks she's Will's friend, but Will finds her intrusive and bothersome. Maura is convinced Will is gay, but Will refuses to divulge anything personal to her.

As the story develops, both Wills unexpectedly find themselves in the same bizarre porn shop in Chicago. Neither expected to be there, and when they realize they have the same name, they find themselves sitting outside trying to figure things out. Enter Tiny and Jane, and the night is about to get even more bizarre.

Each author has a distinctive style, and it's quite easy to distinguish between the two while reading WILL GRAYSON, WILL GRAYSON. I found one of the author's Will Grayson characters much more appealing than the other, but both are well-written and have fascinating stories to share. But in all honesty, I thought Tiny Cooper stole the show! He's such a large character (pun intended) and deserves a novel of his own!

If you're a fan of either Green or Levithan or both, WILL GRAYSON, WILL GRAYSON will surely please.

Reviewed by: Jaglvr
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen a tale of friendship and love, 16. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Will Grayson, Will Grayson (Taschenbuch)
Will Grayson, Will Grayson is a book about friendship, love and growing up.
As the title already suggests it is about Will Grayson, and not only one, but two. The book centers around these two boys who share the same name and at some point the same friend.
The novel consists of twenty chapters which are narrated alternately by the two Will Graysons.
The story begins with John Green's Will and ends with David Levithan's.
In the first chapter we are thrown into the world of Will Grayson and his friend Tiny Cooper. The reader learns a little about their common past and their friendship, which Will seems to regard more as inevitable than his own choice. He says 'you cannot possibly pick your friends, or else I never would have ended up with Tiny Cooper.'
The second chapter drags us into another world altogether. It is immediately clear that the narrator has changed as the tone is a different one and the most prominent factor is that everything is written in lowercase. The mind of this Will Grayson is a darker one. He is angry and there is a gloom surrounding him. The reader meets his mother, his few friends at school and his online crush Isaac.
For some chapters their lives seem to have no connection at all, until one day they meet by chance and (the other) Will Grayson meets Tiny Cooper.
Tiny Cooper, who is larger than life, not only because he is a massive giant, but also because he is putting on a musical about himself. It turns out that Tiny Cooper is the common denominator between the two narrators. He links their stories and has a great influence on both of them.
I really enjoyed reading this book. It had me laughing at some parts and at others amazed. Even though the two Will Graysons have completely different personalities they both have to deal with similar problems growing up. As I said before the novel is about friendship. Both boys learn a lot about their relationships to their friends and what it means to be a friend
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man kann sich seine Freunde nicht aussuchen..., 19. August 2010
Von 
Amazon Customer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gewöhnlich fange ich meine Rezensionen gerne mit einer kleinen Zusammenfassung des Inhalts an. In diesem Fall halte ich das allerdings nicht für besonders hilfreich, da eine bloße Zusammenfassung der Ereignisse bestimmt niemanden dazu bewegen wird sich für dieses Buch zu interessieren.
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von zwei verschiedenen Will Graysons erzählt.
Der eine ist ein recht durchschnittlicher Typ, der zwei Mottos im Leben hat: "shut up" und "don't care too much". Diese Mottos sorgen zwar dafür, dass er meist von unliebsamen Zwischenfällen in seinem Leben verschont bleibt, aber dass selbiges auch ein wenig an ihm vorüberzieht. Aber dann gibt es da noch seinen besten Freund: Tiny Cooper, "the world's largest person who ist really, really gay, and also the world's gayes person who is really, really large", und dieser verhindert doch häufig recht effektiv, dass Will seine Philosophie auch leben kann.
Dann gibt es noch den anderen Will Grayson, ein Jugendlicher im gleichen Alter, der keine wirklichen Freunde hat, so depressiv ist, dass er nicht einmal Großbuchstaben, geschweige denn Anführungszeichen benutzt und sein kleines bisschen Rest von Lebenswillen aus der Internetbekanntschaft "Isaak" zieht in den er sich verliebt hat.
Durch ungefähr drei Millionen dämliche Zufälle kreuzen sich die Wege der beiden Wills, wer die Leben allerdings künftig miteinander verbindet ist schließlich Tiny Cooper, der so ganz nebenbei sein Leben als Musical auf die High- School- Bühne bringen will.

Das Buch fängt unheimlich witzig an: spritzige Dialoge, urkomische Zufälle und Ereignisse. Die erste Hälfte des Buches ist eine Achterbahnfahrt an unglaublichen Einfällen. Hin und wieder kommt mal ein Gedanke auf bei dem man sich denkt: "Hoppla, da könnte mehr dahinter stecken", aber im Wesentlichen ist viel gute Laune dabei. Dann beginnt sich die Stimmung langsam ein wenig zu ändern. Nachdem man zunächst hauptsächlich die oberflächliche Seite der Charaktere kennen gelernt hat beginnen sie nun an Dreidimensionalität zu gewinnen. Während die erste Hälfte eher leicht und lustig mit Andeutungen von ernsthaften Themen ist, ist die zweite Hälfte deutlich ernsthafter mit komischen Passagen. Das heißt nicht, dass das Lesevergnügen dadurch geschmälert wird, aber unter der offensichtlichen unbeschwerten Oberfläche der Teenager existiert mehr: Depressionen können mehr bedeuten als hin und wieder mal schlecht gelaunt zu sein, vielleicht begegnet man doch mal einem Menschen um den man sich bemühen möchte und auch ein immer gut gelaunter Paradiesvogel möchte menschliche Anerkennung bekommen...
Im Buch werden mehr oder weniger alle Themen angesprochen, die für Teenager aktuell sind: Eltern, Schule, Liebe, Freunde, Sexualität und und und... Das Hauptthema, das sich für mich durch das Buch zieht ist aber Freundschaft. Nicht die zu einer beliebigen Menge von Zufallsbekannten, sondern zu dem EINEN, besonderen Menschen, den man sich nicht aussucht, sondern der einfach irgendwann da ist und einem hilft das Leben zu ertragen, es zu genießen und ein bisschen besser zu machen.

Unter'm Strich eine perfekte Ausgewogenheit von lustigen und ernsten Abschnitten: Nicht alles im Leben ist eine Comedy- Show, aber auch nicht alles ein Drama.
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5.0 von 5 Sternen Genial, 12. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Will Grayson, Will Grayson (Taschenbuch)
nhalt:
One cold night, in a most unlikely corner of Chicago, Will Grayson crosses paths with . . . Will Grayson. Two guys with the same name, running in two very different circles, suddenly find their lives going in new and unexpected directions, and culminating in epic turns-of-heart and the most fabulous musical ever to grace the high-school stage. Told in alternating voices from two award-winning authors - John Green (author of The Fault in Our Stars) and David Levithan (author of Boy Meets Boy) - this unique collaborative novel features a double helping of the heart and humour that has won both authors legions of fans.'Funny, rude and original' (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Lila Cover ist echt toll! Vor allem finde ich, dass es einem schon flüstert, dass es schwul wird. Ich finde es auch schön, dass die gleiche Font wie bei "The Fault in Our Stars" gewählt wurde.

Titel:
"Will Grayson, Will Grayson" ist eigentlich ein wirklich simpler Titel. Aber das ist gut so, denn er kommt genauso schnell auf den Punkt, wie die dazugehörige Story!

Schreibstil:
Das John Greens Schreibstil umwerfend gut ist, müsste mittlerweile zu jedem vorgedrungen sein, und das ist auch in "W.G, W.G." der Fall. Wenn man das noch mit David Levithan paart, kann es nur explosiv werden! Ich muss übrigens gestehen, dass ich mich nicht darüber informiert hatte, wer welchen Teil geschrieben hat, aber man merkt es einfach, wenn man beide Autoren kennt. Johns Schreibstil ist wie immer einfühlsam und hat den gewohnt sanften Humor. David hat den Part des depressiven Wills übernommen und seinen "Down-Zustand" damit unterstrichen, dass alle Wörter kleingeschrieben sind. Auch auf jegliche Adjektive, die Gefühle unterstreichen verzichtet er in der wörtlichen Rede. Die beiden Autoren harmonieren wunderbar und es ist bis jetzt das lustigste Buch, dass ich von den beiden in der Hand hielt. Ich habe so oft gelacht und grinsend in der U-Bahn gesessen, dass ich einige komische Blicke geerntet habe. Und das war es wert!

Charaktere:
Wir haben vier wichtige Charaktere. Will Grayson Nr. 1, der von John Green vertreten wird. Er ist eher still und hat sich zwei Regeln auferlegt: Die Klappe halten und sich nichts zu Herzen zu nehmen. Diesbezüglich will er auch keine Freundin, auch wenn sein bester schwuler Freund Tiny ihn dauernd mit Jane verkuppeln möchte. Eigentlich blockt er alles ab, nur um sich danach darüber zu beschweren, dass er genau das nicht haben kann. Jane weiß somit überhaupt nicht, was sie von ihm halten soll, auch wenn sie ihn mag. Aber ich glaube, der heimliche Star des Buches war Tiny, der so gar nicht klein ist. Tiny is riesig, laut, lustig, super lieb und super schwul. Noch dazu will er sein Musical unbedingt auf die Bühne seiner High School bringen, womit er Will ganz schön auf die Nerven geht, aber man muss ihn einfach liebhaben. Natürlich gibt es noch den zweiten Will, David Levithans Part. Dieser Will ist depressiv, immer irgendwie schlecht gelaunt, traurig und so sarkastisch, dass ich manchmal vor lachen nicht mehr konnte! Innerlich weiß er, dass er schwul ist aber er traut sich lange nicht sich zu outen. Durch eine Kette unglücklicher Ereignisse läuft er eines Abends dem anderen Will Grayson über den Weg. Und Tiny.
Alle Charaktere waren sehr tiefgründig, toll ausgearbeitet und facettenreich, aber ich habe auch nichts anderes erwartet.

Erwähnenswert:
Das Thema Homosexualität ist sehr stark in diesem Buch vertreten, wirkt aber nie belehrend oder ähnliches. Es war oft sehr selbstironisch und lustig.

Stuck in my Head:
“this is why we call people exes, I guess - because the paths that cross in the middle end up separating at the end. it's too easy to see an X as a cross-out. it's not, because there's no way to cross out something like that. the X is a diagram of two paths.”

Kriesenreif:
Nichts zu meckern.

Fazit:
Ich bin hin und weg und ich muss gestehen, ich habe das Buch langsam gelesen, da ich nicht wollte, dass es aufhört! Es ist lustig, spannend und sorgt einfach für gute Laune ohne auch nur einmal kitschig zu werden. Absolute Leseempfehlung von mir!
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4.0 von 5 Sternen Will Grayson, Will Grayson, 23. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
John Green schrieb die Kapitel aus der Sicht des einen Will Grayson, David Levithan die aus der Sicht des zweiten. Die Kapitel wechseln sich ab. Diese Aufmachung mochte ich.
In erster Linie geht es um Vertrauen, Freundschaft und Liebe. Depression und Außenseiter-Sein gehören ebenfalls dazu.
Dennoch ist in diesem Buch alles in eine eigene Art von Humor gepackt. Es liest sich einfach und ist spannend. Ich bin regelrecht durch die Seiten "geflogen".

So manche Stelle fand ich gut durchdacht und so geschrieben, insbesondere die des an Depression leidenden Will Grayson (geschr. v. David Levithan). Seine Gedanken und die Art sich auszudrücken gefielen mir sehr, da sie mir bekannt vorkamen. (Von ihm habe ich weitere Gedanken vermisst und gerne noch mehr über seine Geschichte erfahren wollen. Aber allein davon sollte dieses Buch nicht handeln.)
Wieder andere Stellen brachten mich zum Lachen und Schmunzeln. Doch andere Handlungen inkl. Schluss fand ich übertrieben kitschig. Selbst für ein Jugendbuch ist es zu kitschig.

Deswegen 4 von 5 Sternen in meiner Bewertung - Dafür, dass solche Bücher nicht meine Lieblingsliteratur sind, hat es mir insgesamt gut gefallen.
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5.0 von 5 Sternen Oh Will Grayson, Oh Will..., 15. Juli 2013
Von 
Mioli - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Will Grayson, Will Grayson (Taschenbuch)
Dieses Buch von John Green und David Levithan markiert den Meilenstein meiner persönlichen Lesegeschichte. Hiermit laß ich alle Bücher des erstgenannten Autors und fühle mich dadurch in der Lage dazu, seine Bücher auf ausreichender Basis zu vergleichen.

Will Grayson Will Grayson ist mit seinen 305 Seiten ein recht kurzes Werk der Jugendliteratur. Zwei völlig verschiedene Jungs mit ein und demselben Namen treffen sich durch Zufall mitten in Chicago. Sie beide haben einige Probleme mit sich und ihrem Umfeld. Besonders die Sexualität und Popularität sind Gebiete, auf welchen beide Schwierigkeiten haben.

Was nach einem niedergeschlagenen und eher traurigen Werk klingt, entpuppt sich jedoch als unheimlich lustiges und kurzweiliges Lesevergnügen.
Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Will Grayson aus Chicago und Will Grayson aus Iowa erzählt.
Ersterer lebt mit seinen Eltern ein recht durchschnittliches Leben, hat jedoch einen nicht allzu durchschnittlichen besten Freund - Tiny! Trotz dessen Namen ist Tiny riesengroß und sehr schwul, was er nicht versteckt. Ständig verliebt er sich Hals über Kopf und der eher stille Will leidet stark unter Tinys exzentrischer Art.
Der andere Will lebt mit seiner Mutter in ärmlichen Verhältnissen, leidet unter Depressionen und hat so gut wie keine echten Freunde. Bis auf Isaac, den er nur über's Internet kennt. Als er ihn jedoch im echten Leben treffen möchte, trifft er auf den anderen Will Grayson und Tiny.

Zu Beginn des Buches werden die Leben der beiden Jungen beschrieben. Während beide recht trist und eintönig erscheinen, ist die Sprache dies jedoch absolut nicht. Das Autorenduo wechselt sich pro Kapitel wie es scheint ab, während die Sprache des Chicago-Will auf sehr hohem Niveau mit vielen Fremdwörtern daherkommt und auch viele Wortspiele zu finden sind (meiner Meinung nach typisch John Green!), fällt direkt auf, dass der andere Will keine Großbuchstaben verwendet. Außerdem wird wörtliche Rede bei ihm grundsätzlich in Chat-Form wiedergegeben. Dies passt recht gut, da er es vermeidet, viel zu reden. Selbst mit seiner Mutter wechselt er nur Halbsätze, wenn dies absolut nötig ist.

Der Kontrast zwischen den beiden Jungen wird durch die Sprache deutlich herausgehoben. Dass der aufbrausende Tiny das Bindeglied der beiden ist, wird schnell klar und gefällt mir sehr gut. Beide Leben werden durch diesen großen Jungen auf den Kopf gestellt. Und während Tiny ein Musical plant um die Welt der Schwulen zu beleuchten, bekommt er gar nicht mit, wie seine beiden Wills langsam zerfallen.
Die wichtigen Charaktere dieses Buches (Will, Will und Tiny) sind absolut präzise gezeichnet. So viele Facetten werden aufgezeigt, dass man nicht umhin kommt, sie zu mögen und stark mit ihnen zu fühlen. Randfiguren tauchen auf und haben im Fall von Tinys Freunden keine nennenswerten Funktionen oder Eigenschaften, aber das ist meiner Meinung nach völlig in Ordnung.

Grade an solchen stellen merkt man, dass dieses Buch nicht lustig ist. Es hat durchaus traurige, wenn nicht erschütternde, Passagen, besonders der depressive Will hat mich zuweilen wirklich traurig gestimmt und ich hätte ihn gerne in den Arm genommen. Beide Autoren schaffen es also, Emotionen von Mitleid über Trauer bis Freude sehr deutlich zu transportieren. Daran ist zu erkennnen, welch großes Talent beide besitzen.
Dieses Buch hat mich auf seinen 305 Seiten eine Bandbreite von Emotionen durchleben lassen, welche sonst in drei Filmen nicht transportiert wird.

Das Ende stellt die Aufführung von Tinys Musical dar, welches mit Songtexten untermalt wird. Absolut lustig und einfallsreich sind diese Passagen, sodass ich mir das Lachen an einigen stellen nicht verkneifen konnte!

Fazit

Wer Gegenwartsliteratur mag, die sich selbst nicht immer all zu ernst nimmt, ist mit diesem Buch bestens bedient. Eine tolle Sprache, authentische Charaktere und ein fulminantes Ende versprechen großen Spaß! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine dringende Kaufempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Will, Will und ... Tiny, 5. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Will Grayson, Will Grayson (Taschenbuch)
Zwei Geschichten von zwei völlig verschiedenen Will Graysons, die aber beide auf ihre Weise sehr symptahisch sind.
Ihre Geschichten werden abwechselnd erzählt. Der erste Will Grayson wird von John Green geschrieben und der andere von David Levithan.

Ich habe an mehreren Stellen lauthals gelacht, an wieder anderen war ich völlig versteinert. Ein Mix, der mir selber ziemlich gut gefallen hat.
Interessant ist wie sich das Leben der beiden kreuzt und man eigentlich denkt, die haben so gar nichts gemeinsam, aber die Konstante zwischen ihnen bleibt dann Tiny, dem ich zu Anfang gar keine so große Rolle zugespielt hatte.

Ab einem bestimmten Punkt habe ich sogar gedacht, dass man hieraus einen großartigen Film drehen könnte.

Allerdings finde ich, hat der Unterhaltungswert zum Ende hin abgenommen, aber es war immer noch ein sehr guter Verlauf der Story. Ich glaube das Buch ist wie einer dieser Filme, die, je man öfter sie guckt, immer besser werden. Ich freue mich jetzt schon darauf in einem Jahr das Buch noch einmal zu lesen. Und das mache ich nicht besonders häufig.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend erzählt, 8. Mai 2010
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer mit dem Stil von John Green vertraut ist, merkt sofort während des ersten Kapitels, das dieses von ihm stammen muss. Er erzählt die Geschichte von Will Grayson, heterosexueller Freund vom homosexuellen Tiny Cooper. Und der ist der eigentliche Star dieses Romans. Tiny ist ein wahrer Riese. Er ist immer fröhlich, sehr auf sich bezogen, jeden Tag neu verliebt, total abgedreht und plant gerade, seine Lebensgeschichte als Musical an seiner Highschool auf die Bühne zu bringen. Will ist eher ein stiller Mitläufer, dem die Extravaganzen und das Schrille von Tiny zeitweilig zu viel werden, ist doch eines seiner Mottos "Shut up". Nur kein Risiko eingehen, nur nicht auffallen. Das gilt auch für Mädchen. Aus der Ferne bewundert er sie gern, aber nur nicht zu nah an sich ran kommen lassen. Er kommt daher ganz schön in Bedrängnis, als Tiny versucht, ihn mit Jane zu verkuppeln.
Der zweite Handlungsstrang ist von David Levithan erzählt. Auch er erzählt die Geschichte von Will Grayson. Nur handelt es sich um einen ganz anderen Jungen. Ein schwarzer, trauriger Typ, der nur wenig Kontakt mit anderen hat. Meistens ist er mit dem Mädchen Maura zusammen, erzählt aber nichts von sich. Dass er schwul ist, hat er bisher keinem gesagt, bis auf seinem Internetfreund Isaac. Ohne ihn kann er sich das Leben nicht vorstellen. Isaac schlägt vor, sich endlich mit ihm zu treffen. Als er beim vereinbarten Treffpunkt ankommt, findet er aber nicht Isaac, sondern den anderen Will Grayson. Und natürlich nimmt sich Tiny sofort seiner an und bringt Sonne in sein Leben. Aber Will muss erkennen, dass zu viel Sonne einfach nicht in sein dunkles Leben passt.
Und nebenbei geht es die ganze Zeit um das Musical.
Das Problem an diesem Buch ist, dass man die Handlung sehr schlecht kurz zusammenfassen kann. Es geschieht zu viel ohne richtiges Thema, was überhaupt nicht schlimm ist. Es ist einfach eine Geschichte über eine bestimmte Zeit mit wunderbaren Figuren, ihrem Zusammenspiel, über die Tragik und Komik des Lebens, über Liebe, Trauer, Freundschaft, Außenseiter und allem anderen, was im Leben passiert. Es ist hervorragend geschrieben, was Sprache und Stil angeht. Ein wirklich wunderbares Buch bis zum letzten Kapitel. An dem hätte man allerdings noch etwas arbeiten können. DFTBA.
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Will Grayson, Will Grayson
Will Grayson, Will Grayson von David Levithan (MP3 CD - 27. Mai 2014)
EUR 8,28
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