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4.0 von 5 Sternen Wer auf "From dusk till dawn" steht wird dieses Buch lieben....
Vier Freunde beschließen, es zum ersten Mal im ihrem Leben so richtig krachen zu lassen. Wie gut, dass einer von ihren einen Geheimtipp bekommen hat, für ein Bordell weit abseits der Ortschaft. Erst noch zögerlich, dann mutig wagen sie es, das Haus zu betreten. Jeder der vier hat seine ganz eigenen intimen Wünsche, die er hier erfüllt bekommen...
Vor 13 Monaten von DarkSummer veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man darf gespannt auf mehr sein
Inhalt:
Jakob und seine Kumpel sind Anfang 30 und wollen noch ein letztes Mal aus dem Alltag ausbrechen. So suchen sie das bekannte Bordell am Stadtrand auf, wo ihnen alle Wünsche erfüllt werden sollen. Doch nach der Befriedigung wartet das nackte Grauen auf sie...

Meine Meinung:
„Das Nest“ ist der erste Teil der neuen Jake...
Vor 14 Monaten von Moon veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer auf "From dusk till dawn" steht wird dieses Buch lieben...., 18. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Nest: Jake Sloburn Horror/ Mystery Thriller: Jake Sloburn Horror Mystery #1 (Jake Sloburn Horror Serie) (Taschenbuch)
Vier Freunde beschließen, es zum ersten Mal im ihrem Leben so richtig krachen zu lassen. Wie gut, dass einer von ihren einen Geheimtipp bekommen hat, für ein Bordell weit abseits der Ortschaft. Erst noch zögerlich, dann mutig wagen sie es, das Haus zu betreten. Jeder der vier hat seine ganz eigenen intimen Wünsche, die er hier erfüllt bekommen möchte. Doch die Frauen haben noch weitaus mehr zu bieten, mehr als den Jungs lieb ist ...

"Nest" ist der erste Teil um den Protagonisten Jake Sloburn, einen geheimnisvollen Typ mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, über den der Autor noch nicht so viel verrät. Man kann sich seine eigenen Gedanken machen, wer bzw. was er ist. Ein paar kleine Hinweise mehr wären aber schön gewesen. Jedenfalls fühlte mich von Anfang an an den Film "From dusk till dawn" erinnert, der für mich Kult ist. Schräg, skurril, Sex, Splatter und Horror, eine perfekte Mischung. Der Autor beschreibt die Atmosphäre im Haus super, auch als Frau kann man sich in die Gefühle der Männer hineinversetzen, die nur noch ein einziges Ziel vor Augen haben: Möglichst schnell zum Schuss zu kommen. Dabei werden sie blind für ihre Umgebung, sind durch Alkohol benebelt und von verführerischen Frauen abgelenkt. Die Mädels sind alle schön, fast zu perfekt, lesen den Jungs die Wünsche von den Augen ab. Als Leser ahnt man natürlich, dass die Schönen ein böses Geheimnis umgibt. Und nach der Entspannung beginnt der Horror.

Lutz C. Frey hat mich mit seiner Geschichte und seinem lockeren, flapsigen und doch fesselnden Schreibstil überzeugt. Geschickt gemacht, dass man vom Protagonisten nur einige wenige Details erfährt, gerade so viel, dass man neugierig wird und unbedingt wissen möchte wie es weiter geht. Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nest, 18. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Nest: Jake Sloburn Horror/ Mystery Thriller: Jake Sloburn Horror Mystery #1 (Jake Sloburn Horror Serie) (Taschenbuch)
Zum Inhalt gibt es eigentlich nicht mehr zu schreiben als im Klappentext steht, zu viel zu schreiben würde auch viel zu viel verraten, was leider an der Kürze des Buches liegt, womit ich auch gleich weiter gehe zu

Meine Meinung:
Zu kurz, leider viel zu kurz ist die Geschichte, kaum hat man sich angefreundet mit Jake Sloburn hat er seinen Fall auch schon gelöst und lässt den Leser allein zurück, allein mit einigen Fragen die
seine Person aufwirft, wer ist er, wo kommt er her, wo geht er hin, warum tut er was er tut?
Ich hätte ihm mehr Raum gewünscht, denn er scheint ein sehr interessanter Charakter zu sein.
Auch kam mir der Gänsehauteffekt etwas zu kurz, kaum war mir klar warum alles so ist wie es ist und ich einen leichten Schauer verspürte, war das Buch schon zu Ende, dabei vereint es prinzipiell doch alles was ich von einem Horrorroman erwarte, etwas nicht natürliches, Blut und eine düstere unheilvolle Atmosphäre, die wirklich gelungen beschrieben wurde.
Erwähnenswert finde ich auch den moderaten Preis, ich erwähne sonst nie die Preise eines Buches, weil die mir meist die Sprache verschlagen, aber in diesem Fall ist er absolut angemessen.
Den einen Stern muss ich leider behalten, weil eben noch ein klein wenig fehlt, also hoffe ich auf den nächsten Teil vielleicht gibt es dann 6 Sterne.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man darf gespannt auf mehr sein, 22. August 2013
Inhalt:
Jakob und seine Kumpel sind Anfang 30 und wollen noch ein letztes Mal aus dem Alltag ausbrechen. So suchen sie das bekannte Bordell am Stadtrand auf, wo ihnen alle Wünsche erfüllt werden sollen. Doch nach der Befriedigung wartet das nackte Grauen auf sie...

Meine Meinung:
„Das Nest“ ist der erste Teil der neuen Jake Sloburn-Reihe und das merkt man auch. Über den Hauptdarsteller, Sloburn, erfährt man nämlich nicht allzuviel. Soll neugierig machen, aber etwas mehr hätte nicht geschadet.

Vielmehr liegt der Fokus auf Jakob und seine Kumpels, die allerdings nicht lange unter uns verweilen. So erfährt man über jeden der Freunde etwas, über ihr Leben und auch ihre sexuellen Vorlieben. Überhaupt dreht sich sehr viel um Sex. Manchmal etwas genauer, manchmal nur angedeutet, aber die erste Hälfte dreht sich fast nur um das Thema Sex, was mir persönlich etwas zuviel ist, da die Geschichte mit 92 Seiten nicht besonders lang ist und ich es in der Hinsicht eher ausgewogen mag.

Das macht der Autor dann aber gut wett, indem er es blutig und übermenschlich werden lässt. Genau mein Geschmack.

Dieser Teil gefiel mir dann ausgesprochen gut, nur das Ende... Mit manchen Details konnte ich mich als Leserin nicht anfreunden.

Ein guter Auftakt der Reihe, der neugierig macht, aber durchaus mehr über seinen Hauptdarsteller verraten dürfte, denn mir waren es etwas zu wenig Informationen. Der Fokus lag für mich auf der falschen Person, aber der Schreibstil und die blutige Hälfte wussten zu überzeugen.

Info:
Teil 1 der neuen Jake Sloburn-Reihe
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut geschrieben., 13. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Nest: Jake Sloburn Horror/ Mystery Thriller: Jake Sloburn Horror Mystery #1 (Jake Sloburn Horror Serie) (Taschenbuch)
Sehr gut geschrieben ich persönlich liebe diesen schreibstil und habe mir direkt alle anderen Bücher von L.C. Frey bestellt. Die hoffentlich etwas länger sind als Nest. Super buch spannende Geschichte, ich kann es nur empfehlen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bizarre Horrorkost, 1. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nest: Jake Sloburn Horror/ Mystery Thriller: Jake Sloburn Horror Mystery #1 (Jake Sloburn Horror Serie) (Taschenbuch)
Ich habe das Buch auf eine Empfehlung hin bestellt und habe es unweigerlich in
einem Zug durchlesen müssen, es ist einfach unterhaltsam und packend,
bissiger Humor trifft auf haarsträubendes Grauen.
Die Figur des Jake Sloburn macht auf jeden Fall neugierig und lässt auf eine spannende, tiefgründige
Hintergrundstory in den Folgebüchern hoffen.
Der Erzählstil passt ausgezeichnet zur Story und bringt die Situationen sehr plastisch rüber,
die anfängliche Lässigkeit ebenso wie das sich zuspitzende Grauen.
Das Buch hat mich also in allen Belangen überzeugt und alle Erwartungen erfüllt, dafür volle Punktzahl.
"Nest" mach definitiv keine Lust auf einen Bordellbesuch, umso mehr aber auf eine Fortsetzung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine ziemlich eigensinnige Mischung. Aber sie funktioniert prächtig!, 24. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nest: Jake Sloburn Horror/ Mystery Thriller: Jake Sloburn Horror Mystery #1 (Jake Sloburn Horror Serie) (Taschenbuch)
Achtung! Meine Bewertung bezieht sich auf das "echte" Buch aus Papier, weil ein Kindle besitze ich nicht.

Ich muss sagen ich war skeptisch, da ich sonst eigentlich nur Autoren lese, die ich schon kenne, und da kommt man ja auch kaum hinterher. Ich hatte mal ein paar Selfpublisher gelesen vor einiger Zeit und dann schockiert(!) wieder weggelegt, da es bei den meisten nur um billige Schockeffekte geht oder Althergebrachtes wiedergekäut wird. Die erzählen dann bekannte Horrorfilme nach, haben einen furchtbaren Ausdruck, und beherrschen keinerlei Grammatik. Hauptsache, es ist sinnlos brutal. (Und dreht sich entweder um Zombies oder völlig kranke Gewaltdarstellungen). Von diesem Schund hatte ich schnell die Nase voll und habe stattdessen lieber wieder die "Großen" gelesen.

Und dann habe ich "Nest" entdeckt - und das Cover hat mich sofort angesprochen. DENN DIESES BUCH IST ANDERS!

Lutz C. Frey geht andere Wege und macht das sehr geschickt. Ein bisschen Detektivstory (Erinnerte mich ein bisschen an Constantine oder Clive Barkers Harry D'Amour und ist dann aber doch ganz anders), ein bisschen Blut und Horror und ziemlich viel Sex. Aber niemals dumm oder flach. Der Humor ist für meinen Geschmack ungemein erfrischend - und sicher nicht für jeden, denn er ist stellenweise recht subtil. Spannend, flüssig zu lesen, stellenweise augenzwinkernd formuliert. Diesem Buch habe ich in keinem Moment angemerkt, dass der Autor neu im Geschäft ist. Stattdessen hätte das Buch auch gut von Stephen King oder Dean Koontz sein können, nur ist der Schreibstil etwas zeitgemäßer. Das ist zumindest meine Meinung.

Ich jedenfalls fühlte mich bestens unterhalten. Klar, ein paar Enden (eine ganze Menge sogar) bleiben offen und sowas ist riskant, weil es nicht jeder mag. Ich aber halte dem Autor zu Gute, dass er solche Risiken eingeht. Ich habe die Nase voll von durchkalkulierten Auf-Nummer-Sicher-Thrillern a la Dan Brown und Co.
Lutz C. Frey hat stattdessen etwas viel besseres, und das spürt man: Er hat Mumm. Außerdem Unbändige "Schreibwut" und einen Riesenspaß bei der Sache. Und jetzt hat er auch einen neuen, treuen Fan.

FAZIT:
Grandioser Geschichtenerzähler lässt die Puppen tanzen und macht Lust auf den nächsten Teil, für mich die neue Generation "echter" Schriftsteller im Horror/Thriller-Bereich. Unbedingte Leseempfehlung!

Nest: Jake Sloburn Horror-Thriller ( Horror / Mystery ): Jake Sloburn Horror Mystery #1 (Jake Sloburn Horror Serie)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cool und unappetitlich, 23. August 2013
Jake Sloburn erinnert mich mit seiner zynischen und coolen Art sehr an James Woods in "John Carpenters Vampires". Die Story enthält genau die richtige Mischung aus Sex and Crime, die man in einem Horror-Thriller erwartet. Wie der Titel schon vermuten lässt, bekommt der Leser einige unappetitliche Szenarien mit ebensolchen Kreaturen förmlich um die Ohren gehauen. Das Rad neu erfunden hat Lutz C. Frey nicht, aber trotzdem finde ich die Story gerade wegen des Charakters Jake Sloburn absolut interessant. Mit Informationen über diesen geheimnisvollen Mann hält sich der Autor leider bis zum Ende zurück. Und auch dann bekommt der Leser nur ein paar Häppchen zugeworfen. Aber nun gut, da muss ich wohl auf den nächsten Teil warten. Geschickt gemacht, muss ich zugeben. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Fazit: Cool, unappetitlich, spannend. Absolute Leseempfehlung!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine dunkle Brut, ..., 24. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
die sich da auf dem Dachboden verbirgt :)... Lieber L. C., du hast mich doch tatsächlich dazu gebracht, mir nach Draak diese beiden Bücher auch noch zuzulegen, und ich habe es nicht bereut. Gestern runtergeladen, und Nest habe ich dann gleich ausgelesen, einschließlich der Bonusstory. Du hast nicht zu viel versprochen!

Ein wenig erinnert mich der Stil an Stephen King, bei dem fängt meist auch alles ganz harmlos an. Zum Inhalt wurde hier schon genug geschrieben, da muss ich wohl nichts wiederholen. Die Mischung aus etwas Sex und Horror hat auch mir sehr gut gefallen, es war beides gleich spannend, und - nun ja - speziell Jakobs kleine Fantasien sind gar nicht so selten, glaube ich ;)... Interessant auch dass hier mal erwähnt wurde, dass wohl die meisten Männer ihre eigenen Frauen irgendwie auf eine Art Heiligenpodest stellen, ihnen nicht zutrauen, ihnen spezielle Wünsche erfüllen zu können oder zu wollen. Warum nur, frage ich mich, wovor habt ihr Männer bloß Angst :)...? Auch (Ehe-)Frauen sind doch nicht zwangsläufig nur an Blümchensex interessiert ;)...!

Aber danach hört der Spaß dann auch schlagartig auf und Jake betritt unvermittelt die Bühne. Hier scheint mir weniger die Frage wer er ist, sondern wohl eher, WAS er ist. Jedenfalls scheint er über Möglichkeiten zu verfügen, die über die eines normalen Menschen etwas hinaus gehen. Erfreulich, das seine Erscheinung mal nicht als muskelstrotzender Schönling (wie die meisten Helden halt) beschrieben wird, sondern als relativ unscheinbarer und damit unauffälliger Durchschnittstyp. Das Ende lässt mich auf mehr Erkenntnisse über ihn in Blue hoffen, was ich mir heute Nacht zu Gemüte führen werde - bin schon sehr gespannt :)...

Auch die Bonusstory finde ich sehr gelungen, die wirren und kranken Gedankengänge und Handlungen dieses offenbar magersüchtigen Mädchens wurden gut eingefangen. Der aufkeimende Verdacht bestätigte sich hier mit dem Ende, was zwar dann sehr kurz war, aber absolut stimmig zur Story passte.

Alles in allem - bitte mehr davon :)!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles fing ganz harmlos an, bis Wünsche wahr wurden ..., 21. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vielen Dank an dieser Stelle an Lutz C. Frey für das Rezensionsexemplar.(Anmerkung: Mein Rezi-Exemplar ist ohne die Bonusgeschichte. Diese Version erschien erst später. Ich habe mir diese aber auch im Rahmen der jetztigen Gratis-Aktion auch geladen.)

Zum Inhalt:
Vier Freunde wollen einen Junggesellenabschied feiern und suchen sich dafür ein Bordell am Stadtrand aus. Ein spezielles Bordell. Was sie aber noch nicht ahnen können, dort werden ihre geheimsten Wünsche wahr, und das nicht immer mit gutem Ausgang.

Während die jungen Männer noch am Waldrand vor dem Bordell im Auto sitzen, unentschlossen, ob sie hineingehen sollen, erfahren wir, wie aus einer Bierlaune heraus die Idee für den Bordellbesuch entstand. Wir erfahren etwas über das Leben und die Charaktere der Figuren. Der eine ist Lehrer, der andere wohnt mit zwei Frauen zusammen, … der Autor wiegt uns in Sicherheit. Leute, wie du und ich – Kumpels, die noch mal einen drauf machen wollen, bevor es sie in den Hafen der Ehe, zu den Kindern oder aufgrund einer Versetzung nach Berlin verschlägt. Schließlich ist man schon 30 und will noch mal so richtig jugendlich-leichtsinnig sein. Wer weiß, wann man sich wieder so "jung" trifft.

Meine Meinung:
Erst dachte ich, ich wäre in der falschen Geschichte gelandet. Da hat der Autor mich prima an der Nase herumgeführt. Denn kaum sind sie in der Bar, im Angel Hearts angekommen, schlägt die lockere Stimmung um. Irgendwie sind diese professionellen Mädchen anders. Wie verzaubert sind die Männer und gehen mit den schönen, geheimnisvollen Sirenen auf die Zimmer. Das Unheil nimmt seinen Lauf ...

Von da an konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Mich erwartete eine Mischung aus Mystery, Sex und Horror. Jeder der vier macht seine ganz speziellen Erfahrungen mit den Mädchen.

Eine Szene hat mich besonders beeindruckt, weil der Übergang von Realität und Wunschdenken des Protagonisten kaum merklich war. So befinde ich mich auf einmal mit Jakob in seiner Kindheit und eigentlich doch nicht. Ich muss in dem Moment genauso hypnotisiert geschaut haben, wie er. Oder hatte gar die sexy Diana seinen Geist verwirrt und seinen heimlichen Wunsch vor seinen Augen wahr werden lassen? Wirklich sehr gekonnt gemacht und gut in Szene gesetzt.

Bis auf drei kleine Dinge, hat mich diese wunderbar abgedrehte Story sehr gut unterhalten:
Anfangs wird öfter das geschlitzte Ballkleid von Diana erwähnt. Mit geschlitzt würde ich jedoch eher ein Abendkleid assoziieren. Dann kommt das Wort „ES“ einige Male vor und wird jedes Mal in Großbuchstaben geschrieben. Ich erwähne jetzt nicht worauf sich dieses Wort bezieht, sonst würde ich spoilern. Mich persönlich hat die Großschreibung irritiert und im Lesefluss gestört. In kursiv wäre es für mich gefälliger gewesen, was aber ein rein subjektiver Eindruck ist. Und dann hätte ich auch gerne ein wenig mehr über Jake Sloburn erfahren. Er soll ja schließlich die Hauptperson dieser Reihe darstellen ;-) Woher er kommt - was er eigentlich ist, womöglich gar kein Mensch? Hat er einen Auftraggeber? Gibt es ein großes Ganzes? All' dies bleibt leider unklar. So spielt er fast nur eine Nebenrolle in seiner eigenen Geschichte. Trotz dieser Kritik hat die Geschichte für mich funktioniert und sticht mit ihrer nicht angepassten Art wohltuend heraus.

Fazit:
Der Autor hat es verstanden, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu halten und mich als Leserin wohlig schauernd im Ungewissen gelassen, ob alle wieder heil aus dem Abenteuer herauskommen. Auch sprachlich hat mich Herr Frey mit seinem flüssigen und wortgewandten Stil überzeugt. Insgesamt gibt es von mir 4,2 Sterne. Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer mit dem coolen Jake Sloburn, denn das ist er!

Die Original-Rezension befindet sich auf meinem Blog.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gerne mehr, 19. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für einen Jack Sloburn Roman gibt es hier recht wenig Jack Sloburn, aber darüber trösten die spannende Geschichte und der tolle Stil hinweg. Letzterer ist sehr flüssig, teilweise recht ironisch und macht wirklich Spaß. Irgendwann war es mir sogar egal, wie groß Slobirns Rolle ist, weil mir der Rest so gut gefiel.
Als er dann auftauchte, fand ich es etwas schade so wenig über ihn zu erfahren. Klar, der Leser soll neugierig bleiben und den nächsten Teil kaufen (Werde ich auch machen), aber man wird doch etwas arg im Dunkeln gelassen.
Etwas mehr Erklärungen hätten mir da gut gefallen. So gibt es einige Andeutungen, die nur der Autor versteht.
Was mich persönlich störte war, dass Sloburn ein wenig wie jeder andere Dämonenjäger daher kommt. Immer cool, Herr der Lage, scheint keine Miene zu verziehen und ist geschmeidig wie eine Katze. Aber das ist wirklich nur etwas, was mich persönlich ettwas nervt und die Figur für mich weniger sympathisch macht.
Egal, "Nest" hat mich sehr gut unterhalten, was wie gesagt dem tollen Stil zu verdanken ist. Der zweite Teil wurde angekündigt und ich werde ihn mir defintiv holen, aber dann bitte ein paar Antworten!
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