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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen16
4,7 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 3. April 2014
Ein Reisebericht der besonderen Art? Durchaus! Abschweifen in tiefere Gebiete ohne an Höhe zu verlieren und doch extrem geerdet durch die nur allzu menschlichen Begebenheiten. Dieses Buch zeichnet sich durch einen rundum witzigen und ebenso tiefgründigen Schreibstil aus und hat mir extrem viel Freude bereitet. Ich habe nur einen Tag gebraucht und das bei einem vollen Arbeitstag und einem abendlichen Besuch auswärts. Da möchte man gern mehr davon haben, Herr Taubert!
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am 1. April 2014
Okay, wer einen herkömmlichen Reisebericht erwartet, wird vielleicht irritiert sein. Da schweift der Herr Schriftsteller zwischendurch gern mal ab und plaudert über Antisemitismus, extreme Formen der Religion und (absurd aber lustig) über seine Probleme mit der Orgelmusik. Aber trotzdem wirkt das Buch wie aus einem Guß. Sowohl die interessanten und teilweise ordentlich lustigen Reiseerlebnisse mit der Höhenkrankheit oder ner Schlange im Kanu als auch die manchmal ausführlichen aber nie langweiligen gedanklichen Ausflüge zu verschiedenen Themen passen erstaunlich gut zusammen. Der Autor scheint sich ziemlich viele tiefrgündigen Gedanken zu machen und kann dabei trotzdem noch über sich schmunzeln. Wirkt sympathisch. Eigentlich kann man es schwer beschreiben. Wer es liest, weiss was ich meine. Schade nur, dass es so kurz ist. Aber deswegen zieh ich jetzt hier nichts ab.
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am 7. April 2014
Ein wunderbar subjektives Buch, direkt aus dem Leben gegriffen. Genau das also, was der Titel einem verspricht und wie oft bekommt man heute noch das, was einem verprochen wurde? Es ist wunderbar leicht geschrieben, so dass man wirklich schnell am Ende angekommen ist. In dieser kurzen Zeit jedoch habe ich viel gelacht, war teilweise schockiert und wurde auch noch zum Nachdenken üder so Manches angeregt. Für mich ein Buch, dass ich noch einmal lesen werde, dann mit Stift in der Hand, um mir einzelne Passagen anzustreichen. Es macht Lust darauf, die eigene nächste Reise mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, abseits schöner Landschaften und guten Essens. Am liebsten würde ich mich hinsetzen, um mit dem Autor mal persönlich über ein paar Aussagen zu diskutieren, so wie er schreibt, könnte das ein lustiger Abend werden.
Für mich ein Buch, das unbedingt in jedes Bücherreagl gehört.
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am 31. August 2014
Häufig sind Ironie und Witz nur ein anderer Ausdruck von Tiefgründigkeit; wenn die gewöhnlichen Instrumente nicht mehr ausreichen, um das zur Sprache zu bringen, was unaussprechlich scheint. Dieses Buch ist voller Charme, Aufrichtigkeit und Klugheit. Und einer Ernsthaftigkeit, die im Gewand eben jenen Humors verkleidet, den Leser dabei ertappt, wie er viele der Gedanken des Autors selbst schon einmal empfunden, aber es noch nie in die passenden Worte gegossen hat.
Drängt ein unbekannter Autor (in diesem Fall sogar Erstling) sich zwischen meine Kafka-, Zweig- und Mann-Lektüre, ist es ein Wagnis. Dieses Buch hat sich aufgedrängt, dieses Wagnis - es hat sich gelohnt.
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am 31. Dezember 2014
Ich musste, um ehrlich zu sein, zunächst eine Barriere überwinden und zwar die des "Briefstils". Das geht mir schon bei den biblischen Texten so, dass ich ungern in privater Post herumschnüffel, deren ursprünglicher Adressat ich nicht war. Aber als das geschafft war, war es ein echter und wirklicher Genuss, dieses Buch zu lesen. Vor allem der Sprachstil macht mir Spaß. Sowohl das Understatement, die Selbstironie als auch der Einblick in die Zerrissenheit des Autors, was interkulturelle und religiöse Themen angeht, haben mir gut gefallen. Man merkt, dass die (literarische) Welt größer ist als die eines Durchschnitts-27-jährigen. Lesenswert!
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am 4. April 2014
Wenn meine Frau und ich auf der Couch lesen und ich ständig in mich hinein kichere, zieht sie mir meistens die Ohren lang, weil mein Gewiehre sie vom Lesen abhält. Ich habe jetzt ziemlich lange Ohren. Das Buch wurde sich auch perfekt beim Poetry Slam machen. Erinnert durchaus an Marc Uwe Klings Känguruh-Trilogie, bloß eben ohne Känguruh und ohne Längen, die sich manchmal bei Kling einschleichen. Volle Punktzahl, mehr fällt mir nicht ein! Man hofft, der Autor möge bald für längere Zeit verreisen und mit einem neuen Buch wieder nach Hause kommen.
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am 3. April 2014
Was soll ich sagen? Wenn ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben sollte... Nun, es wäre wohl Genialität.
Wer Lust hat, ein absolut abwechslungsreiches und humorvoll gestaltetes Buch zu lesen, das außerdem von einem Schreibstil sondersgleichen gezeichnet ist, der ist hier an der richtigen Adresse. Mein Geschmack in Sachen Lektüre ist doch sehr kritisch untermalt, insbesondere bei Angelegenheiten wie Humor, dennoch hat diese hier meine Erwartungen übertroffen.
Kompliment an den Autor! Die Welt braucht mehr davon.
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am 7. Mai 2014
Ich habe mir dieses Buch gleich zur Veröffentlichung gekauft gehabt, und muss sagen, dass es sich echt sehr angenehm lesen lässt.
Verschiedene Anekdoten und Wortspiele lassen einem hin und wieder ein Grinsen über das Gesicht huschen, doch ebenso bekommt man einen interessanten und gleichermaßen spannenden einblick in die Reisen des Authors.
Ich habe gar keine andere Wahl, als das Buch jedem zu empfehlen.
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am 24. Mai 2014
Das hier vorliegende erste Buch des thüringischen Progrock-Komponisten und Gymnasiallehrers Claudius Taubert widmet dieser im Kern den drei R Rassimus, Religion und Reisedurchfall, wie er selbst treffend feststellt. Gemeinsam mit seiner Freundin Maria setzte er sich Erfahrungen aus, die der deutsche Durchschnittsbeamte vermutlich mit allem Einsatz meiden wird. In seinem Buch lässt er die Leser daran teilhaben.

Claudius nimmt einen dabei hinein in seine erfrischende Freude am Erschaffen neuer Wörter ("Phrasenberg", "schettern", „maigrün"), am Spielen mit den konditionierten Erwartungen seines Publikums ("Ein paar Stunden in Quito und schon … ZACK!“), am Gestalten der originellen Einblicke in seine Erlebnisse in Mittel- und Südamerika, die er immer wieder mit einem gesunden Schuss Selbstironie veredelt.

Zwischendurch lässt er seine Leser teilhaben am Reflektieren der Konstruktionsprinzipien seines Textes, wobei sich der Autor dabei vor allem aus dem Repertoire musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten bedient und verschiedene Stilmittel auf das hier gewählte literarische Genre des Reiseberichts in Briefgestalt appliziert. Dies gelingt ihm gut. Herausgekommen sind etwa dreißig Miniaturen von meist drei, vier Seiten, in denen er nicht nur die Begebenheiten anschaulich schildert, sondern den Leser dazu einlädt, die Geschehnisse gemeinsam mit dem Autor zu reflektieren, einzuordnen. Dabei weiß ich besonders sein Bemühen zu schätzen, das Erlebte und Durchdachte klar und wahr zu formulieren.

Mir gefällt sein Witz, der mich fast auf jeder Seite zum Schmunzeln brachte und alle paar Kapitel dazu, schallend zu lachen. Seine Darstellungen sind einladend, farbig, gut differenziert und immer wieder von - zum Teil explizit gemachter - sprachlicher Experimentierfreude geprägt.

Der Autor, der ausgerechnet im Schreibersweg wohnt, wie aus dem Impressum hervorgeht, nutzt die Möglichkeiten, die amazon inzwischen auch in Deutschland seiner publikationswilligen Kundschaft eröffnet. Das Buch erschien in der CreateSpace Independent Publishing Platform, wird bei Kauf in Großbritannien gedruckt und mit einer schlichten Leimbindung sowie einem glanzfolienkaschierten leichten Einband ausgeliefert. Der Satz enthält immer wieder Löcher, die einem feinsinnigen Menschen mit Blick für die sich in unserer Zeit wieder verlierenden typografischen Errungenschaften weh tun (z. B. auf S. 8, S. 43, S. 59, S. 100); doch der Vorteil, auf diesem Wege auch neue Stimmen hören zu können, überwiegt klar. Sollte Claudius Taubert ein weiteres Buch veröffentlichen – ich würde es gerne lesen.
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am 20. April 2014
Ein "Reisebericht" der die Menschen, die Länder und den tieferen Sinn und Unsinn unserer Welt darstellt und zum Teil bloßstellt. Aber auf eine Art und Weise, die zum Glück keine Trübsal zurücklässt. Hin und wider können einem bei den Episoden schon mal die Tränen in den Augen stehen. Bei mir waren es aber auschließlich die, des tiefen inneren Schmunzelns.
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