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31
4,5 von 5 Sternen
Loki Laufeyson: die Geschichte eines Gottes
Format: TaschenbuchÄndern
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wenn ich die germanischen Sagen lese, habe ich immer das Gefühl, da fehlt was, da ist was nicht schlüssig.

Ähnlich wie ein Archäologe aus gefundenen Scherben einen Krug zusammensetzen kann hat Renate Steinbach in dem Roman bei der Verwendung der Berichte der älteren und der jüngeren Edda diese Lücken geschlossen, nun sind die Handlungen des Asen-Botschafters Loki ganz zu erfassen, sie sind nicht mehr der Anfall von Bosheit eines sonst sehr Hilfreichen sondern haben Sinn.

Ich habe das mit Freude gelesen und kann es jedem empfehlen, der sich für Mythologien interessiert.Es war zwar das Erste, wird aber bestimmt nicht das Letzte sein, was ich von der Autorin gelesen habe.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2014
Nacherzählungen der nordischen Mythologie gibt es viele, darunter auch einige, die sich der Perspektive des Gottes Loki bedienen... leider zumeist ohne dieser auch nur annähernd gerecht zu werden. Loki Laufeyson von Renate Steinbach braucht sich aber nicht in diese traurig anmutende Sammlung einreihen: Sie verzichtet gänzlich auf die übliche Schwarzweißmalerei und bedient sich dabei, für den Leser wegen des charmanten Erzählstils nicht merklich, einer ganzen Horde von (wissenschaftlichen und anderen) Erkenntnissen über die Materie, die sie behandelt.

So fließen etwa in ihre Erzählung der Geschichte Baldurs neben der Eddischen Erzählweise auch Elemente aus Saxo Grammaticus' "Gesta Danorum" ein -- ein schwieriges Unterfangen, stehen diese Versionen doch miteinander in nicht unwesentlichen Punkten im Widerspruch; die Autorin weiß auch zweifelsohne um die skandinavischen Volksbräuche rund ums Herdfeuer; sie umgeht eine ganze Menge Stolperfallen geschickt -- so zum Beispiel die mythologisch unbegründbare Annahme, bei Lokis Mutter Laufey handele es sich um eine Jötin. Was mich allerdings geradewegs überraschte, war, dass Frau Steinbach auch an einigen Stellen Ereignisse in der mythischen Welt beschreibt, die zwar durch keine historische Quelle belegbar sind, aber im Repertoire derjenigen, die sich persönlich/spirituell mit dem Gott Loki befassen, fast schon zum Alltagsgebrauch gehören. Man könnte fast annehmen, die Autorin, kenne ihre "Muse" persönlich.

Bemerkenswert ist auch, dass Frau Steinbach hier eine Loki-Chronologie (und nebenbei auch Ansätze einer Odin-Chronologie) vorlegt, die, bei allem Wissen und allen Weisheiten über die Unmöglichkeit eines solchen Unterfangens, in sich fast geschlossen ist und kaum Widersprüche und Inkonsistenzen aufweist.

Ein wenig tricksen muss sie dafür allerdings schon -- im Anbetracht der Thematik wohl anzunehmen! So kommt Renate Steinbachs Loki-Nacherzählung für meinen Geschmack etwas apologetischer daher als dies unbedingt notwendig gewesen wäre. Sie bemüht sich an ein paar Stellen fast ein wenig zu sehr, Loki im bestmöglichen Lichte dastehen zu lassen, und geht dabei über die Maxime "Im Zweifel für den Angeklagten" etwas zu weit hinaus. Ich bin allerdings der Meinung, dass Loki -- und erst recht nicht in Steinbachs Erzählung -- das in diesem Maße gar nicht nötig hätte. Eine solch wohlwollende Behandlung sei ihm aber dennoch von Herzen gegönnt!

Auch ohne ein paar kosmetisch "zurechtgerückte" Episoden -- etwa die Vorgeschichte zur Reise zu Geirröd, aber vor allem die Erzählung von Baldurs Tod -- wäre es immer noch schwer, in diesem Loki das übliche Feindbild zu sehen. Zu lebendig und charmant wird er insgesamt dargestellt, und zu zweideutig auch das Wirken von Odin, als dass es ein solches Fazit rechtfertigen würde. Und damit erweist Frau Steinbach nicht nur Loki selbst, sondern der Gesamtheit der nordischen Mythologie, die mitunter weitaus vielschichtiger ist, als es so manchem Konservativdenker lieb sein kann, einen guten Dienst.

Einen Stern Abzug gibt es wegen der mittelmäßigen Arbeit des Lektors -- zu viele Grammatik- und Rechtschreibfehler ziehen sich durch das Buch.

Unter den Nacherzählungen sicher eine der wenigen Empfehlenswerten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. November 2013
Selbst heute noch stellen unzählige Götter die Historiker vor ein Rätsel, auch der nordische Gott Loptr, besser bekannt als Loki.

Die germanischen Götter haben mich schon immer interessiert, allen voran Loki, aber ich habe mir nie die Zeit genommen, mich tatsächlich in die germanische Mythologie einzulesen.
Angeregt von den Verfilmungen zu "Thor" und "The Avengers", in denen Loki ja keine unwesentliche Rolle spielt, entschied ich mich dazu, endlich die ganze Geschichte des germanischen Gottes Loki zu erfahren.

Renate Steinbach hat mit diesem Buch eine sehr umfangreiche Sammlung zusammengestellt, durch die man einen sehr guten Eindruck in das Leben von Loki erhält. Außerdem wird dadurch manch eine Handlung und Denkweise des germanischen Gottes verständlicher und lässt sich dadurch besser nachvollziehen.

Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil verfasst und lest sich recht flüssig.

Den einen Stern-Abzug gibt es deshalb, weil sich in dieses Buch unzählige Rechtschreib- und Grammatikfehler eingeschlichen haben, die mich das eine oder andere Mal ziemlich gestört haben.

Nichtsdestotrotz, ein gutes Buch und wirklich empfehlenswert für jeden, der sich für germanische Mythologie interessiert und nicht unbedingt die eddische Dichtung lesen möchte.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juni 2013
Ich bin unglaublich froh das Buch gekauft zu haben. Die nordischen Mythologien und besonders der Gott Loki hat mein Interesse geweckt. Das Buch ist eine tolle Ergänzung zur Edda und erläutert Lokis Leben und Taten.
Super Buch! Gut zu lesen und witzig
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2013
Ich habe es heute bekommen und in einem Stück durchgelesen. Der Figur Loki bin ich das erstemal in einem Dänischen Trickfilm begegnet, und ich hatte auch schon einzelne Geschichten über ihn gelesen und als er mir dann in einer Comic Verfilmung über den Weg lief - fragte ich mich was ich denn eigentlich über die Figur des Gottes Loki wusste. Natürlich kann man auch die orginal Sage lesen, aber sie ist oft schwer nachvollziehbar und oftmals nicht mehr verständlich für jüngere Leser.
Dieses Buch ist sehr gradlinig geschrieben, sehr leicht zu verstehen und einfach gehalten, grausame Abschnitte wurden nicht ausgelassen und dennoch bleibt es menschlich und einfühlbar. Sie schafft es auch gegen das Rollen Bild des Christlichen Luzifer's innerhalb der nordischen Mythologie anzugehen.
Und ich muss zugeben auf der letzten Seite kullerten dann sogar noch ein paar Tränchen. Und das waren echte Freuden Tränen. So sehr gefiel mir der Epilog.
Es giefiel mir so sehr dass es jetzt auf eine kleine Reise durch meine Familie gehen wird. Denn es eigenet sich wirklich für jung und alt-
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. November 2013
Ich habe mir das Buch sicherlicch aus Anreiz durch die Marvel-Filme erstanden, weil Loki für mich einer der interessantesten Gestalten ist. Ich wollte mehr vor allem über die wahren Hintergrunde wissen, und entschied mich hierfür.
Ich erwartete ein neutrales Sachbuch, wenn ich ehrlich sein soll, und war deswegen von den ersten Seiten ein wenig enttäuscht. Allerdings war die Sprache sehr verständlich und ich las weiter. Bald schon hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen und von der anfänglichen Enttäuschung war nichts mehr zu spüren. Eher wich sie einer Spannung. Ich las das wirklich gute Buch - auch wenn sich einige Rechtschreibfehler darin fanden - in nicht mal einem Tag durch.
Es ist großartig! Es wird aus Lokis Sicht beschrieben, wie dieser die Edda erlebte. Die Dialoge lassen das Buch auch wie eine Erzählung wirken, weniger wie ein Sachbuch, es wird lebendiger und es fällt einem leicht, in die Welt einzutauchen. In nicht mal einem halben Tag habe ich das Buch gelesen gehabt, und konnte selbst danach nicht die Finger davon lassen.
Es ist schön und übersichtlich in Kapitel gegliedert und liest sich als fortlaufende Geschichte sehr angenehm. Ein schöner Einstieg in die nordische Mythologie!
Empfehlen für alle, die sich dafür interessieren. Ich überlege mir nun, auch weitere Bücher der Autorin zuzulegen.
Deswegen Daumen hoch!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juli 2013
Ein wirklich toll verfasstes Buch, über einen der interessantesten Gottheiten der germanischen Mythologie.
Aus der Sicht eines Gottes zu lesen, dessen Leben so aufregend und spannend ist, macht wirklich Laune. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und empfehle auch Odin Allvater zu lesen.
Hoffentlich schreibt die Autorin noch eines über Thor. Das würde mich sehr freuen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2014
Wie so viele bin auch ich durch die Marvel-Verfilmung auf die germanische Mythologie aufmerksam geworden. Aber ganz unabhängig davon ist dieses Buch wirklich sehr lesenswert und lässt so einige Fehler (oder vielleicht beabsichtigte Änderungen) in den Filmen durchscheinen. ;-)
Wer sich für germanische Mythologie interessiert und diese in einem flüssig geschriebenen Roman erleben möchte, ist mit diesem Buch gut beraten.
Ich selbst bin trotz der leider recht häufigen und nervigen Schreibfehler sehr von diesem Buch begeistert und werde mir wohl die Bücher über Odin und Thor auch noch kaufen.
Grade als Kindle-Edition ist das Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Januar 2014
Die Geschichte der Asen aus der Sicht Lokis. Ich fühlte mich gut unterhalten und kann das Buch allen empfehlen, die sich näher mit den Germanischen Göttern beschäftigen wollen. Hier wird Loki so dargestellt, wie ich ihn empfinde, schlau, witzig, durchaus höflich und mit guten manieren, dazu einen Charme versprühend, wie er nur jemandem mit seinen Fähigkeiten entspringen kann. Wenn man andere Sichtweisen betrachten möchte, kann man sich noch "Thor Odinson" dazukaufen, allerdings scheinen viele Passagen per kopieren und einfügen übernommen worden zu sein, denn an vielen stellen an denen Thor mit Loptr unterwegs ist liest man exakt die gleichen Worte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. April 2014
Die Romane von Renate Steinbach mögen zwar einfach geschrieben sein, aber sie überzeugen mit Herz und der Nähe zu den mythologischen Grundlagen.

Dieses hier ist bislang mein Liebstes Buch aus ihren Tasten, denn der Blick auf die Mythologie aus der Sicht Lokis, wirft ein grossartiges Bild auf einen sensiblen, sympathischen und gewitzten Gott, das der Realität wohl wesentlich gerechter wird als die Rolle die ihm später von christlichen Schreibern zugeschrieben wurde und die man bis ins Heute oft vorbehaltslos übernimmt.

Ein dicker Applaus für diese sensible und intelligente Darstellung...
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