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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perle unter den romantischen Dystopien
Das Herumzappen in den Rezensionen von amazon erweist sich bisweilen als echte Fundgrube. So auch diesmal: Der Roman „Radioactive“ von der Autorin Maya Shepherd (Pseudonym? Künstlername?) ist bisher meine Entdeckung des Jahres. Dabei liegt „Radioactive“ in keiner Buchhandlung an exponierter Stelle aus, es genießt keinen...
Vor 23 Monaten von Grobi Schalke veröffentlicht

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Luft nach oben...
Ich bin etwas zwiegespalten über das Werk von Maja Shephard. Besonders der Anfang, als das leben innerhalb der Legion beschrieben wurde, ist hervorragend gelungen und hätte durchaus ausführlicher beschrieben werden können. Nach der Entführung der Protagonisten bleibt das Buch zwar weiterhin spannend, allerdings mischen sich zunehmend Logikfehler...
Vor 23 Monaten von Nullelement veröffentlicht


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perle unter den romantischen Dystopien, 18. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Radioactive: Die Verstoßenen (Taschenbuch)
Das Herumzappen in den Rezensionen von amazon erweist sich bisweilen als echte Fundgrube. So auch diesmal: Der Roman „Radioactive“ von der Autorin Maya Shepherd (Pseudonym? Künstlername?) ist bisher meine Entdeckung des Jahres. Dabei liegt „Radioactive“ in keiner Buchhandlung an exponierter Stelle aus, es genießt keinen Verlags-Werbefeldzug und ist (noch!) nicht auf den Bestsellerlisten zu finden.
Das selbstveröffentlichte ebook wurde bisher lediglich im on-demand-Verfahren in ein echtes Taschenbuchformat gebracht – schlicht, aber qualitativ robust. Und doch kann der Roman locker mit seinen erfolgreichen "Schwestern und Brüdern" aus Verlagshand mithalten, hängt viele von ihnen sogar lässig ab.

Zugegeben, ich war etwas misstrauisch, als ich in einigen Rezensionen gelesen habe, dass die Handlung wenig neue Ideen aufweise. Und tatsächlich drängt sich einem der Vergleich zu bekannten Jugenddystopien wie "Die Auswahl“ und „Seelen“ von Stephanie Meyer in Ansätzen zwangsläufig auf. Aber um ehrlich zu sein, hat mich das in diesem Fall wenig gestört. Warum nicht bewährte Komponenten zu einem neuen Werk zusammenzusetzen, wenn das Ergebnis überzeugend ist?

Und „Radioactive“ hat mich überzeugt. Einige wenige Mängel und die – in ihrer Zahl überschaubaren – Rechtschreibfehler und Wortdoppler gehen im guten Gesamtpaket unter. Von der ersten Seite an haben mich Shepherds Hauptfigur Cleo und die Umstände ihrer Biographie gefangen genommen.

Die Geschichte spielt nach dem Dritten Weltkrieg. Die Erde ist radioaktiv verseucht, Nachkommen der Überlebenden haben sich in weitläufigen Bunkern unter der Erde eine neue Zivilisation geschaffen. Ihr politisches System ist eine Art militärisch geprägtes kommunistisches Regime. Der freie Wille wurde zugunsten völliger Gleichheit aufgegeben – vorgeblich, um einen weiteren Krieg zu verhindern. Cleo wächst in diesem System auf. Doch kurz vor der Volljährigkeit kommen ihr Zweifel an den Grundsätzen des Systems. Als Rebellen in die „Sicherheitszone“ eindringen und Cleo gefangen nehmen, sieht sie nicht nur die Welt in einem neuen Licht, sondern muss auch sich selbst neu kennen lernen.

Die eisige Spannung der ersten 50 Seiten wird von einer Lovestory abgelöst, die - das muss man zugeben - dem bewährten Muster „große Liebe zwischen hartem Typen und unsicherem Mädchen“ folgt und in der es vor allem darauf ankommt, wann es der Heldin gelingt, die Schale des Kerls zu knacken. Aber: Auch das ist unterhaltsam umgesetzt.

Das dickste Plus des Buches ist wohl der flüssige Schreibstil und die gelungene Umsetzung der Ich-Perspektive. Aktion, Reflexion und Reaktion stehen in einem perfekten Gleichgewicht. In fast jeder Situation erscheinen die Gedanken und Handlungen der Protagonisten (im Rahmen des Genres) stimmig und glaubwürdig. Gefallen hat mir insbesondere, dass die Autorin auch scheinbare Kleinigkeiten nicht aus den Augen verloren hat, wie etwa den Umstand, dass jemand, der immer unter der Erde gelebt hat, natürlich erst einmal einen 1a-Sonnenbrand bekommt, wenn er sich im Freien aufhält.

Wenn der Leser irgendwann noch erfährt, woher die weichen rosa Handtücher, Jeans, Kleider und Stiefel etc. kommen, die im Laufe der Handlung auftauchen… bleibt kaum eine Frage offen. ;-)

Das Buch endet in einer Weise, die auch für den Folgeband viel Spannung erwarten lässt. Hier habe ich die Hoffnung, dass die von der Autorin frühzeitig gestellten Weichen ein weiteres Mal zu einem tollen Buch zusammenlaufen.

Fazit: Die Leseprobe hält, was sie verspricht. Eine gut geschriebene Dystopie. Eine glaubwürdige Heldin. Spannung und Romantik. Absolut Empfehlenswert.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bemerkenswerter Auftakt in eine neue Trilogie..., 6. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Radioactive: Die Verstoßenen (Taschenbuch)
Inhalt:
Durch den dritten Weltkrieg ist die Erde zu einem zerstörten und verstrahlten Planten geworden. Die letzten überlebenden Menschen konnten sich in Sicherheitszonen retten, in denen sie auch nun immer noch abgeschottet und unter strengen Regeln leben. Es gibt weder Gefühle, noch einen freien Willen, freie Entscheidungen oder Fehler. Deshalb tragen die Menschen auch keine Namen, sondern nur noch Bezeichnungen, die Anzeigen in welchem Bereich sie arbeiten und aus welcher Generation sie stammen. D518 ist eine dieser Menschen und doch hat sie das Gefühl anders zu sein. Sie registriert die feinsten Unterschiede zwischen den einzelnen Personen und beginnt langsam das System zu hinterfragen. Dies verstärkt sich noch, als sie die eigenartige D523 kennenlernt. Als sie dann auch noch eines Nachts von Rebellen entführt wird, ändert sich ihr Leben schlagartig, denn alles woran sie bisher geglaubt hat, stellt sich als eine Lüge heraus….

Meinung:
Das Buch beginnt mit einem Vorwort, in dem man einige interessante, aber auch sehr erschreckende Informationen zu Atomwaffen, deren Verbreitung, sowie ihren Auswirkungen bekommt. Einerseits war ich geschockt, da ich diese Informationen bisher nie so detailliert verinnerlicht hatte, andererseits war auch etwas Angst und Schrecken dabei, denn es geht daraus sehr deutlich hervor, dass ein 3. Weltkrieg mit Atomwaffen direkt vor der Tür stehen kann. Dieser Einstieg ist meiner Meinung nach ein gelungener Schachzug der Autorin, da sie damit den Leser gleich in eine passende Stimmung für den Roman bringt und einen guten Grundstein für die Glaubwürdigkeit der Geschichte legt. Und glaubwürdig und authentisch ist sie auf alle Fälle.

Auch wenn die Idee bzw. das Setting des Romans nicht neu ist und man teilweise Aspekte aus anderen Dystopien wiedererkennt, hat das dem Roman nicht geschadet. Denn zum einen ist es durch den momentanen Dystopienhype kaum noch möglich eine komplett neue Idee zu erschaffen und zum anderen ist der Autorin die perfekte Mischung aus bereits bekanntem, in Verbindung mit neuen und mitreißenden Ideen gelungen.

Gleich ab der ersten Seite ist man in der Welt von D518 angekommen und möchte mehr darüber erfahren. Die Autorin gibt dem Leser auch zunächst einen guten Einblick in diese interessante, aber doch so abschreckende Welt. Dadurch, dass man die Geschichte aus Sicht von D518 erlebt, fühlt man sich auch gleich mitten in der Geschichte und mit der Protagonistin verbunden.

Außerdem hat Maya Shepherd wirklich ein Talent für das Erschaffen von Charakteren. Dies zeigt sich bereits bei D518, welche später auch Cleo genannt wird. D518 wirkt durch ihre besondere Art gleich sympathisch und stark, doch erst durch die Entführung kommt die Figur richtig gut zu Geltung. Sie wirkt zu jeder Zeit glaubhaft und authentisch und macht im Laufe des Romans eine gut durchdachte und ständig nachvollziehbare Entwicklung durch. Aber auch die anderen Charaktere sind der Autorin wirklich gut gelungen. So habe ich auch Iris und die meisten der Rebellen sofort in mein Herz geschlossen. Nur bei Finn hat dies etwas länger gedauert, was aber auch bestimmt von der Autorin so beabsichtigt war ;).

„Radioactive- Die Verstoßenen“ fesselt den Leser von Beginn an, was natürlich größtenteils an der glaubhaften und realistischen Handlung, sowie den gut erarbeiteten Charakteren und im selben Maße an manch unerwarteten Wendungen in der Geschichte liegt. Aber auch der leichte, flüssige und angenehm zu lesende Schreibstil der Autorin trägt nicht unerheblich dazu bei.

Aber einen kleinen Wermutstropfen hatte die Geschichte für mich leider doch. Ich hätte mir bereits in diesem tollen Auftakt noch etwas mehr und detailliertere Hintergrundinformationen gewünscht. Da das Buch ja nur knapp 280 Seiten hat, wäre da durchaus noch etwas Platz gewesen.

Fazit:
„Radioactive-Die Verstoßenen“ ist ein packender Auftakt in eine neue und realistische Dystopientrilogie, welcher mit einer gut durchdachten und spannenden Handlung, faszinierenden Charakteren, sowie einem tollen Schreibstil überzeugen kann. Auch wenn dies erst der 2. Roman einer noch recht jungen Autorin ist, kann sich ihr Roman durchaus schon in die Riege der ganz Großen einreihen. Der nächste Teil mit dem Titel "Vergiss mich nicht" soll bereits im Sommer 2013 erscheinen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach unglaublich!, 11. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich ziehe meinen Hut! Jawohl! Dieses Buch hat mich von der ersten Seite regelrecht in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist so bildhaft und so mitreißend geschrieben, dass man gar nicht anders kann, als immer weiterzulesen. Ich hoffe sehr, dass wir nicht allzu lange auf den zweiten Teil warten müssen, denn es interessiert mich sehr, wie es weitergeht.

Ich habe u.a. die Panem-Trilogie und Die Bestimmung gelesen und meiner persönlichen Meinung nach kann sich das Buch qualitativ in die Riege einreihen, da es sich hier um eine ebenso spannende und gut durchdachte Geschichte handelt. Die ICH-Form finde ich hier sehr passend und gibt dem Buch das gewisse Etwas.

RUNDUM vergebe ich hier gerne die volle Punktzahl, denn ich habe mich - trotz oder gerade wegen dem ernsten Hintergrund - sehr gut unterhalten gefühlt. Auf jeden Fall ist es ein Buch, das nachdenklich stimmt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Luft nach oben..., 20. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Radioactive: Die Verstoßenen (Taschenbuch)
Ich bin etwas zwiegespalten über das Werk von Maja Shephard. Besonders der Anfang, als das leben innerhalb der Legion beschrieben wurde, ist hervorragend gelungen und hätte durchaus ausführlicher beschrieben werden können. Nach der Entführung der Protagonisten bleibt das Buch zwar weiterhin spannend, allerdings mischen sich zunehmend Logikfehler in die Handlung. So wird meiner Meinung nach z.B. völlig außen vor gelassen, wie denn eine solch kleine Gruppe an Menschen ihr Überleben sichert. Es wird zwar einmal kurz erwähnt, daß einige Leute auf dem Feld arbeiten, aber die Autorin ist sich offenbar nicht bewußt, mit welchem Aufwand Getreide für ihr so wohl schmeckendes Brot betrieben werden muß, zumal die Menschen auf jegliche Tierhaltung verzichten und offenbar inmitten einer Wüstengegend leben. Später fragt man sich auch, woher der Zucker, die Kleidung und der Sprit für die Fahrzeuge herkommt. Allerdings muß man der Autorin auch zugute halten, daß sie die Handlung so strukturiert hat, daß man diese Dinge noch gut in ihrem nächsten Buch klären kann.

Die Liebesgeschichte streift meiner Meinung nach hart an der Grauzone zwischen rührend" und schnulzig". Vielleicht ist es mir auch einfach nicht gelungen, Sympathien zu dem ruppig agierenden Finn aufzubauen, dafür ist jedoch die Hauptprotagonistin sehr glaubwürdig beschrieben worden.

Ob die Idee nun neu ist oder nicht, spielt für mich nicht so die Rolle, die Umsetzung ist jedenfalls sehr gelungen, wenngleich dem ersten Band zu sehr das Fundament fehlt, um glaubwürdig zu sein. So bleibt zu hoffen, daß die Autorin diese Fehler in ihrem nächsten Band ausmerzt und vielleicht auch noch 100 Seiten dranhängt. Dann wäre es mit Sicherheit ein 5 Sterne-Roman anstatt wie jetzt in der Mittelmäßigkeit zu verharren. Die schriftstellerische Fähigkeit dazu hätte die Autorin auf jeden Fall.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, konnte mich aber nicht vom Hocker reißen, 20. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Kurzbeschreibung hört sich wirklich toll an. Jedoch muss ich zugeben, dass ich mir das Buch nie gekauft hätte, wenn es nicht kostenlos verfügbar gewesen wäre. Denn irgendwie können mich die meisten Dystopien nicht überzeugen, egal wie toll die Kurzbeschreibung klingt. Das war leider auch hier der Fall. Die Autorin hat einen wirklich tollen Schreibstil, der tief unter die Haut geht und auch die Protagonistin ist toll ausgearbeitet, jedoch konnte mich das alles nicht wirklich überzeugen.

Der Anfang ist wirklich sehr interessant und die Protagonistin ist sehr interessant, vor allem fand ich es sehr faszinierend, dass es in dieser dystopischen Welt keine Namen, sondern Bezeichnungen gibt, also man ist nach einer Nummer benannt. Die Menschen sehen alle gleich aus und tragen eine Glatze und jeder hat eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Neid ist in dieser Welt unvorstellbar, denn Neid führt zum Krieg und Beziehungen untereinander gibt es auch nicht, da diese auch ein Vorbote von Krieg sind. Das ist sehr extrem dargestellt und auch sehr faszinierend.

Jedoch ist dieses Buch doch wieder sehr typisch. Die Protagonistin lernt die Rebellen kennen, sie erhält einen neuen Namen: Cleo. Sie verliebt sich in einen der Rebellen, Finn. Mit Finn konnte ich überhaupt keine Beziehung aufbauen. Er ist sehr grob und fies zu Cleo und trotzdem schmachtet diese ihn an. Für mich irgendwie unverständlich. Was mich aber am meisten gestört hat, ist, dass Finn eine ziemlich große Charakterveränderung zeigt und das ohne jede Vorwarnung. Das fand ich nicht realistisch, da er Cleo zuvor mit jeder Faser seines Herzens hasste. Und außerdem bringt er gegen Ende eine Aktion, die ihn mir absolut unsympathisch gemacht hat. Das kann ich nicht verzeihen.

Die Nebencharaktere haben mir ganz gut gefallen, jedoch wurden sie nicht wirklich intensiv beleuchtet, sondern sie sind eher oberflächlich dargestellt. Ich hätte einfach gerne mehr über sie erfahren. Vor allem über Iris, die ich wirklich entzückend fand.

Insgesamt war es ein ganz gutes Buch, jedoch war es mir einfach zu sehr wie die anderen Dystopien. Die Ansätze fand ich zwar ganz interessant, überzeugen konnten sie mich jedoch nicht wirklich. Ich bin aber durchaus der Meinung, dass dieses Buch auch mit anderen Dystopien in bekannten Verlagen mithalten kann, denn schreiben kann die Autorin wirklich gut. Wahrscheinlich liegt es einfach nur an mir und Dystopien sind einfach nicht mein Fall, obwohl sie mich wirklich oft sehr ansprechen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Young Adult Romanze mit dystopischem Hintergrund, 1. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Radioactive" spielt in einer postapokalyptischen Zukunft nach dem dritten Weltkrieg. Die Zivilisation, wie wir sie kennen, wurde durch die Auswirkung atomarer Waffen zerstört. Das Leben der letzten Überlebenden in dieser "Schönen Neuen Welt" ist genauestens reglementiert, Beziehungen, Gefühle und Individualität werden von der Obrigkeit unterdrückt. Auch die Protagonistin glaubt an die unfehlbaren Werte der Legion, bis sie durch einen Zufall aus ihrem eintönigen Alltag gerissen wird. Bei den "Rebellen" erfährt sie nicht nur, dass die Legion ihr ein Leben lang nichts als Lügen erzählt hat, sondern lernt auch süße Sehnsucht und Herzschmerz kennen ...

"Radioactive" ist eine nette, kleine Teenie-Romanze, verfasst in einem einfachen, flüssigen Stil. Handwerklich ist das Buch solide und fehlerarm und kann durchaus mit Romanen aus dem Hause Egmont Lyx mithalten.

Die ersten Seiten, auf denen das Leben in der Legion geschildert wird, sind überaus mitreißend zu lesen, allerdings ist die Spannung des Plots damit bereits an ihrem Höhepunkt angelangt. Nachdem die Protagonistin sich bei den Rebellen eingelebt hat, beginnt die Handlung zu stagnieren, die Autorin konzentriert sich fast ausschließlich auf die Figurenkonstellationen und die Liebesgeschichte zwischen der Protagonistin und dem launischen Finn. Leider hat Frau Shepherd hier eine Menge Potenzial verschenkt, indem sie die innovative Grundlage des Romans, nämlich das Leben in einer Welt nach dem großen Knall, stark vernachlässigt. Das ist sehr schade, denn in den ersten Seiten wird klar, dass Shepherd sehr viel mehr könnte. Hätte sie ihren Kurs beibehalten, den sie am Anfang des Romans verfolgt, hätte ich gerne vier Sterne vergeben. Ebenfalls etwas störend war für mich die Oberflächlichkeit, mit der Figuren charakterisiert werden - der Zusatz, dass oder ob jemand schön ist, und zwar in diesem Wortlaut, kam meines Erachtens ein paar Mal zu häufig zum Einsatz. Man bekommt ein wenig den Eindruck, dass die Protagonistin zu viel Wert auf Äußerlichkeiten legt, gerade für einen Menschen, der aus einer Welt kommt, wo Individualität weit mehr zählen sollte als Attraktivität und der Pauschalbegriff "schön" ein wenig deplatziert wirkt.

Im Großen und Ganzen kann ich das Buch an Leser empfehlen, die sich gerne in einer kleinen Romanze verlieren und nicht vor Kitsch zurückschrecken. Solange man nicht zu hohe Erwartungen an den Hintergrund der Lovestory stellt, wird man gewiss einige angenehme Lesestunden mit "Radioactive" verbringen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unglaublich toller Auftakt, 18. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Radioactive: Die Verstoßenen (Taschenbuch)
Inhalt:
Nach dem 3. Weltkrieg ist die Welt radioaktiv verstrahlt und kein Leben ist ausserhalb der Sicherheitszone möglich. In der Sicherheitszone leben die Menschen nach strengen Regeln. Damit ein sicheres Überleben der Menschheit möglich ist, wurde der freie Wille und eigene Entscheidung abgeschafft. Die Menschen sind nur Nummern. Geführt werden diese von den Legionsführern die ihnen jegliche Entscheidung abnehmen.
D518 ist eine Heranwachsende und steht vor der Prüfung zur Einteilung ihrer Arbeitskraft. Doch D518 ist anders als die anderen Nummern. Sie fängt an nachzudenken und als sie von Rebellen gekidnappt wird muss sie bald schmerzlich feststellen, dass alles woran sie geglaubt hat eine Lüge ist.

Meine Meinung:
Maya Shepherds Schreibstil ist unheimlich fesselnd. Kaum hatte ich das Buch angefangen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Sie schafft es, dass man sich als Leser sehr schnell mit D518 anfreundet, aus welcher Sicht das Buch geschrieben ist. Die Gefühle und Gedanken von D518 sind so wunderbar beschrieben, wie ich es selten in einem Buch gelesen habe. Man kann ihr regelrecht in die Seele sehen, ich habe ihre Unsicherheit, ihre Ängste und auch ihre Freude richtig mitgefühlt. Ihre Gedanken und Handlungen sind für mich auch alle vollkommen nachvollziehbar. D518 ist vollkommen menschlich in einer Welt in der die Menschen nur eine Nummer sind.
Auch die anderen Figuren sind liebevoll ausgestaltet. Jeder hat einen richtigen Charakter auch wenn es nur Randpersonen sind. Sehr gut hat mir auch die Beziehung zwischen Cleo (so wird D518 bei den Rebellen genannt) und Finn. Ich möchte hier nicht zuviel verraten, jedoch kann ich sagen, dass ich selten eine so tolle und unkitschige Anbahnung von Liebe gelesen habe, welche trotzdem mit viel Gefühl und Emotionen beschrieben wird!

Sehr gut hat mir auch die Schilderung des Lebens in den Sicherheitszonen. Das System der Legion ist gut durchdacht und die Vorstellung das alle Menschen gleich sind und nur Nummern als Namen tragen hat mir eine Gänsehaut bereitet. Kein eigenes Denken, keine Individualität, der Mensch als Roboter und Arbeiter für die Legionsführer.

Auch wenn die Story einem für Dystopien bekannten Muster folgt, ist das Buch absolut lesenswert. Die Autorin schafft es trotz bekanntem Grundplot neues mit einzuweben und dadurch eine eigene spannende Geschichte zu erzählen, welche durchaus so eintreten könnte.

Die Geschichte ist bis auf ein paar wenige Ungereimtheiten sehr stimmig und man merkt, dass sich Maya Shepherd intensiv mit ihren Figuren und mit ihren Lebensumständen auseinander gesetzt hat.
Es gibt ein paar kleine Ungereimtheiten an welchen ich mich ein bisschen gestört habe, aber da dies der erste Band einer Trilogie ist, hoffe ich in den nachfolgenden Bänden Antworten zu finden.
Ich hoffe Maya Shepherd lässt uns nicht allzu lange auf den zweiten Band warten, da der erste mit einem gemeinen Cliffhanger endet!

Ganz besonders gut gefallen hat mir an "Radioactive - die Verstoßenen" dass die Figuren lebensecht beschrieben sind und man die Gefühle richtig miterleben kann. Für eine Buch, welches in einer so unmenschlichen Welt spielt, ist es unheimlich menschlich!
Ich kann das Buch nur empfehlen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitte schnell!, 11. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bitte ganz schnell die Fortsetzung bringen! Hab das Buch eigentlich nur als Lektüre für zwischen durch runtergeladen aber dann konnte ich mein kindle nicht mehr aus der Hand legen. Spannend und schön geschrieben. In Details etwas ungenau aber das macht nichts.......ich will wissen wie es weitergeht, mit den Rebellen, der Legion und natürlich mit Finn und cleo.....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider Potential verschenkt, 1. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Radioactive: Die Verstoßenen (Taschenbuch)
Die Verstoßenen ist der erste Teil einer Tetralogie von einer noch relativ jungen Autorin. Diesen gab es bei Amazon für kurze Zeit umsonst und da ich Dystopien ja liebe, musste ich hier einfach zuschlagen.

Die Geschichte handelt von D518, einer Jugendlichen, die in der Sicherheitszone lebt, einem Ort, an dem sich die Menschen nach dem dritten Weltkrieg zurückgezogen haben. Dort sind alle gleich, denn alles, was nicht gleich ist, führt zu Krieg. Gleich sein heißt in diesem Fall, dass sie gleich aussehen, sich gleich kleiden und keine Namen oder Persönlichkeiten besitzen. Die Menschen in der Sicherheitszone wirken eher wie Roboter als wie Menschen.
Die Zukunftswelt, die die Autorin entworfen hat, hat mich sehr gefesselt. Das Leben in der Sicherheitszone ist beängstigend und als Leser stolpert man immer wieder über die seltsamen Leitsätze der Sicherheitszone, die so ganz unseren Überzeugungen widersprechen.

Es kommt, wie es kommen muss, D518 wird entführt und landet bei einer Gruppe Rebellen. Hier entwickelt sie langsam aber sicher eine eigene Persönlichkeit und der Wandel vom ferngesteuerten Roboter zur starken Frau mit echten Gefühlen, gelingt der Autorin wirklich sehr gut und glaubwürdig. D518, oder nun Cleo genannt, wird immer wieder mit für uns alltäglichen Situationen und Gefühlen, wie Vertrauen, Angst und Trauer konfrontiert, die für sie neu sind. Sie merkt jedoch schnell, dass gerade diese Gefühle das Menschsein ausmachen und blüht bei den Rebellen regelrecht auf.

Was mir jedoch nicht besonders gefallen hat, war die Liebesgeschichte, die sich in die Dystopie einschleicht und plötzlich den größten Teil der Geschichte einnimmt. Ich finde es zum einen schade, dass eine gute Dystopie plötzlich zu einer Liebesschnulze wird, da die Zukunftsvision der Autorin sicherlich noch sehr viel mehr Potential besessen hätte und ich lieber mehr in diese Welt eingetaucht wäre. Außerdem ist der Funke bei dieser Liebesgeschichte nicht auf mich übergesprungen. Dies liegt daran, dass ich die Gefühle von Cleo in dieser Hinsicht überhaupt nicht nachvollziehen konnte, da sie sich ausgerechnet in den größten Widerling der Rebellen verliebt und das ohne ersichtliche Grund. Dazu durchläuft ihr fast schon bösartiges Objekt der Begierde eine sehr merkwürdige Wandlung. Ohne Grund wird er vom Fiesling plötzlich zu einem schnulzigen Weichling. Ich mag es ja eigentlich, wenn die zwei Liebenden sich zu Beginn nicht grün sind, aber in diesem Fall wirkte alles auf mich sehr gestellt und irgendwie merkwürdig. Gefühle konnte die Autorin hier bei mir leider nicht rüberbringen.

Dazu kamen noch ein paar Logikfehler, wie zum Beispiel ein vollgetanktes Auto, obwohl die Rebellen in der Wüste leben und quasi Selbstversorger sind - Tankstellen gibt es in einer zerstörten Welt auch sicherlich keine. Hier und da hat man manchmal das Gefühl, die "neue Welt" ist nicht ganz ausgereift und zu Ende gedacht worden, wobei viele Dinge auch noch in den Folgebänden erklärt werden könnten.

Fazit
Ein sehr interesssanter Zukunftsansatz, der jedoch durch einige Logikfehler und einer Liebesgeschichte, die mich nicht berühren konnte, wieder an Reiz verliert. Trotzdem mochte ich die Welt, die die Autorin entworfen hat und hoffe, dass sie in den nächsten Bänden das Potential der Geschichte besser nutzt. Ich werde auf jedem Fall dem zweiten Band eine Chance geben.
Kaufen darf sich jeder die Geschichte, der Dystopien mag und mit einer leicht schnulzigen Liebesgeschichte umgehen kann. Wer eher Dramatik, großes Kino oder eine wirklich berührende Geschichte sucht, sollte ein anderes Buch wählen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Diese Dystopie erfindet das Genre zwar nicht neu, bietet allerdings eine gelungene und gut durchdachte Welt voller Spannung!, 28. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Radioactive: Die Verstoßenen (Taschenbuch)
*Worum geht's?*
Nach dem dritten Weltkrieg ist die Erde radioaktiv verseucht. Ein Leben auf dem Planeten ist kaum noch möglich und so wurden die Überlebenden in Sicherheitszonen zusammengepfercht, um sie vor der tödlichen Strahlung zu sichern. Die Regeln dort sind streng, doch jede einzelne dient bloß dem Schutz der Bevölkerung. Unruhen oder gar ein weiterer Krieg müssen um jeden Preis verhindert werden! Deshalb gibt es weder private Besitztümer noch Individualität in der Sicherheitszone.
D518 wurde an dem verbarrikadierten Ort geboren. Sie kennt nur dieses kontrollierte und von den Legionsführern bestimmte Leben, aber sie ist zufrieden dort. Schließlich ist sie dort sicher, beschützt, außer Gefahr - oder etwa nicht? Als D518 von einer Gruppe Rebellen entführt wird, muss sie den Tatsachen ins Auge sehen: Alles, woran sie je geglaubt hat, war eine große Lüge, um sie und die anderen ruhig zu stellen. Denn die Erde ist gar nicht unbewohnbar. Außerhalb der Mauern der Sicherheitszone spielt sich das pure Leben ab. Aber ist D518 dort sicherer? Weshalb haben die Rebellen sie entführt - und was haben sie noch mit ihr vor?

*Kaufgrund:*
Ich wurde durch die Autorin selbst auf den Roman aufmerksam, als Maya Shepherd mich dazu einlud, an ihrer Blogtour teilzunehmen. Als großer Dystopie-Fan konnte ich bei "Radioactive: Die Verstoßenen" natürlich nicht Nein sagen!

*Meine Meinung:*
"Radioactive: Die Verstoßenen", der Auftakt einer dystopischen Trilogie, stammt aus der Feder der jungen Indie-Autorin Maya Shepherd und ist damit unweigerlich mit Vorurteilen behaftet. Leider völlig zu Unrecht, wie ich ganz ausdrücklich betonen möchte, denn "Radioactive" ist ein Roman, der es mit anderen Büchern aus dem Genre der Dystopien zweifelsohne mithalten kann. Die Autorin hat zwar keine völlig neue Welt erschaffen, aber mit einigen kleinen innovativen Ideen ist es ihr gelungen, vor dem bekannten Hintergrund einer zerstörten Welt und einer radikalen Gesellschaft eine mitreißende Zukunftsvorstellung zu gestalten, die ihre Leser fraglos mitzureißen vermag.

Als ich im Klappentext den Namen der Protagonistin las, bahnte sich noch vor dem Lesen eine schreckliche Vorahnung an: Wenn die Charaktere nur mit Ziffern und Buchstaben benannt wurden, wie gut kann man sie dann noch auseinander halten? Wird man nicht Gefahr laufen, sie häufig zu verwechseln? Beim Lesen merkt man jedoch schnell, dass die merkwürdigen Bezeichnungen kein Problem darstellen. Die Autorin konzentriert sich innerhalb der Sicherheitszone nur auf die wichtigsten Figuren, sodass man gar nicht erst in die Bredouille gerät, eventuell den Überblick verlieren zu können.

Die Geschichte um D518 beginnt in der Sicherheitszone und klärt den Leser über die angeblichen Hintergrundinformationen der bestehenden Welt und das Leben in der verbarrikadierten Gesellschaft auf. An einem Ort, an dem es keine Individualität geben darf, an dem es nur zählt, zu funktionieren, und an dem Entscheidungen bloß von Legionsführern getroffen werden dürfen, ist D518 als 18. in der fünften Generation geboren worden. Sie ist nicht glücklich dort und spürt ganz genau, dass sie anders ist, als die anderen, aber für die junge Frau zählt nur, dass die Sicherheitszone um ihren Schutz und den der gesamten Bevölkerung bemüht ist. Nie würde sie es wagen, die Legion anzuzweifeln oder aufzubegehren, doch dann wird sie von Rebellen entführt...

… und lernt das Leben außerhalb der abgeschotteten Kuppel kennen. Sie kann nicht fassen, dass sie dort nicht innerhalb kürzester Zeit an der radioaktiven Strahlung krepiert, doch was sie im Lager der Rebellen sieht, ist tatsächlich wahr: Ein Leben außerhalb der Sicherheitszone ist möglich! Aber warum verheimlicht die Legion, dass die Radioaktivität abgeklungen ist? D518 weiß nicht mehr, was sie glauben kann, denn mit jedem Tag, den sie bei den Rebellen verbringt, wird ihr klarer, dass die Legion ein falsch Spiel mit den Menschen treibt. Oder verdrehen die Aufständischen ihr den Kopf? Die Ereignisse überschlagen sich, schreckliche Geheimnisse werden gelüftet und fürchterliche Dinge geschehen. D518 muss eine Entscheidung treffen: Auf welcher Seite will sie stehen - und kämpfen?

Der Roman endet mit einem schrecklichen Cliffhanger, der einen verzweifelt aufseufzen lässt. Wieso musste Maya Shepherd ausgerechnet an dieser Stelle einen Schlussstrich für den Trilogieauftakt ziehen?! Ich habe mich sogar dabei ertappt, wie ich die junge Autorin innerlich angebettelt habe, schnell weiterzuschreiben. Mit so einem gemeinen Ende kann man seine Leser doch nicht allein lassen! Immerhin ist die Fortsetzung bereits in Sicht: Im Sommer 2013 soll der zweite Band der "Radioactive"-Reihe erscheinen.

D518 ist die Protagonistin der "Radioactive"-Reihe, die zugleich die Rolle der Erzählerin einnimmt. Sie ist eine sympathische junge Frau, die man auf Anhieb gut leiden kann. Obwohl sie sich darum bemüht, spürt sie innerhalb der Sicherheitszone stets auf Neue, dass sie nicht wie die anderen ist, dass sie nicht einfach wie alle anderen sein kann. Als sie dann bei den Rebellen mit dem echten Leben und der Natur in Berührung kommt, blüht D518 regelrecht auf. Sie kann endlich sie selbst sein und muss sich nicht länger anpassen! D518 ist eine aufrichtige, ehrliche und authentische junge Frau, die einem schnell ans Herz wächst, und einem mit jedem Schritt, den sie in die Richtung ihrer eigenen Persönlichkeit geht, zum Lächeln bringt.

Was mich ein wenig enttäuscht hat, war die Beziehung zwischen D518 und dem Rebellen Finn. Zu Beginn herrscht ein interessantes Spannungsverhältnis zwischen den beiden Charakteren, die unterschiedlicher kaum sein können. Obwohl ich einige Male Mitleid mit D518 hatte - Finn geht wirklich nicht zimperlich mit ihr um! -, habe ich mich doch sehr auf die Schlagabtäusche zwischen den zwei verschiedenen Welten gefreut. Von D518s Seite aus kann man die Entwicklung ihrer Gefühle für Finn sehr gut nachvollziehen, während Finns beinahe urplötzlich aus dem Nichts zu kommen scheinen.

*Cover:*
Nun ja, das Cover entspricht mit dem typischen Mädchengesicht mal wieder dem, was die Masse so sehr zu lieben scheint - und ich leider nicht mehr sehen kann. Bloß die Sanddünen im Hintergrund, die mich an die fremde Landschaft innerhalb des Romans erinnern, können mir ein paar Pluspunkte abgewinnen.

*Fazit:*
"Radioactive: Die Verstoßenen" ist ein aufregender Auftakt einer neuen Dystopie-Trilogie. Dass das Werk aus der Feder einer Indie-Autorin stammt, sollte niemanden abschrecken, denn Maya Shepherd kann zweifelsohne mit bekannteren Autoren gleichziehen. Ihre Dystopie erfindet das Genre zwar nicht neu, bietet allerdings eine gelungene und gut durchdachte Welt voller Intrigen und Spannungen, die für mitreißende Lesestunden sorgt. Ein paar Seiten mehr hätten dem Roman allerdings gut getan - vor allem den Nebencharakteren! Für "Radioactive: Die Verstoßenen" vergebe ich 4 Sterne.
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Radioactive: Die Verstoßenen
Radioactive: Die Verstoßenen von Maya Shepherd (Taschenbuch - 3. Dezember 2012)
EUR 9,98
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