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5.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Roadtrip
Eine kurze, knackige Zombie-Novelle in Form eines Roadtrip quer durch Deutschland. Anders, überraschend und humorvoll. Mir hat der Ritt im Militär-LKW viel Spaß gemacht.

Inhalt:
Dave hätten an diesem Tag einfach nicht an die Tür gehen sollen, denn nicht nur sein Freund Jesper steht vor der selbigen, sondern auch die...
Vor 9 Monaten von Uwe Taechl veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Trotz Luft nach oben, dieser Roman macht Spaß !!!
"Roadkill" ist der erste Zombie-Roman seit langem, der mal wieder Spaß gemacht hat. Ausschlaggebend hierfür sind nicht die Zombies - diese weisen nichts Neues auf, tot, nach Fäulnis stinkend und vor sich hin modern tun sie ja schließlich alle – sondern der 28jährige Dave und sein 25 Jahre alter Kumpel Jesper, die der Story ihren Stempel...
Vor 9 Monaten von Elements-Of-Crime veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Trotz Luft nach oben, dieser Roman macht Spaß !!!, 21. Juli 2013
"Roadkill" ist der erste Zombie-Roman seit langem, der mal wieder Spaß gemacht hat. Ausschlaggebend hierfür sind nicht die Zombies - diese weisen nichts Neues auf, tot, nach Fäulnis stinkend und vor sich hin modern tun sie ja schließlich alle – sondern der 28jährige Dave und sein 25 Jahre alter Kumpel Jesper, die der Story ihren Stempel aufdrücken. Rein optisch, sprich mit ihrem Outfit, sind die zwei ebenso deplaziert wie ihr extrem schwarzer Humor und ihr Wortwitz, der eigentlich in die Situation passt, wie eine aus der Torte hüpfende Frau auf einer Beerdigung. Die Eigenschaften aber sind es, die dem Leser ein Dauergrinsen bescheren.

Die Story an sich ist eine Flucht der zwei Loser Dave und Jesper, die mit einem Rudel Nazi-Sympathisanten von Andernach bis nach Eckernförde fliehen, in der Hoffnung, dort eine Zombie freie Zone vorzufinden. Begleitet wird diese von einem unglaublichen Gemetzel - das sich wie an der Schnur gezogen durch den kompletten Roman zieht - bei dem einem die Innerrein, Köpfe und andere Gliedmaßen nur so um die Ohren fliegen. Wer Zombie-Romane liebt und liest will natürlich genau das haben, der will kein Händchen halten und Pustblumen in den Wind blasen, nein - der will exakt die oben erwähnten Eigenschaften vorfinden, bei dem fast die Schmerzgrenze des erträglichen erreicht wird. Eine literarische Meisterleistung sucht man hier gewiss vergebens, aber eine solche zu kreieren, war wohl auch nicht im Sinne von Sönke Hansen, da wäre ein anderes Thema, ein anderes Genre, mit Sicherheit besser für geeignet.

Aber, auch Ansätze zur Kritik sind vorhanden. Zeit für Erklärungen nach dem wieso und warum nimmt er sich kaum, schade eigentlich, einen Hauch mehr ins "Eingemachte" hätte er schon gehen können, denn einfach nur die völlig wahnwitzigen Ideen der "möchte gern Nazis" - die natürlich gleich mehrere Schuldige anzubieten haben - in den Raum zu stellen, ist zu wenig.

Ein weiterer Punkt ist das in meinen Augen fehlende Lektorat, welches dem Roman in einigen Bereichen sicherlich gut getan hätte.

Was mich aber noch mehr beschäftigte und dem Gesamtbild des Romans schadet, ist das von ihm angeschlagene Tempo. Ein hohes Tempo ist natürlich immer gut - wer will schon einen Roman lesen, der zäh wie altes Leder ist - aber es darf schlussendlich nicht dazu führen, dass das gesamte Umfeld nach und nach immer blasser wird, weil nur noch die Figuren mit Macht durch die Geschichte geprügelt werden. Die Szenerie verliert im Laufe der Story immer mehr an Farbe, und das tut wirklich keinem Roman gut. Die gesunde Mischung macht den Unterschied, die Balance muss einfach stimmen.

Mein Fazit: "Ein Zombie-Roman der, wenn man es mit allem nicht zu eng nimmt, wirklich Spaß macht, aber auch noch ganz viel Luft nach oben bietet. Herausstechend sind die von Sören Hansen entworfenen Figuren, die die Schwachstellen ein Stück weit vergessen machen."
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Roadtrip, 27. Juni 2013
Eine kurze, knackige Zombie-Novelle in Form eines Roadtrip quer durch Deutschland. Anders, überraschend und humorvoll. Mir hat der Ritt im Militär-LKW viel Spaß gemacht.

Inhalt:
Dave hätten an diesem Tag einfach nicht an die Tür gehen sollen, denn nicht nur sein Freund Jesper steht vor der selbigen, sondern auch die Zombieapokalypse. Im Bademantel macht er sich auf sein eher unbedeutendes Leben zu retten. Sie werden von einer militanten Nazi-Gruppierung aufgegriffen und machen sich auf Richtung Ostsee, in der Hoffnung auf Rügen eine zombiefreie Zone zu finden.

Cover:
Eher unspektakulär zeigt das Cover einen etwas auseinanderfallenden Zombie. Dies passt natürlich zum Novellenthema, wobei es sicher noch viele originellere Möglichkeiten der Umsetzung gibt.

Setting und Stil:
Sönke Hansen gelingt es in schnörkellosen Schreibstil eine glaubhafte Zombie-Epidemie zum Leben zu erwecken. Die Geschichte ist fest im hier und jetzt verwurzelt, so dass man sich sofort in die Situation hineinversetzen kann. Die Zombies machen das, was sie machen sollen: stumpf und ziemlich schnell nach lebendem Fleisch suchen. Die Nazis und ihre Einstellung, sowie die dazu passende Reaktion der beiden Freunde sorgen für einiges Schmunzeln und passen gut zur Situation.

Charaktere:
Dave ist der typische Loser, der in der Ausnahmesituation über sich hinauswächst, bzw. mehr Glück als Verstand hat. Der Leser erlebt die Geschichte aus Daves Sicht und es fällt leicht, sich mit ihm und seinen Ansichten zu identifizieren. Die Zombies erfüllen ihren Zweck, die Reisebegleiter erfüllen auch ihre Funktion und Jesper ergänzt Dave passend. Charaktere mit denen es Spaß bringt, die 80 Seiten zu verbringen.

Geschichte:
Viel mehr Action kann man kaum in eine Novelle packen. Es gibt keinen Leerlauf, kein Zurückblicken, sondern nur eine Richtung und zwar voran. Eine Begegnung ist überraschender als die andere. Das Ende bildet den definitiven, überraschenden Höhepunkt und bis dahin erfährt man viel über Dave, seine Familie und sein Leben. Sönke Hansen komprimiert die Handlung, jeder Satz zählt, und erschafft dadurch eine stromgeladene Atmosphäre, die am Ende in ein befriedigendes Feuerwerk endet.

Fazit:
Eine Zombiegeschichte, die unter die Haut geht. Blutig, tragisch, fesselnd und nie langweilig enden die 80 Seiten viel zu schnell. Sollten uns einmal Zombies gegenüberstehen, ist es auf jeden Fall ratsam, erst einmal seinen Bademantel anzuziehen, da dadurch die Überlebenschancen um einiges zu steigen scheinen. Als Leser bleibt einem nur übrig, sich zurückzulehnen und die ungewöhnliche, zum Schmunzeln anregende Reise durch den Norden Deutschlands zu genießen. Für Fans des Genres und Leser, die gerne Schwächere gewinnen sehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurzes, rasantes Intermezzo :-), 4. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roadkill (Zombie-Novelle) (Taschenbuch)
Ein kurze, spannungsgeladene Story ohne grosse Einführung( klar ist ja auch eine Novelle;-)
Man ist direkt mitten im Geschehen und fiebert mit. Die hundert Seiten sind in Nu gelesen.

Als Fan von Büchern wie Eden, Tagebuch der Apokalypse und natürlich The Walking Dead war ich sehr zufrieden mit diesem kurzen + rasanten Intermezzo :-)
Fazit: Für "Zombie-Fans" eine klare Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Actionreiches Zombiespektakel, 21. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Roadkill (Zombie-Novelle) (Taschenbuch)
“Roadkill” kommt als kleines kompaktes eBook daher und ist mit seinen gerade mal 90 Normseiten eine eher kurze Sache. Deswegen ist der Begriff “Novelle” hier absolut angebracht.

Der Roman beginnt nach einer kurzen Einleitung bereits sehr rasant und actionreich. Man ist mitten im Gemetzel, bevor man überhaupt realisiert hat, dass es schon begonnen hat.
Der blutrünstige Leser bekommt ziemlich schnell was er will. Das Massaker beginnt plötzlich und lässt absolut nichts aus. Ein Beat’em up Game mit atemlosen Prügel- und Dreschmanövern könnte nicht spaßiger sein.
In diesem Tempo geht es im Prinzip auch bis zum Ende weiter. Es wird geprügelt, geschnitten, gehackt, zerfleischt und gemetzelt bis die Schwarte kracht.
Atempausen gibt es eher selten, aber das ist auch nicht das, was der Zombiefan will, oder?
In “Roadkill” verzichtet Sönke Hansen fast komplett auf ausufernde Beschreibungen und zwischenmenschliche Belange. Bis auf wenige persönliche und familiäre Details bleibt der Protagonist ein eher oberflächlicher aber sympathischer Kandidat, der uns ausschließlich das liefert, was wir wollen – permanente Action, keinerlei unnötiges Geschwafel und eine gesunde Portion Galgenhumor.

Das brisante Thema Nationalsozialismus ist nur ein kleiner und eher unbedeutender Teil der Novelle, der aber trotzdem während der gesamten Story präsent ist.

Sehr gut gefällt mir Sönke Hansens Schreibstil – knapp, knackig und auf den Punkt. So soll es sein, und so mag ich es.

Es ist immer schwierig, etwas zum Ende zu sagen, ohne zu spoilern. Nur so viel:
Sehr cool und für meine Begriffe ansprechend gelöst.

Fazit:
“Roadkill” isz ein temporeiches und blutiges Lesevergnügen. Dafür sind eReader wie gemacht. Gerne mehr davon – klare Kaufempfehlung!
Inzwischen ist die Novelle auch als Printausgabe von Amrûn neu verlegt worden. Also dürfen auch die Fans von Holzbüchern einen Kauf riskieren.
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5.0 von 5 Sternen Ein irrer Roadtrip, 21. Juli 2013
Von 
Beate Senft (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Roadkill (Zombie-Novelle) (Taschenbuch)
Der arbeitslose Dave ist ein Loser. Den ganzen Tag hängt er in seiner Wohnung ab und hätte er nicht seinen Freund Jesper, der ihn regelmäßig besucht, hätte er wohl gar keinen Kontakt mehr zur Außenwelt. Als Jesper mal wieder zu Besuch ist klingelt es an der Tür. Dave geht nach unten auf die Straße und steht mitten in der Hölle. Die Menschen sind verrückt geworden, fallen übereinander her und zerfleischen sich. Kurz bevor es Dave und Jesper an den Kragen geht werden sie von einem Trupp Soldaten gerettet, die sie mitnehmen. Eine blutige Reise durch Deutschland beginnt, die das ganze Grauen offenbart. Überall lauern Zombies, es gibt kaum noch ein Entrinnen. Und dann entpuppen sich die Soldaten auch noch als Nazis. Gibt es den Militärstützpunkt In Rügen wirklich? Werden die Freunde dort Hilfe bekommen?

Mit Roadkill ist Sönke Hansen ein temporeicher und spannender Roadtrip gelungen der seinesgleichen sucht. Man wird sofort mitten ins Geschehen geworfen und kommt praktisch nicht mehr zum Luft holen, denn es geht Schlag auf Schlag. Dabei ist diese bedrückende und blutige Story auch noch mit einer Priese schwarzem Humor gewürzt, der mir besonders gut gefallen hat. Ab und zu habe ich mich gefragt wer hier die wahren Monster sind: die Zombies oder diese Nazitypen. Ich denke, dass das vom Autor beabsichtigt war. Man sollte sich auf keinen Fall von den wenigen Seiten in die Irre führen lassen, denn diese Geschichte hat alles was eine gute Novelle ausmacht. Bis hin zum, in meinen Augen, absolut geglücktem Ende, das gar nicht anders hätte sein dürfen. Der Schreibstil des Autors ist locker, flockig und leicht und schnell zu lesen. Die Beschreibungen fallen sehr knapp aus, was mir absolut entgegenkommt, denn mit seitenlangen Landschaftsbeschreibungen kann ich bei einem Horrorroman nichts anfangen. Von mir gibt es volle 5 von 5 Punkten und eine absolute Leseempfehlung für alle Horrorfreunde mit stabilem Magen. Ich hoffe, wir bekommen noch viel mehr von diesem Autor zu lesen. Mich würde es jedenfalls freuen.
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5.0 von 5 Sternen Der Dude, die Zs und die Nazis, 21. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Roadkill (Zombie-Novelle) (Taschenbuch)
Zur Novelle: Der Rahmen und das Setting sind nicht neu. Ein Survival-Ausschnitt, eine Reise zu einem vermeintlichen Stützpunkt, der Sicherheit verspricht. Man trifft auf andere Überlebende, geht den Weg einen Teil gemeinsam und dann folgt das Finale. Das kann sehr lesenswert sein, das kann auch echt langweilig werden, in diesem Fall ist es in mehrfacher Hinsicht gut. Zum einen gefällt mir als Nordlicht natürlich der Handlungsort. Hamburg und Eckernförde sind Reisepunkte. Schön. Dann ist da Hansens Schreibe, die mir gefällt. Ehrlich und direkt aus der gar nicht so einfachen Ich-Perspektive wird aus Daves Sicht geschildert. Dave hat Lungenkrebs und ihn und sein Freund Jesper überrascht die Z-Invasion, sodass Dave fortan im Bademantel unterwegs ist. Das verleiht dem ganzen und ich schätze das ist so gewollt, eine gewisse Big Lebowski-Attitüde, die mir sehr gefallen hat. Dazu folgen einige Szenen, die das Zombie-Genre bereichern. Alles in allem hat mich Hansens Erstling überzeugt und ich lande bei verdammt lesenswerten 8 Punkten. Respekt!
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3.0 von 5 Sternen Ein Gang runter würde nicht schaden, 30. August 2013
Inhalt:
Eigentlich erwartet Dave nur Besuch von seinem Kumpel Jesper, doch als der ankommt, ist die Hölle auf Erden ausgebrochen: Zombies, wohin man nur sieht. Auf der Flucht geraten die beiden an Nazis, die sie mit an die Ostsee nehmen, wo es einen Stützpunkt geben soll. Doch zwischen ihnen und jenem stehen viele Zombies und fast ganz Deutschland…

Meine Meinung:
Die Zombies sind ausgebrochen - nicht nur in der TV-Landschaft, sondern auch in der Bücherwelt. Auch Sönke Hansen wurde infiziert und legt mit "Roadkill" seinen Debütroman vor, in dem es sich um Zombies, zwei Loser, Zombies, Nazis und nochmal Zombies dreht.

Doch auch Humor kommt nicht zu kurz, jedoch kein Mainstream-Humor, eher dunkel und böse - genau meiner. Und Tempo, ganz viel Tempo.

So hält sich der Autor nicht damit auf, die Charaktere Dave und Jesper näher vorzustellen, sondern schmeißt sie gleich in die Apokalypse - und den Leser somit auch. Und schon geht's von einem Getümmel ins nächste und das eigentlich die ganze Geschichte hindurch. Keine Zeit zum Verschnaufen, keine Zeit für Erklärungen.
Doch gerade Erklärungen wären nicht verkehrt, wie etwa: woher kommen die Zombies? Was ist der Auslöser?
Das hätte mich eher interessiert als die mau eingeflochtene Vater-Sohn-Geschichte, die in meinen Augen so gar nicht passt.

Durch das Tempo gehen auch einige Beschreibungen der Örtlichkeiten verloren - es muss ja nicht immer King-mässig detailliert sein, aber so ab und an wüsste ich schon gern, wo sich mein Protagonist aufhält, da ich als Leser die Gegend in den seltensten Fällen kenne. Dafür dürfte ruhig mal auf eine weitere Beschreibung einer Attacke auf die Zombies verzichtet werden.
Ich weiß, es ist ein Horrorroman, aber ehrlich gesagt, mir war es zuviel Geschlachte und im Rausch flossen da auch einige Wiederholungen ein, sodass weniger mehr gewesen wäre.

Nichtsdestotrotz haben mir die Charaktere gefallen, Jesper fand ich etwas nervig, die Nazis hätte ich erwürgen können, doch Dave, ja, Dave ist dem Autor gelungen. Schwarzer Humor, etwas verpeilt, aber irgendwie doch sympathisch. Doch leider blieben sie ziemlich blass, sie hätten mehr ausgebaut werden können.

Insgesamt hätte ein bisschen Hintergrund (sei es der Grund der Apokalypse oder der Protagonisten) nicht geschadet.

Wer's rasant und blutig mag und auf Zombies steht, ist hier gut aufgehoben und sollte einen Blick riskieren.
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5.0 von 5 Sternen Mehr davon bitte!, 28. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Roadkill (Zombie-Novelle) (Taschenbuch)
Wie dem einen oder anderen bereits aufgefallen sein dürfte, hege ich eine große Leidenschaft für wandelnde Untote. Egal ob in Serien-, Film- oder Buchform, das Zombiethema fasziniert mich einfach und macht mir richtig Spaß.

Allerdings betrifft meine Begeisterung eher moderne Zombies; die Untoten der älteren Generation, nennen wir sie „Schlurfer“, sind nicht so ganz meines – ich finde, daß von ihnen einfach viel mehr Gefahr ausgeht, wenn sie etwas mehr als 1 km/h auf den Tacho bringen, vielleicht sogar laufen, Waffen bedienen und Autofahren können. Nun gut, ich muss an dieser Stelle ehrlich zugeben, dass ich bislang erst einmal von Wiedergängern gelesen habe, die ein Fahrzeug lenken oder mit Waffen umgehen konnten, aber sie haben mir gefallen und ich fand die Idee brillant. Wenn ihr neugierig geworden seid, kann ich euch auf meine Rezension zu Brian Keenes „Die Auferstehung“ verweisen – aber bitte erst, wenn Ihr diesen Beitrag hier durch habt ;-) .

Als ich kürzlich auf die Novelle „Roadkill“ von Sönke Hansen aufmerksam wurde, gingen mir mehrere Dinge durch den Kopf: das Zombie-Thema hat mich sofort angesprochen (natürlich), weniger begeistert war ich allerdings davon, dass nazistische Streitkräfte eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Da ich zugegebenermaßen jedoch recht neugierig bin (und mich auch gern mal davon überzeugen lasse, dass ich mit meinen Einschätzungen nicht ganz richtig liege), wollte ich der Novelle eine Chance geben und siehe da, ich habe sie letztendlich beinahe in einem Rutsch durchgelesen.

Inhalt: Die Geschichte handelt von einem Verlierertypen namens Dave, der von heute auf morgen erkennen muss, dass sich die Welt verändert hat: ein Virus, der die Menschen zu Wiedergängern macht, hat sich innerhalb kürzester Zeit ausgebreitet. Der sehr geringe, noch nicht infizierte Teil der Menschheit versucht nun in diesem Chaos zu überleben und einen Ausweg aus der Misere zu finden. Dave und sein bester Kumpel Jesper schließen sich einer Gruppe von schwer bewaffneten Soldaten an und ihr Roadtrip quer durch Deutschland beginnt …

„Roadkill“ ist eine solide, gut durchdachte und vor allem sehr rasante Zombienovelle. Der Leser erfährt über die Protagonisten nicht mehr, als unbedingt notwendig ist, was bedeutet, dass er die Möglichkeit hat, sich ein komplett eigenes Bild zu machen – die Vorgaben des Autors beschränken sich auf ein Minimum und so sind der Phantasie des Lesers kaum Grenzen gesetzt.

Eine Rezensentin auf amazon.de hat bemängelt, dass es der Geschichte an Beschreibungen und Details fehlt – dem kann ich zwar zustimmen, jedoch stört es mich in keinster Weise, wenn lange und breite Erzählungen ausbleiben. Wie manche von Euch bereits wissen, bin ich eine Liebhaberin der schnellen Schreibweise. Ich brauche maximal die Konturen einer Story – schon kann ich mir selbst ein Bild davon machen und habe mir meine eigene kleine Lese-Welt geschaffen. Lange und breite Umschreibungen haben meiner Meinung nach in einer zügigen Erzählung nichts verloren. In „Roadkill“ wird auf überflüssige Schilderungen jeglicher Art verzichtet und genau dies macht die Novelle zu einem High-Speed-Erlebnis.

Vorhin habe ich angeschnitten, dass ich Bedenken zwecks des Nazi-Themas hatte. Diesbezüglich kann ich Euch sagen, dass dies zwar beinahe die gesamte Story über präsent war, jedoch eine eher untergeordnete Rolle eingenommen hat. Splatter wird die ganze Geschichte über – wie es sich für einen richtigen Zombie-Roman gehört – sehr groß geschrieben, das heißt, es wird gemetzelt was das Zeug hält. Leser mit zarten Mägen sollten sich somit lieber von der Novelle fern halten oder einen Kübel bereitstellen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es sich bei „Roadkill“ um eine temporeiche und blutige Geschichte handelt, die den Leser aufgrund des wundervoll schwarzen Humors des jungen Schriftstellers das eine oder andere mal zum Schmunzeln bringt. Freunde des Zombie-Themas werden mit der Novelle gut unterhalten und sollten beim Lesen auf ihre Kosten kommen.

Weitere Rezensionen und Beiträge findet Ihr auf dem Blut&Beuschel-Blog!
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2.0 von 5 Sternen Wer, wie, wo, was und warum...?, 18. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roadkill (Zombie-Novelle) (Taschenbuch)
Ok, Novellen sind kurz aber ein paar verschwendete Seiten für etwas mehr Info wären nicht schlecht gewesen.
Als Lektüre für nebenbei i.O.
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0 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechtes Buch, 16. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roadkill (Zombie-Novelle) (Taschenbuch)
Schlechtes Buch. Klischeehaft, krude Story, bestenfalls Groschenromanniveau, wenn überhaupt. Hat auch Groschenromanlänge, passt also. Habe mir den Showdown" gar nicht mehr angetan und das Buch vorher in den Kamin geworfen, damit es wenigsten noch etwas Heizwert hatte. Ein Stern, weil man leider keine null Sterne vergeben kann.
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Roadkill (Zombie-Novelle)
Roadkill (Zombie-Novelle) von Sönke Hansen (Taschenbuch - 15. Oktober 2012)
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