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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Charmante Hommage an Lovecraft & Poe
Neuengland, 1927. Nach Mr. Ushers Entlassung aus einer Nervenheilanstalt erfährt dieser von einem Erbe – dabei hat er seine Eltern doch nie kennengelernt! Die an dieses Erbe geknüpfte mysteriöse Bedingung lautet, das Haus seiner Eltern zu zerstören.
Bevor er das jedoch tut, sieht er sich das Gebäude genau an und findet heraus, womit...
Vor 22 Monaten von M veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen kurzweilige Unterhaltung
um ehrlich zu sein hat mich das Buchcover angesprochen und es dann mit in den Warenkorb gelegt. Bei dem Preis konnte man ja nix verkehrt machen. Das Buch ist jetzt nicht deeeeer Renner aber für nen düsteren Leseabend vollkommen okay...
Vor 13 Monaten von René Menzel veröffentlicht


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Charmante Hommage an Lovecraft & Poe, 1. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Grauen in den Bergen (Taschenbuch)
Neuengland, 1927. Nach Mr. Ushers Entlassung aus einer Nervenheilanstalt erfährt dieser von einem Erbe – dabei hat er seine Eltern doch nie kennengelernt! Die an dieses Erbe geknüpfte mysteriöse Bedingung lautet, das Haus seiner Eltern zu zerstören.
Bevor er das jedoch tut, sieht er sich das Gebäude genau an und findet heraus, womit sich seine Eltern vor ihrem Tod beschäftigten – und diese Angelegenheit zieht weite Kreise. So erfährt er, dass das Objekt der Obsession möglicherweise außerirdischen Ursprungs ist und schon viele seiner Vorfahren auf dem Gewissen hat.
Entgegen den schriftlichen Bitten seiner Eltern und seinem eigenen Menschenverstand reist Mr. Usher in ein seltsames, fast gänzlich verlassenes Dorf in der Nähe der Berge. Und dann beginnt etwas, von dort nach ihm zu rufen und Besitz von ihm zu ergreifen. Etwas Monströses …

„Das Grauen in den Bergen“ ist aus Schriftstücken aufgebaut; hauptsächlich dem Tagebuch des Protagonisten, das an seine Liebste Magdalene gerichtet ist, aber auch aus Aufzeichnungen anderer Figuren. Das Setting, Thema und dieser Erzählstil, der auf angenehm altmodisch, dabei aber nie auf altbacken, getrimmt ist und außerdem über weite Strecken detektivische Züge aufweist (Es gibt weitere detektivische Elemente, sodass man als Leser selbst zu knobeln hat - schön gemacht!), erinnern stark an Lovecraft (und auch Poe), dessen Protagonisten oft in einem vorgeblich dokumentarischen Erlebnisbericht rational argumentieren, bis sich ihre Vertrauenswürdigkeit im Laufe der Geschichte als fraglich erweist. Und bereits durch die Widmung „Für Edgar und Howard“ wird klar, worauf man sich beim Lesen einzustellen hat.

Nach Stephen King gibt es in der Horrorliteratur drei Arten von Grauen: Schrecken (sporadisch erzeugte Angst vor dem Unbekannten), Horror (sich langsam aufbauende und länger anhaltende Angst vor dem Ungeheuerlichen) und Ekel (Abscheu vor dem Unappetitlichen).
In Anbetracht vieler zurzeit populärer Horrorautoren (wie z.B. Richard Laymon, Brett McBean, Tim Curran, Bryan Smith und Edward Lee) liegt der Schluss nahe, dass wir uns in einer ekeldominierten Phase befinden (in meinen Augen mit der (m.E. abstoßenden) Tendenz, dem Ganzen dabei etwas „Lustiges“ beimengen zu wollen).
Vor ca. 100 bis 150 Jahren, zur Zeit von Poe und Lovecraft, war das anders – da stand der tatsächliche Horror im Mittelpunkt, die buchstäbliche Angst. Denn: „The oldest and strongest emotion of mankind is fear, and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown.“¹ Auf diese Basis gründete Lovecraft seinen berühmten Cthulhu-Mythos, in dem es um Die (Großen) Alten geht, uralte und mächtige außerirdische Wesen, die z.T. seit Milliarden von Jahren auf der Erde vertreten sind, etwa in der (erfundenen) im Pazifik versunkenen Stadt R'lyeh. (Was ist uns noch unbekannt bzw. nicht geheuer? -> die Tiefen des Weltraums und des Meers.) Auch bei Poes Horrorliteratur (dem Lovecraft eine in den 1930er Jahren anbrechende literarische Morgenröte und die Perfektion der Short story durch unpersönliche und künstlerische Intention zuschrieb¹, und der übrigens auch Einfluss auf Symbolismus, Kriminal- und phantastische Literatur hatte und bedeutende Lyrik verfasste) steht die tatsächliche Angst im Mittelpunkt; ein gängiges Beispiel sei hier das öfter auftauchende Motiv des lebendig Begrabenwerdens, und außerdem auch das Detektivische.

Für „Das Grauen in den Bergen“ bedient sich Fred Ink neben seiner eigenen Fantasie des Werkzeugkastens, den auch Lovecraft und Poe benutzten, reminisziert spielerisch und in liebevoller Weise diese inzwischen altmodische Art von Horrorliteratur und zollt den alten Meistern so Respekt. Ich finde es großartig, dass Ink nicht auf den Mainstream-Zug aufspringt, sondern das macht, was ihm am Herzen liegt, und ich wünsche mir, dass Lesern so auf unterhaltsame Weise bewusst wird, dass auch Horrorliteratur eine Geschichte hat und mehr ist, als das moderne Splatter-Image zurzeit vermittelt. Vielleicht stellt dieses Büchlein für den einen oder anderen sogar den Anstoß dazu dar, sich einmal mit älterer Horrorliteratur zu beschäftigen? Denn da gibt es einiges zu entdecken …
„Das Grauen in den Bergen“ ist eine gut gemachte, nostalgische Hommage und Reminiszenz an die Werke der Altmeister Lovecraft und Poe, die den Leser mit einbezieht und durch ihren Charme besticht. Volle Punktzahl!

¹ Lovecraft: „Supernatural Horror in Literature”; 1927, 1933-1935

NACHTRAG Juni 2013:
Inzwischen hat Fred Ink eine weitere, ebenfalls sehr gute lovecraft'sche Horrornovelle veröffentlicht: Wurmstichig.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Schauer-Horror im Stil alter Meister, 24. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Grauen in den Bergen (Taschenbuch)
Wir schreiben das Jahr 1927 in Neuengland. Roderick Usher wird aus einer Nervenheilanstalt entlassen. Kaum an der Bushaltestelle angekommen, wird er bereits von einem Fahrer erwartet, der ihn zum Notar Mr. Vanderbilt chauffiert. Dort erfährt er, dass er ein beträchtliches Erbe antreten soll, an das eine sonderbare Bedingung geknüpft ist.
Seine Neugier und sein Wissensdurst übersteigen die Freude über das beträchtliche Erbe. So macht er sich auf den Weg in ein kleines Dorf in den Bergen, um seine Wurzeln zu ergründen und damit das unaussprechliche Grauen zu erfahren, das dort bereits auf ihn wartet.

Mit "Das Grauen in den Bergen" hat Fred Ink eine Horrornovelle geschrieben, die in Form und Schreibstil ganz klar an klassische Werke altbekannter Schriftsteller wie Poe und Lovecraft anlehnt. Deswegen war ich auch nicht überrascht, gleich zu Anfang die Widmung "Für Edgar und Howard" zu lesen. Auch im weiteren Verlauf der Novelle treffen wir immer wieder auf altbekannte Namen wie z.B. "Usher", die unmissverständlich klar machen, womit wir es hier zu tun haben.
Trotzdem wurde hier nicht etwa abgekupfert, sondern eine eigene - und wie ich finde - sehr gelungene Hommage an die Altmeister des Horrors geschaffen.

Roderick Usher erzählt seine Geschichte in einem langen Brief an seine Frau Magdalene. Der Schreibstil ist der damaligen Zeit entsprechend altmodisch angehaucht. Dies schadet aber der sich langsam aufbauenden Spannung in keiner Weise. Ganz im Gegenteil. Fred Ink gelingt es ausgesprochen gut, eine Art Lagerfeuerspannung aufzubauen.
Jeder kennt vielleicht diese Momente, in denen jemand mit angstvoll geweiteten Augen und todernster Stimme seinen Zuhörern eine unfassbare Geschichte erzählt. Niemand will sie so richtig glauben, aber trotzdem ist man nicht in der Lage, wegzuhören. Und obwohl einen die Spannung fast auffrisst, will man das Ende kennen - egal wie schrecklich es sein könnte. So in etwa liest sich "Das Grauen in den Bergen".

Die gesamte Novelle ist ein einziges großes Geheimnis, und der Leser selbst wird sich dabei ertappen, wie er versuchen wird, es zu lösen. Es gibt Stellen in der Erzählung, an denen kluge Köpfe ihren Spaß haben werden. Wer aufmerksam liest, wird in der Lage sein, gewisse Rätsel zu entschlüsseln.
Ich persönlich mag interaktive Lektüre sehr gerne. Nur lesen kann jeder, oder?

Insgesamt war diese kurze aber reichhaltige Novelle ganz großes Kino. Es war durchgängig spannend, interessant und unterhaltsam.
Abseits vom Mainstream der momentan vorherrschenden Ekel- und Splatterwelle ist Fred Ink hier ein kleines Schmuckstück gelungen, das dem Leser wieder Lust macht, sich einen heißen Tee zu kochen, sich in eine dicke Decke einzuwickeln und das Licht gerade so weit herunter zu drehen, dass man so eben noch in der Lage ist, zu lesen.
Supergut!

Fazit:
"Das Grauen in den Bergen" kann etwas, das viele andere Romane nicht können: Gänsehaut und Faszination erzeugen. Das war richtig guter Schauer-Horror, fabelhaft erzählt und in eine intelligent gestrickte Geschichte gepackt. Ich gebe dafür gerne eine Leseempfehlung.

Die Originalrezension befindet sich auf meinem Blog.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schaurig schön, 23. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Grauen in den Bergen (Kindle Edition)
Fred Ink schafft es mühelos, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zu ziehen. Der Autor verfügt über einen hervorragenden Schreibstil und ist in der Lage, Spannung und Grauen gleichermaßen zu erzeugen. Die Figur des Roderick Usher (E.A. Poe lässt grüßen) ist sehr interessant und als Leser begleitet man ihn gespannt auf seiner Reise durch das düstere Neuengland. Diese Kurzgeschichte beinhaltet zudem noch ein Rätsel, welches der Leser am Ende lösen sollte, um auch das letzte Geheimnis dieser Story zu lüften. Sehr gelungen; es macht Spaß, diese Geschichte zu lesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schaurig düsterer Schocker, 5. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Grauen in den Bergen (Taschenbuch)
Die Geschichte spielt im Jahr 1927. Nachdem Roderick Usher aus einer Nevenheilanstalt entlassen wurde erfährt er von einem mysteriösen Erbe. Allerdings weiß er zu Beginn nicht von wem er dies erhalten könnte. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass es sich um seine vermissten Eltern handelt, die ihn dazu auffordern deren Haus bis auf die Mauern nieder zu brennen. Roderick wird neugierig und beschließt dem Haus einen Besuch abzustatten, um den Beweggründen seiner Eltern auf die Schliche zu kommen.

Zu Beginn war ich etwas skeptisch, auf Grund der Beschreibung der Geschichte. Ein Autor maßt sich an mit Edgar Allan Poe und Lovecraft verglichen zu werden? Klingt auf den ersten Blick mehr als ungeheuerlich, doch nachdem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und sogar Abendessen machen und Zähneputzen nicht davon loskam, ist mir klar, dass dieser Vergleich durchaus berechtigt ist. Dieses Buch hat mich trotz seiner Kürze einfach umgehauen!

„Das Grauen in den Bergen“ ist als eine Art Brief aufgebaut, die Roderick an seine Frau oder Freundin, Magdalene, schreibt. Er erzählt ihr von den Geschehnissen ab dem Moment, in dem er die Anstalt verlässt, bis zum Ende seiner Geschichte. Man erfährt nicht viel über den Hintergrund Rodericks und schon gar nichts über den Hintergrund Magdalenes, doch dies ist auch zu keiner Zeit notwendig, denn das Buch will nur eines: Schocken! Und das gelingt ihm überaus gut.

Der Einstieg der Geschichte ist noch recht gemächlich gehalten. Man erfährt etwas über die Geheimnisse über Rodericks Familie, lernt ihn und seinen Charakter ein wenig kennen. Man erfährt wieso er in der Nervenheilanstalt war und man begleitet ihn auf seiner kurzen Reise zu den Geschehnissen, zu dem Grauen in den Bergen. Insgesamt gibt es wie gesagt recht wenig Hintergrundinformation, aber wie ebenfalls schon gesagt, ist diese auch nicht notwendig, da hier genau das Richtige Maß an Informationen die für die Geschichte notwendig sind, gefunden wurde.
Der Schauplatz der Geschichte ist ein altmodisches kleines Dorf, das von einem permanenten mysteriösen Summen umgeben wird. Die Spannung beginnt ab dem Moment, in dem der Hauptschauplatz betreten wird, stetig zu steigen. Auch hier schafft es Ink mit nur wenigen Worten eine perfekt zu der Geschichte passende Umgebung zu beschreiben, die in einem wahrliche Schauer auslöst. Man fühlt sich beinahe selbst in das Dorf hineinversetzt und versucht zusammen mit Roderick die Rätsel zu knacken und das Geheimnis um seine Familie zu lüften.
Der Erzählstil ist etwas altmodisch, jedoch dem Setting angepasst und zu keiner Zeit schwer zu lesen, er unterstreicht lediglich die Erzählung perfekt. Es gibt einige Momente, in denen der Leser selbst zum Mitraten animiert wird und wie sehr man es auch versucht, man kommt nicht drum herum die Lösung des Rätsels bis zum Ende ergründen zu wollen! Das hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn mich die Entschlüsselung des Codes zu Beginn einige Nerven gekostet hat.
Man ist sich permanent der lauernden Gefahr bewusst, ganz wie Roderick, doch trotz des mulmigen Gefühls will man einfach wissen wie es weiter geht, und wie die ganze Geschichte enden wird. Dieses Buch kann man einfach nicht so schnell wieder aus der Hand legen.

Trotz allem hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, dass Fred Ink hier versucht von Poe oder Lovecraft abzukupfern, er hat eine vollkommen neue Novelle verfasst, die einfach unglaublich spektakulär ist und eine gelungene Hommage an die Schriftsteller darstellt. Der Autor braucht sich zu keiner Zeit zu verstecken.
Insgesamt ist das Buch eine tolle Idee, die für Horrorfans mehr als lesenswert ist. Die Spannung steigt bis ins unermessliche und bildet am Ende einen perfekten, grausigen Abschluss.

FAZIT

Alles in allem war dieses kurze, aber dennoch ausreichende Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend und sehr unterhaltsam. Wer nicht vor Horror zurückschreckt, sondern eher großen Gefallen daran findet, kommt hier durchaus auf seine Kosten! Eine Gänsehaut ist garantiert!
Von mir gibt es dafür die volle Punktzahl.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Horror mit Charme und Stil..., 22. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Grauen in den Bergen (Taschenbuch)
Roderick Usher erfährt als Erwachsener, dass er - wie immer geglaubt - keine Waise ist. Frisch aus einem Sanatorium entlassen, weil er immer wieder an schizophrenen Schüben leidet, wird er von einem Chauffeur abgepasst. Dieser bringt ihn zu einem Anwalt, irgendwo im New England der 1920er Jahre. Hier erfährt Roderick, dass seine gerade erst verstorbenen Eltern ihm die unbeschreibliche Summe von zehn Millionen Dollar vermacht haben. Allerdings ist das Erbe an eine Bedingung geknüpft - Roderick wird von seinem Vater unmissverständlich dazu aufgefordert, dessen Haus samt aller Besitztümer zu verbrennen. Das Haus liegt in einem kleinen Dorf mitten in den Bergen New Englands. Sobald er die Besitztümer verbrannt hat, erhält er das geerbte Geld und zusätzlich einen Brief seines Vaters. Letzteren schwatz Roderick gegen einen Teil seines riesigen Erbes dem Anwalt ab. Dabei erfährt er, dass seine Eltern ihn wohl aus Schutz vor einer ominösen Bedrohung weggegeben haben und deshalb auch ihre Besitztümer verbrannt haben möchten.

Roderick fährt in das Dorf, um den Wunsch seiner Eltern zu erfüllen. Gleichzeitig möchte er aber auch mehr über sie, sich und seine adelige Familie, die von Coldlowes, erfahren. Kaum in dem kleinen und namenlosen Dorf angekommen, spürt er ein finsteres Grauen, gleichzeitig aber auch einen Lockruf aus den Bergen, wie er ihn sich süßer und geheimnisvoller selbst zu schizophrensten Zeiten nie hätte ausmalen können. Und so beginnt er mit seinen Nachforschungen, obwohl ihn sein Vater in dem Brief dringend und eindrücklich davor gewarnt hat. Welches Grauen tatsächlich in den Bergen lauert, hätte sich Roderick von Coldlowe nie zu träumen gewagt...

Das Grauen in den Bergen ist eine Geschichte im Stile der großen Autoren von Horrorgeschichten, wie Edgar Allan Poe der Howard Phillips Lovecraft. Fred Ink hat das Buch gerade erst veröffentlicht, trotzdem vermittelt die Geschichte, die im Neuengland der 1920er Jahre spielt, trotzdem einen faszinierenden altertümlichen Charme. In Brief- und Ichform erzählt, lässt der Autor einen hautnah an den Irrungen und Wirrungen von Roderick Usher/von Coldlowe teilhaben. Dass Rodericks Schreiben eigentlich nur an seine Frau Magdalene gerichtet ist, macht den Leser von Beginn an zum Voyeur und ist ein gelungener Kniff von Fred Ink, Spannung zu erzeugen. Wie es in einem solchem Horrorwerk sein soll, besticht Das Grauen selbst besonders durch die Angst, die es bei allem und jedem auslöst.

Horrorgeschichten lese ich nur selben. Meist sind sie mir zu blutrünstig und grausam. Doch da ich Edgar Allan Poe schon mit Genuss gelesen habe und Howard Phillips Lovecraft noch auf meiner Wunschliste steht, habe ich gerne die Gelegenheit genutzt, Das Grauen in den Bergen zu lesen. Und tatsächlich war ich von dieser unterhaltsamen Kurzgeschichte sehr angetan. Fred Inks Stil versetzt einen in eine andere Zeit und schafft es, dass man sich mehr vor dem Weg und der Entdeckung des Grauens fürchtet als vor dem eigentlichen 'Ding' an sich - ganz wie die alten Meister des Genres. Übrigens war es faszinierend zu sehen, dass der Autor der Strange Days-Reihe mit Das Grauen in den Bergen seinen Lesern einen völlig anderen Stil anbietet. Für alle Fans von Poe und Lovecraft.
Fazit: 4,5 Sterne
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Grauen naht..., 11. November 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Grauen in den Bergen (Taschenbuch)
Das Buch ist in Form eines Berichts geschrieben. Dies und auch der Schreibstil haben mich von Anfang an an den grandiosen Schreibstil von Bram Stoker erinnert. Und vor diesem braucht Fred Ink sich wahrlich nicht verstecken.

Die Handlung spielt in den 30er Jahren des vorherigen Jahrhunderts in Neuengland. Unsere Hauptperson wird aus der Nervenheilanstalt entlassen, in der er nicht das erste Mal zu Gast war. Am Tor der Einrichtung erwartet ihn ein Chauffeur, der seinen Namen kennt und ihn zu Mr. Vanderbilt bringt. Dieser, seines Zeichens Anwalt und Notar, eröffnet ihm nicht nur eine Erbschaft in Millionenhöhe, sondern auch die Identität seiner leiblichen Eltern - war er doch bisher davon überzeugt, ein Waisenkind zu sein und keine leiblichen Verwandten zu haben....Aber es gibt eine Bedingung: vor Erhalt der Erbschaft soll er das Haus seiner Eltern niederbrennen sowie all ihren Besitz........eine Horrorgeschichte wäre keine Horrorgeschichte, wenn er sich daran halten würde.....aber im Ernst.....mitunter sollte man auf seine Eltern hören.....

Ich bin froh, dass dieses Buch nur wenig mehr als 130 Seiten hat, denn ich hätte es gestern Abend nach Beginn nicht wieder aus der Hand legen können. Die Geschichte und der Schreibstil nehmen den Leser direkt gefangen und führen ihn immer tiefer in eine grausige Vergangenheit, die auch in der Gegenwart ihre Fänge ausstreckt und ein mehr als fürchterliches Ende verheißen.....wird Usher dagegen ankommen und alles zu einem Ende bringen.....oder.......??

Ein Buch, dass ich jedem Liebhaber des Gruselns und Grauens nur unbedingt ans Herz legen kann, gerade zu dieser Jahreszeit, wo die Nächte lang und dunkel sind.....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super Schauerroman!, 19. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Grauen in den Bergen (Taschenbuch)
Ganz klar! Fred Inks Vorbilder sind Lovecraft und Poe!

Die klassische Horrornovelle lässt uns teilhaben an dem sich langsam entwickelnden Grauen, das Roderick in den Bergen erlebt. Roderick, angeblich ein Waisenkind, bekommt Post von einem Anwalt, der ihm mitteilt, dass er der Erbe der Familie Coldlowe ist. Um dieses Erbe antreten zu können, muss er jedoch eine Bedingung seines Vaters erfüllen. Rodericks Neugier steht der Erfüllung dieser Forderung allerdings im Weg und das Grauen nimmt seinen Lauf ..

In Form von Briefen an seine Geliebte Magdalene, die er warnt, nicht nach ihm zu suchen, erfahren wir, was Roderick, der jahrelang in einem Sanatorium war, in den Bergen erlebt. Roderick findet alte Aufzeichnungen seiner Vorfahren. Durch diesen Tagebucheinträgen bekommen wir einen Einblick in die Vergangenheit der Familie Coldlowe.

Fred Ink schafft es, dass der Leser die gruselig, schaurige Atmosphäre, die das einsam gelegene Dorf, in den Bergen umgibt, wahrnimmt. Wie Roderick, will der Leser natürlich genauso wissen, mit welchem Wesen Roderick es zu tun hat, deshalb kann man das Buch kaum aus der Hand legen, so geheimnisvoll und spannend ist die Novelle.

Die etwas altertümliche, sehr bildhafte Sprache passt hier natürlich sehr gut.

Trotzdem fragt man sich natürlich, was ist Realität oder ist das alles nur Teil von Rodericks Wahnsinn?

Für alle Fans von Poe und Lovecraft mal wieder eine richtig gute Gruselgeschichte, der es gelang, mir Schauer über den Rücken zu jagen. 5/5 Sterne für diese Horrornovelle im Stil der alten Großmeister des subtilen Grauens. Ich will mehr!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schaurig, spannend, stimmungsvoll, 21. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Grauen in den Bergen (Taschenbuch)
Eine schaurig schöne Novelle, die kontinuierlich die Spannung aufbaut und für Gänsehaut sorgt. Neben der dichten Atmosphäre hat mich besonders der Schreibstil beeindruckt. Er wirkt antiquiert, was passend ist, da es sich bei der Geschichte um einen Brief aus den 1920er Jahren handelt, aber gleichzeitig auch modern.
Ist der Grusel am Anfang noch subtil, baut er sich bis zum Ende hin zum handfesten Horror auf, der nichts für Zartbesaitete ist. Und als Sahnehäubchen oben drauf gibt es sogar noch ein Rätsel, das darauf wartet, vom Leser gelüftet zu werden.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausnahmetalent, 3. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Grauen in den Bergen (Kindle Edition)
Normalerweise reagiere ich skeptisch, wenn Werke von Hobbyautoren in Rezensionen mit etablierten Schriftstellern oder gar Meistern wie Poe oder Lovecraft in Verbindung gebracht werden. Normalerweise bewerte ich, wenn ich mich denn mal zu einer Rezension von Hobbyschriftstellern aufraffen kann, auch nicht mit 5 Sternen, weil ich normalerweile über Mängel stolpere, die den Lesefluss empfindlich stören.
Bei der Novelle von Herrn Ink ist das nicht der Fall, im Gegenteil. Ein Vergleich mit Lovecraft ist durchaus angebracht und Herr Ink braucht sich hinter dem Großmeister (ich kenne alle seine Werke) wahrlich nicht zu verstecken. Kreative Einfälle, hervorragender und intelligenter Schreibstil, geschickter Aufbau, Spannungsbögen und subtiler Grusel. So mag ich Horrorgeschichten. Ich empfehle jedem, der gepflegten Horror schätzt und mit Splatterszenen oder Einfachstschreibweise (Laymon oder Saul, um nur zwei Vertreter dieses Stils zu nennen) nichts anfangen kann, dem Autor eine Chance zu geben. Er hat es verdient.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Geschichte im Stil alter Schauerromane, 6. September 2012
Von 
Beate Senft (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
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Rezension bezieht sich auf: Das Grauen in den Bergen (Taschenbuch)
Roderick Usher wurde gerade aus der Nervenheilanstalt entlassen, als er vom Chauffeur einer Limousine angesprochen wird. Dieser soll ihn zu seinem Arbeitgeber, einem Anwalt bringen. Verwirrt steigt Roderick ein und beim Anwalt angekommen erfährt er, dass er ein Millionenvermögen geerbt hat. Aber wie soll das gehen, wo der gute Mann doch ein Waisenkind ist und keinerlei Angehörige hat? Der Anwalt klärt ihn auf und stellt ihm auch die Bedingung die an dieses Erbe gekoppelt ist. Roderick ist fassungslos und macht sich auf den Weg in ein kleines Dorf in den Bergen, in dem er die im Testament gestellten Bedingungen erfüllen soll und wo ihn schon das Grauen erwartet.

Da ich ja im Moment total auf Horrorgeschichten abfahre, kam ich an diesem Büchlein absolut nicht vorbei. Es ist im Stile alter Schauergeschichten geschrieben und hat mich von der erste Seite an begeistert. Der Name Usher passt genau, fühlt man sich doch an Edgar Allen Poes Geschichten erinnert. Roderick schreibt das ganze Geschehen in einem Brief an seine Frau und lässt uns so an der spannenden Geschichte teilhaben. In diesem Büchlein fließt nicht Literweise Blut, aber es strahlt eine Bedrohung und eine Düsternis aus, die mich wirklich begeistert hat. Da Roderick als Ich-Erzähler die Geschehnisse zu Papier bringt, ist man wirklich mittendrin statt nur dabei. Ich habe diese Kurzgeschichte mit ihren 138 Seiten wirklich genossen. Und ja Fred, ich konnte das Rätsel lösen.
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Das Grauen in den Bergen
Das Grauen in den Bergen von Fred Ink (Taschenbuch - 28. August 2012)
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