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am 24. Januar 2006
Mord, Wahnsinn, Folter und körperliche sowie geistige Verstümmelungen schwersten Grades erwarten den Leser dieses großartigen Romans. In schonungsloser Nüchternheit geschrieben, bei weitgehendem Verzicht auf Metaphern und schmückendes Beiwerk, eben wie eine klinische Fallstudie, liest sich dieses brutal offene Buch, wobei sich Ungar auf die Beschreibung von Symptomen beschränkt, sich jeder Deutung enthält. Stefan Zweig gebrauchte sogar den Begriff "Perversion" in Zusammenhang mit Ungars "Verstümmelten". Und in der Tat, die masochistische Grundtendenz des Werkes wirkt irgendwie niederdrückend auf den Leser.
Selbst die skurrilen, komischen Szenen des Buches - auch die gibt es - laufen vor einem Hintergrund ab, der jedem Schmunzeln oder Lachen schon im Ansatz den Weg zu den Lippen versperrt. Am Ende ist man froh, dem Alptraum entronnen zu sein.
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am 23. Februar 2014
Alle reden so viel von Kafka und seinen Werken, dass niemand mehr an all die grandiosen Autoren aus seinem Dunstkreis denken. Hermann Ungar ist so einer. Vergessen und verschwunden unter dem Schatten des großen Kafka, der sich doch nie so groß sehen wollte.

Wer auch einmal eine andere, weniger kafkaeske, und doch so anspruchsvolle Literatur aus den Prager Zeiten der Jahrhundertwende lesen möchte kommt an Ungar nicht vorbei.

Lest es! Es lohnt sich für alle, die sich für jüdisch-deutsche Literatur aus der ehemaligen Tschechoslowakei begeistern können.

„Ungar ... schuf Menschen aus seiner heimlichsten Atmosphäre. Die war grausam und schwer. Das wollte man nicht, das verzieh man ihm nicht. Er war ein Dichter." (Rudolf Kayser)
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am 24. Juli 2014
Obwohl man von den Romanfiguren völlig angewidert und schockiert ist, angesichts derer schweren phsychopathischen Störungen und Abartigkeiten zieht ein Ungar in einen Lesebann, den man eigentlich nur entrinnen möchte. Schreibstil dem Entstehungsjahr entsprechend, etwas gewöhnungsbedürftig, isg. aber sehr lesenswert.
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