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Kundenrezensionen

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am 13. Oktober 2011
Die Königstochter Hatschepsut sieht sich großen Gefahren ausgesetzt, als ihr Vater, der Pharao stirbt, und ihr Halbbruder und Gemahl Thutmosis zum neuen Pharao Ägyptens gekrönt wird. Thutmosis entpuppt sich als schwacher und unfähiger Regent, der unter dem Einfluss seiner missgünstigen Mutter Mutnofret steht und den Launen seiner Nebenfrau Isis eher nachgibt, als den weitsichtigen diplomatischen Ratschlägen seiner Schwestergemahlin Hatschepsut zu folgen. Nicht nur, dass Thutmosis Hatschepsut misstraut, er setzt systematisch alles daran, sie von denen zu isolieren, die ihr treu ergeben sind. Für Ägypten bahnt sich eine außenpolitische Katastrophe an, als eine Revolte an der nubischen Grenze losbricht. Hatschepsut beschließt zu handeln, sie zieht mit einem kleinen Heer, das Thutmosis ihr zugesteht, nach Süden, wo sie sich für die ehemalige Leibwache ihres Vaters einsetzt und wider Erwarten die Aufstände in Nubien niederschlagen kann. Nach diesem Erfolg steht nicht nur das Heer geschlossen hinter Hatschepsut, sondern sie gewinnt auch immer mehr Fürsprecher bei Hofe und bei der mächtigen Priesterschaft des Amun.
Dieses Buch erzählt nicht, wie so viele andere, die über Hatschepsut geschrieben wurden, von ihrer unproblematischen Friedensherrschaft und einer harmonischen Regierungszeit sondern von ihrem langen und mühsamen Weg zur Macht.
Hatschepsut hat zu kämpfen - gegen höfische Parteien und Priesterschaften, Vorurteile, Misstrauen, Familienintrigen und Aberglauben.
Das alles stellt keinen Widerspruch zu Hatschepsuts Friedensherrschaft und Politik dar, denn die Kämpfe und Intrigen finden nicht mit offen zur Schau getragener Gewalt vor den Augen des Volkes statt, sondern hinter Tempel- und Palastmauern, im sengenden Sand der nubischen Wüste und in den Köpfen von Hatschepsuts Gegnern.
Auch hat Hatschepsut in diesem Roman anfangs keinesfalls geplant oder auch nur die Ambition, sich zum Pharao krönen zu lassen ... es sind ihre Berater - und ein göttliches Orakel - die ihr schließlich den Weg in diese Richtung weisen.
Das alles findet dankenswerter Weise mit dem Gedankengut des Alten Ägypten statt, was der Geschichte einen authentischen Ausdruck verleiht. Entscheidungen werden aufgrund altägyptischer Überzeugungen und der Moral eines vorchristlichen Weltbildes getroffen.
So schlägt sich Hatschepsuts Ratgeber Senenmut nach einem traumatischen Erlebnis in den Balsamierungsstätten mit Zweifeln um die Göttlichkeit der Königsfamilie und empfindet gleichzeitig große Schuld deshalb.
Ebenfalls ein starker Charakter des Buches ist Sary, der Kommandant von Hatschepsuts Leibwache. Ihn und Hatschepsut bindet Schuld und Hass aneinander. Im wachsenden Wahnsinn Sarys, der sich vom rachsüchtigen Ach (einem Teil der altägyptischen Seele) seines toten Bruders verfolgt fühlt, verbirgt sich zudem eine psychologische Studie der altägyptischen Geisteswelt.
Bedeutungsgeladen ist auch die Kapitelaufteilung des Buches, die jeweils nach einer der zwölf Nachtstunden benannt wurden, in denen der Sonnengott Re den Gefahren der Unterwelt trotzen muss.
Genau so erscheint Hatschepsuts Leben - von Beginn an sitzt ihr eine manchmal greifbare dann wieder nicht greifbare Gefahr im Nacken, ständig muss sie um ihr Leben fürchten, und es bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich all diesen Gefahren zu stellen und sich den Weg frei zu kämpfen.
Die Autorin hat sich sehr viel Platz und Raum gelassen, um die Herrschaft und das Leben Hatschepsuts neu zu interpretieren und von allen Seiten zu beleuchten - und das ist ihr ausgesprochen gut gelungen. Die gute Grundlagenforschung und Beschäftigung mit der altägyptischen Gedankenwelt spiegelt sich schließlich auch in einer passenden und angemessenen Sprache wieder, die sich mit dem Stil von Margaret Georges wundervoller Roman-Biografie "Kleopatra", um die letzte ägyptische Pharaonin, durchaus vergleichen lässt.
Erzählt wird in diesem ersten Teil die Geschichte von Hatschepsuts Weg zur Macht bis zu ihrer Krönung zum Pharao.
Man darf auf den 2. Teil des Romans gespannt sein!
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am 20. März 2013
Ein schönes Buch, gut geschrieben. Ich hab es fast in eins durchgelesen. In wie weit es sich nun an die tatsächlichen Begebenheiten zur Zeit von Tutmosis und Hatschepsut hält, vermag ich allerdings nicht zu beurteilen. Wenn man es mit anderen Büchern aus der Zeit von Hatschepsut vergleicht, gibt es doch starke Abweichungen.
Da ich aber "nur" unterhalten werden möchte, kann ich dieses Buch wirklich empfehlen.
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Dem Buch wünschte ich ein klareres Coverbild und ein besseres Layout. Auf den ersten Blick glaubt man, an Fantasy oder Esoterik zu geraten, und wer darin blättert meint, beim Computersatz sei vergessen worden, die Silbentrennung zu aktivieren. Erst beim Lesen stellt sich heraus, dass es sich um einen der besten der unzähligen Lebensromane der Hatschepsut handelt.
"Die schwarze Löwin" ist der erste von zwei Bänden aus der Feder von Birgit Fiolka, die mit ihrem Erstling um Ramses II. Tochter Bint-Anat einen Bestseller landete, und man kann ihr nur wünschen, dass sie mit diesem Doppel einen gleichen Erfolg erringt. Zumal sie sich damit selbst übertroffen hat.
In einem Statement auf ihrer Homepage zu den Hatschepsut-Romanen schreibt sie: "... man muss die Epoche verstehen und dramaturgisch wiedergeben können." Das ist ihr meisterhaft gelungen. Die Autorin stützt sich nicht allein auf genau recherchierte, auch neu entdeckte Fakten und füllt die archäologischen Lücken mit Phantasie und Logik ihrer Erzählkunst aus. Sie vermag tief einzudringen in die Lebens-, Gedanken-, Vorstellungs- und Gefühlwelt der Menschen jener Epoche mit dem absoluten Primat des Glaubens an die Götter, namentlich den thebanischen Hauptgott Amun, an die unumstößliche Maat, deren Mißachtung die Welt ins Chaos stürzt, an das Weiterleben im Jenseits, wenn das Herz des Menschen, vor dem Göttergericht gegen die Feder der Maat gewogen, die Prüfung besteht ... So erweckt Fiolka den Geist der Zeit zu mühelosem Nachvollzug des Lesers und erreicht dichte Atmosphäre und optimale Authentizität. Ausführliche Beschreibungen von Palästen, Kleidung, Festen und dergleichen sind nicht nötig.
Dieser erste Teil schildert spannend und berührend Hatschepsuts dornenreichen Weg zur Macht. Dabei wird die immer wieder kontrovers debattierte Frage, weshalb man sie als Frau wider die Tradition zum Pharao krönte und das Volk das Außergewöhnliche tolerierte, auf eigene und überzeugende Weise beantwortet. Das ist so schlüssig, trotz aller Fiktion so nahe an der (wahrscheinlichen) Realität, dass man meint, es hätte gar nicht anders sein können. Die meisten handelnden Personen haben wirklich gelebt, und jene, die die Autorin "dramaturgisch" notwendig erdachte, fügen sich verblüffend echt ein und bereichern das Spektrum der Charaktere. Eine geradezu geniale Idee Hatschepsuts lebender Ka.
Die Gliederung in die zwölf Stunden der Nachtfahrt des Re, die Personage am Anfang, das Nachwort und der ausgiebige Anhang tun ein Übriges.
Ich jedenfalls bin begeistert und freue mich auf den zweiten Teil. Das umso mehr, als die Autorin den Spannungsbogen jener Dramaturgie eingedenk so weit zog, dass man "Der goldene Falke" einfach lesen muss.
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am 24. Januar 2013
Das Layout des Buches ist gewöhnungsbedürftig: kein Blocksatz, sehr schmale Seitenränder, relativ kleine Schrift, dafür größerer Zeilenabstand als üblich.
Der prägnanten Inhaltsangabe von D.R. ist nichts hinzuzufügen.

Hatschepsuts Leben bis zur Krönung als Pharaonin ist ägyptologisch gut recherchiert, was auch im Epilog unterstrichen ist, auch wenn es Quellen geben soll, dass sie den ersten von mehreren Feldzügen gegen die Nubier erst zu Beginn ihrer eigenen Regierungszeit selbst anführte und nicht schon während der Herrschaft ihres Brudergemahls Thutmosis II. als Große königliche Gemahlin.
Sehr interessant sind auch die Beschreibungen über die Menschen, insbesondere die Priesterschaft, eine Frau als regierende Königin mit der Maat, der altägyptischen Weltordnung, in Einklang zu bringen, auch wenn Hatschepsut kein Einzelfall in der ägyptischen Geschichte war. Möglicherweise waren nämlich bereits Merith-Neith (1. Dynastie), Hetep-Heres (4. Dynastie), Chentekaues (5. Dynastie) und Nitokris (6. Dynastie) herrschende Königinnen im Alten Reich. Gesichert ist, dass Nefrusobek (12. Dynastie), Tausret (19. Dynastie) und Kleopatra VII. Frauen auf dem Pharonenthron waren. Auch nicht ausgeschlossen ist sogar, dass Nofrete und/oder ihre Tochter Merit-Amun unter dem Namen Semenchkare kurzzeitig als Pharaonin regierten.
Die fiktiven wichtigen Romanfiguren, Ameni und vor allem sein Bruder Sary, werden literarisch sehr gut in die historisch belegte Gesamthandlung eingearbeitet. Ameni war ihr erster Liebhaber und wurde von den Nubiern grausam ermordet. Sary, der ein Auge verlor, entwickelt sich nach der Ermordung seines Bruders zu einem bösartigen Psychopathen, hasste Hatschepsut eigentlich, beschützte sie aber als Anführer ihrer Leibgarde immer wieder.
Ihr bedeutendster Berater und späterer Lebensgefährte, der historisch belegte Senenmut, bleibt im ersten Teil des Romans noch weitgehend im Hintergrund, obwohl aufkeimende gegenseitige Gefühle bereits angedeutet werden.
Ihr Gang nach Canossa" von Theben nach Memphis, um bei den dortigen Ptah-Priestern ihre vormundschaftliche Regentschaft für ihren Stiefsohn bzw. Stief- oder Halbneffen, den späteren sehr bedeutenden Pharao Thutmosis III., anerkennen zu lassen, ist zwar nicht eindeutig belegt, aber sehr interessant und spannend beschrieben. Auf den 2. Teil des Romans kann man sich schon heute freuen.
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am 26. März 2013
iich habe schon einige Bücher über die Pharaonen gelesen und war begeistert von diesem. Es ist spannend geschrieben so habe ich nicht mehr aufhören können.
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am 17. März 2013
Dieses Thema ist der Autorin wohl ganz besonders am Herzen. Einfach Klasse. Diese Art "Geschichte" zu schreiben spricht mich sehr an.
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am 31. Januar 2013
Ein spannend geschriebenes Buch über die Pharaonin Hatschepsut und das alte Ägypten. Der Autorin gelingt es jedenfalls den Leser zu fesseln.
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am 5. Juli 2015
es ist von anfang bis zum ende spannend . man kann einfach nicht aufhören zu lesen. hatschepsut,die schwarze löwin ist nur zum empfehlen !
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am 13. Oktober 2013
Danke Frau Fiolka!
Ein sehr schöner spannender Roman, der die Geschichte Hatschepsuts mal anders erzählt. Gleich dazu bestellen den 2. Teil: http://www.amazon.de/Hatschepsut-goldene-Falke-Birgit-Fiolka/dp/1477616608/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1381693388&sr=1-2&keywords=fiolka+hatschepsut
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am 1. Mai 2013
Wieder mal ein spannend geschriebenes Buch. Es lohnt sich, wenn man in die Zeit eintauchen will. Das Buch wurde wie angegeben in sehr guter Qualität gesendet. Gerne Wieder!!
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