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Kundenrezensionen

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am 15. Oktober 2007
Kyosaki steht in den USA in Kritik. Er liefere "Binsenweisheiten" und sein "Reicher Vater" hätte nie existiert.

Mir ist das ganz egal, aus seinen Büchern habe ich sehr viel Gewinn ziehen können und sie sind eine gute Motivationsquelle.
Was Kyosaki schreibt hat jedenfalls weit mehr Hand und Fuß als was 95% der Schreiberlinge zum Thema Geld ablassen.
Schon alleine für die Erklärung das das Eigenheim kein Asset sein muss verdient der Mann einen kleinen Orden. Sicher eine Binsenweisheit. Aber die wenigsten denken über solche Binsenweisheiten nach!! Und das ist es was entscheidet!

Ich hatte auch zwei Väter. Einen Reichen, und einen Armen, allerdings in einer Person.
Mein Vater war Unternehmer im Dienstleistungsbereich. Bei meiner Geburt ein Konditorgeselle der mit Gelegenheitsjobs auskommen musste, so arm das meine Eltern sich von meiner Babynahrung miternährten weil ihnen nach allen Abzügen gerade mal 90 D-Mark im Monat übrig blieben. - Über einige Jahre erschuf er aus dem Nichts ein Unternehmen mit über 70 Mitarbeitern. Der Lebensstandard stieg, aber das Geld auf den Konten nicht so erheblich wie man erwarten würde. - Ein Unternehmer im "S-Quadrant" nach Kyoksaki. Immer selbst, immer ständig, was sich in kaputten Nerven und Knochen äußerste.
Was ihn vom wirklich großen Erfolg abhielt war seine mangelnde finanzielle Ausbildung und sein Denken das tlw. immernoch laut Kyosaki "poor" war.

"Suche dir einen sicheren Arbeitsplatz, geh zum Staat oder einem Großkonzern, der füttert dich durch." Musste ich auch am Ende meiner Schulzeit anhören. Und ich wusste doch schon damals das es nicht wahr sein konnte. Mein Vater wartete immernoch auf den Lottogewinn - auch wenn er es schon längst geschafft haben hätte können. - Ihm ging es finanziell wirklich nicht schlecht, aber das Geld rinn ihm nur so durch die Finger und verschwand im Nichts. Großes Eigenheim, 2 Eigentumswohnungen, mehrere Autos aber es waren Dinge die statt Geld einzubringen nur Geld kosteten.

Es ist tatsächlich nicht wirklich entscheidend wieviel man verdient, sondern wieviel man davon für sich behält.

Ich kann "Rich Dad poor Dad" nur empfehlen, es ist eins der besten Bücher die ich gelesen habe. Nicht am besten geschrieben, aber es enthält sehr viele "Lernenswerte" Dinge. Auch durch Kyosakis weitere Bücher "Cashflow Quadrant" und "Rich Dads Guide to Investing" habe ich viel gelernt und neue Denkanstöße bekommen über die Dogmen der Finanzbranche und sogenannter "Berater" und den Unsinn den sie uns erzählen. Weg vom Mainstream.
Auch weiterführende Tips zu Büchern anderer Autoren werden gebeten die mir ebenfalls sehr dabei geholfen haben mir über meine Fehler klar zu werden - und darüber was ich bisher falsch und richtig gemacht habe - nicht nur in finanziellen Dingen.

Alleine durch Kyosakis Art zu denken, werde ich jeden Monat "reicher" - auch wenn es noch keine Unsummen sind, ich sehe optimistisch in die Zukunft. Welche Krisen auch kommen mögen.

Das vietnamesische Sprichwort
"Das Geld geht durch Haus des Armen, wie Wind durch eine verfallene Hütte" ist nur zu wahr.

Ein anderer Rezesent schrieb:
"Denn Mr.Kiyosaki vertritt doch allen Ernstes die Ansicht Geld sei Illusion und könne daher aus dem Nichts erschaffen werden!"

Das ist nunmal die Wahrheit, wer weiß was "Giralgeld" ist und immernoch nicht versteht was Kyosaki meint, und warum sein Geld jedes Jahr weniger Wert wird - Der kann nicht durchblicken.
Unser Geldsystem besteht nur aus Illusionen, sonst würde doch niemand bunt bedruckte Papierscheine annehmen für die man nichtmal etwas bekommt wenn man sie bei der Bank vorlegt. - Auf dem Euro sind nichtmal die Gebäude drauf echt.

Kyosaki, arg amerikanisch? Natürlich, Kyosaki ist Amerikaner.
Kein "guter Schreibstil"? Viel Wiederholung? Eindeutig. - Die Wiederholung hat imho sogar ihr Gutes, man prägt sich vieles leichter ein - und das Kyosaki kein "literarisches Schwergewicht" ist, das schadet überhaupt nicht.

5 Sterne und eine persönliche Empfehlung. Wenn doch nur alle "schlecht geschriebenen" Bücher inhaltlich so gut wären.
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am 22. November 2009
Ich möchte hier gar nicht auf inhaltliche Stärken dieses Buches eingehen, da diesbezüglich in den anderen Rezensionen sehr viel zu finden ist. Mir jedenfalls wurde sehr geholfen, da dieser Ratgeber so ziemlich alle Punkte im Themenkomplex Erfolg und Reichtum behandelt. Ich habe sehr viele Schnittmengen im Vergleich zu Bodo Schäfer, Napoleon Hill und Christian Bischoff entdeckt, nur dass sie hier am besten vermittelt werden. Allerdings gibt es ein Problem, welches bisher noch nicht vollständig behandelt wurde: Die Übersetzung. Dieses Buch wurde 2001 unter dem Titel "Reichtum kann man lernen" vom MVG Verlag in die deutsche Sprache übersetzt. Diese Ausgabe habe ich ausgeliehen und begeistert gelesen. In dem Glauben, das vom Goldmann-Verlag 2006 neu aufgelegte Werk "Rich Dad, Poor Dad" wäre inhaltlich identisch (so in anderer Rezension genannt), zog ich es des Preises wegen der alten Auflage vor. Ein Fehler, wie sich herausstellte, denn zwar basieren beide Übersetzungen auf dem gleichen Buch, sind aber inhaltlich verschieden. Meiner Meinung nach ist die Übersetzung vom Goldmann-Verlag deutlich missglückt, man hat sich sehr bemüht, den Wortschatz und Schreibstil so sehr zu vereinfachen, dass ein sehr kindhaft anmutender Text resultierte. Für den Lesefluss und die positive Resonanz, welche bei mir ausgelöst wurde, ist mir "Reichtum kann man lernen" deutlich förderlicher. Daher empfehle ich nach Möglichkeit die alte Auflage, da sie den nach wie vor großartigen Inhalt besser und glaubwürdiger zu vermitteln weiß.
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am 15. Mai 2011
Das Buch ist eines für den geduldigen Leser. Ich gebe offen zu, dass ich beim ersten Mal lesen ziemlich enttäuscht war, so sehr ging es mir die von meinen (armen) Eltern angelernte Meinung - die vom Typ "Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher ins Paradies ein".
Dazu kommt Kiyosakis Sprache (oder vielleicht auch nur die Übersetzung) - deshalb auch nur 4 Sterne - der mir teilweise etwas kindlich einfach, wiederholend oder vielleicht auch etwas naiv vorkommt.

Beim zweiten Mal lesen habe ich es dann schon offener betrachtet und festgestellt, was denn in meiner Sichtweise eingeschränkt ist und erst beim dritten Mal habe ich den Inhalt verstanden.

Das Buch ist schwere Kost. Zuerst einmal muss man gewohnte Denkweisen aufgeben. Kiyosaki sagt aus, dass "Arbeit muss sich lohnen" ein Märchen ist - die Arbeitnehmer sind für ihn die Geschröpften des Staates und die Dummen. Stattdessen soll man sich lieber ein eigenes Unternehmen aufmachen und "passives" Einkommen suchen und das besteht für ihn aus Einnahmen aus Geldanlagen, Investmentfonds, Immobilien, Aktien und einer besonderen Form von hochverzinslichen Krediten an Steuerschuldner. Beim ersten Lesen dachte ich mir noch so etwas wie "Schmarotzer". Aber das stimmt nicht wirklich. Leute, die die Schwächen der bestehenden Systeme ausnutzen, nutzen eigentlich nur die Dummheit oder Trägheit der anderen, entweder das gleiche zu machen oder dagegen einzuschreiten. Warum etwa bekommen Doppeleinkommenshaushalte ohne Kinder, die das System "Rente" in Deutschland mit ihrer Kinderabstinenz an den Rand des Einsturzes gebracht haben, mehr Rente als solche, die teilweise auf ein Einkommen und damit Rentenbeiträge und damit Rente für Kindererziehungszeiten verzichten? Die anerkannten Kindererziehungszeiten in der Rente sind ja bestenfalls ein Trostpflaster.

Sozialromantiker oder Kapitalismusfeinde werden von diesem Buch abgeschreckt werden. Der Autor ist ein erfolgreicher Immobilienspekulant. Er lehrt implizit, dass man eine Sache richtig machen muss und damit viel Geld verdienen kann/soll. Er stellt seit seinem Verkäuferjob bei einem Konzern nichts her, bietet irgendwelche Dienstleistungen (außer Marketing seiner eigenen Produkte) an, sondern lebt davon, dass er weiß, wie ein bestimmter Markt - der Immobilienmarkt in Hawaii und Phoenix, Arizona - läuft, kauft billig und verkauft teuer mit Gewinnmargen im Bereich von Jahreseinkommen von Normalsterblichen. Soziale Aspekte gibt es für ihn im ganzen Buch nicht.

Für die, die sein Rezept auf Deutschland wollen, sei gesagt, dass es (noch) nicht übertragbar ist. In USA verkauft der Eigentümer, relativ selten wie hier ein Makler, der bei höherem Verkaufspreis mehr Provision kassiert und daher nicht an (zu) billigen Preisen interessiert ist.
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Bei diesem Buch handelt es sich um eine ins Deutsche übersetzte Überarbeitung eines Weltbestsellers aus dem Jahre 1997. Sein Autor hat genau das geschafft, was er in diesem Buch seinen Lesern vorschlägt, nämlich mit einer aus einem guten Gehalt angesparten relativ kleinen Summe ein Millionenvermögen zu machen, von dem er ungezwungen und frei leben kann. Das schaffen nur wenige Menschen, weil man dazu eine bestimmte Denkweise braucht, die nirgendwo wirklich vermittelt wird. Und von dieser Denkweise handelt dieser Bestseller.

Natürlich hatte Kiyosaki nur einen Vater. Und der legte eine steile Karriere im Bildungssystem von Hawaii hin. Für ihn ist sein leiblicher Vater jedoch der arme Vater, mit dem er ständig im Streit lag, weil er genau das Gegenteil von dem tat, was das Übliche ist, nämlich sich um eine hervorragende Ausbildung zu kümmern, damit man einen gut bezahlten Job bekommt und aufsteigen kann. Kiyosaki hörte auf den Vater seines Freundes Mike, der seinem Sohn und ihm die Denkweise vieler sehr reicher Menschen nahebrachte. Dies war sein reicher Vater, zu dem er sich mehr hingezogen fühlte.

Nach seiner Ausbildung fuhr Kiyosaki auf Frachtern im pazifischen Raum umher, um den Handel dort kennenzulernen. Eine daraus entstandene gut bezahlte Anstellung mit großen Aufstiegschancen kündigte er, um als Pilot eines Kampfhubschraubers am Vietnamkrieg teilzunehmen. Dort lernte er nach eigenem Bekunden Menschenführung unter gefährlichen Bedingungen. Danach gab er sein Offizierspatent zurück und begann eigene Unternehmen zu gründen. Er lies Produkte in Korea fertigen, die er mit enormen Gewinnen in den USA und weltweit vermarktete. Sein eigentliches Vermögen machte er jedoch als Immobilienhändler. Darauf wird in diesem Buch mehrfach recht ausführlich eingegangen.

Reich zu sein bedeutet für Kiyosaki, sich aus der Lohnabhängigkeit zu befreien und sich ein Vermögen zu erwirtschaften, von dem man leben kann, ohne dass man sich dafür ausbrennt. Um auf diesem Weg voranzukommen, muss man sich erst einmal entsprechend bilden. Solche Informationen werden nicht kostenlos weitergegeben. Vielmehr muss man sie suchen, wenn man weiß, was man will, und auch dafür bezahlen. Beispielsweise besuchte Kiyosaki Seminare, in denen er lernte, wie man Immobilien bei Zwangsversteigerungen vernünftig erwirbt oder wie man das Vorgehen der US-Bundesstaaten im Umgang mit Grundsteuerschuldnern zu einem fast risikolosen Einkommen nutzen kann.

Es geht jedoch in diesem Buch nicht um das Thema "Wie werde ich reich mit Immobilien?", sondern um die hinter Kiyosakis Erfolg stehende Denkweise, die unserer Kultur und unserem Bildungswesen noch stärker widerspricht als das in den USA der Fall ist. Wer sich aus diesem Buch konkrete Hinweise erwartet, wie man schnell und sicher reich wird, muss mit einer Enttäuschung rechnen, denn er wird solche Hinweise nicht vorfinden. Vielmehr wird Kiyosaki nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, dass man zunächst seine eigene finanzielle Intelligenz schulen, sich ein Startkapital erarbeiten und nebenbei mit dem Weg in die finanzielle Freiheit beginnen muss.

Was man auf diesem Weg letztlich macht, wie man sein eigenes Geschäft neben seiner Angestelltentätigkeit aufbaut, hängt von den eigenen Interessen und Fähigkeiten ab. Insofern ist dies eigentlich nur ein Buch für Menschen, die einen solchen Sprung aus der Lohnabhängigkeit wirklich wagen wollen, eine Ermutigung brauchen und die passende Denkweise kennenlernen möchten.
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am 21. November 2011
Kennen Sie das Heft "Der Seher" aus der Comic-Reihe von Asterix und Obelix? Dann werden Sie bei diesem Buch viel Bekanntes hören. Kiyosaki ist ein Meister darin, die Ängste der Leute zu seinem Vorteil zu nutzen, insbesondere die Ängste der Mittelschicht vor dem sozialen Abstieg. Das Buch zeigt nicht, wie man ein Unternehmen aufbaut, einen Geschäftsplan erstellt, Marketing betreibt, seine Finanzen ordnet, Geld anlegt etc... was macht es dann? Es will das Bewusstsein wecken, Geld so zu betrachten, wie die Reichen es tun, weil man mit diesem Bewusstsein reich werde.
Irgendwie wirkt es tatsächlich beflügelnd, und man hat den Eindruck, mit wenig Auwand und nur ein bisschen Mut könne man der in diesem Buch viel bescholtenen "Tretmühle" entgehen und sich zu einem sorgenfreien Leben aufschwingen.

Tatsächlich sind die Ratschläge in dem Buch unter Fachleuten umstritten und werden abwechselnd als "dämlich", "schlecht" und "gefährlich" eingeschätzt.
Die Lebensgeschichte, die den roten Faden des Buches bildet, in dem ein 9-Jähriger von einem Finanzgenie in die Geheimnisse der Finanzwelt eingeführt wurde, sind komplett erlogen. Weder gibt es einen Hinweis auf das angebliche "Imperium" von "Rich Dad" auf Hawai, noch lässt sich erkennen, wie der Autor selbst seine Ratschläge beherzigt hätte. Tatsächlich hat er lieber sichere Anstellungen bevorzugt, ein Kleinst-Unternehmen mit Geldbörsen in den Sand gesetzt und außer seinen Ratgeberbüchern und seinem Spiel über die Welt der Finanzen (bei Amazon schlappe 195€) keine erkennbaren größeren Einnahmequellen.

Wer sich genauer mit Kiyosaki beschäftigen möchte, sollte unbedingt auch die Kritik auf der englischen Wikipedia lesen, unter "kiyosaki fraud" googlen (diesen Rat habe ich aus einer anderen Rezension und habe dort Erstaunliches gefunden) und nach einem Artikel der Wochenzeitung "Die Zeit".

Es gibt ein anderes Buch, in dem ich sehr solide und vor allem erprobte Grundsätze über eine gute berufliche Lebensplanung gelesen habe: "Think Big" von Ben Carson. Der Autor ist schwarz und hat es in Amerika zu einem der berühmtesten Neurochirurgen der Welt gebracht. In dem Buch beschreibt er die Prinzipien, die seine Mutter ihn gelehrt hat. Seine Mutter war eine ungebildete aber unglaublich weise Frau, die als Putzfrau bei den Reichen arbeitete und gezielt danach fragte, wie sie reich geworden sind und das Leben der Reichen beobachtet hat. Die Erkenntnisse dieser Frau waren das Beste, was ich je über Karriereplanung gelesen habe.
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am 6. März 2011
Und zwar wirklich! Bücher über das Reichwerden gibt es zweifellos wie Sand am Meer. Viele haben sicher einige gute Ideen an Bord. Andere dreschen eher in die Phrasenschiene und einige ganz üble Exemplare dienen sogar mehr zur Egopflege ihrer oft sehr berühmten Autoren und ziehen dem Leser lediglich ihr hart erarbeitetes Geld aus der Tasche.

Doch für das was Robert T.Kiyosaki hier schreibt würde ich ihm gerne irgendwann einmal persönlich danken. Denn so und nicht anders funktioniert es wirklich mit dem reich werden oder besser gesagt der finanziellen Unabhängigkeit. Keine Patentrezepte, sondern eine spezielle Art zu denken, zu handeln und sich zu bilden gibt er einem auf den Weg. Außerdem ist er so ehrlich und zeigt auf, dass es Jahre wenn nicht Jahrzehnte dauert und eine Menge Disziplin bedeutet, wenn man reich werden will.

Ich persönlich habe dieses Buch vor ca. 5 Jahren während meiner Studienzeit entdeckt und es war ein wahrer Augenöffner. Die Theorie des Kapitalflusses sollte jeder verinnerlichen, auch wenn man das Ziel Millionär nicht anstrebt. Und wenn man bedenkt,was für ein Mist heutzutage alles in den Schulen unterrichtet wird, was man nie wieder brauchen wird, sollte dieses Buch dort eigentlich Pflichtlektüre sein. Denn heutzutage ist die Kapitalflusstheorie noch wesentlich aktueller, als zu der Zeit (Mitte der Neunziger) als das Buch geschrieben wurde, wenn man sich mal Passiva wie Ratenkredite für Konsum, Handyverträge/Klingeltonabos, Autoleasingraten, etc. und alles andere, was sich viele Leute heutzutage in ihre Passivaspalte "einbuchen" ansieht, was speziell in den letzten Jahren aufkam und oft schon Teenager in die Schuldenfalle lockt.

Die Beispiele, die der Author anführt um seine Aktivaspalte zu befüllen, sind heute aktueller denn je. Die einzige Einschränkung ist hierbei, dass sich der amerikanische Immobilienmarkt und seine Rahmenbedingungen erheblich von dem deutschen oder auch anderen in der Welt unterscheidet. Hier ist die Entwicklung des finanziellen Genius besonders gefragt, BEVOR man mit dem Investieren anfängt. Meine bevorzugte Wahl sind Aktien. Wenn man einmal in der Materie drin ist, empfindet man es als unglaublich, wie viele Leute sich von den Medien beeinflussen lassen, die wegen der "Krise" jede Woche eine andere Sau durchs Dorf treiben. Als Resultat legen diese Leute ihr Geld dann zu Zinssätzen von 0,5% an, weil das angeblich sicher ist, während es massenhaft grundsolide Firmen gibt, bei deren konstanten Dividendenausschüttungen man auf 6 bis 7% kommt.

Als einzigen Kritikpunkt muss ich anführen, dass das Konzept des "Geld für sich arbeiten lassen", an manchen Stellen zu radikal propagiert wird. Denn wenn niemand mehr selbst arbeiten geht, bleibt ja irgendwann alles liegen und wenn sich Berufsgruppen wie Polizisten oder Ärzte nur noch streng ökonomisch verhalten ist dass sicher auch nicht in Herrn Kiyosakis Sinne, falls er mal auf einem OP Tisch liegen sollte. Aber ich bin mir sicher, dass er das auch nicht so absolut betrachtet, immerhin ist er zunächst auch als normaler Angestellter tätig gewesen.

Vielmehr, und damit möchte ich diese Rezension auch beenden, sollte man neben seinem normalen Job ein paar weitere Eisen im Feuer haben, um sich auf diese Weise weitere Cashflows zu sichern. Ich bin nach dem Studium konsequent damit angefangen, mir meine Aktivaspalte aufzubauen. Während meine alten Kommilitonen ihr Geld oft ohne nachzudenken ausgeben / anlegen, habe ich konsequent investiert und kann mich bereits nach drei Jahren über einen schönen Batzen extra Geld freuen, was jährlich aus meiner Aktivaspalte auf mein Konto fliesst.

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PS: Mittlerweile wird ja, wie man hier auch an einigen anderen Rezensionen sieht, Kiyosaki immer öfter der Lüge bezichtigt, z.B. hätte er seinen Reichtum nicht durch seine Investitionen sondern durch seine Bücher erlangt.

Dazu folgende Richtigstellung: Insbesondere in seinem Nachfolgewerk Cashflow Quadrant (was ich übrigens auch wärmstens empfehle) stellt Kiyosaki seinen Werdegang folgendermassen dar: Zunächst hat er als Angestellter bei einem Kopiererhersteller im Vertrieb gearbeitet, nachdem er seinen Dienst beim Militär beendet hatte, Ende der 70er kam seine erste eigene Firma (Geldbörsen für Surfer), die nach einigen Jahren im Bankrott endete. 1985 baute er sich dann die RichDad PoorDad Schulungssysteme auf und konnte die Produkte (Brettspiele, Bücher, Seminare, etc.) weltweit lizensieren. Anfang der 90er fing er dann an, sich mehr und mehr auch um Investitionen in Immobilien und Aktien zu kümmern.

Fazit: Kiyosaki selbst sagt hier, dass sein heutiger Reichtum den Ursprung in seiner Ausbildungsfirma hat. Einige Leute sollten also vielleicht mal genauer nachforschen, bevor sie andere der Lüge bezichtigen.
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am 25. Januar 2015
Vorab sei angebracht, dass es um amerikanische Steuertricks und juristische Winkelzüge geht, die in dieser Form im deutschsprachigen Raum vielleicht, aber nicht unbedingt ähnliche Ableger haben, was die Anwendbarkeit erschweren dürfte.
Der Autor nimmt sich den eigenen, redlichen, artig Steuern zahlenden und häufig auf Kreditfinanzierung zurückgreifenden Vater als abschreckendes Beispiel und idealisiert stattdessen den mit allen Wassern gewaschenen, erfolgreichen Unternehmervater seines besten Kindheitsfreundes von frühen Jugendtagen an als berufliches Vorbild. Womit wieder einmal aufgezeigt wäre, dass man mit Redlichkeit und Gesetzestreue nur so weit zu kommen scheint, dass sogar ein Heranwachsender schon erkennt, welcher Weg zum eigenen Erfolg der bessere ist. Und zwar der von eigener Firma, Abschreibungen, kühler Spekulation, Berechnung und üppigen Zahlungen an Steuerberater und Anwälte.
Das in weiten Teilen autobiografisch gehaltenen Werk beginnt mit der Schulung der 2 Freunde durch den erfolgreichen Vater, in deren Folge der Autor beginnt, sich Sattelfestigkeit in finanziellen und unternehmerischen Belangen anzueignen, eine gute wirtschaftsbetonte Ausbildung abzuschließen, fleißig zu arbeiten und zu sparen um anschließend den schuldenfreien Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Dies erfolgt nicht über eine produzierende Firma oder ein handfestes Gewerbe, sondern ausschließlich auf Basis von Immobilien- und Wertpapierinvestitionen, was die Wertigkeit des Buches für Personen, die mit dem Gedanken liebäugeln mit eigenem Schweiß und Ideen ein Unternehmen zu gründen, gegen Null tendieren lässt. Nichts desto trotz strotzt es vor guten und sinnvollen Tipps zur richtigen Gestaltung eines finanziellen Lebenszyklus, auch wenn die moralischen und ethischen Grundkenntnisse des Autors zu wünschen übrig lassen, da sein Imperium und der damit einhergehende Wohlstand primär auf finanziellen Nachteil anderer aufgebaut sind. Die Immobilienspekulationen zeichnen ihn als Finanzkrisengewinnler aus, dem geplatzte Börsenblasen ein Fest sein müssen, da seine Investitionen nach dem Schema ablaufen, möglichst billig Immobilien in schweren Zeiten von teils verzweifelten Menschen zu kaufen und den Preis möglichst immer niedrig zu halten, um dann mit maximalem Profit wieder zu verkaufen. Die unversteuerten Gewinne fließen in hochriskante Aktienspekulationen, wobei er sogar die Dreistigkeit besitzt, den Begriff des Insiderhandels und der Weitergabe von vertraulichen Firmendaten als verhältnismäßig legal darzustellen. Er schrammt generell gerne am äußersten Rand der Legalität vorbei und macht keinen Hehl aus seiner Mentalität, dies als sein ihm gutes Recht auszuweisen, auch wenn er einmal empfiehlt, es wäre einfacher, sich an Gesetze zu halten. Was für sich spricht.
Was die Ratschläge zu guter Ausbildung, Sparsamkeit, Interesse und eigenmotivierter Weiterbildung in finanziellen und wirtschaftlichen Belangen angeht ist dem Autor ein guter Wurf gelungen. Der schale Nachgeschmack bleibt durch die tendenzielle Abgehobenheit, wenn nicht schon Herablassung des Autor gegenüber all den hart arbeitenden Menschen, die nie die Möglichkeit höherer intellektueller Weihen vor Augen habend dürften und für ihn jetzt gerade gut genug sind, mit Krediten und Hypotheken belastet für seine Mieteinnahmen zu roboten bis sie sich irgendwann vielleicht schuldenfrei in die Mindestpension retten können, um dann die Früchte ihrer jahrzehntelangen Schufterei in Form von Altersarmut, schlechter Gesundheitsversorgung und Verwahrlosung ernten zu können. Dass das auf diese Weise erwirtschaftete Vermögen auch noch den Hochofen der riskanten Börsenspekulationen weiter befeuert, da diese am profitabelsten sind, anstatt in zumindest halbwegs seriöse Unternehmungen oder Firmen zu investieren, setzt dem ganzen die Krone auf.
Der Autor hat es in seinen Augen bestimmt richtig gemacht und sich lästiger humanistischer Ideale schon früh genug entledigt und ja, man wünscht seinen eigenen Kindern, und wenn man ehrlich ist, auch sich selbst möglichst viel eigene Prosperität bis hin zum, unter diesen Umständen zu eventueller Schlaflosigkeit, treibenden Reichtum. Nur ob man ehrlich arm bis mittelständig guten Gewissens besser leben kann als reich und skrupellos? Als Gewohnheitstier würde man sich wohl an beides gewöhnen können.
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am 26. Juni 2010
Ich habe auf einer Party die Empfehlung für dieses Buch erhalten und danach umgehend gelesen, da mich das Thema grundsätzlich interessiert. Auch den Kern gebracht hat es jedoch nur wenig Neues zu bieten als der Leitsatz "Halte Deine (Fix)-kosten im Griff, meide Schulden und investiere Dein gespartes Geld mit einer unternehmerischem Attitude - oder werde am Besten gleich erfolgreicher Unternehmer". Die Tipps stammen aus dem Vor-New-Economy- und Vor-Real-Estate-Crash in den USA und sind nur bedingt in die hiesige Anlagepraxis übertragbar: Zum einen werden Immobilientransaktionen in Deutschland stark mit Gebühren und Abgaben belastet, zum anderen gibt es Deutschland keine mit den USA vergleichbare risikoorientierte Gründerkultur. Darüber hinaus gelten andere Steuergesetze. Wer Geld übrig hat ist m.E. bei verschiedenen Publikationen besser aufgehoben wie z.B. Davin F. Swensen (Unconventional Success). Tatsache ist jedoch, dass sich viele Menschen für eine selbstgenutze Immobilie hoch verschulden, bis zu ihrem Rentenbeginn ihre Hypotheken tilgen und dadurch keinerlei freies Kapital für andere Anlageformen haben. Sie gehen damit erhebliche Klumpenrisiken ein, ohne sich dessen bewusst zu sein. Für diesen Personenkreis ist das Buch ein guter "Wake-Up-Call", der zum Nachdenken anregt.
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am 28. Februar 2007
Bevor ich dieses Buch gelesen hatte stand für mich eins immer klipp und klar fest: Fang so früh wie möglich an ein Haus zu bauen bzw schaff dir dein Eigenheim. Der Autor beschreibt leicht verständlich und für jeden nachvollziehbar, warum ein selbsbewohntes Haus niemals ein Ivestment sondern eindeutig eine Verbindlichkeit ist. Das Ziel dieses Buches ist es die richtige Einstellung zum Geld zu bekommen. " Alles was Geld in meine Tasche bringt ist eine Investition, alles andere nur eine Verbindlichkeit". Ich persönlich habe nach diesem Buch meine Einstellung grundlegend geändert---- und siehe da, seitdem wächst mein "Cash Flow". Lesen Sie dieses Buch, befolgen sie die Ratschläge und sie werden sehen, dass der Traum der finanziellen Freiheit, Realisierbar wird.
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am 3. Oktober 2014
Vorab sei angebracht, dass es um amerikanische Steuertricks und juristische Winkelzüge geht, die in dieser Form im deutschsprachigen Raum vielleicht, aber nicht unbedingt ähnliche Ableger haben, was die Anwendbarkeit erschweren dürfte.
Der Autor nimmt sich den eigenen, redlichen, artig Steuern zahlenden und häufig auf Kreditfinanzierung zurückgreifenden Vater als abschreckendes Beispiel und idealisiert stattdessen den mit allen Wassern gewaschenen, erfolgreichen Unternehmervater seines besten Kindheitsfreundes von frühen Jugendtagen an als berufliches Vorbild. Womit wieder einmal aufgezeigt wäre, dass man mit Redlichkeit und Gesetzestreue nur so weit zu kommen scheint, dass sogar ein Heranwachsender schon erkennt, welcher Weg zum eigenen Erfolg der bessere ist. Und zwar der von eigener Firma, Abschreibungen, kühler Spekulation, Berechnung und üppigen Zahlungen an Steuerberater und Anwälte.
Das in weiten Teilen autobiografisch gehaltenen Werk beginnt mit der Schulung der 2 Freunde durch den erfolgreichen Vater, in deren Folge der Autor beginnt, sich Sattelfestigkeit in finanziellen und unternehmerischen Belangen anzueignen, eine gute wirtschaftsbetonte Ausbildung abzuschließen, fleißig zu arbeiten und zu sparen um anschließend den schuldenfreien Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Dies erfolgt nicht über eine produzierende Firma oder ein handfestes Gewerbe, sondern ausschließlich auf Basis von Immobilien- und Wertpapierinvestitionen, was die Wertigkeit des Buches für Personen, die mit dem Gedanken liebäugeln mit eigenem Schweiß und Ideen ein Unternehmen zu gründen, gegen Null tendieren lässt. Nichts desto trotz strotzt es vor guten und sinnvollen Tipps zur richtigen Gestaltung eines finanziellen Lebenszyklus, auch wenn die moralischen und ethischen Grundkenntnisse des Autors zu wünschen übrig lassen, da sein Imperium und der damit einhergehende Wohlstand primär auf finanziellen Nachteil anderer aufgebaut sind. Die Immobilienspekulationen zeichnen ihn als Finanzkrisengewinnler aus, dem geplatzte Börsenblasen ein Fest sein müssen, da seine Investitionen nach dem Schema ablaufen, möglichst billig Immobilien in schweren Zeiten von teils verzweifelten Menschen zu kaufen und den Preis möglichst immer niedrig zu halten, um dann mit maximalem Profit wieder zu verkaufen. Die unversteuerten Gewinne fließen in hochriskante Aktienspekulationen, wobei er sogar die Dreistigkeit besitzt, den Begriff des Insiderhandels und der Weitergabe von vertraulichen Firmendaten als verhältnismäßig legal darzustellen. Er schrammt generell gerne am äußersten Rand der Legalität vorbei und macht keinen Hehl aus seiner Mentalität, dies als sein ihm gutes Recht auszuweisen, auch wenn er einmal empfiehlt, es wäre einfacher, sich an Gesetze zu halten. Was für sich spricht.
Was die Ratschläge zu guter Ausbildung, Sparsamkeit, Interesse und eigenmotivierter Weiterbildung in finanziellen und wirtschaftlichen Belangen angeht ist dem Autor ein guter Wurf gelungen. Der schale Nachgeschmack bleibt durch die tendenzielle Abgehobenheit, wenn nicht schon Herablassung des Autor gegenüber all den hart arbeitenden Menschen, die nie die Möglichkeit höherer intellektueller Weihen vor Augen habend dürften und für ihn jetzt gerade gut genug sind, mit Krediten und Hypotheken belastet für seine Mieteinnahmen zu roboten bis sie sich irgendwann vielleicht schuldenfrei in die Mindestpension retten können, um dann die Früchte ihrer jahrzehntelangen Schufterei in Form von Altersarmut, schlechter Gesundheitsversorgung und Verwahrlosung ernten zu können. Dass das auf diese Weise erwirtschaftete Vermögen auch noch den Hochofen der riskanten Börsenspekulationen weiter befeuert, da diese am profitabelsten sind, anstatt in zumindest halbwegs seriöse Unternehmungen oder Firmen zu investieren, setzt dem ganzen die Krone auf.
Der Autor hat es in seinen Augen bestimmt richtig gemacht und sich lästiger humanistischer Ideale schon früh genug entledigt und ja, man wünscht seinen eigenen Kindern, und wenn man ehrlich ist, auch sich selbst möglichst viel eigene Prosperität bis hin zum, unter diesen Umständen zu eventueller Schlaflosigkeit, treibenden Reichtum. Nur ob man ehrlich arm bis mittelständig guten Gewissens besser leben kann als reich und skrupellos? Als Gewohnheitstier würde man sich wohl an beides gewöhnen können.
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