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The Spirit Level: Why Greater Equality Makes Societies Stronger
Format: MP3 CDÄndern
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2011
Natürlich versuchen die Autoren etwas Unmögliches: mittels eines Haufens von Statistiken über eine große Bandbreite von Parametern und Ländern hinweg ein wissenschaftliches Fundament für ihre These vom Wohlergehen durch Gleichheit zu schaffen.

Allerdings ist die eigene Relativierung - typisch britisch - schon im Titel enthalten, und die Autoren üben sich fleißig in der heute viel zu wenig betriebenen Kunst der Selbstreflexion bezüglich ihrer eigenen Argumentation und ihrer wissenschaftlichen Vorgehensweise.

Daher finde ich das Buch trotz aller möglichen statistischen Schwächen äußerst eindrucksvoll. Es gelingt nämlich, eine These aufzuzeigen und zumindest ansatzweise statistisch zu stützen, die unseren Gesellschaften einen Spiegel vorhält - eine These, die quer zu allen zynischen Behauptungen über unsere angebliche Übersättigung bzw. über Armut und Glück in anderen Teilen der Welt steht.

Dieses Buch gibt einem wirklich zu denken!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2011
Although it may seem a bit repetitive at points, it's only reinforcing the solid evidence that makes up the profound message of this book: the benefits of greater equality are manifold. It's a book that takes an intuitive idea and really supports, clarifies and, most interestingly, develops it. The authors further their ideas and address various social and health issues, which at first may seem amazingly irrelevant, yet demonstrate how strongly related and dependent they are on differences in social class and even perceived social class.

One of the most important, socioeconomic, political and perhaps even psycho-analytical (of society) of the last decade. The political and philosophical implications are striking and profound, if you'll excuse my overkill of the word.

Highly recommended!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 14. November 2010
Die beiden Autoren sind Professoren in York, England. In diesem Buch gehen sie der Frage nach, woher eigentlich solche gesellschaftlichen Probleme wie Übergewicht, Teenager-Schwangerschaften, psychische Krankheiten, Gewalttaten und Bildungsmängel kommen.

Ihre Methode besteht darin, verschiedene Industrieländer und zur Kontrolle sämtliche US-Bundesstaaten statistisch zu vergleichen. Dabei stellt sich heraus, dass der Faktor "ungleiche Verteilung" mit diesen Problemen korreliert. Vereinfacht ausgedrückt, leben einfache Menschen in einem gerechteren Land gesünder und friedlicher als Vermögende in einem ungerechteren Land. Sie gehen dabei sehr kritisch und vorsichtig vor und überprüfen jede Aussage. Zugleich bemühen sie sich darum, die statistischen Ergebnisse zu erklären.

Beispiele:
- Stress durch den Zwang zum Mithalten bei starker Konkurrenz führt zu Übergewicht (S. 86)
- Ungleichere Länder haben dramatisch mehr Gefängnisinsassen (145)
- Materiell ausgeglichere Staaten wie Schweden oder Kuba sind umweltfreundlicher als ungleiche Staaten wie die Arabischen Emirate oder die USA
- Auch der Bildungsgrad der Bevölkerung hängt offensichtlich mit einer grerechten Verteilung der Reichtümer zusammen

Die Schlussfolgerungen. die die Autoren ziehen, sind dann aber etwas matt: Sie schlagen Politikern vor, sich mehr um Gerechtigkeit zu kümmern, weil es ja doch für alle besser wäre. Da werden die bestimmt drauf hören? Trotzdem ist das Buch eine hervorragende und fundierte Analyse mit ungewöhnlichen Schlussfolgerungen.

Wer es lieber in deutscher Übersetzung liest: Gleichheit ist Glück: Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind
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am 1. April 2013
Ich habe das Buch sehr interessant gefunden, da mir der Zusammenhang zw. Einkommensgleichheit innerhalb einer Gesellschaft und verschiedenster erwünschter oder unerwünschter Phänomene noch nicht bewusst war.

Ich vermisste aber etwas eine kontroversere Diskussion. Am Ende wurde zwar auf einige gängige Kritikpunkte eingegangen, aber viele Aussagen wurden mit Referenzen auf Statistiken und Paper untermauert. Das ist zwar wissenschaftlich korrekt und gut, aber macht das Buch nicht zugänglicher für den Gelegenheitsleser oder Einsteiger in die Materie.

Als E-Book sind einige Graphen (auf dem Kindle) nur schwer zu lesen, da die Schrift darin schon etwas klein wird.
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am 4. November 2014
Dieses Buch wird an der Universität Graz unterrichtet und stellt einen schönen Überblick aller Statistiken und Studien zum Thema Gleich-Verteilung da.
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10 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Januar 2011
Ich möchte mich hier nur kurz zu dem Buch äußern: Wer es liest, dem ist auch der Analysis-Podcast vom 11. Oktober 2010 zu empfehlen, ca. 30 Minuten, kostenfrei herunterladbar über die BBC-Webseite. Darin kommen die Autoren, aber auch Kritiker zu Wort, und die Gründe für die große Aufmerksamkeit für das Buch werden deutlich. Kürzer und ausgewogener kann man sich der Kontroverse um die Thesen der Autoren nicht nähern.

Ich habe noch weitere Pro- und Contra-Stimmen dazu gelesen und muss sagen, mich hat das Buch nicht überzeugt. Die -zig Korrelationen besitzen statistisch gesehen wenig Aussagekraft, und die These, dass sie durch ein psychosoziales Geschehen erklärt werden können (vereinfacht gesagt: Ungleichheit = Stress), ist weit hergeholt. Ich schlage mich damit auf die Seite derjenigen, die hier keine Basis aus 'Fakten' für eine egalitäre Politik erkennen können. Von diesem Urteil ausgehend kann ich nur 1 Stern vergeben, da ich denke, dass die Autoren sehr viel umsichtiger hätten zu Werke gehen können und jetzt den Hype um das Buch weidlich ausnutzen und einen wissenschaftlichen Anspruch vorschieben, der deutlich relativiert gehört. Auch wenn er noblen politischen Zwecken dient.
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