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am 22. September 2015
Ich wollte mir eigentlich Zeit lassen, um diese Reihe zu lesen, ganz ganz ehrlich. Aber es war mir einfach unmöglich.
Nachdem ich innerhalb von zwei Tagen [an denen eigentlich nicht viel Zeit zum lesen war] "Angelfall" verschlungen hatte, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten. Ich musste mir die beiden Folgeteile auch noch in meinen virtuellen Einkaufswagen legen und mit ihnen davonfahren. Um zwei Uhr morgens. Glaubt mir, so süchtig macht "Penryn and the End of Days".

Aber nun zum Inhalt: Mein armes, kleines Herz hatte Anfangs schon so seine Schwierigkeiten, die Abwesenheit von Raffe zu verkraften. Es tat ein bisschen weh, aber nicht lange. Denn im Gegensatz zu viele anderen Trilogien [wenn ich so darüber nachdenke passiert es nämlich häufiger, dass Held Nummer 2 in Buch Nummer 2 für eine Weile verschwunden ist und ihm alle hinterherweinen] macht diese Tatsache "World After" nicht schwächer als seinen Vorgänger. Ganz im Gegenteil, Penryn rockt die Handlung auch ganz alleine und bringt mich mit jedem herrlich-witzigen inneren Monolog [ich sage nur "Pooky Bear"] und ihrer grundsätzlichen kickassigkeit dazu, mich noch mehr in sie zu verlieben. Sie ist einfach so ein wahnsinnig guter Charakter, argh! Auch die Beschreibung ihrer Nahkampf-Szenen werden nicht langweilig, egal wie oft man davon liest - Ich kriege währenddessen eigentlich nur Lust, sowas selbst zu können und irgendwelche Bösewichte zu vermöbeln.

Ansonsten kann ich euch in dieser Rezension nicht viel mehr zum Inhalt sagen, ohne irgendwie rumzuspoilern, aber glaubt mir, es lohnt sich so sehr, diese Geschichte zu lesen! Vor allem, da "World After" als zweiter Band der Trilogie endlich mal kein grottenschlechter Lückenfüller ist, wie es sonst so oft der Fall ist. Stattdessen wird es noch gruseliger und noch brutaler und noch ekeliger und noch wahnsinniger. Crazy Mommy gibt wieder alles [sie ist ja sowieso in jeder Szene ein Highlight]. Ich bin immer noch absolut begeistert von der Romanze. Wir bekommen noch mehr Hintergrund zu allem, was gerade auf der Erde abgeht und ich konnte dieses Buch - wie auch schon seinen Vorgänger - einfach nicht mehr aus der Hand legen!
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am 1. Juni 2014
Leider gibt es das Buch bisher noch nicht auf Deutsch, aber eins kann ich allen Fans sagen: Das Warten lohnt sich. Wer es nicht bis zum nächsten Jahr aushält, kann sich ruhig auch am englischen Buch versuchen, wenn man den dem ersten Band auf Deutsch gelesen hat, dürfte man zurecht kommen.

Es beginnt mit Penryns Tod. Zumindest glauben alle, dass sie tot ist. Die Wirkung des Skorpionengifts lässt nur langsam nach. Einige Zeit später schafft sie es dann aber doch, sich aufzusetzen. Ihre Begleiter sind geschockt und ihre Mutter hält sie für die Frau des Teufels. Auch ihre Schwester ist mit den ganzen Nähten und dem leeren Blick eher furchteinflößend als vertrauenserweckend. Als Penryn dann auch wieder von den Toten aufersteht, wirft das nicht das beste Licht auf ihre Familie. Mit den anderen werden sie zum Widerstand in eine alte Schule gebracht. Dort ist es erst mal sicher und Essen gibt es auch. Allerdings denken einige, dass Paige eine Bedrohung ist und das Ganze endet in einem Massaker, woraufhin Paige verschwindet. Es ist wieder an Penryn ihre Schwester zurück zu holen. Als sie ihr folgt, landet sie auf der Insel Alcatraz und muss feststellen, dass die Pläne der Engel noch schlimmer sind, als erwartet.
In der Zwischenzeit ist Raffe auf der Jagd. Er will seine Flügel unbedingt wieder haben, auch wenn er sie Beliel in der Öffentlichkeit vom Rücken schneiden muss. Als er Penryn trifft muss er sich entscheiden: Hilft er ihr, oder sind ihm seine Flügel wichtiger.

Ich konnte mich sehr gut wieder einfinden, auch wenn das Buch direkt an das Ende von Band 1 anschließt. Aber ich glaube, selbst wenn das Lesen schon eine Weile her ist, kommen die Erinnerungen recht schnell zurück, spätestens wenn es noch einmal kurz erwähnt wird. Mir gefiel aber gut, dass nicht zu viel wiederholt wird. Es gibt keinen Strom von Erinnerungen, sondern immer so Häppchen, die ich aber nicht als störend empfand.
Ein wenig schade war das seltene auftreten von Raffe. Er kommt erst ab der Hälfte wieder wirklich ins Spiel. Aber das Warten lohnt sich.

Die Charaktere gefielen mir wieder sehr gut und ich habe das Buch förmlich verschlungen, weil Penryn mich so mitgerissen hat.
Penryn muss auch diesmal ziemlich viel einstecken. Sie ist zwischen den Gefühlen zu ihrer Schwester Paige hin und her gerissen. Zum einen ist es eben ihre kleine Schwester, zum anderen sieht sie aber wie ein Monster aus. Für Penryn ist es nicht leicht, sie will für Paige da sein, schafft es aber nicht, der Kleinen das auch zu zeigen. Ansonsten versucht sie zu überleben und nicht zu oft an Raffe zu denken. Was nicht so leicht ist, wenn sein Schwert ihr diverse Erinnerungen an ihn zeigt.
Raffe, hach ja... Ich mochte ihn schon im ersten Band sehr gern und hab mich richtig gefreut, als er dann endlich auch in Band 2 aufgetaucht ist. Inzwischen hat er sich an seine neuen Flügel gewöhnt und kann mit ihnen umgehen, ohne sich zu verletzen. Er verfolgt Beliel schon seit einer Weile, aber eine wirklich gute Chance hat er noch nicht bekommen, sich seine Flügel wieder zu holen. Als er Penryn trifft, ist er wieder sehr zurückhaltend. Man merkt, dass er starke Gefühle für sie hat, auch wenn er sie nicht zeigen kann bzw. darf.

Die Beziehung zwischen den beiden ist ziemlich gut gemacht. Man fühlt die Spannung zwischen ihnen, aber es ist offensichtlich, dass daraus nichts werden kann. Schon gar nicht wenn das Ende nahe ist. Ich fand gut, dass mit der Liebesgeschichte nicht übertrieben wurde, aber man leidet auch ein bisschen mit den beiden mit, weil es eben so angespannt ist.
Ansonsten sind die Charaktere gut nachvollziehbar und reißen einen auf jeden Fall mit.

Der Stil ist wieder sehr gut und spannend. Wenn einen Penryn und Raffe nicht reichen passiert noch so viel nebenbei, dass einem gar nicht langweilig werden kann. Das Tempo ist auch passend, nur hatte ich manchmal das Gefühl, dass sich die Autorin ab und zu etwas mehr Zeit zum Erzählen gelassen hat, als im ersten Band.
Gut war auch, dass die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund steht. Mit den Engeln und der postakpokalyptischen Welt wäre es auch schade gewesen, wenn es sich nur um die Liebe gedreht hätte. Penryn und Raffe haben weit wichtigeres zu tun, vor allem seit sie wissen, was Uriel geplant hat.

Eine coole Idee sind auf jeden Fall diese Skorpion-Wesen. Eigentlich mag ich die Viecher nicht, aber irgendwie ist die Idee cool, egal wie crude sie auch ist. Auch die Visionen des Schwertes waren richtig genial. Das Schwert hat seinen ganz eigenen Kopf und zeigt Penryn nicht unbedingt das, was sie sehen will, sondern sehen muss. Die Waffe hat es nicht leicht mit Penryn und reagiert deshalb auch gern zickig oder wortkarg. Die beiden sind einfach zu komisch miteinander, dass man auch ab und zu schmunzeln muss.

Das Ende war sehr spannend und fies. Es lässt viele Fragen offen und zwingt den Leser eigentlich zum weiterlesen. Das fand ich nicht so toll, aber das Buch entschädigt dafür auf jeden Fall.
Am Ende passiert ziemlich viel und der Leser darf sich noch mal überraschen lassen.

Fazit:
Sehr lesenswert und eine gelungene Fortsetzung, die kaum Schwächen aufweist. Das Buch kann auf jeden Fall mit seinem Vorgänger mithalten!
Also vielleicht versucht ihr es doch mal mit der englischen Ausgabe, da müsst ihr auch nicht mehr so lange auf den dritten Teil warten ;)
4,5 von 5 Punkten!
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am 22. Juli 2015
Endlich, endlich, endlich. Endlich konnte ich die Trilogie "Penryn & the End of Days" von Susan Ee weiterlesen. Im Mai letzten Jahres war ich hemmungslos und überschwänglich begeistert vom ersten Band „Angelfall“, wollte aber unbedingt die Veröffentlichung des Finales abwarten, um die Geschichte in einem Rutsch auslesen zu können. Der Cliffhanger am Ende von „Angelfall“ lehrte mich, geduldig zu sein. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an „World After“, denn der Auftakt der Trilogie war vermutlich die bisher beste YA-Dystopie meiner Lesekarriere.

Der Engel-Horst ist zerstört. Der Angriff des Widerstands war ein voller Erfolg. Auch für Penryn, denn sie konnte ihre kleine Schwester Paige aus den Fängen der Engel befreien. Doch ist Paige überhaupt noch Paige? Die Experimente der Engel gaben ihr zwar ihre Beine zurück, sodass sie wieder laufen kann, aber sie verwandelten sie auch in etwas, das nicht mehr völlig menschlich ist. Ihr monströses Äußeres und seltsames Verhalten machen den Rebellen des Widerstands Angst. Wenn Menschen Angst haben, tun sie fürchterliche Dinge. Die Situation eskaliert, Paige läuft davon und Penryn sieht es als ihre Pflicht an, sie zu finden. Währenddessen jagt Raffe noch immer seinen Flügeln nach, die ihm der Gefallene Belial gestohlen hat und ohne die er nicht zu den Engeln zurückkehren kann. Im denkbar unwahrscheinlichsten Moment treffen Penryn und Raffe wieder aufeinander. Können sie gemeinsam die entsetzlichen Pläne des Erzengels Uriel vereiteln und so die Menschheit retten?

„World After“ ist eine fantastische Fortsetzung, anders kann ich es einfach nicht ausdrücken. Schon im ersten Band „Angelfall“ war ich ein Riesenfan der Protagonistin Penryn und nun wurde ich in meiner Begeisterung erneut bestätigt. Sie ist eine unheimlich starke Figur, die die spannende, packende Geschichte rund um diese kreative Version einer Apokalypse mit Leichtigkeit trägt und vorantreibt. Obwohl zwischen der Lektüre des Auftakts der Trilogie und „World After“ über ein Jahr lag, hatte ich keine Probleme mit dem Wiedereinstieg. Susan Ees Schreibstil ist direkt und gradlinig, sodass ich mich schnell in die Geschichte einfand und das Gefühl hatte, wirklich in Penryns Kopf zu sein. Ich sah, was sie sah; fühlte, was sie fühlte. Diese intensive Nähe kam auch deshalb zu Stande, weil ich Penryn verstehe. In jeder Situation, in jedem Moment, in jeder einzelnen Emotion. Sie ging mir nicht ein einziges Mal auf die Nerven, was mir sonst mit YA-Protagonistinnen sehr oft passiert, unabhängig davon, wie gut mir das Buch gefällt. In Penryn entdecke ich einige meiner eigenen Wesenszüge; wir sind uns ähnlich. Sie ist rational, handelt niemals überstürzt und hat absolut keinen Hang zum Selbstmitleid. Sie tut, was getan werden muss, mutig und selbstlos. Sie hat immer einen Plan und gibt niemals auf. Klingt zu gut, um wahr zu sein und fast ein bisschen langweilig, richtig? Falsch. Natürlich zweifelt auch diese starke Heldin und erliegt der einen oder anderen unschönen Emotion. In „World After“ wird das vor allem durch den Handlungsstrang mit ihrer kleinen Schwester Paige deutlich. Penryn ist sich ihrer Gefühle ihr gegenüber seit Paiges… Veränderung nämlich keineswegs mehr so sicher. Ihre Schwester ist monströs und obwohl sie nichts dafür kann, tut sich Penryn sehr schwer damit, das zu akzeptieren und zu erkennen, dass Monstrosität stets im Auge des Betrachters liegt. Ich fand das äußerst realistisch und nachvollziehbar, denn was die Engel aus Paige gemacht haben, ist wirklich unheimlich. Mir wäre es auch schwer gefallen, damit klarzukommen. Ihre verletzliche Seite zeigt Penryn darüber hinaus auch im Umgang mit Raffe und vor allem mit ihrer Mutter. Ihre Beziehung ist viel komplizierter, als es den Großteil der Geschichte über den Anschein hat – in „World After“ konnte ich einen Blick hinter Penryns starke Fassade werfen. Ihre Mutter geht ihr unter die Haut; ich konnte erahnen, wie Penryn aufgewachsen ist und wie viel Schmerz sie seit so vielen Jahren aushalten muss. Sie ist vermutlich die Einzige, die Penryn wahrhaft zu verletzen vermag, denn sie trifft zielsicher ihre wunden Punkte. Nicht einmal Uriel, der diabolische, katastrophale Pläne für die Menschheit und die Erde verfolgt, dringt dermaßen durch ihre Mauern. Ich fand es sehr interessant, dass ein Engel so verdorben sein kann und musste darüber schmunzeln, dass der fieseste Bösewicht, den Susan Ee sich ausgedacht hat, im Grunde nur ein außerordentlich skrupelloser Politiker ist. Wenn man will, kann man darin sicher einen reichlich bissigen Kommentar zu unserer Gesellschaft sehen.

Ich fand „World After“ mindestens genauso gut und mitreißend wie den ersten Band der Trilogie. Susan Ee hält ihr Niveau und führt ihre Geschichte in eine überzeugende Richtung weiter. Ich liebte die Einblicke in die Politik der Engel und kann von Penryn einfach nicht genug bekommen. Ich wünschte ein bisschen, sie wäre eine reale Person, denn ich wäre so gern mit ihr befreundet. Nicht nur wegen ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften, sondern auch, um ihr eine Schulter zum Ausweinen zu bieten. Meiner Meinung nach hat sie das dringend nötig. Meine Güte, das Mädchen ist 17. Sie hat nur keine Zeit, sich auch dementsprechend zu verhalten. Ich drücke ihr von ganzem Herzen die Daumen, dass im Finale „End of Days“ ein Happy End auf sie wartet. Vielleicht sogar mit Raffe. Ich möchte sie glücklich sehen.
Ich kann nur allen LeserInnen, die den ersten Band „Angelfall“ gelesen haben und mochten, empfehlen, die Trilogie weiterzuverfolgen. Es ist kreativ, es ist frisch, es ist aufregend. Kein Gejammer, nur faszinierende Ideen voller Action und genau dem richtigen Maß an Gefühl. Soll die Apokalypse nur kommen. Penryn zeigt uns, wie man sie in ihre Schranken weist!
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am 3. Januar 2015
Achtung, enthält Spoiler für Teil 1 - Angelfall!

“There’s no way around it, is there?” I ask. “We’re mortal enemies and I should be trying to kill you and everyone like you.”
He leans over, touches the tip of his forehead to mine, and closes his eyes. “Yes.”

Nachdem die Rebellen den Sitz der Engel attackiert haben, ist nichts mehr, wie es vorher war. Zwar konnte Penryn ihre kleine Schwester aus den Fängen der Engel befreien, doch durch deren grausame Experimente ist Paige entsetzlich verändert. Und Raffe, der durch einen Verrat seiner Engelsflügel beraubt wurde, trägt nun teuflische Dämonenschwingen. Penryn will nur Eines: unbedingt Raffe wiederfinden, der dem neuen Träger seiner Flügel hinterherjagt. Doch als plötzlich Menschen im Rebellenlager sterben und Penryns Schwester dafür verantwortlich gemacht wird und flieht, muss sie sich erneut auf die Suche nach ihr machen. Ihre Reise führt sie mitten unter die Engel, wo sie von den unglaublichen Plänen ihrer Feinde erfährt...

Endlich habe ich Teil 2 gelesen und frage mich ernsthaft, wie ich es so lange ungelesen im Regal stehen lassen konnte. Bereits Teil 1 war umwerfend, und World After steht dem in Nichts nach. Das Buch war genauso grandios wie der Vorgänger, genauso düster, blutig, spannend, fesselnd und emotionsgeladen. Meine Faszination für die Geschichte des Erzengels Raffe, der seine Flügel verloren hat, und der Menschentochter Penryn, die in den Zeiten der Apokalypse versucht, ihre Familie zu beschützen, ist ungebrochen und wurde durch World After nur noch mehr zementiert. Teil 3, wo bleibst du???

World After setzt genau da an, wo Angelfall aufgehört hat und führt die Geschichte sehr spannend weiter. Nachdem Raffe die scheinbar tote Penryn aus den Ruinen der Engelhochburg getragen hat und verschwunden ist, erwacht sie langsam wieder aus ihrer Starre. Und sieht sich gleich den nächsten Problemen gegenüber: Ihre kleine Schwester wurde scheinbar in ein Monster verwandelt, Raffe hält sie für tot, und die von den Engeln geschaffenen monsterartigen Kreaturen sind frei und terrorisieren die Menschen. Und das soll gerade mal der Anfang ihrer Probleme sein. Penryn hat auch diesmal wieder ein verdammt hartes Päckchen zu tragen, doch trotz allem erhält sie sich ihre Schlagfertigkeit und ist und bleibt weiterhin eine der besten und lustigsten Kick-ass Heldinnen, die ich je erlebt habe.

Raffe dagegen tritt in diesem Teil leider erst recht spät auf, aber dafür tröstet uns Susan Ee mit etwas ganz Besonderem: Erinnerungen aus seiner Vergangenheit. Dadurch, dass Penryn nämlich im Besitz von Raffes Schwert ist, erleben wir in Rückblicken, was er gemeinsam mit seinem Schwert alles erlebt hat. Und glaubt mir, wenn Raffe dann endlich wieder auftaucht, ist er genau derselbe unerträglich eingebildete und zugleich unwiderstehliche Mistkerl, den wir in Teil 1 kennen- und liebengelernt haben. Nur dass man ihn diesmal eben noch mehr bewundern muss, nach dem, was man über ihn erfahren hat. Hach, Raffe ♥

Was mich ebenfalls wieder sehr begeistert hat, war die Chemie zwischen den beiden. Offene Liebesbezeugungen wird man hier vergeblich suchen, denn immerhin ist Raffe als Engel eine Beziehung zu einer Menschentochter strengstens untersagt. Aber es prickelt doch ganz gewaltig und die zärtlichen Gesten, mit denen sie sich zwischendurch bedacht haben, waren einfach schöööön.

Und wie schon im ersten Teil überrascht uns die apokalyptische Geschichte, die ja ansonsten nicht gerade mit Horror und Schrecken geizt, auch mit einer ordentlichen Portion Humor und sarkastischen Sprüchen, die die düstere Stimmung wieder etwas auflockern:

“I'm gonna be sick," I said.
"I'm ordering you not to," says Obi.
"Ah, don't say that," says Dee-Dum. "She's a born rebel. She'll puke just to make a point.”

“You're naming your collector's-item, kick-ass sword that's made to maim and kill, specifically designed to bring your ginormous enemies to their knees and hear the lamentation of their women-Pooky Bear?"
"Yeah, you like it?”

So, ich hoffe, ich habe genug geschwärmt, um euch zu überzeugen. Ansonsten kann ich es nicht einfacher sagen: Lest! Dieses! Buch!!! Es hat alles, was das Jugendbuchherz begehrt: einzigartige Charaktere, ein faszinierendes Endzeit-Setting, eine genial spannende Handlung und ja, auch eine kleine Liebesgeschichte.

Der letzte Teil "End of Days" erscheint bereits am 12. Mai 2015 und ich kann es kaum noch erwarten zu sehen, wie Penryns und Raffes Geschichte beendet wird. Bei dem, was Susan Ee bisher abgeliefert hat, mache ich mir allerdings keine Sorgen, dass der Schluss genauso umwerfend sein wird wie die bisherigen Bände. Das Ende aller Tage kann kommen!
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am 20. Mai 2014
Sequels sind immer eine kleine Gradwanderung für mich. Leider erlebt man häufig Enttäuschungen, wenn das hohe Niveau nicht gehalten werden kann und Erwartungen nicht erfüllt werden. Zum Glück ist es bei "World After" absolut nicht der Fall, denn Susan Ee schafft es zum zweiten Mal, mich restlos in die dunklen Machenschaften der Engel und den verzweifelten Kampf der Menschen ums Überleben zu ziehen.
Nach dem harten Cliffhanger des ersten Teils, war mir das Warten zu lang um auf die deutsche Veröffentlichung zu warten, deshalb habe ich mich an das Original gewagt. Es hat sich wirklich gelohnt! Teil Zwei steht "Angelfall" in nichts nach. Jedoch gab es etwas, was mich ein klein wenig gestört hat. Aber erst einmal...

Zum Inhalt:
The survivors of the angel apocalypse begin to scrape back together what's left of the modern world. When a group of people capture Penryn's sister Paige, thinking she's a monster, the situation ends in a massacre. Paige disappears. Humans are terrified. Mom is heartbroken. Penryn drives through the streets of San Francisco looking for Paige. Why are the streets so empty? Where is everybody? Her search leads her into the heart of the angels' secret plans, where she catches a glimpse of their motivations, and learns the horrifying extent to which the angels are willing to go. Meanwhile, Raffe hunts for his wings. Without them, he can't rejoin the angels, can't take his rightful place as one of their leaders. When faced with recapturing his wings or helping Penryn survive, which will he choose?( Quelle: Klappentext)

Meine Meinung:
"After World" knüpft nahtlos an die Ereignisse aus "Angelfall" an. Wir schlüpfen wieder in die Rolle von Penryn. Penryn überlebt den Angriff des Scorpion-Fötuses und muss sich nun nicht mehr nur dem Kampf gegen die Engel, dem immer größer werdenden geistigen Abtriften ihrer Mutter und dem Widerstand stellen, sondern auch der Tatsache, dass ihrer Schwester Paige Schreckliches angetan wurde und sie nie wieder die kleine Siebenjährige sein wird, die sie vor ihrer Entführung war. Dabei mischen sich Angst, Abscheu und Liebe in ihr und sie ist ständig im Zwiespalt ihrer Gefühle. Die Autorin hatte mich mit ihrer intensiven Erzählart bereits im ersten Teil begeistert und auch hier schafft sie es, dass man mit Penryn mitfühlt, sie versteht, mit ihr bangt und hofft. Dabei bleibt die Protagonistin weiterhin völlig sympathisch. Ich kann nicht mal sagen warum, aber Penryn ist für mich eine der besten Dystopie-Charaktere die ich kenne. Ich denke, wenn man sie aus der Sicht eines auktorialen Erzählers betrachten würde, käme sie vielleicht zu tough rüber, aber durch die Ich-Perspektive lernen wir all ihre Ängste, Sorgen und Nöte kennen und können miterleben, wie sie immer wieder innere Kämpfe mit sich ausfechtet. Und nicht immer kann sie nach außen so reagieren, wie sie es gern wollte. Sie ist einfach eine sehr, durch ihre familliäre Situation, geprägte Person.

Die Stimmung, die bereits in Angelfall ziemlich düster war, wird in diesem Band nochmal um einiges getoppt. Ich empfand die Atmosphäre, wie auch viellerlei Szenen, nahzu horrorlastig. Dabei fließt viel Blut und es wird auch nicht vor abgerissenen Körperteilen und Kanibalismus halt gemacht. Die Beschreibungen von Paige's Narben und "Veränderungen" gehen tief und sind teilweise verstörend, ebenso wie die Geschichte rund um ihre Entstehungen. Wir erfahren im zweiten Teil etwas mehr über Paige's Schicksal, jedoch immer noch nicht alles. Auch die Storyline rund um die Scorpion/Heuschrecken ist nichts für zarte Gemüter. All das ist nicht jedermanns Sache. Ich selbst bin kein Horror- bzw. Splatter-Fan, dennoch hat mich die Spannung völlig mitgerissen und das Buch zu einem Page-Turner gemacht. Ich konnte keinen Anstoß daran finden.

Kommen wir zu dem, was mich etwas gestört hat: Raffe hat gefehlt. Auch wenn die Autorin eine wirklich einfallsreiche, kreative Art gefunden hat, ihn trotz körperlicher Abwesenheit, physisch präsent sein zu lassen (ich möchte hier wirklich nichts weiter verraten, weil ich sonst extrem spoilern würde), so haben mir die bissigen, sarkastischen und oftmals humorvollen Diskussion zwischen ihm und Penryn gefehlt. Zum Glück müssen wir nicht ganz darauf verzichten, denn, wenn ich das verraten darf , nach etwa 2/3 des Buches kreuzen sich ihre Wege wieder. Deshalb gibt es auch nur eine halbe Feder Abzug von mir.

Auch dieses Buch endet mit einem Cliffhanger, jedoch ist dieser nicht annährend so hart, wie im ersten Teil. Der dritte Band erscheint zum Glück schon im Juni diesen Jahres. Wir müssen also nicht mehr ganz so lang warten :)

Fazit: Ein wirklich gelungenes Sequel mit einer wunderbaren Protagonistin. Die Stimmung und das Setting sind sehr düster, blutig und gruselig, nichts für zarte Gemüter. FSK 14 ist wirklich angebracht. Für jeden Fan von Angelfall ein absolutes Muss und lohnenswert!
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am 6. März 2014
World After knüpft da an, wo Angelfall aufgehört hat. Wieder beweist Susan Ee ihr sprachliches Talent, indem sie es vermag, den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann zu ziehen. Darüber hinaus habe ich den Eindruck, dass sie versucht hat, ein paar Ungereimtheiten aus dem ersten Band auszumerzen oder zumindest zu erklären.
Unter anderem wird in Rückblenden teilweise dargelegt, warum Raffe in manchen Situationen nicht so gehandelt hat, wie man es als Leser erwartet hätte z.B. warum er zugesehen hat wie Penryn verprügelt wird). Das entschuldigt zwar nicht all seine Taten, macht ihn mir im Nachhinein aber ein wenig sympathischer.
Diese Rückblenden sind ein guter Kunstgriff der Autorin, um Penryn und dem Leser etwas mehr über Raffes Vergangenheit und Gefühle zu zeigen, obwohl er über weite Strecken des Buches abwesend ist.

Und so konzentriert sich die Handlung dieses Mal auch nicht auf die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren, sondern auf Penryns Beziehung zu ihrer kleinen Schwester.
Penryn ist zutiefst entsetzt darüber, was Paige angetan wurde. Sie kann nicht damit umgehen was passiert ist, fühlt sich überwältigt und hilflos. Es ist schwer zu verdauen, dass unsere starke Heldin, die sich jeder Gefahr stellt und andere für deren Schwächen verurteilt, sich selbst einfach nicht dazu durchringen kann, das verstümmelte Mädchen in die Arme zu nehmen. Und Paige will nichts so sehr wie im Arm gehalten und getröstet werden. Sie will hören, dass alles wieder gut wird und ihre Familie sie immer noch liebt. Als sie jedoch realisiert, dass ihre geliebte Schwester nicht einmal in der Lage ist, ihr in die Augen zu sehen, läuft sie davon. Natürlich ist es absolut verständlich, dass Penryn verstört und überwältigt ist, aber es bricht dem Leser das Herz.
Bemerkenswerterweise ist es in diesen Situationen Penryns Mutter, die die größere Stärke aufweist, denn sie vermag hinter die schreckliche neue Fassade ihres Kindes zu sehen. Erst zum Ende des Buches schafft das Penryn.

Doch dies ist nicht der einzige Konflikt, der in ‚World After‘ thematisiert wird. Frau Ee beschäftigt sich auch mit dem Wesen des Menschen. Dass die Engel in ihrer Welt keinen Heiligenschein haben, ist wohl jedem klar, der Angelfall gelesen hat. Aber inwieweit unterscheiden sie sich eigentlich von uns? Ist der Mensch nicht, ebenso wie die Engel, eine kriegerische, herrschsüchtige Rasse, die Tiere, Natur und Mitmenschen unterworfen und getötet hat? Ee kehrt das Verhältnis um und macht aus dem Menschen Beute. Plötzlich sind sie Futter, Laborratten und Sklaven. Wie geht die arrogante Spezies Mensch damit um?
'World After' beantwortet diese Frage durch Portraits der verschiedenen Typen Mensch. Da gibt es die, die sich verstecken und warten, bis sich der Staub gelegt hat; die, die sich rekrutieren lassen, weil sie sich mehr um drei warme Mahlzeiten und ein weiches Bett sorgen als um ihre Mitmenschen. Es gibt den Arzt, der mit den Engeln kooperiert und Monster erschafft und dabei im Verborgenen Widerstand leisten zu sucht, um sich von seiner Schuld reinzuwaschen. Und es gibt Obi den Widerstandskämpfer, der die Überlebenden um sich scharen will um zurückzuschlagen, obwohl er selbst seine eigenen Leute nicht einen kann. Sie alle tun was sie können um zu überleben.
Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass jeder für sich alleine kämpft. Und dass er versucht, in dieser Welt ohne Regeln die Illusion der Kontrolle zu erhalten, indem er die Unterdrückung die er erfährt, auf andere überträgt, Schwächere terrorisiert und Außenseiter abgrenzt.

“The only thing that matters in the end is your own survival." - Penryn
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am 5. Februar 2014
Zum Inhalt: Nach den Vorfällen des ersten Bandes ist Penryn in Sachen Verantwortung wieder auf sich allein gestellt. Sie versucht, ihre Familie zusammenzuhalten und ihnen ein einigermaßen geregeltes Leben zu bieten. Doch Penryns Familie ist nun einmal nicht, wie jede andere, und spaltet schon bald die Gemüter ihrer Mitmenschen. Es kommt zur Eskalation, Penryn muss wieder alles dafür tun, um ihre Familie zu beschützen. Dabei wird sie unfreiwillig immer weiter in die Machenschaften der Engel verstrickt. Die Apokalypse rückt unaufhaltsam näher.
...

Gestartet als Selbstveröffentlichung hatte "Angelfall" mit seiner Welt und seinen Charakteren mehr Menschen begeistern können, als so manches Verlagswerk. Es liegt zum einen an der toughen Heldin Penryn. Sie kennt nur zwei Prinzipien: Überleben und ihre Familie. Mit einer gestörten Mutter und einer körperlich behinderten Schwester lässt sich beides nur schwer miteinander verbinden. Umso deutlicher zeigt sich das in "World After".

Zum anderen liegt der Erfolg auch im Konzept der Engelapokalypse. Richtig, nicht diejenigen, die die frohe Botschaft verkünden, sondern böse Engel. Innerhalb weniger Wochen wurde die Menschheit nahezu ausgelöscht und die Welt ins Verderben gestürzt. Penryn hatte schon in "Angelfall" eine Menge durchmachen müssen, in "World After" jedoch, nimmt das Überleben noch einmal härtere Züge an.
Noch vergleichsweise ruhig startet die Fortsetzung zunächst in Obhut des Widerstandes. Es dauert ein paar Kapitel, bis die gewohnte Action und Atemlosigkeit wieder an der Tagesordnung ist. Sobald es soweit ist, kann man sich allerdings auf einiges gefasst machen. Unter anderem ein wahnsinnig gruseliger Ausflug auf eine allzu bekannte Gefängnisinsel. Hammer!

Penryn wurde schon in der "Welt davor" dazu ausgebildet, sich verteidigen zu können. Damals, um sich vor ihrer kranken Mutter schützen zu können - jetzt macht es sie zu einer Überlebenskämpferin. Mir gefällt es unheimlich gut, dass Penryn zwar alles andere als hilflos ist, aber auch nie übermächtig dargestellt wird. Ihre Grenzen sind bei Unterzahl nur allzu deutlich, genauso erleidet sie Rückschläge und muss Verluste hinnehmen. Ein Charakter mit Strärken UND Schwächen, so muss es sein!

Susan Ee schafft es in "World After" wieder die einzigartige Stimmung herbeizuführen, die "Angelfall" ausgemacht hat. Eine zerstörte Welt mit einer Handvoll Menschen, die sich an alles klammern, was sie noch haben. In Penryns Fall ist es ihre Familie, im Konflikt dazu ihre Gefühle für Raffe. Gott sei Dank ist er noch so sexy und hinreißend, wie eh und je! Und dennoch verliert sich Penryn nicht in Gefühlsduseleien, sondern weiß, wo die Prioritäten liegen. Genau das, macht ihre Liebesgeschichte noch so viel reizvoller!

Fazit: Selten konnte mich eine Heldin derart begeistern, mitreißen und mitfühlen lassen, wie Penryn. Heldin im wahrsten Sinne des Wortes. Man muss eine Heldin sein, um in dieser Version der Zukunft nicht den Kopf zu verlieren. Diese Welt ist ungemein düster, erschreckend, und so fernab von dem, was wir gewöhnt sind. Eine Trümmerlandschaft, ausgeschmückt mit schweren Schicksalen, aber auch hoffnungsvollen, trostverleihenden Momenten. "World After" hat mich zum Glück in keiner Weise enttäuscht, sondern eher noch nachdenklicher gestimmt. Was dürfen wir als Nächstes erwarten? Ich bin gespannt!

4,5 Sterne!
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am 12. Januar 2014
Spoiler-Warning for the previous book in the series! Since this is a series telling the story of Penryn, there is no way to review this 2nd installment without spoiling events in the first book. And although one could probably read "World After" without having read "Angelfall", I do not recommend it. There would be knowledge-gaps that could compromise the fun. And besides: "Angelfall" is such a great book that you should not miss it anyway.

Synopsis [by Goodreads.com]

In this sequel to the bestselling fantasy thriller, Angelfall, the survivors of the angel apocalypse begin to scrape back together what's left of the modern world.

When a group of people capture Penryn's sister Paige, thinking she's a monster, the situation ends in a massacre. Paige disappears. Humans are terrified. Mom is heartbroken.

Penryn drives through the streets of San Francisco looking for Paige. Why are the streets so empty? Where is everybody? Her search leads her into the heart of the angels' secret plans where she catches a glimpse of their motivations, and learns the horrifying extent to which the angels are willing to go.

Meanwhile, Raffe hunts for his wings. Without them, he can't rejoin the angels, can't take his rightful place as one of their leaders. When faced with recapturing his wings or helping Penryn survive, which will he choose?

Review

Penryn's world is a dark one, much worse than others of that genre: when the Angels invaded the world, they did not only trigger a cataclysm with tsunamies and earthquakes with their entry, but they startet preying on humans right away. In book one, Penryn's 7-year-old sister Paige was captured and made into a monster with razor-sharp metalteeth and crude stitches where she was "dissembled" and then sewn back together, all over her. Penryn got her back - together with her psychotic mother - and seems to have gotten a place to start anew in the Resistance. But the people there are so not what one would idealise about "stick and work together" or "one for all, all for one". No, it is one of the real achievements of this series that people are not the morally superior race just because they are the vicitms: they do victimize others in turn. So it's sad to read, but feels very true. Just the same goes for Penryn: she became a hero by accident, when she saved the angel Raphael and helped destroying one of the bases of the Angels in destroyed San Francisco. And although she loves her sister and despises the others for their predjudices and behavior towards Paige, she isn't able to touch her either. Again: sad to read, but so believable.

But Penryn wouldn't be Penryn, if she didn't immediately set out to get Paige back, when she runs away from the Resistance-camp. And what she experiences and sees on her way towards her sister, is truly horrible. I couldn't decide what was worse: the total lack of respect for human life at the side of the Angels [and Demons, by the way], or the collaboration of humans and their rationalizing away their guilt. Hard stuff.

There are small reprieves when the Angel-Sword Penryn carries for Raphael, [since he cannot carry it himself while having demonwings] shows Penryn stuff from Raphael's past. She and the reader gets to know him much better by these flashbacks, although we don't see him for the first half of the book, since he thinks Penryn to be dead. But, boy, did I love the reunion that was just as Penryn's life nowadys is: dramatic and in a life-threatening surrounding.

This is really a fantastic dystiopian series with some horror elements and some YA-romance [although not at all the stereotyped kind], one of my favorite heroines and I cannot wait for the next installment.
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am 11. Dezember 2013
World After ist eines der Bücher, auf die ich mich in diesem Jahr am meisten gefreut habe. Nachdem Angelfall wirklich einen megafiesen Cliffhanger hatte, habe ich ungeduldig auf den zweiten Band gewartet und ihr könnt mir wahrscheinlich glauben, dass ich fröhlich im Viereck gesprungen bin, als es da einen Fehler gab und ich das Buch schon zehn Tage vor dem eigentlichen Erscheinungstermin bei mir ankam. Mensch, hab ich ein Glück!

Das Buch knüpft unmittelbar da an wo der erste Band aufgehört hat. Penryn kann sich nicht mehr bewegen, ihre Mutter und die anderen denken, sie sei tot. Doch dann richtet sie sich plötzlich auf und die Verwunderung ist groß. Kurz nachdem sie ihre Schwester Paige schwer verändert wieder hat, verliert sie sie allerdings schon wieder und so macht sich Penryn erneut auf den Weg um sie zu finden. Insgesamt erinnert der Plot von diesem Teil stark an dem von Angelfall. Nur konzentriert sich Penryn hier nicht so genau auf Paige, sondern eher darauf, sich und andere in Sicherheit zu bringen.

Kaum habe ich dieses Buch aufgeschlagen blieben meine Augen förmlich an den Seiten kleben und ich wusste, dass dies so ein Buch sein wird, das ich in zwei Tagen durchlesen und anschließend rum heulen würde, weil der dritte Band noch so lange auf sich warten lässt. Oh, wie hatte ich Recht.
Penryn beweist auch im zweiten Band, dass sie keinesfalls eines dieser hilflosen Mädchen ist, die darauf warten, von ihrem Geliebten gerettet zu werden. Sie kämpft sich durch, weiß sich immer irgendwie zu helfen und trägt obendrein noch die Verantwortung von einigen Menschen, wie ihrer verrückten Mutter. Das heißt allerdings nicht, dass sie perfekt ist, denn sie kann nicht mit allem so gut umgehen. Der Zustand ihrer Schwester beunruhigt sie und sie weiß nicht wie sie sich verhalten soll. So kommt es, dass sie Paige verletzt, ohne es eigentlich zu wollen.

Natürlich saugte ich während des Buches jedes einzelne Anzeichen von Raffe nur so auf. Im ersten Band gab es Momente, die ich nur zu gern aus seiner Sicht gesehen hätte und hier hat man sogar an einigen Stellen die Möglichkeit dazu gehabt. Wie genau verrate ich euch nicht, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Erzählt wird das Buch jedenfalls nach wie vor aus Penryn’s Sicht.
Jedenfalls konnte ich fast nicht aufhören zu grinsen, als er endlich wieder ins Spiel kam. Allerdings tat er dies meiner Meinung nach viel zu spät. Ich liebe seinen Sarkasmus und bei einem Gespräch mit Penryn musste ich sogar laut auflachen. Doch vor allem liebe ich es, dass er es nicht nötig hat schmalzige Liebesgeschwüre von sich zu geben, denn seine Zuneigung erkennt man vor allem durch kleine Gesten und Blicken. Mir wurde da so warm ums Herz, wie es manche Bücher mit heißen Knutschszenen nicht geschafft haben.

Neben Penryn und Raffe gibt’s natürlich auch wieder alte und neue Nebencharaktere. Dee und Dum sind wieder mit dabei und auch bei den beiden konnte ich mir kein Grinsen verkneifen, wann immer sie auftauchten. Ich bin mir sicher, dass wir sie auch im nächsten Band des öfteren zu Gesicht bekommen.

Auch World After hat so einige grauenvolle und tragische Dinge zu bieten. Vor allem sieht man noch mehr von diesen Skorpion-Engel und auch, wie sie entstehen. Außerdem erfährt man, was die Engel eigentlich vorhaben. Es ist auf jeden Fall an keiner Stelle irgendwie langweilig oder langatmig sondern immer unglaublich spannend. Neben düsteren und grauenvollen Momenten gibt es allerdings auch einige Stelle zum Grinsen oder Schmunzeln. Einfach eine perfekte Mischung.

Fazit:
Was soll ich sagen….Wann kommt nochmal der dritte Band raus? Für mich sind diese Bücher das Highlight für das Jahr 2013 und ich bin so unglaublich gespannt wie es weiter geht. Viele kritisieren hier vielleicht die Ähnlichkeit des Plots zu dem aus dem ersten Band, mich hat das aber weniger gestört. Ich befehle euch nun, den ersten Band schnellstmöglichst zu lesen, ihr werdet es (hoffentlich) nicht bereuen! :)
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am 30. November 2013
Schon lange habe ich nicht mehr so ungeduldig auf eine Fortsetzung gewartet wie auf World After. Wie bei vielen anderen Fans von Penryns Geschichte haben sich besonders durch das lange Warten ziemlich hohe Erwartungen aufgebaut – aber ich wurde nicht enttäuscht!

Besonders gespannt war ich natürlich darauf, wie Penryn und Raffe sich schließlich wiedersehen. Ich meine, DASS sie sich wiedersehen war für mich irgendwie klar; ansonsten wäre ich auch ziemlich sauer geworden. Also waren die großen Fragen eher: WANN sehen sie sich wieder, WIE sehen sie sich wieder – und wie reagiert Raffe darauf, dass Penryn noch lebt?

Ich setze mich also hin und lese, lese, lese, mit dem festen Ziel, mindestens bis zu diesem Moment zu lesen, an dem sie sich endlich wieder gegenüberstehen! Dann habe ich endlich diesen Moment erreicht – und ich finde ihn absolut klasse! Er wird absolut nicht enttäuschen! – und kann danach natürlich erst recht nicht aufhören zu lesen… und plötzlich ist schon wieder Schluss. Ende. Und das Warten auf den nächsten Band geht von vorne los.

Das Buch ist also viel zu kurz! Ich habe die Übersicht darüber verloren, wie viele Tage in dem Buch vergehen, aber es können insgesamt nicht besonders viele sein. Penryn rutscht dabei von einer gefährlichen Situation in die nächste und jedes Mal bangt man um sie und denkt sich: Wie soll sie dafür jetzt eine Lösung finden? In all diesen gefährlichen Situationen sind mir zwei Dinge besonders aufgefallen:
Einmal Penryn an sich: Sie ist unglaublich stark und tapfer, was mir schon im ersten Teil gut gefallen hat. Sie weiß, sich zur Wehr zu setzen, weil sie ja schließlich lange im Nahkampf unterrichtet wurde. Wie gesagt, ich habe die Übersicht darüber verloren, wie viele Tage vergangen sind, aber es kommt mir beinahe so vor, als hätte Penryn fast nie geschlafen. Und dabei befindet sie sich ständig in Ausnahmesituationen… Ich frage mich dabei: Wie soll ein normaler Mensch so etwas auf Dauer aushalten? Klar ist Penryn nicht normal, weil sie schließlich mit einer psychisch schwer kranken Mutter aufgewachsen ist, aber für den dritten Teil erwarte ich schon irgendeine logische Reaktion auf die (widerlichen, lebensbedrohlichen, erschreckenden, traumatischen…) Erlebnisse.
Zweitens die Lösungen für die Gefahrensituationen an sich… Die waren teilweise schon so große Zufälle, dass es manchmal ein bisschen konstruiert auf mich gewirkt hat. Aber das hat mich weiter nicht gestört.

Wichtige Charaktere im Buch sind natürlich auch Penryns Mutter und Paige. Penryns Mutter zeigt in diesem Buch, dass sie nicht nur vollkommen verrückt ist, sondern auch, wie Penryn es selbst sagt, ein ziemliches Genie! Paige lässt den Leser dabei ebenso zwiegespalten wie Penryn selbst. Einerseits tut sie einem unglaublich leid, andererseits sind ihre Taten ziemlich erschreckend, um es noch milde auszudrücken. Obi, Dee und Dum kommen auch vor, spielen aber eher im Hintergrund eine große Rolle, indem sie die Widerstandsbewegung weiter stärken.

Zu Raffe will ich gar nicht so viel sagen, weil man die Stellen mit ihm am besten einfach selbst lesen kann, ohne vorher viel darüber zu hören. Ich selbst habe nämlich den kleinen Fehler gemacht, vorher auf diversen Internetplattformen schon Zitate von ihm zu lesen, und hätte ich das vorher nicht gemacht, hätten mir die entsprechenden Szenen im Buch vermutlich noch besser gefallen.
Die Romantik kommt für so manchen Leser vielleicht ein bisschen zu kurz, aber mir hat sie gut gefallen, weil Raffe und Penryn nicht mehr eine so große Distanz zueinander halten. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich definitiv weiter.

Insgesamt ist das Buch also eine gute Mischung aus Dystopie, Fantasy, Horror und auch Romantik (wenn auch eher zwischen den Zeilen). Es wurde nie langweilig, auch nicht, als Raffe nicht da war, und selbst da erfährt man ein paar interessante Dinge über ihn. Absolute Leseempfehlung!
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