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75 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Vergangenheit will nicht geändert werden
Jake Epping, 35 ist Englischlehrer in Lisbon Falls, einem Nest in Maine und führt ein eher durchschnittliches Leben. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ihm sein Kumpel AL Templeton in der Abstellkammer seiner Imbissbude ein Tor in die Vergangenheit zeigt. Die Regeln sind einfach: Bei jedem Eintritt gelangt man zum 9. September 1958 und bei jeder...
Veröffentlicht am 15. November 2011 von Spieler7

versus
19 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Furioser Beginn -sehr zäher Mittelteil - versöhnendes Ende
Nachdem auf der Amazon.com Seite von insgesamt bislang 409 Bewertungen 289 Mal fünf Sterne vergeben wurde, wartete ich sehr gespannt auf 11/22/63 - vor allem das Thema "Zeitreise" interessierte mich schon immer sehr.

Der Beginn war auch sehr spannend - man wurde sofort in die Geschichte hineingesogen.
Jake ist ein sympatischer Held und man lebt und...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2011 von dieleseratz


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75 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Vergangenheit will nicht geändert werden, 15. November 2011
Von 
Spieler7 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Jake Epping, 35 ist Englischlehrer in Lisbon Falls, einem Nest in Maine und führt ein eher durchschnittliches Leben. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ihm sein Kumpel AL Templeton in der Abstellkammer seiner Imbissbude ein Tor in die Vergangenheit zeigt. Die Regeln sind einfach: Bei jedem Eintritt gelangt man zum 9. September 1958 und bei jeder Rückkehr sind in der Gegenwart genau zwei Minuten vergangen. Außerdem wird bei jedem erneuten Durchschreiten ein kompletter Reset gestartet, sämtliche bei vorherigen Besuchen ausgelösten Änderungen sind hinfällig.

Al hatte einen großen Plan: Er wollte in der Vergangenheit bis zum Jahr 1963 ausharren und den Mord an Präsident Kennedy in Dallas verhindern, indem er den Attentäter Lee Oswald vorher tötet. Lungenkrebs im Endstadium zwingt ihn jedoch zur vorzeitigen Rückkehr und er bittet Jake, den Job zu übernehmen. Dessen anfängliche Skepsis wird bald von Neugier besiegt und so stürzt er sich in das ungewöhnliche Abenteuer. Vor der Rettung des Präsidenten muss er aber noch einem Freund helfen und eine Familientragödie verhindern; er reist nach Derry (treue King-Leser wissen, was 1958 in Derry geschah). Doch das ist erst der Anfang, auf Jake wartet nicht nur die Liebe seines Lebens, sondern auch eine Vergangenheit, die sich partout nicht ändern lassen will...

Es gibt im Leben Momente, in denen man innehält, weil einem bewusst ist, dass das soeben Geschehene den Lauf der Geschichte nachhaltig verändern wird. Der 11. September war so ein Ereignis, die Ermordung von John F. Kennedy ein anderes. Es gibt darüber unzählige Bücher, Filme und Dokumentationen; Lou Reed hat ein wunderbar anrührendes Lied geschrieben ("The day John Kennedy died"), auch Axl Rose sang: "And in my first memories they shot Kennedy". Und nun nimmt sich also der erfolgreichste Schriftsteller der Welt des Themas an.

King wählt dabei jedoch einen anderen Ansatz: Er lässt die Verschwörungstheorien (an die er übrigens im Gegensatz zu seiner Frau nicht glaubt) weitgehend außen vor und schickt seinen Ich-Erzähler in die Vergangenheit um diese zu ändern, mit allen (unbekannten) Konsequenzen. Er hält sich dabei eng an die historischen Vorgaben der Personen und Schauplätze im Dunstkreis von Oswald und verleiht dem Roman somit zusätzlich Authentizität. Natürlich ist auch das Leben in dieser Zeit ein weiteres Hauptthema und dieses Leben ist durchaus zwiespältig, denn neben der unbeschwerten Fröhlichkeit kleinstädtischer Tanzveranstaltungen und nachbarschaftlicher Empathie haben ebenso provinzielle Bigotterie und alltäglicher Rassismus ihren festen Platz. Highlights sind die problematischen Situationen, die bei Zeitreisen auftreten können: Wenn der Held beispielsweise nach seinem (nicht vorhandenen) Handy greift oder durch das laute Absingen obszöner Rolling Stones-Verse für Verwirrung sorgt.

Der Erzählstil ist packend, wie meist bei Stephen King, der Leser ist mittendrin im Geschehen und wird trotz einiger Längen im Mittelteil gefesselt von den Ereignissen. Da der Autor auch eine Reise in die eigene Vergangenheit unternimmt, gibt es ein Wiederlesen mit Protagonisten aus "Es"; Nostalgie pur für die Fans. Obwohl das Thema Zeitreisen schon bei "Langoliers" behandelt wurde, weist der neue Roman eher Parallelen zu "Dead Zone" auf, nicht nur weil dort ebenso durch ein politisches Attentat die Zukunft geändert werden soll, sondern auch wegen der nicht ganz unbedeutenden Nebenhandlungen. Und klar: Die Polizei von Dallas bekommt ordentlich auf die Mütze, mehr als bei "Tommyknockers".

Stephen King wollte dieses Buch eigentlich schon 1972 schreiben und es ist gut, dass er gewartet hat, denn das Thema bewegt immer noch viele Menschen und es ist zu bezweifeln, dass er eine derart komplexe Aufarbeitung und Umsetzung schon in jungen Jahren hinbekommen hätte. Heute kann man mit Fug und Recht sagen, dass dem Meister wiederum ein großer Wurf gelungen ist.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen About Love, Teaching and Time-Travel, 4. Dezember 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 11.22.63 (Gebundene Ausgabe)
Jake Epping is a good man and a good teacher who really cares for his students. This works well when he teaches kids whose life are still quite changeable, but in the classes for adults sometimes its too late, because life has already taken a heavy toll on some people - as on Harry Dunning whose father killed his family 50 years ago and crippeld Harry for life.

When Jake gets the opportunity to go back in time to the year 1958 to prepare the cancellation of the assassination of John F. Kennedy he makes the Dunning family his test-run, to see how this might work out. And then he gets real and starts to live in the past quite intensively.

This is very much a story about what the past has looked like, about love, and about the importance and the beauty of teaching. And that is, what in a way this book is mainly about. The hunt for Lee Harvey Oswald again and again becomes a distraction to these worthwhile projects and in the end one has to question whether it was worth the cost.

With a nod into the direction of "It" and its filmed version - some people are called Curry - this is a very complex and very emotional story without strange monsters except the general monstrosity of man himself. And - I think - also again quite personal, because Mr. King has been a teenager when 22.11.1963 came along and a teacher of English at a later time in his life. he device of the first-person-narration from the perspective of Jake Epping makes for a beautiful language which is also a big plus of this novel. Highly recommended.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Life turns on a dime", 22. Dezember 2013
Von 
Jay-Jay (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 11.22.63 (Taschenbuch)
Zunächst bin ich ganz stolz auf mich, heute auf Seite 849 der Taschenbuch-Ausgabe angekommen zu sein! Ich lese eigentlich keine Bücher in dieser Länge, aber habe dieses zum Geburtstag geschenkt bekommen und mich auf die Lektüre schließlich eingelassen.

Nun habe ich das Buch also durch und muss sagen, dass es mir insgesamt sehr gut gefallen hat! Die klare Sprache von King ist schon allein ein Grund, es zu lesen. Auch wenn man kein Muttersprachler in Englisch ist, kommt man gut durch und lernt natürlich einige neue Wörter.

Doch nun zum Inhalt: Ich interessiere mich sehr für Politik und das war einer der Hauptgründe, warum ich das Buch gelesen habe. Letztlich lag die Spannung für mich dann aber eher in der Zeitreise des Jake Epping und den Menschen, denen er dort begegnet und auf deren Schicksal er Einfluss nimmt. Jakes Absicht, Kennedy zu retten, erschien mir über weite Strecken eher zweitrangig. Vor allem weil ich die ganze Zeit die Frage im Kopf hatte, ob das wirklich so bedeutend für den Fortgang der Weltgeschichte ist.

So viele große Hoffnungsträger haben sich im Laufe der Jahre schon als mittelmäßig oder enttäuschend erwiesen. Und oft regiert eher der Zufall als der Mensch. Daher konnte ich mich nicht so recht in den Spannungsbogen einfinden, dass Jake nun die Welt retten wird, indem er Kennedy rettet, das erschien mir eine Nummer zu groß. Daher lag für mich die Spannung nicht so sehr in dieser Frage. Jedoch muss man sagen, dass auch Jake selbst gelegentlich Zweifel hat, was er mit der Rettung Kennedys nun tatsächlich bewirkt.

Sehr schön und auch sehr spannend fand ich hingegen das Schicksal der anderen Personen, insbesondere der Dunning-Familie und Sadie. Hier habe ich über weite Strecken das Buch mit großer Neugier auf den Fortgang der Handlung verschlungen.

Mein Fazit: Ein gutes, spannendes Buch mit ein paar Längen. Ein Buch, das eher über das Thema "Zeitreise" als über Politik geht und letztlich auch eine sehr schöne Liebesgeschichte ist. Zudem enthält das Buch viele tolle Sätze zum Nachdenken über Zeit und Schicksal, wie der, den ich oben zitiert habe. Man denkt darüber nach, wie man mit kleinen Handlungen das Weltgeschehen beeinflussen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einmal etwas anderes!, 29. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 11.22.63 (Gebundene Ausgabe)
Ich war nie ein großer Fan von Stephen King, zu düster und zu fantastisch seine Horrorgeschichten - aber diese hier hat mich wirklich gefesselt! Die Idee des Zeitportals, über das der Protagonist immer wieder in die Vergangenheit reist, in der er Veränderungen an der (politischen und persönlichen) Geschichte vornimmt, nur um dann feststellen zu müssen, dass diese Veränderungen nicht ohne Folgen auf die Gegenwart bleiben und v.a. dass nicht alle Folgen vorhersehbar sind, gefällt mir sehr gut. Ich konnte mich wirklich in die Geschichte hineinversetzen und darin versinken. Dieses Buch ist wirklich sehr gut geschrieben, die Handlung ist eine der Spannung, aber auch eine der Emotionen.
Hier hat King ein Werk abgeliefert, das in meinen Augen ein wenig aus der Reihe des Genres tanzt, für das er sonst bekannt ist. Die Vorstellung der Veränderbarkeit der Vergangenheit mit all den kalkulierbaren und unberechenbaren Folgen ist philosophisch, der Gedanke, diverse schwarze Flecken aus der Geschichte tilgen zu können, reizvoll, aber es zeigt sich, dass nicht zwangsläufig jede gute Veränderung der Geschichte ausschließlich gute Folgen hätte.

Ich kann das Buch bedenkenlos weiterempfehlen und ich werde es in einigen Jahren vermutlich nochmals lesen, da es mir wirklich ausnehmend gut gefallen hat!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was geschah wirklich mit Kennedy?, 6. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 11/22/63: A Novel (Kindle Edition)
Wenn das einer weiß, dann er: Stephen King.
Das ist natürlich Quatsch, denn was am 22. November 1963 wirklich passiert ist, weiß auch er nicht. Trotzdem holt er uns ab und bringt uns in diese Zeit und in diese Welt. Wer hätte gedacht, dass das so einfach ist? Man muss nur eine von diesen vielen "Rabbit Holes" finden, die es auf der Welt so gibt. Wenn man das allerdings nicht kann, kauft man sich dieses Buch. Der Meister versetzt uns in die Zeit, in der Kennedy Präsident war und malt ein unglaublich lebhaftes Bild von den Menschen, den politischen Machenschaften und den Sorgen und Freuden dieser Zeit. Und er sagt uns, dass es keinen Sinn macht, die Geschichte zu verändern, selbst wenn man es könnte.
Der Leser lebt so lange in den 60er Jahren in den USA, dass er vergisst, dass es nicht die Realität ist. Und wenn wir zurück geschickt werden, sehen wir, dass alles längst nicht so ist, wie wir es uns wünschen.
Gut, dass King keine weitere Verschwörungstheorie aufgestellt hat. Und gut, dass er die Geschichte am Ende wieder so sein lässt, wie sie war.
Und gut, dass es weitere Bücher vom Meister des Erzählens geben wird, denn niemand verzaubert mich so sehr wie Stephen King.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein erster King: ein Volltreffer!, 13. Juli 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 11.22.63 (Taschenbuch)
In der Vorratskammer einer Imbissbude befindet sich eine Zeitmaschine, mit der man in das Jahr 1958 reisen kann. Der totkranke Betreiber des Lokals überredet den frisch geschiedenen Englischlehrer Jake Epping, in die Vergangenheit zu reisen, um eine ungeheuerliche Mission zu erfüllen: das Attentat auf John F. Kennedy soll verhindert und die US-amerikanische Geschichte neu geschrieben werden. Ein waghalsiges Vorhaben und eine abenteuerliche Reise...

Ich muss zugeben, dass ich mit Stephen King bisher immer Horrorromane wie "She" oder "The Shining" verbunden habe. Da ich mit dieser Art von Büchern nicht viel anfangen kann, habe ich um ihn immer einen Bogen gemacht. Ein Zeitreiseabenteuer ist dagegen genau mein Fall; immerhin bin ich ein großer Fan von Connie Willis. So habe ich mich also zum ersten Mal an einen Roman von King gewagt und bin total begeistert. Was King-Fans längst wissen, für mich aber neu war: der Mann kann schreiben - und wie! Mich hat er mit seiner Geschichte von der ersten Seite an mitgerissen, und die Begeisterung hat bis zum Schluss angehalten. Die rund 700 Seiten waren innerhalb weniger Tage gelesen. Ach was, 'gelesen'... 'verschlungen' trifft die Sache schon eher.

Der Gedanke, mit dem Wissen der Gegenwart in die Vergangenheit zu reisen, ist an sich schon wahnsinnig faszinierend. Hier wird das Ganze mit dem von allerhand Verschwörungstheorien umrankten Kennedy-Attentat verknüpft, was die Sache besonders interessant macht. Sofort stellt man sich die Frage, was passiert wäre, wenn Kennedy damals nicht erschossen worden wäre. Würde die Welt und die politische Landschaft heute anders aussehen? Wäre der Vietnam-Krieg früher beendet worden? Wie hätte sich der Kalte Krieg entwickelt? Ein unheimlich spannendes Thema, das King wirklich brillant zu einer fesselnden, originellen Geschichte verarbeitet hat. Dabei macht das Attentat selbst nur einen relativ kleinen Teil der Handlung aus: da ihn die Zeitmaschine ins Jahr 1958 befördert, muss Jake mehrere Jahre in der Vergangenheit verbringen, bis er überhaupt in die (zeitliche) Nähe des schicksalhaften 22. November 1963 gelangt. Er erlebt viel in dieser für ihn unbekannten Zeit ("the land of Ago"), und es hat mich sehr beeindruckt, wie lebendig King die späten 1950er/frühen 1960er Jahren, die Menschen und das Lebensgefühl dieser Ära beschrieben hat. Ich hatte das Gefühl, "live und in Farbe" dabei zu sein.

Bei Büchern bin ich mit 5-Sterne-Bewertungen ziemlich sparsam. Es reicht nicht, dass mir ein Buch gut gefällt - es muss mich begeistern und beeindrucken, und ich muss nach der Lektüre das dringende Bedürfnis haben, anderen davon zu erzählen und ihnen die Lektüre regelrecht "aufzuschwatzen". In diesem Fall musste ich nicht lange überlegen, wie viele Sternchen ich anklicken soll. Ein wirklich tolles Buch und intelligente Unterhaltung vom Allerfeinsten! Uneingeschränkt empfehlenswert und schon jetzt eins meiner Lese-Highlights des Jahres.

"11.22.63: The day that changed the world. What if you could change it back?"
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You won't get much sleep - if there will be sleep at all., 22. November 2011
Von 
G. J. Matthia "GJM" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 11.22.63 (Gebundene Ausgabe)
Now and then there is a book that you just can't put down in order to do something else instead of reading, because while you are busy cleaning the house or go shopping or even get some work done, bad bad things might happen in the book. And you wouldn't be there to at least witness them.
Stephen King wrote a few of these very special books. He wrote lots of books, and I enjoyed reading all of them with one exception (Hearts in Atlantis), but although they were all good or very good, a few stand out as special. My favorite has been The Stand. Now it shares the # 1 position with 11.22.63, and who knows, when I read the latest novel again next year, it might give The Stand a little shove down to #2.
I won't spoil anybody's reading experience by writing about what goes on in the book. You can read the outline anywhere on the world wide web if you want to. I suggest that you don't read too much about the novel, you're gonna meet the yellow card man soon enough, and you'll get to Derry in a little while, like it or not - remember Pennywise? Good.
11.22.63 has a few references to older novels, but you don't need to know them. It adds to the fun, but you'll understand everything even if this should be your first Stephen King novel.
You will not be able to leave the book on the table for longer periods of time, so be prepared. Do your shopping before you start reading. If you don't, you'll have to call a pizza later or starve, there will be no other options. And forget about sleep, there won't be time for such nonsense.
Okay, now I said enough; if you believe my enthusiasm is a little out of place, I suggest you find out by yourself weather I praised this novel too much. I didn't. But you can check anytime. Get yourself a copy and start reading. You won't regret it.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist gut - es ist ein KING, 19. November 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: 11.22.63 (Gebundene Ausgabe)
Mal ehrlich, eine Reise in die Vergangenheit, mit dem Ziel sie zu ändern, ist ja nicht wirklich neu. Unterschiedlich umgesetzt haben wir das Thema schon öfter gesehen oder gelesen - doch so gut wie bei Stephen King wurde es selten präsentiert.

Stephen King schafft es, historische Fakten und eine fesselnde Liebesgeschichte mit einigen (leider zu wenigen) Gruseleffekten zu spicken und uns wieder einmal in seine Welt zu entführen. Selbstverständlich in die Gegenden, die wir schon aus seinen anderen Büchern kennen und wo wir auch alte Bekannte treffen.

Zur Story: der alte Koch Al reist hin und wieder durch das "Rabbit-Hole" in seiner Vorratskammer in die Vergangenheit (um dort frisches und günstiges Fleisch für seinen Imbiß zu kaufen). Er hat herausgefunden, daß er immer wieder am 9 September 1958 auf der anderen Seite herauskommt und bei der Rückkehr nach 2011 sind dort immer nur zwei Minuten vergangen. Nebenbei versucht er, immer wieder einem Mädchen das Leben zu retten, denn jede Reise zurück bedeutet auch, daß die Vergangenheit wieder ganz die alte ist, so als wäre nie etwas gewesen.

Er ist also immer nur kurz in der Vergangenheit, doch sein Traum wäre es, den Tod von Präsident Kennedy zu verhindern, um viele Menschenleben zu retten (Vietnam). Dazu muß er aber immerhin fünf Jahre in der Vergangenheit ausharren. Schwer krebskrank muß er schließlich sein Vorhaben abbrechen und zurückkehren. Da er im Sterben liegt, betraut er seinen Freund, den Englischlehrer Jake mit der Mission. Er verschafft ihm falsche Papiere, Geld und ein Notizbuch voller Tips (Ereignisse bis zu dem Tag, an dem Al selbst in der Vergangenheit war).

Der Lehrer ist natürlich skeptisch und besucht die andere Zeit zunächst zur Probe (wobei er jedesmal an dem mysteriösen Yellow Card Man" vorbei muß), dann geht das Abenteuer los.

Während er versucht, die Zeit (die ihm erstaunlich gut gefällt) einfach nur abzusitzen (naja, er erlebt schon einiges, aber das kann ich hier ja nicht verraten) und das Leben einiger Menschen zu retten, verliebt er sich in Sadie, eine Lehrerkollegin. Hier hat das Buch einige Längen, denn der Kern des Buches ist die Liebesgeschichte der beiden. Außerdem versucht die Vergangenheit sich dagegen zu wehren, daß er sie ändern will, was ihm einige herbe Tiefschläge versetzt.

Erst gegen Schluß nimmt das Tempo wieder zu. Sadie erfährt, warum Jake hier ist und was er vorhat. Gemeinsam versuchen sie, das Leben des Präsidenten zu retten...

Darüber hinaus wird nichts verraten.

Aber es genügt ja auch zu sagen: es ist gut - es ist ein KING.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was soll man ..., 26. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 11.22.63 (Gebundene Ausgabe)
... dazu viel sagen? Stephen King, eben. Nicht weniger. Und im Original allemal besser zu lesen und zu verstehen als in den teilweise nur schwer nachvollziehbaren Übersetzungen (wer IT / ES sowohl-als-auch gelesen hat, weiß, was ich meine), denn er ist nicht nur der Gruselmeister, sondern auch der englischen Sprache meisterlich fähig. Punkt.
Und wer sich, wie ich, noch an diese unselige Mordlust eines vollkommen durchgeknallten Flachkopfes zurückerinnern kann, hat sich bestimmt auch schon mehr als einmal gefragt: "Was wäre, wenn ...?"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse von Anfang bis Ende, 29. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 11.22.63 (Taschenbuch)
Ich habe viele Bücher von Kin gelesen. Bei den meisten hatte ich das Gefühl, eigentlich toll: aber das Ende...

Dieses Buch ist meiner Meinung nach von vorne bis hinten gelungen. Ich hasse Spoiler, deshalb nur kurz. Wenn man sich auf das Zeitreise-Element einlässt (also den Phantasy Aspekt akzeptiert) wird man mit einem richtig guten Ausflug in die 50er und 60er Jahre in den USA belohnt. Das Englisch ist - für mich - gut lesbar und ein Genuss.
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11.22.63
11.22.63 von Stephen King (Taschenbuch - 5. Juli 2012)
EUR 7,95
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