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am 19. September 2010
Diese sehr gut lesbare Untersuchung von Goldziher ist ein Klassiker und nicht nur interessant, wenn man sich mit der Geschichte der Auslegung des Koran befasst oder Islamwissenschaften studiert, sondern überhaupt empfehlenswert, wenn man sich mit der Kultur des Orients beschäftigt; d.h. vor allem auch christliche oder jüdische Theologen sollten dieses Buch kennen. Goldziher war neben Theodor Nöldeke einer der bedeutendsten westlichen Islam-Gelehrten - Forscher von vergleichbarem Gewicht muss man heute erst einmal finden! Besonders interessant an dieser Studie dürfte sein, dass Goldziher zu einer Zeit nicht zuletzt in Ägypten studierte, in der die Wissenschaften vom Islam im Umbruch waren. Er kannte al-Afghani, einer der Begründer der damaligen Reformbewegung, persönlich. Allerdings sollte man sich, wenn es um die Deutung des Koran geht, nicht nur auf Goldzihers Stimme verlassen, immerhin vertritt er in dieser Hinsicht deutlich eine "Außenperspektive", und es gab natürlich im letzten Jahrhundert auch durchaus neue Entwicklungen, die über die von ihm geschilderten Problematiken hinausgehen, so aktuell sie vielfach bleiben. Man muss sich dazu vorstellen, dass der von ihm bereits zu Rate gezogene monumentale Kommentar von at-Tabari seinerzeit erst seit wenigen Jahren vorlag.
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am 26. Oktober 2013
Die Reproduktion des Originals ist nicht schlecht. Hier und da sieht man einige Buchstaben nicht ganz klar aber man erkennt alles im grossen und ganzen gut und leserlich.
Da dieses Buch im original schon fast 100 Jahre alt ist, ist es nicht gerade einfach sich an die damalige Sprache sofort zu gewöhnen. Doch es hat seinen eigenen Charme von so einem gelehrten in seinen Worten zu lesen.

Das Buch ist in viele Kategorien unterteilt. Wie der Titel schon verät geht es um die Koranauslegung und die verschiedenen Richtungen. Die Hauptströme sind von sunnitischer, sufischer und schiitischer Natur. Diese werden alle in weitere Unterthemen behandelt. Auch die moderne Betrachtungsweisen des Korans fanden einen Platz im letzen Kapitel. Wobei man eben von modern aus unserer Sicht nicht mehr sprechen kann. Goldciher wäre vermutlich aus dem Häuschen gewesen um zu sehen wie die Petrodollars einige weitere Koranauslegungen der Neuzeit begünstigt hätten.

Man versteht dieses Buch aber nicht gänzlich, wenn man nicht selber arabisch spricht und dem Griechischen mächtig ist. So erscheinen immer wieder griechische Wörter, die mir persönlich nunmal nichts sagen, da ich kein Griechisch kann. Es betrübt ein wenig den Lesefluss doch macht es das Buch nicht weniger interessant.

Ignac Goldciher strotzt nur so von Referenzlust. So findet man sich auf einigen Seiten die mehr Referenzinformationen und Anmerkungen beinhalten als den eigentlichen thematischen Text. Auch ist das Referenzsystem natürlich nicht wie das heutige. Man fühlt sich teils mit kryptographischen Codes nur so bombardiert und mit Namen wird man ebenfalls auch überflutet.

Wer aber den Islam studiert und gezielt den Koran, der findet wohmöglich kein besseres Werk als dieses. Doch sollte man sich vorher mit anderen, einfacheren Schriften befassen, damit man von den "Fachbegriffen" und dergleichen erschlagen wird. Ich empfehle daher vorher Der Islam: Geschichte und Gegenwart und Der Koran: Eine Einführung um sich einen neuzeitlichen Überblick des Themas zu verschaffen, ansonsten sehe ich die Gefahr, dass sich der Leser erdrückt fühlt von der jetzt doch betagten Schrift von Ignac Golciher.
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