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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unheimlich witzig und vor allem unerwartet
Obwohl schon die Anmerkungen von Jesse Andrews im Voraus darauf hindeuten dass dieses Buch nicht das sein wird, was man nach dem Lesen des Klappentextes erwarten würde, war ich trotzdem vom Inhalt überrascht.
Denn eigentlich erzählt Jesse Andrews eine traurige, deprimierende, bedrückende und alles andere als glückliche Geschichte. Man sollte...
Veröffentlicht am 3. März 2012 von All About Books

versus
3.0 von 5 Sternen Jedem das Seine - unentschlossen
Inhalt:

Up until senior year, Greg has maintained total social invisibility. He only has one friend, Earl, and together they spend their time—when not playing video games and avoiding Earl’s terrifying brothers— making movies, their own versions of Coppola and Herzog cult classics. Greg would be the first one to tell you his movies are f***ing...
Vor 10 Monaten von Jule veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unheimlich witzig und vor allem unerwartet, 3. März 2012
Obwohl schon die Anmerkungen von Jesse Andrews im Voraus darauf hindeuten dass dieses Buch nicht das sein wird, was man nach dem Lesen des Klappentextes erwarten würde, war ich trotzdem vom Inhalt überrascht.
Denn eigentlich erzählt Jesse Andrews eine traurige, deprimierende, bedrückende und alles andere als glückliche Geschichte. Man sollte sich aber auf eine Stimmung einstellen, die das Cover perfekt wiedergibt: chaotisch, farbenfroh und lustig.

Jesse Andrews hat mit seinem Charakter Greg und seiner Geschichte geschafft, auf verschiedene Weisen aus einer schmerzlichen, traurigen Geschichte ein amüsantes Lesevergnügen zu machen.

Dass es beim Lesen immer wieder was zu Lachen gibt und die bedrückenden Situationen so aufgelockert werden, liegt vor allem an Greg selbst, der auf witzige und sympathische Weise verpeilt ist. Mit ihm ist Jesse Andrews ein einzigartiger und besonderer Charakter gelungen, der mir gleich so sympathisch war, dass ich ihn zu gerne mal kennen lernen und seine mir seine selbstgemachten Filme ansehen würde.
Und wenn man glaubt mit Greg einen tollen, ungewöhnlichen Charakter getroffen zu haben, dann tritt plötzlich Earl auf, der dem ganzen noch die Krone aufsetzt und die Geschichte noch lustiger macht.

Das Buch ist komplett durchsetzt mit Handlungen von Gregs unglücklich verlaufenden Leben. Egal ob Gregs Alltag in der Highschool, den er auf so wunderbar ironisch, witzige Art erzählt, oder den Moment, in dem er von seiner Mutter die Nachricht bekommt, dass seine alte Schulfreundin sterbenskrank ist, es wird alles auf eine frische, unkomplizierte und witzige Weise beschrieben, die genau meinen Humor getroffen hat.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Erzählperspektive. Nicht nur dass die Geschichte aus der Sicht von Greg erzählt wird, sondern vor allem, dass dies so eingesetzt wird, dass man den Eindruck bekommt, Greg würde mit einem reden, stünde vor einem und erzähle einem gerade diese Geschichte.

Hinzu kommen Stellen die in Form einen Scripts geschrieben sind. Beim ersten Mal war ich darüber noch sehr verwundert, aber mit der Zeit mochte ich diese Stellen immer mehr, da sie mal etwas völlig anderes waren und die Geschichte zusätzlich aufpeppen.

Möchte man einen Eindruck bekommen, was für eine Geschichte in diesem Buch steckt, sollte man sich weniger auf den Klappentext verlassen, als auf die wunderbare Aufmachung dieses Buches.
Jesse Andrews hat mit seinem Humor bei mir eine Punktladung gemeistert und mich mit Greg, Earl und ihrer chaotischen und witzigen Geschichte vollauf begeistert.
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3.0 von 5 Sternen Jedem das Seine - unentschlossen, 11. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Me and Earl and the Dying Girl (Taschenbuch)
Inhalt:

Up until senior year, Greg has maintained total social invisibility. He only has one friend, Earl, and together they spend their time—when not playing video games and avoiding Earl’s terrifying brothers— making movies, their own versions of Coppola and Herzog cult classics. Greg would be the first one to tell you his movies are f***ing terrible, but he and Earl don’t make them for other people. Until Rachel. Rachel has leukemia, and Greg’s mom gets the genius idea that Greg should befriend her. Against his better judgment and despite his extreme awkwardness, he does. When Rachel decides to stop treatment, Greg and Earl must abandon invisibility and make a stand. (abramsbooks.com)

Schreibstil:

Jesse Andrews Schreibstil ist frisch und locker - sehr jugendlich. Greg, einer der Protagonisten erzählt das Buch. Der Unterhaltungswert wird durch den leichten Stil des Autors noch einmal höher geschraubt und hat mich zwischendurch auch ein paar mal schmunzeln lassen. Zwar kommen viele umgangssprachliche, englische Wörter vor, die ich aber dann doch gut aus dem Kontext erschließen konnte. Alles in allem war der freche Schreibstil genau mein Ding und wird es sicherlich für alle Teenager oder die, die mitten im Leben stehen und nicht zugeknöpft sind, auch sein.

Meine Meinung:

Applaus bitte: ich habe mich an mein erstes englisches Buch herangetraut! Und ich habe wirklich richtig Lust darauf bekommen, weitere englische Bücher zu lesen! Obwohl viele umgangssprachliche Wörter im Buch vorkommen, habe ich mithilfe der Zusammenhänge einen Großteil wirklich gut verstanden und musste zum Ende hin auch nichts mehr nachschlagen.

Ich muss gestehen, dass ich anfangs dachte (nachdem ich mir die Beschreibung durchgelesen hatte): "Och nööö ... bitte nicht schon wieder ein Krebsbuch." Aber diese "Angst" wurde mir gleich genommen, als ich nach den ersten Seiten das Vorworts des Autors hinter mir hatte. Schon dort kündigt er an, dass dieses Buch kein normales Krebsbuch sein wird und dass er es nicht auf die lange Mitleidsschiene schiebt. Ab diesem Zeitpunkt waren meine Erwartungen an das Buch natürlich noch höher gestiegen.

Was der Autor dem Leser mithilfe des Vorwortes verklickern wollte: Es geht eigentlich kaum um Krebs, sondern größtenteils behandelt das Buch die Themen Freundschaft, Zusammenhalt, Filmemachen und High School. Ein Taschentuchpäckchen braucht ihr euch also gar nicht erst zurechtlegen, wenn ihr dieses Buch zur Hand nehmt.

Handlungen von Gregs Leben ziehen sich durch das ganze Buch. Eine richtige Struktur hat die Geschichte nicht, denn meistens wird sie durch Dialoge oder Texte, die wie Skripte geschrieben sind, wiedergegeben. Somit erhält das alles keinen richtigen Handlungsort, kein richtiges Gerüst, doch dadurch, dass Greg dem Leser sein ganzes Leben vor den Füßen ausbreitet, bekommt man sofort eine richtige Nähe zur Geschichte und kann sich gut in sie hineinfinden. Leider wurde nach meinem Geschmack das alles ein wenig zu oberflächlich dargestellt (was auch daran liegen könnte, dass der Autor eigentlich nur Drehbücher schreibt) und ich hätte mir die ein oder andere Stelle noch ein wenig mehr ausgeschmückt vorstellen können.

Was sehr in mein Alter gepasst hat, war die Sprache, mit der kommuniziert wurde. Sowohl Greg als auch Earl sprechen extrem jugendlich. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass Erwachsene, die aus diesem Alter raus sind wahrscheinlich keinen Gefallen an dem Buch finden werden, weil sie es vielleicht nicht verstehen, da sie früher selbst nicht so geredet haben. Ich habe diesen Sprachstil jedoch als sehr auflockernd empfunden, besonders in Situationen, über die man eigentlich nicht lachen dürfte, hat Jesse Andrews Witz und Ironie hineingebracht, die mich einerseits dazu gebracht haben, den Kopf zu schütteln, andererseits zu schmunzeln.

Greg, der Erzähler (wenn man so will) ist mir zeitweise ganz schön auf die Nerven gegangen. Manchmal ist mir bei seinem Verhalten wirklich der Mund offen stehen geblieben. Er behandelt sein Umfeld rücksichtslos und dumm. Dumm wahrscheinlich, weil er keine Ahnung davon hat, dass er andere Menschen verletzt. Er ist mir im Laufe des Buches immer unsymphatischer geworden, sodass ich am Ende sogar sagen kann, dass ich ihm den Stempel "größter Idiot" aufgedrückt habe. Seine "Freunde" haben mir manchmal wirklich leid getan.

Fast genauso unsymphatisch war mir anfangs sein bester Freund Earl. Heutzutage würde man ihn wahrscheinlich als Unruhestifter bezeichnen. Ich hielt ihn für genauso einen Idiot wie Greg es war. Doch am Ende gab es eine Wendung, die ich echt nicht erwartet hätte und ich habe Earl wirklich ein bisschen ins Herz geschlossen.

Die Beziehung zwischen Rachel und Greg kann ich bis heute nicht richtig bestimmen. Greg hat ja eigentlich gar keine Lust, sie zu besuchen, sie abzulenken und sich um die Leukämiekranke zu kümmern. Er tut es nur, weil seine Mutter ihn dazu drängt. Trotzdem merkt man, dass er sich Mühe gibt, ein guter Freund (der er eigentlich nicht sein will) für Rachel zu sein, was ihm aber dann doch nicht richtig gelingt. Auf der anderen Seite kann ich ihn aber doch ein wenig verstehen. Er ist schließlich auch nur ein Teenager, der erstmal sein eigenes Leben in den Griff bekommen muss und nebenbei mit einer tödlichen Krankheit umzugehen würde auch für mich schwer sein, trotzdem würde ich Rachel trotzdem nicht so gefühlskalt gegenübertreten.

Fazit:

Hinter dem quietschbunten und mit Geschmack gestaltetem Cover versteckt sich keine traurige Krebsgeschichte, sondern eine, die genauso lustig wirken soll wie das Cover. Doch die Entscheidung, ob es lustig oder eher nur komisch ist, liegt bei diesem Buch bei jedem einzelnen Leser selbst. Vergesst alles, was ihr über Krebsbücher wisst und geht am besten ohne Erwartungen an dieses Buch heran! Wer mit unsymphatischen Charakteren und mit vielen Flüchen gut klarkommt, kann beherzt zugreifen, jedoch würde ich Erwachsenen lieber abraten, dieses Buch aufzuschlagen.
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3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich meins..., 4. Mai 2012
Von 
capkirki (Espa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Definitiv ein Jugendbuch. Ein gutes Jugendbuch, aber für Erwachsene nur sehr bedingt geeignet.
Daher hatte ich so meine Schwierigkeiten beim Lesen.

Der 17jährige Greg hat es bisher geschafft, die High-School mit so gut wie keinen Freunden zu überleben. Er möchte keiner besonderen Gruppe angehören, bleibt lieber unter dem Radar, hat bei Mädels noch nie Erfolg gehabt und lebt eigentlich einfach vor sich hin. Das ändert sich von einem Tag auf den anderen, als seine Mutter ihn dazu verdonnert, Rachel anzurufen. Rachel kennt er von früher aus der jüdischen Schule. Er hat mal versucht bei ihr zu landen, indem er sie möglichst schlecht behandelte, eine Masche, mit der er - Überraschung! - keinen Erfolg hatte. Doch jetzt hat Rachel Krebs, Leukämie und seine Mutter ist der Ansicht, dass sie dringend einen Freund braucht. Greg versteht zwar nicht, wieso ausgerechnet er das sein soll (Rachel übrigens auch nicht), doch er hat keine Chance, er muss anrufen. Und nachdem er das ein paar Mal erfolglos versucht hat, lädt ihn Rachel tatsächlich zu sich nach Hause ein. Zusammen mit seinem Freund Earl geht er das Krebsmädchen besuchen. Und so entsteht eine völlig merkwürdige Freundschaft...

Zuerst dachte ich, ach bitte, nicht schon wieder ein "Kind bekommt Krebs Buch", das Thema scheint im Moment "in" zu sein. Doch "Me, Earl and the Dying Girl" ist ganz anders. Wenn man über den Humor lachen kann (und dazu muss man wahrscheinlich um einiges jünger sein) ist dies vor allem ein sehr komisches Buch. Es geht nur am Rand um die Krankheit, es geht um Filmemachen, High-School, prollige beste Freunde, die am liebsten vor sich hin fluchen und merkwürdige Eltern. Was dieses Buch nicht tut, ist einen zu Tränen rühren - bis zum Schluss nicht.

Greg ist der Erzähler der Geschichte und er erscheint mir durch seinen Stil sehr viel jünger als er tatsächlich ist. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass er im Laufe der Zeit reift oder sich weiterentwickelt, auch hat die Geschichte nicht wirklich eine echte Handlung, einen roten Faden. Viel mehr beschäftigt sie sich mit all dem, was Greg und dem nervigen Earl so durch den Kopf geht.

Diese fehlende Struktur, seitenweise Dialoge, die sich mit normalen Textpassagen abwechseln, die fehlende Emotionalität und der teilweise kindische, teilweise derbe Humor haben dazu geführt, dass ich mit dem Buch nicht wirklich warm werden konnte. Ich hatte es in wenigen Stunden durch und danach eigentlich auch gleich damit abgeschlossen.

Empfehlen würde ich es Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren (wobei ich da eher an Jungs und weniger an Mädchen denke)

3 irritierte Sternchen für dieses Buch, wäre ich jünger, hätte ich wahrscheinlich mehr gegeben.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett - mehr aber auch nicht, 14. Januar 2012
Inhalt:

Greg ist ein Nerd. Viele Freunde hat er nicht, in der Schule schafft er es, sich unsichtbar zu verhalten und nicht in die Missgunst der Gruppen zu fallen. Earl ist Gregs Freund und beiden teilen die Liebe zu Filmen. Gemeinsam drehen sie einige ihrer Lieblingsfilme nach (natürlich darf die niemand sehen!).
Rachel. Eine ehemalige Bekannte und Mitschülerin erkrankt an Leukämie. Seine Mutter fordert Greg auf, Rachel in dieser schweren Zeit ein Freund zu sein. Doch wie soll er mit ihrer Krankheit umgehen? Und was soll er überhaupt zu ihr sagen?

Meine Meinung:

Dieses Buch ist ironisch, witzig, nerdig und unterscheidet sich von den "08/15" Büchern. Der Autor/Greg "spricht" mit dem Leser, es besteht keine Distanz. Es fühlte sich zunächst wie Prolog an, in dem einem kurz die Umstände geschildert werden und dann würde das Buch richtig beginnen. Allerdings blieb der Roman in der dieser Erzählweise, was nicht unbedingt schlecht. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass das Buch richtig gestartet hat.
Zwischendrin gibt es immer mal wieder Szenen in Manuskriptart. Passt super, denn Greg ist ein Filmfan und der Autor ist eigentlich Drehbuchautor. Diese Stelle wurden zu meinen Lieblingen in dem Roman, denn da hat der Autor/Greg seinen trockenen und selbstironischen Humor komplett entfaltet. Man kann den Film super vor den eigenen Augen sehen.
Zur Story: Ich habe etwas ganz anderes erwartet. Drama und innige Gefühle - ein Junge, der mit den Grausamkeiten des Lebens konfrontiert wird. Doch das passiert nicht. Greg behält seine nerdige und komische (im witzigen Sinne) Art und das Buch erreicht nie die Tiefe, die ich erwartet hätte. Denn gerade dieses Thema ist doch so ernst. Greg nimmt es nicht auf die leichte Schulter, aber es ist auch kein Drama für ihn.
Wieder und wieder bekräftigt der Autor/Greg, dass es nicht ein "typisches" Jugendbuch ist. Und ja, das stimmt. Hier ist kein Schema F zu finden. Was ich, ehrlich gesagt, schade finde. Denn ein bisschen Liebe, ein bisschen Herzschmerz - wem schadet das schon. Einerseits finde ich es super, dass ein Buch mal Abwechslung zeigt und nicht vorhersehbar ist, aber andererseits finde ich einen gewissen roten Faden nicht schlecht.
Dieses Buch kann gut eine wahre Geschichte sein. Von den Handlungen kann es aus dem Leben jeden zweiten Teenager-Jungen sein (bis auf die totkranke Freundin). Earl - der Kumpel von Greg - ging mir ziemlich auf die Nerven. Als er dem Leser vorgestellt wurde, habe ich gar nicht verstanden, was genau er "für einer ist". Doch mit der Zeit lernt man ihn besser kenne. Auch er ist ein Nerd. Auf seine eigene Weise.
Ich habe rein gar nichts gegen Nerd (sind wir nicht alle ein wenig Nerd?), aber dieses Buch hätte ruhig etwas mehr Action und Gefühle bieten dürfen. Es kam mir vor wie ein Buch von einem Teenager-Jungen für andere Teenager-Jungen. Ich konnte oft nichts mit der Geschichte anfangen und habe mich etwas gelangweilt.
Aber es gab ja auch einen Grund, warum ich das Buch lesen wollte. Und das war eindeutig der erste Blick: Das Cover! Denn das ist der Wahnsinn! Es sieht super aus! Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer an diesem Buch vorbei gehen kann, wenn man es z.B. im Schaufenster von einer Buchhandlung sieht.
Ich kann anderen von diesem Buch weder ab- noch zuraten, denn es ist reine Geschmackssache. Der Schreibstil ist super und unterhaltsam. Die Manuskript-Passagen haben mir sehr gut gefallen. Auch Greg macht sicherlich eine Art Entwicklung durch. Allerdings fehlten für meinen Geschmack einige Punkte und dadurch bekommt es von mir keine volle Punktzahl.

Fazit:

Einzigartiges Cover! Schon allein ein Grund, das Buch zu kaufen und es dekorativ in das Regal zu stellen. Für mehr konnte ich mich leider nicht begeistern. Zu sehr Nerd und auf der Komikebene.
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5.0 von 5 Sternen Pack die Koffer, John Green!, 4. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Me and Earl and the Dying Girl (Taschenbuch)
Inhalt

Ein Junge, der Filme dreht. Ein Mädchen, das stirbt. Eine Geschichte, die einen nicht mehr loslässt

Was Greg mag: sich in der Schule so unauffällig zu verhalten, dass er nahezu unsichtbar wird. Gelegentlich mit seinem Freund Earl einen Film zu drehen. Seine Ruhe. Was er nicht mag: die Idee seiner Mutter, der todkranken Rachel beizustehen. Womit er nicht gerechnet hat: Rachel selbst, die keinen braucht, der sie bemitleidet, und die ihre ganz eigene Vorstellung von jenen Tagen hat, die ihre letzten sein könnten …

Meine Meinung

Gestaltung & Aufmachung

Mir gefällt dieses Cover unheimlich gut! Es war neben dem Preis und der schnelleren Verfügbarkeit auch einer der Gründe, warum ich dieses Buch unbedingt haben und lesen wollte. Der Hype der englischen Buchtuber hat dann den Rest erledigt.
Die deutsche Version von Heyne finde ich zwar nicht schlecht, sieht mir aber zu retro aus, ebenso finde ich es äußerst bescheiden, dass der Titel ins Deutsche übersetzt wurde.
Aber halte ich mich nicht länger damit auf, hier geht es um die englische Ausgabe also weiter...

Zum Buch

Neben Dystopien, Märchenadaptionen/ Neuerzählungen und Zeitreise-Geschichten sind Bücher über Krebs momentan wohl ein absoluter Renner.
Wer erinnert sich nicht an The Fault in Our Stars von John Green? Ich erinnere mich noch sehr genau an das Buch, und vor allem an den Hype der da von vielen Lesern los getreten wurde.
Nicht dass mir TFiOS nicht gefallen hätte, im Gegenteil. Nur war es mir stellenweise dann doch echt zur rührselig und zu sehr drauf aus, mir Mitleid und Tränen zu entlocken. Krebs ist bestimmt kein äußerst amüsantes Thema, doch nur auf die Tränendrüsen des Leser zu drücken ist jetzt auch nicht so das wahre.

Aber gut, Me and Earl and The Dying Girl ist eines dieser besagten Krebsbücher, jedoch vollkommen anders als etwa The Fault in Our Stars.

Zu Beginn lernen wir Greg kennen, der sich auch als Autor dieses Buches vorstellt und sogleich klar stellt, dass diese Geschichte keine Liebesgeschichte enthält, das einem keine bedeutungsvollen und lehrreichen Lebensweisheiten mit auf dem Weg gegeben werden, und das Rachel im Angesichts des Todes nicht schlagartig zu einer lebensbejahenden Optimistin wurde, die den Sinn des Lebens erkannt hat.

Die Erzählweise wechselt hier von einfachen Fließtexten hin zu Dialogen und ganzen Kapiteln im Drehbuch-Stil. Jesse Andrews bzw. Gregs Humor sind der Wahnsinn. Die Kapitel in denen Greg seine Familie vorstellt, seine Versuche sich dem anderen Geschlecht anzunähern erläutert, oder sie Filme die er und Earl bereits gedreht haben dem Leser näher bringt, sind einfach urkomisch. Greg durchbricht an vielen Stellen auch die vierte Wand (insofern man das bei Bücher auch so nennt?), und spricht den Leser direkt an.

Generell folgt die Geschichte nur unterschwellig einem roten Faden.Vielmehr springt sie zwischen Erzählungen über Gregs Familie, die Schule, wie er verschiedene Personen kennengelernt hat, was er von ihnen hält, ect, über Treffen mit Rachel hin zu Hintergrundgeschichten über Earl.

Greg der sich in der Schule möglichst bedeckt hält, niemanden so wirklich an sich heran lässt und dem Leitsatz folgt, sich bloß keine Freunde zu machen, hängt die meiste Zeit mir Earl ab, der aus ziemlich schlechten Familienverhältnissen stammt, sehr reizbar ist und mit einem Slang herüberkommt der jedem Senioren sofort Ohrenkrebs (coole Anspielung auf die Krebs-Thematik oder?), verpassen würde. Greg und Earl teilen die Leidenschaft zum Film und nachdem sie sich unzählige alte Filme von Gregs Vater angesehen haben, beschließen sie selbst Filme zu drehen, was ihnen jedoch eher schlecht als recht gelingen mag.

Das ist im Großen und Ganzen der Hauptbestandteil der Geschichte. Greg, Earl und die Filme. Die Sache mit Rachel die an Leukämie erkrankt ist, wird erst später eingefügt und spielt dann auch nur eine sekundäre Rolle.

Greg soll Rachel Gesellschaft leisten, sie aufmuntern und ablenken. Dazu hat er zwar keine Lust, macht es aber dennoch weil seine Mutter ihn dazu drängt. Die anfängliche Unlust Rachel zu besuchen bleibt auch bis zum Ende des Buches so. Greg kommt zwar nach und nach aus seinem Schneckenhaus, wirft auch seinen Vorsatz möglichst keine Freunde zu haben über Bord, doch so richtig mag der Funke nicht überspringen.
In einigen Rezensionen hab ich gelesen wie Greg als gefühlskalt beschrieben wurde, oder das es der Geschichte generell an Emotionalität fehle. Mumpitz sage ich da nur! Wie kann man von einem Teenager erwarten, der mit sich selbst zu Kämpfen hat das es ihm gelänge einer gleichaltrigen Person die sehr bald sterben wird, mit einer Reife zu begegnen die nicht einmal viele Erwachsene besitzen? Natürlich versucht er Rachels Schicksal nicht zu sehr an sich heran zu lassen, selbstverständlich ist er mit der Situation vollkommen überfordert und weiß nicht was er machen oder sagen soll. Für mich vollkommen legitim!

Fazit

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen! Es ist trotz der Krebs-Thematik ein wirklich erfrischend leichtes und humoriges Buch, die Charaktere sind durch die Bank sehr eigen und authentisch beschrieben. Einziges Manko ist wohl, dass sich der Autor zu lange mit der ganzen Film-Thematik aufhält. Die ganzen Hintergrundgeschichten zu Earl waren jetzt für den Verlauf der Geschichte auch nicht so relevant, und auch der eigentliche Punkt nämlich das Greg und Earl einen Film für Rachel machen wollen, wird viel zu spät und viel zu kurz in Angriff genommen.
Wer hier auf ein The Fault in Our Stars 2.0 hofft, wird maßlos enttäuscht werden. Nichts an diesem Buch ist sentimental oder rührselig!
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Me and Earl and the Dying Girl
Me and Earl and the Dying Girl von Jesse Andrews (Taschenbuch - 7. Mai 2013)
EUR 5,80
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