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Kundenrezensionen

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am 28. April 2010
Ich bin kein Fan von Überraschungen, habe mich aber trotzdem auf das Buch aufgrund des Klappentextes eingelassen. Das klang super spannend. Ich war ehrlich gesagt ganz schön enttäuscht. Das ist eine sehr aktuelle Thematik, aus der man viel machen kann und die viel gute Literatur verdient. Aber ich fand die Geschichte extrem platt (die Hauptperson ist Verlegerin, die Behörden sind langsam und unengagiert...), teilweise sehr langsam und am Ende viel zu gedrängt. Ich fand die Handlung künstlich in die Länge gezogen.
Gut fand ich den Perspektivenwechsel, das hat dem Ganzen einen Kick gegeben.
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TOP 500 REZENSENTam 6. April 2013
Für Chris Cleave ist "Little Bee" sein 2.Roman und ich finde er packt ein "heißes Eisen" an, an dem sich die Industriestaaten irgendwann verbrennen werden.Asylpolitik, ein Thema, was sich in letzter Zeit immer mehr verschärft hat, nicht zuletzt für die afrikanischen Flüchtlinge, die jüngst in Italien strandeten.

Little Bee ist Nigerianerin und aus ihrem Land geflohen, um dem Tod zu entgehen,dem ihre Familie schon zum Opfer gefallen ist.Um die Ausbeutung des Landes, die "schwarzes Gold"in Mengen zur Verfügung hat, nicht publik werden zu lassen, werden die Menschen verfolgt und getötet,die Augenzeugen dieses Raubbaus sind.

In Chris Cleaves Buch"Little Bee"kommen zwei Stimmen zu Wort, die in abwechselnden Kapiteln ihre Gedanken und Eindrücke äußern.

Little Bee beginnt mit der Geschichte, indem sie über ihre Erfahrungen im englischen Abschiebelager berichtet,in das sie durch dramatische Ereignisse und nach ihrer Flucht gelangt ist.
Sarah und Andrew, ein englisches Ehepaar, dass um seine Ehe zu retten, Urlaub in Nigeria macht, lernen Little Bee kennen, als afrikanischen Soldaten sie und ihre Schwester, die geflüchtet waren, töten wollen. Um Little Bes Leben zu retten, opfert Sarah den Mittelfinger ihrer Hand,Andrew ist nicht dazu bereit und versucht sich einzureden, dass er dieses Ereignis nicht beeinflussen kann und nicht für alle Schicksale der Welt verantwortlich ist.
Bei der Auseinandersetzung mit den Soldaten, verliert Andrew seine Papiere, die Little Bee an sich nimmt und nach der Entlassung aus dem Abschiebelager, sind Sarah und Andrew ,die einzige Fluchtmöglichkeit,die Little Bee hat. Der Zeitpunkt an dem Little Bee bei Sarah eintrifft, ist allerdings schlecht gewählt, denn ihr Mann hat sich gerade das Leben genommen. Seine Depressionen haben nach dem Aufenthalt in Afrika und seinem Erlebnis mit den Soldaten noch zugenommen und ihm keinen anderen Ausweg gelassen.Die Bemühungen Sarahs, Little Bee zu helfen und mit dem Tod ihres Mannes fertig zu werden, werden eindrucksvoll von Sarah erzählt, ebenso Little Bees Geschichte, die neben ihrer ständigen Angst entdeckt zu werden, mit dem Kulturschock fertig werden muss, der sie befällt, als sie englischen Boden betritt.Die Lebensweise der Engländer und die Bedeutung ihrer Sprache sind für sie eine nur schwer zu überwindende Barriere.
Zu Anfang dieses Buches war ich etwas irritiert, weil ich nicht wusste, was der Autor mit seinen Anfangskapiteln bezweckte. Diese Irritation hat sich aber schnell gelegt und ich kann sagen,dass ich ein Buch gelesen habe, dass mich tief berührt und nachdenklich zurückgelassen hat.
Anhand der Geschichte von Andrew und Sarah wird dem Leser veranschaulicht,welche Mechanismen Menschen anwenden, um sich nicht "mit dem Elend anderer Leute"auseinandersetzen zu müssen.Dem einen gelingt dies perfekt, ein Zweiter versucht zu agieren und sein Möglichstes zu tun und ein Dritter zerbricht daran. Doch Tatsache ist,dass wir alle an dem Elend dieser Menschen beteiligt sind.Durch unseren Wohlstand, der auf der Ausbeutung sogenannter "Dritte Welt Länder" aufgebaut wurde.Kriege werden geführt, um an Rohstoffe heranzukommen und die Leidtragenden sind die einfachen Bürger dieser Länder, die unter Verfolgung, Hunger und Folter zu leiden haben. Wenn dann diese Leute versuchen in unsere Länder zu flüchten, da ihnen sonst der Tod droht,erleben sie hier Ablehnung, Respektlosigkeit und Gewalt.

Little Bee öffnet dem Leser die Augen über ein Thema, dass wir am liebsten unter den Teppich kehren möchten. Die Asylpolitik der Industriestaaten ist und bleibt menschenunwürdig.Wir müssen uns entscheiden, entweder den Menschen vor Ort zu helfen und sie nicht zum Müllabladeplatz unserer aussortierten Technologien und Waffen zu machen, oder ihnen einen menschenwürdigen Platz in unserer Gesellschaft zu geben.

Erwähnen möchte ich hier auch ein Buch,dessen realen Geschichten sich um das Thema Asylpolitik in Österreich drehen"Allein zu Hause" von Susanne Scholl.Eindringlich und erschreckend zugleich.
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(Hörbuchfassung)

Sarah und Andrew machen Urlaub in Nigeria, um ihre Beziehung zu retten. Ausgerechnet Nigeria.
Am Strand stoßen sie auf zwei Mädchen, die von Bewaffneten verfolgt werden, die ihr Dorf niedergebrannt haben und nun auch sie töten wollen. Doch halt, die Geschichte setzt eigentlich erst viel später ein, nachdem einem der Mädchen, Little Bee, die Flucht aus Nigeria gelungen war und sie 2 Jahre in England in Abschiebehaft gesessen hatte, bevor sie durch ungefragte Hilfe einer Mitinsassin von dort mit heraus geschmuggelt wurde. Zu Fuß macht sie sich auf den langen Weg zu Sarah und Andrew, den einzigen beiden Menschen, die sie in diesem fremden Land kennt. Doch sie trifft am Tage der Beerdigung von Andrew ein. Sarah bewegt sich wie in Trance und ihr Sohn Charlie weigert sich dauerhaft sein Batman-Kostüm wieder auszuziehen. Sarah nimmt Little Bee jedoch bereitwillig auf, als Art späte Sühneleistung.....

Das Schrecken aus der Ferne wird meist erst greifbar, wenn es ein Gesicht bekommt. Hier ist es das Einzelschicksal von Little Bee, welches uns bewegen könnte, ja, wenn die Geschichte nicht über viele Ecke zu konstruiert klänge. Natürlich ist dies kein Tatsachenbericht, natürlich könnte sich so ähnlich die Handlung zugetragen haben, doch mir persönlich ging aus irgendeinem Grund die ganze Sache nicht sonderlich ans Herz. Es waren immer wieder kurze Momente, in denen ich dachte: Ein bisschen dick aufgetragen.
Insgesamt eine Mischung aus Thriller, Asylproblematik, Beziehungsdrama und Lebensgeschichte.

Sarah Britta Steffenhagen als Sarah und Sarah Alles als Little Bee lesen abwechselt in der Ich-Form. Die beiden machen das so gut, dass ich dafür den 3. Stern vergebe.
Es handelt sich um eine gekürzte Lesung auf 5 CDs.
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am 22. Februar 2011
Ich habe das Buch gerade fertiggelesen und bin auch froh, dass ich es gelesen habe. Allerdings fand ich es nicht unbedingt magisch. Und dass einige so brutale Dinge hier so fast liebevoll von Little Bee geschildert werden, hat für mich überhaupt nicht gepasst. Das Thema ist zu ernst, um daraus einen "magischen Roman" zu machen, das hat mich ganz schön verwundert. Ich hatte mit allem Möglichen gerechnet, aber nicht damit, dass hier auf einer oberflächlilchen Ebene dieses elendige Kapitel der Globalisierung, das mich eigentlich sprachlos macht vor Unfassbarkeit (immer wieder Unfassbarkeit darüber, wozu Menschen fähig sind!) "magisch" erzählt wird.

Ich habe das Buch im Original gelesen, und das Original ist von der Sprache her wunderschön geschrieben. Es sind einige Sätze drin, die in mein "Book of sentences to remember" aufgenommen würden - wenn ich denn ein solches hätte. Zum Beispiel das hier: "I don't know how long I ran. Perhaps for five minutes, or perhaps for the the time it takes for a divine being to create a universe, make humanity in its image but find no solace in it, and then preside in horror over the slow grey death of the thing, knowing itself to still be utterly alone and unconsoled."
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am 13. Juli 2011
Eben habe ich Little Bee ausgelesen und stehe immer noch total unter Schock, eigentlich wie während der ganzen Zeit, in der ich es gelesen habe. Ich wusste ja nicht, was mich erwartet, und das "magical", etc, wies doch eher auf etwas Fröhliches, Zaberhaftes hin. Das hier hätte ich echt nicht erwartet. Nach leichten Anfangsschwierigkeiten konnte ich dann aber fast nicht mehr mit Lesen aufhören, auch wenn ich oft pausieren musste, weil ich den Schrecken einfach zu stark fand. Dennoch, es ist eine ausgezeichnete und extrem realitische Geschichte, wie sie sich wohl jeden Tag abspielt, und vor der wir einfach die Augen verschliessen. Das darf einfach nicht sein, wir müssen sie öffnen und unseren Teil beitragen.

Das Buch ist exzellent, zum Inhalt werde ich, wie gebeten, nichts verraten, aber es braucht wirklich starke Nerven, mir wurde nämlich einige Male einfach nur schlecht.
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am 13. Februar 2009
...aber macht alleine noch kein sehr gutes Buch aus.

Die allzu oft (und fast so oft zu Unrecht) benutzte Verkaufsstrategie, möglichst wenig im Covertext zu verraten verspricht auch hier zu viel. So magisch wie auf dem Umschlag versprochen ist dann schliesslich nur wenig. Der Plot ist zwar gut und nimmt den Leser mit hohem Tempo mit. Auf weiten Strecken ist das Erzählte auch glaubhaft und von der Thematik her durchaus interessant. Gegen Schluss wirkt der eine oder andere Twist allerdings zunehmend bemüht und trotz einigem emotionalen Tiefgang bleiben die Figuren etwas platt. Eine Ausnahme bildet vielleicht Sarahs Sohn "Batman" Charlie, welche Cleave recht eindrücklich gelungen ist.

Aus der Thematik liesse sich einiges mehr heraus holen. Etwas Drive im Plot hätte geopfert werden dürfen für etwas mehr sozial-politischen Tiefgang. Trotzdem ist das Buch eine schöne Ferienlektüre mit Gedankenanstössen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger...
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am 9. Oktober 2011
Ich hatte mich so sehr auf diese Buch gefreut- und dann war die Enttäuschung riesig! Nachdem ich bereits "Little Bee" von Chris Cleave gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf "The other hand". Nachdem der Klapptext mal wieder nichts preisgegeben hatte, lies ich mich überraschen. Nun gut, eine Überraschung gab es dann zwar, allerdings im negativen Sinne: Little Bee und The other hand sind ein- und dasselbe Buch!! Ich mein, dass ein Buch mit unterschiedlichen Covern veröffentlicht wird war mir ja bekannt, aber unter zwei verschiedenen Titeln? Das nenn ich einfach nur unverschämt! Somit möchte ich alle an diesem Artikel interessierte warnen, damit sie nicht genauso hereinfallen wie ich.
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am 28. Mai 2011
Chris Cleave gelingt es in diesem Buch, aus der Sicht zweier durch einschneidende Ereignisse verbundene Frauen ein Drama zu entwickeln, das seinesgleichen sucht. Die Geschichte wird packend und detailverliebt aus zwei Perspektiven geschildert und nimmt einen von der ersten Seite an mit. Getreu dem Klappentext sollte an dieser Stelle tatsächlich nichts zur Handlung gesagt werden, nur, dass es sich hier um eine herausragende, mitnehmende und emotionale Geschichte handelt, die man nicht leicht vergessen kann und wird.
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am 26. August 2011
Dieses Buch schafft es auch durch den geringen Rückentext neugierig zu machen und dies bleibt auch beim Lesen des Buches so. Zu jedem Zeitpunkt will man wissen wie es auf der nächsten Seite weiter geht. Die Geschichte zu verraten würde hier deutlich die Spannung nehmen, denn unter Anderem lebt dieses Buch davon.
Das Buch hat es geschafft mich an mehreren Stellen zu Tränen zu rühren und regt zum Nachdenken an.
Auf jeden Fall lesenswert für Menschen, die Dramen lieben bei denen das Ende nicht vorhersehbar ist.
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am 28. Mai 2012
Ich habe das buch auch auf englisch gelesen und laut der beschreibung mir was ganz anderes erwartet, als es dann war. Am anfang eine äußerst verwobene und undurchsichtige geschichte, die im laufe des buches immer klarer wird. Manche der grausamen szenen bringt man kaum mehr aus dem kopf, dennoch konnte ich das buch nicht aus der hand legen. Selten habe ich ein so unverblümt wahres buch gelesen. Einen stern ziehe ich ab, da die inhaltsbeschreibung am buch klar beschreibt, wovon das buch handelt....
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