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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rückbesinnung auf die Werte von "The Next Generation"
"Greater than the sum" von Christopher L. Bennett stellt das neueste Buch des Relaunchs von "The Next Genreation" dar und es ist mit Abstand das am besten gelungene.

Die bisher erschienenen Bücher der achten Staffel von TNG waren alles andere als berauschend, sogar enttäuschend, wenn man mal von dem Übergangsband "Death in Winter" absieht, der...
Veröffentlicht am 27. August 2008 von Patrick

versus
3.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein Lichtblick im TNG-Relaunch!
Vorbemerkung
Der fünfte Roman der Second Decade, Greater Than The Sum, setzt in direkter Weise die Handlung aus Before Dishonor fort und leitet in die Destiny-Trilogie über.

Inhalt
Nach der Assimilation ist vor der Assimilation...ähm Absorbtion, Prokreation... Oder wie war das doch gleich? Richtig, die Borg sind nach einer weiteren...
Veröffentlicht am 8. Januar 2011 von Julian Wangler


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rückbesinnung auf die Werte von "The Next Generation", 27. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: The Next Generation: Greater than the Sum (Taschenbuch)
"Greater than the sum" von Christopher L. Bennett stellt das neueste Buch des Relaunchs von "The Next Genreation" dar und es ist mit Abstand das am besten gelungene.

Die bisher erschienenen Bücher der achten Staffel von TNG waren alles andere als berauschend, sogar enttäuschend, wenn man mal von dem Übergangsband "Death in Winter" absieht, der die Geschichte zwischen dem letzten Kinofilm und dem ersten Buch des TNG relaunchs "Resistance" erzählt.

Trotz diesen nicht gerade günstigen Voraussetzungen gelingt es Bennett, die in den vorangegangenen Büchern entwickelte Geschichte, um im Alphaquadrant gestrandete Borg, die die Föderation auslöschen wollen, glänzend weiterzuführen. Hierbei vermeidet er es geschickt, weiter ins lächerliche abzudriften, wie z.B. Peter David in seinem Beitrag zur neuen TNG-Reihe "Before Dishonor". An dieser Stelle soll auf die Szene aus "Before Dishonor" verwiesen werden, in der ein Borgkubus Pluto "isst". Allen Lesern, die das Buch nicht kennen, sei gesagt, dass dies wirklich so beschrieben wird und es sich hierbei um keinen Scherz von meiner Seite handelt.
Die Borgstory wird also weiterentwickelt und vorerst zu Ende geführt, obwohl sich der Fortgang der Auseinandersetzung zwischen Kollektiv und Föderation bereits abzeichnet.
Die Art und Weise, wie diese Fortsetzung der Handlung geschieht, ist besonders beeindruckend. Bennett geht zu den Wurzeln von Star Trek zurück und obwohl auch hier wieder die Borg die Gegner der Crew um Captain Picard sind, nimmt der Autor diese Tatsache nicht zum Anlass eine Actionsequenz nach der anderen einzubauen.
Im Vordergrund stehen dieses Mal die Erforschung des Weltraums und die Kontaktaufnahmne mit neuen, unbekannten Lebensformen. In diesen Tugenden liegt dann auch folgerichtig und logischerweise der Schlüssel zum Sieg über die Borg. Gleichzeitig schlägt Christopher L. Bennett damit den Bogen hin zu dem ursprünglichen Star Trek-Konzept aus TNG und weg von den eher actionorientierten Serien DS9 und Voyager.
Bleibt noch zu erwähnen, dass auch in diesem Roman neue Charaktere eingeführt werden, die dieses Mal und insbesondere im direkten Vergleich mit den Vorgängern interessant gestaltet werden und in einem wohltuenden Kontrast zu der ehemaligen Kommandocrew der Enterprise-E stehen.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass es sich bei "Greater than the sum" um ein wirklich interessantes und spannendes Buch handelt, das endlich wieder mal richtigen Lesespass mit der TNG-Crew bietet.
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3.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein Lichtblick im TNG-Relaunch!, 8. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: The Next Generation: Greater than the Sum (Taschenbuch)
Vorbemerkung
Der fünfte Roman der Second Decade, Greater Than The Sum, setzt in direkter Weise die Handlung aus Before Dishonor fort und leitet in die Destiny-Trilogie über.

Inhalt
Nach der Assimilation ist vor der Assimilation...ähm Absorbtion, Prokreation... Oder wie war das doch gleich? Richtig, die Borg sind nach einer weiteren Beinahekatastrophe, die u.a. Kathryn Janeway erst zu einer kybernetischen Königin machte und anschließend in hohem Bogen aus dem Trek-Universum der Lebenden katapultierte, wieder einmal vermeintlich weg vom Fenster. Nach der Vernichtung des Megaborgwürfels ist auch von der assimilierten U.S.S. Einstein keine Spur mehr zu finden, und so geht Jean-Luc Picard lieber seiner Vermählung mit Beverly Crusher nach als Gespenster zu jagen.

Doch die Ruhe währt nicht lange: Kaum haben Beverly und er die Flitterwochen hinter sich, meldet sich Admiral Nechayev bei Picard. Die Einstein (oder Frankenstein, wie man sie jetzt gewendet nennt) ist von der U.S.S. Rhea gesichtet worden - inmitten eines entlegenen Clusters, in dem eine mysteriöse Zivilisation offenbar einen fortschrittlichen Slipstreamkanal konstruiert hat. Er könnte es der kleinen Gruppe evolutionär weiterentwickelter und technologisch hochgefährlicher Borg erlauben, zum Kollektiv im Delta-Quadranten zurückzukehren - oder eben Verstärkung zu holen. Und wenn es ihnen obendrein gelingt, die besagte Technologie zu assimilieren, steht die Erde gleich vor einer Masseninvasion.

Prompt macht sich die Enterprise mit Maximum-Warp auf den Weg in den Cluster, samt einiger ,Spielzeuge' im Gepäck, die von Professor Annika Hansen perfektioniert wurden, darunter Prototypen der neuen Generation von Transphasen-Torpedos. Mit von der Partie ist - nebst einiger neuer Gesichter im fluide gewordenen Teil der Führungscrew - auch eine gewisse Lieutenant Chen, ihres Zeichens einzige Überlebende der Rhea, die vermutlich der Frankenstein zum Opfer fiel. Aus unklaren Gründen wurde Chen allerdings von den Clustereinwohnern - genannt ,Noh Angels' - per Slipstream in Sicherheit gebracht. Picard nimmt sie mit, weil er vermutet, sie könnte ihm nützlich auf der Mission sein.

Nach vielen Wochen der Reise endlich im Cluster angelangt, stellt die Enterprise fest, dass diese Raumregion nicht so ist, wie es den Anschein hat. Die ,Noh Angels' scheinen ihrerseits so eine Art Kollektiv der organischen Art zu bilden und die eigentümlichen Planetenanordnungen dafür zu nutzen. Es dauert nicht lange, bis in Chens Quartier eines der Wesen auftaucht, im Gefolge eines Traums, den sie hatte. Zwar verschwindet es gleich wieder, aber diese Begegnung verleitet zu wichtigen Erkenntnissen: Die ,Noh Angels' scheinen das Unterbewusstsein Chens anzuzapfen und daraus Abbilder herzustellen; aus diesem Grund konnten sie sie auch retten und auf eine Welt aus ihrer Erinnerung befördern. Das bedeutet, sie existieren nicht als organische Wesen, sondern eher als große telepathische Entität, die sich selbst produziert.

Offenbar ist Chen die Einzige, die Signale von den ,Noh Angels' erhält. Mithilfe der (wieder) neuen Sicherheitschefin, Jasminder Choudhury, gelingt es ihr, in künstlichen Schlaf versetzt, Kontakt zu den telepathischen Kreaturen aufzunehmen. Auf diesem Wege bekommt Chen ein Zeichen von der ,Noh Angels', und sie findet heraus, dass die Wesen weder etwas gegen die Sternenflotte noch gegen die Borg haben, aber sehr wohl dagegen, dass sie in ihrem Reich gegeneinander kämpfen. In dem Moment, wo Chen assimiliert werden sollte, katapultierten sie sie und die Borg per Slipstream in unterschiedliche Richtungen.

Die Frage indes, was mit der Rhea und deren Mannschaft geschehen ist, bleibt weiter offen. Wenig später bietet die Clusteridentität der Enterprise mittels eines Slipstreamvortex die Möglichkeit, zum vermissten Sternenflotten-Kreuzer zu gelangen. Hier zeigt sich, dass die ,Noh Angels' sich als Schützer von Leben verstehen. Die schwer beschädigte Rhea haben sie mithilfe einer Blase in der Raumzeit eingefroren. Sie sind verwirrt, weil die halb assimilierten Crewmitglieder nicht eindeutig den Borg oder der Föderation zuordnen lassen. Von der Frankenstein hingegen keine Spur.

Dann taucht plötzlich ein anderes Borgschiff auf, das Picard vage bekannt vorkommt. Es stellt sich als jenes von Hughs unabhängig gewordener Borgpopulation heraus. Damit folgt nicht nur ein herzliches Wiedersehen, sondern auch die Vorbereitung für den unabwendbaren Kampf. Denn Hugh weiß, dass die Frankenstein auf dem Weg hierher ist, um die Entität samt Slipstreamtechnologie zu assimilieren...

Kritik
Die Borg sind böse. Das ist eigentlich allen klar. Daher müssen sie bekämpft werden. Was macht man aber, wenn man auf eine Spezies trifft, die nicht nur unglaublich mächtig ist, sondern auch keinen Sense für Gut und Böse hat? Wenn dieses Wesen nun aber noch ein Problem damit hat, jemand anderem Schaden zuzufügen, dann ist Überzeugungsarbeit gefragt. Arg verknappt ist das die Handlung von Greater Than The Sum: Die 'Noh Angels' davon zu überzeugen, dass die Borg böse sind.

TNG-Relaunch, Borg-Relaunch... Die Grenzen zwischen diesen beiden Begrifflichkeiten scheinen aus der bisherigen Erfahrung der Second Decade eher fließend geworden zu sein. Und obwohl es weißgott niemanden mehr vom Hocker reißt, dass die kybernetischen Invasoren erneut durch widrige Umstände zurückkehren, weiß Greater Than The Sum handlungstechnisch durchaus zu überraschen. Denn im Gegensatz zu den vorhergegangenen Romanen, die sich in der bloßen Wiedererweckung der intergalaktischen Schreckensgestalten ergossen (oder, um es auf die Spitze zu treiben, im Opfern jahrelanger Serienprotagonisten!), ist Christopher L. Bennetts Ansatz nicht nur dezenter, sondern auch geschmeidiger und vielfältiger.

Von vorneherein ist auffällig, wie der Autor sein Werk mit unglaublich vielen Quellenbezügen andickt. So werden zahlreiche Borg-Auftritte aus der Trek-Geschichte und einige Romanwerke aufgegriffen und miteinander vermengt, auf dass teilweise interessante Erklärungen dabei herauskommen, die Lücken in der offiziellen Geschichte schließen und neue Blicke auf die bionische Zivilisation ermöglichen. Das indes müsste freilich dort seine Grenze haben, wo es für den Leser, der nicht gerade jedes Detail aus Serien und Filmen im Kopf hat, zu kompliziert wird. Tut es leider nicht. Bennett verfällt dem für ihn typischen Reflex, sein Werk mit Canonverbindungen zu verkleistern.

Das tut der vitalen Story nicht immer nur gut, führt mitunter zu einigen rätselhaften Wendungen, zum Beispiel einem etwas abenteuerlich hergeleiteten Wiederauftauchen des Borg namens Hugh. Die zunächst erfolgende Weigerung Picards, ein Kind in die Welt zu setzen, auf seine Kataan-Erfahrung aus der TNG-Episode The Inner Light zurückzuführen, mag canontechnisch von einem aufmerksamen Geist zeugen, die Lebenswirklichkeit der Erzählung aber leidet mehr darunter. Unter dem Gesichtspunkt der Wechselwirkung von struktureller Einbettung und kreativer Weitererzählung hat das Buch von vorneherein eine gewisse Schlagseite; es gibt Licht und Schatten.

Glücklicherweise war das nicht alles. Es gibt es diesmal weit mehr Positives zu vermelden als im Falle von Before Dishonor, wo aus lauter Verzweiflung mit dem Bauernopfer Janeway geworfen wurde. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass die Borg nicht allzu sehr im Vordergrund stehen und auch der ominösen Clusterentität ein gebührender Platz eingeräumt wird, mit einem gewissen Händchen für gute Inszenierung. Vor allem aber der Umgang mit den Charakteren - ein Punkt, unter dem der TNG-Relaunch bislang in erheblichem Maße zu leiden hatte - sticht heraus. Zwar wird die Diskontinuität in der Führungsmannschaft zunächst fortgesetzt, dass der Leser angesichts des Kommens und Gehens immer neuer Personen den Kopf schütteln mag (so verschwindet Counselor T'Lana wieder, auch der taktische Offizier Leybenzon), aber diesmal versprechen die Neuen wirklich mehr als nur ein bisschen kurzlebigen Anstrich. Beispiele dafür sind Chen, aber auch die neue Sicherheitschefin und eine sich wandelnde Miranda Kadohata.

Noch mehr wissen die alten Charaktere zu überraschen. Unter dem Story-Oberthema, das diesmal weniger 'Borg' als das Stichwort 'Procreation' ist, entwickelt Bennett gekonnt neue Leitmotive für die ergrauten Protagonisten der Enterprise. Dabei geht es nicht nur um eine bloße Fortpflanzungsdebatte - wie sie zwischen Picard und Crusher ein wenig seltsam anmutet -, sondern sehr wohl auch um eine abstrakte menschliche Komponente: ein Vermächtnis in die Welt zu setzen und dafür Verantwortung zu tragen. Worf schlägt diesen Weg auf seine Weise ein, indem er die Rolle des Ersten Offiziers mit dem nötigen Schuss Weisheit auszuüben lernt, und Geordi, nach wie vor umgetrieben von einem schlechten Gewissen gegenüber B-4, lässt seinerseits auf weitere Entwicklungen hoffen.

Heimlicher Höhepunkt charakterlicher Interaktion ist aber ein Dialog zwischen Guinan und Picard, in deren Zusammenhang nicht nur die geistige Essenz der Story diskutiert wird; auch wird eine Begründung gegeben, weshalb die mysteriöse El-Aurianerin in Zukunft nicht mehr an den Reisen der Enterprise teilnehmen wird. So sehr man über Details der charakterlichen Entwicklung streiten mag: Erstmals seit dem Anbruch der Second Decade wird der ernsthafte und gesamtheitliche Versuch unternommen, die TNG-Stammleute in einem anderen Licht zu neuer Würde zu führen.

Der Epilog leitet dann über in die Destiny-Trilogie, ein Crossover aus dem TNG- und DS9-Relaunch sowie Star Trek: Titan. Wird auch dort die charakterliche Perspektive vorangetrieben, mag ein Ende der pedantischen Schießbudenkämpferei endlich in Sicht sein. Trotz noch mehr Borg.

Fazit
Endlich - ein Silberstreif am TNG-Horizont. Waren die Methoden bisheriger TNG-Relaunch-Romane, Leser anzulocken, ein Reinfall, rennt Greater Than The Sum nicht ein weiteres Mal mit dem gleichen Kopf gegen die gleiche Wand. Zwar scheinen die Borg mittlerweile mit der Second Decade zwangsverschmolzen worden zu sein, aber Autor Bennett beweist lobenswertes Geschick darin, dieses Korsett nicht zu eng werden zu lassen. Mit Blick auf die Canongetreue, aber insbesondere den Umgang mit den bis dato eher stiefmütterlich behandelten Protagonisten ist sein Werk ein echter Hingucker. Mit der nötigen Sanftheit macht er sich daran, die enttäuschenden Elemente bisheriger Erzählungen zu entfernen und durch neue zu ersetzen. Das lässt nachdrücklich auf Besserung hoffen.

Sich Picard indes als werdenden Vater vorzustellen, darüber mag manch ein Serienkenner nicht richtig hinweg kommen...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Greater than the sum, indeed!, 3. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: The Next Generation: Greater than the Sum (Taschenbuch)
Greater Than The Sum is easily the best book of the The Next Gen Relaunch next to KRAD's Q&A. The plot is diverse and interesting, and even if you're not interested in the Borg anymore it's worth a read! The Borg are there and important for the storyline, but the most important and interesting parts of the plot are when the crew interacts with each other (watch out for Beverly & Jean-Luc and Geordi). The characters are developed in an interesting and new way (the 'old' ones that is) and the new members of Picard's crew are all likeable, fresh and different. Especially T'Ryssa Chen is different from most other Star Trek characters you might have encountered in Trek history, at least on board the Enterprise. I don't want to say more about the plot because it would spoil the whole story, so I say this is an absolute MUST for Next Gen fans.
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5.0 von 5 Sternen Richtig gut!, 4. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: The Next Generation: Greater than the Sum (Taschenbuch)
Nach dem eher schwachen "Beyond Dishonor" ist dieses Buch eine richtig positive Überraschung. Intelligente Dialoge, keine übertrieben epische Handlung und endlich mal richtige Entwicklung bekannter Charaktere. Mir hat das Lesen dieses Buchs großen Spaß bereitet, von dieser Sorte hätte ich gern mehr gehabt...
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5.0 von 5 Sternen Rückbesinnung auf die Werte von "The Next Generation", 7. Dezember 2008
"Greater than the sum" von Christopher L. Bennett stellt das neueste Buch des Relaunchs von "The Next Genreation" dar und es ist mit Abstand das am besten gelungene.

Die bisher erschienenen Bücher der achten Staffel von TNG waren alles andere als berauschend, sogar enttäuschend, wenn man mal von dem Übergangsband "Death in Winter" absieht, der die Geschichte zwischen dem letzten Kinofilm und dem ersten Buch des TNG relaunchs "Resistance" erzählt.

Trotz diesen nicht gerade günstigen Voraussetzungen gelingt es Bennett, die in den vorangegangenen Büchern entwickelte Geschichte, um im Alphaquadrant gestrandete Borg, die die Föderation auslöschen wollen, glänzend weiterzuführen. Hierbei vermeidet er es geschickt, weiter ins lächerliche abzudriften, wie z.B. Peter David in seinem Beitrag zur neuen TNG-Reihe "Before Dishonor". An dieser Stelle soll auf die Szene aus "Before Dishonor" verwiesen werden, in der ein Borgkubus Pluto "isst". Allen Lesern, die das Buch nicht kennen, sei gesagt, dass dies wirklich so beschrieben wird und es sich hierbei um keinen Scherz von meiner Seite handelt.
Die Borgstory wird also weiterentwickelt und vorerst zu Ende geführt, obwohl sich der Fortgang der Auseinandersetzung zwischen Kollektiv und Föderation bereits abzeichnet.
Die Art und Weise, wie diese Fortsetzung der Handlung geschieht, ist besonders beeindruckend. Bennett geht zu den Wurzeln von Star Trek zurück und obwohl auch hier wieder die Borg die Gegner der Crew um Captain Picard sind, nimmt der Autor diese Tatsache nicht zum Anlass eine Actionsequenz nach der anderen einzubauen.
Im Vordergrund stehen dieses Mal die Erforschung des Weltraums und die Kontaktaufnahmne mit neuen, unbekannten Lebensformen. In diesen Tugenden liegt dann auch folgerichtig und logischerweise der Schlüssel zum Sieg über die Borg. Gleichzeitig schlägt Christopher L. Bennett damit den Bogen hin zu dem ursprünglichen Star Trek-Konzept aus TNG und weg von den eher actionorientierten Serien DS9 und Voyager.
Bleibt noch zu erwähnen, dass auch in diesem Roman neue Charaktere eingeführt werden, die dieses Mal und insbesondere im direkten Vergleich mit den Vorgängern interessant gestaltet werden und in einem wohltuenden Kontrast zu der ehemaligen Kommandocrew der Enterprise-E stehen.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass es sich bei "Greater than the sum" um ein wirklich interessantes und spannendes Buch handelt, das endlich wieder mal richtigen Lesespass mit der TNG-Crew bietet.
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5.0 von 5 Sternen Borgs v2.0, 24. September 2008
Von 
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After the events in the last few TNG-novels the Borg seem to be a distant danger - until the EINSTEIN is sighted again, borged with a faster and more aggressive kind of Borg. The RHEA, a luna-class-vessel that has the misfortune to meet the EINSTEIN while making contact with a new species becomes their first victim. The sole survivor - a Vulcan-Human who grew up a human and who was transpoted via a quantum slipstream almost instantaneously over a very long distance to safety.

The newly-wed Cpt. Picard gets the order to investigate and to make sure, that the Borg don't aquire this new technology. He has some misgivings about this mission - not the least that his command-crew is newly mixed and that his wife very definitely wants to have a child. So a lot of interpersonal strife goes on, while the Borg-plot thickens.

Very good read that is only part of a longer story-arc, that will continue in a few weeks.
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Star Trek: The Next Generation: Greater than the Sum
Star Trek: The Next Generation: Greater than the Sum von Christopher L. Bennett (Taschenbuch - 29. Juli 2008)
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