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Kundenrezensionen

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am 13. November 2010
at least his thinking is... ;)
Eine von Selbstzweifeln geplagte Nation wie die deutsche, die den Kulturbruch 1933 noch lange nicht überwunden hat, benötigt manchmal etwas Bestätigung von außen für das Selbstbewusstsein. Watsons The German Genius ist hierzu geeignet, denn er fasst die deutsche Geistesgeschichte genial zusammen - frei nach dem zitierten Tucholsky-Wort: "Der Engländer braucht etwas zum Lesen, der Franzose zum Schmecken, der Deutsche zum Denken".
Man merkt Watson die Liebe zu seinem Gegenstand an und sein Schreibstil macht es nicht schwer, sich durch die fast 1000 Seiten zu arbeiten.
Für jeden, der Deutschland als Bildungstourist bereist, ist dieses Buch die bestmögliche literarische Vorbereitung, die mit den populären "Krauts"-Klischees gründlich aufräumt. Allein dafür muss man Watson sehr dankbar sein.
Think German - buy Watson :)
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am 17. März 2012
Peter Watson ist die englische Sicht auf Deutschland leid: Immer nur Hitler, immer nur Krieg - als hätte es vor 1933 kein Deutschland gegeben! Peter Watson bringt seinen Lesern - auch den deutschen - das Deutschland nahe, das vor 1933 blühte und das der Welt viel gegeben hat. Und: Watson weist nach, dass es dieses Deutschland noch gibt. "Wir alle", sagt Watson, "sind viel deutscher, als uns klar ist."

Der deutsche Pietismus des 17. und 18. Jahrhunderts bildete die Grundlage eines beispiellosen Bildungswunders, in dessen Verlauf Philosophie, Philologie, Musik, und schließlich auch Naturwissenschaften dramatische Fortschritte machten, und i m Mittelpunkt dieses Fortschritts standen bis 1933 überwiegend Deutsche.

Den entscheidenden Durchbruch bewirkte die Gründung der Universität Berlin durch Wilhelm von Humboldt, nach deren Vorbild sich innerhalb weniger Jahrzehnte zahlreiche Universitäten bildeten bzw. reformierten. Wissenschaft ist keine deutsche Erfindung, aber in Deutschland wurde sie zuerst in großem Stil systematisch betrieben. Die Folge: Das Land setzte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts an die Spitze des Fortschritts und entwickelte Produkte, auf denen noch heute weltweit aufgebaut wird, vom Auto bis zum Aspirin.

Watson erzählt die Geschichte Deutschlands in den vergangenen drei Jahrhunderten als Geschichte von Bildung, Wissenschaft und Fortschritt, meist anhand biographischer Skizzen von Menschen, die außerhalb der jeweiligen Fachkreise niemand mehr kennt, deren Wirken aber bis heute andauert.

Watsons Darstellung endet nicht 1933, nicht einmal 1945. Ausführlich geht er auf die Tragödie ein, die Deutschland zunächst über sich selbst, dann über die Welt brachte, und auf die beklagenswerte Rolle, die dabei die Bildungselite spielte: eine Rolle von Verrat, Opportunismus, Prinzipienlosigkeit. Zugleich untersucht er die Wirkung der vielen Emigranten: Denn unter den Menschen, die Deutschland ab 1933 mehr oder weniger freiwillig verließen, waren viele der Besten - und ihrer neuen Heimat brachten sie großen Nutzen.

Auch Deutschland nach 1945 ist Watson einen genaueren Blick wert: Trotz Trauma und Tragödie, trotz Verrat und Verlust ging das deutsche Geistesleben weiter, und Watson arbeitet mit Papst Benedikt XVI., vor allem aber Jürgen Habermas heraus, wie viel deutsches Denken der Welt noch geben kann.

Eine kleine Schwäche des Buches besteht vielleicht darin, dass nicht immer klar ist, was zum untersuchten Deutschland gehört: Wien und Österreich gehören mal dazu, mal nicht. Aber wenn man es genau nimmt, ist das ja auch wahr.

Fast 1000 Seiten umfasst Watsons gründlich mit Belegen versehenes Werk, das selbst dem Belesensten noch neue Erkenntnisse verschaffen kann. Es eignet sich zum Standardwerk, und wenn die Arche Noah eine Bordbibliothek einrichtet, gehört Peter Watsons "The German Genius" unbedingt dazu.
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am 8. Juli 2011
Peter Watson ist durch seine beiden Bücher zur Geschichte der Ideen der Menschheit bzw. des 20. Jahrhunderts bekannt geworden. In diesem Buch geht es um die Ideen der Deutschen bzw. der deutschsprachigen Völker (Deutschland, Schweiz, Österreich und ehemaliges Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation). Ein Hauptanliegen ist, dem Leser zu zeigen, dass Deutschland sich nicht auf die Jahre 1933 bis 1945 reduzieren lässt.

Das Buch beginnt bei der Musik von Johann Sebastian Bach und endet bei der Philosophie von Papst Benedikt XVI. Die möglichen philosophischen Ursachen des Nationalsozialismus (u. a. Kant, Hegel, Nietzsche) und dessen Aufarbeitung (z. B. Habermas und Grass) werden besonders breit diskutiert. Im Grunde geht es dabei um die Vor- und Nachteile des urdeutschen Begriffs der "Bildung": Das deutsche Universitätswesen wurde in den USA kopiert, aber bei uns selbst waren die Universitäten Brutstätten des Nationalsozialismus. Warum war das so? Gibt es einen deutschen Sonderweg? Wie könnte die Zukunft aussehen?

Im Laufe des Buches werden u. a. folgende Themen und Personen behandelt:

- Wissenschaften (Winckelmann, Freud, Humboldt, Planck, Einstein, Benz, Krupp, Virchow, Simmel, Weber, Hayek, Popper)
- Literatur (Goethe, Kafka, Grass, Rilke, Mann)
- Politik (Clausewitz, Bismarck, Marx, Herzl)
- Kultur (Bach, Mozart, Friedrich, Wagner, Klimt, Liebermann)

Der Autor bemerkt, dass das deutsche Jahrhundert mit dem Zweifel beginnt und mit Darwin endet. Die Aufklärung zweifelte an Gott, konnte aber nicht für alles Erklärungen bieten; das gelang erst mit Darwin. Deshalb sind die Ideen des 19. Jahrhunderts sozusagen "halbgar" und konnten zu Verwirrungen (Äther als Träger von Lichtwellen) und Verirrungen (Rassismus) führen. Ein urdeutscher Aspekt vor allem der Romantik war die "Innerlichkeit": Statt auf praktische Politik wurde der Begriff der Freiheit auf das Denken bezogen, was zu allerlei Spekulationen führte. Das färbte auch auf die Philosophie (Idealismus) und Politik (völkisches Denken) ab.

***

Mir hat das Buch gut gefallen, weil es die bedeutenden Beiträge des deutschen Volkes zur Geschichte der Ideen ausgewogen diskutiert. Dabei werden die negativen Aspekte nicht unter den Tisch gekehrt.
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am 19. Januar 2016
Dieses Buch ist ein klassisches Plädoyer für eine gesunde und positve Identitätsbestimmung deutscher Geschichte und Kultur. Insofern wird hier etwas versucht, was es auf diese Art und Weise seit Adolf Hitler nicht mehr gegeben hat, und auch nicht geben durfte. Der Deutschs sollte sich schämen, sich selbst verraten und innerlich sabotieren, auf Grund der einmaligen Grausamkeit seiner Vorfahren - so der Tenor.

Dass diese Zerstörung des seelischen Kollektivgefüges einer radikalen Therapie bedarf, liegt auf der Hand und kann auf Dauer nicht von den geopolitischen Machtinteressen verschiedener Herrscherklassen unterdrückt werden. Insofern ist dieses Werk ein Vorstoß in eine Richtung, deren Zeit noch nicht gekommen ist, aber bald kommen wird.

Jeder, der ein gutes Bild der deutschen Kultur in sich aufbauen möchte, sich wirklich dafür interessiert und nicht nur die Holocaustreligion vor Augen hat, bekommt hier eine gute erste Einführung in den unendlichen Reichtum an Genialität, Einzigartigkeit, Kreativität und Intelligenz, den das deutsche Volk in seiner Ahnenreihe nachweisen kann. Das Land der Dichter und Denker hat helle und dunkle Seiten, wie jedes Land und es ist notwendig - im Sinne einer geschichtspsychologischen Therapie - dass wir die helle Seite der deutschen Kultur erkennen, uns neu erobern und damit zu einem positiven Selbstbild kommen. Das ist die Prämisse, die gegeben sein muss, um aus dem modernen, europäischen Zirkus auszutreten und die eigene Souveränität wieder zu erlangen, gerade gegen die NATO und die USA.

Dass dieses Werk von einem Nicht-Deutschen verfasst wurde spricht Bände und steht für sich! Mögen es ihm die Deutschen einmal nachmachen.

LG
MArcello
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am 27. Dezember 2011
Watson ist ein inspirierendes, begeisterndes Buch gelungen. Umfassende kulturgeschichtliche Kenntnisse werden mit leichter Hand, stilistisch angenehm präsentiert. Die Distanz des Verfassers als Ausländer, der von deutscher Kultur fasziniert ist, hat sicher zur seiner Klarsicht beigetragen. Erfreulicherweise gelingt es Watson, zu deutschen Neurosen gehörig Distanz zu halten, so zur amnestischen Rede von der "Stunde Null" über die er sich mokiert, und einen Blick auf die kulturgeschichtlichen Faktoren der "longue durée" zu richten. Damit hat er einen unendlich wertvollen Beitrag zur gegenwärtigen deutschen Identitätsbestimmung vorgelegt. Vor einseitiger Vereinnahmung schützt ihn immer wieder die Zusammenschau von ideologisch gegensätzlich besetzten Strömungen. So betont Watson die heilsame Wirkung der 68-er Bewegung für die Wiedergewinnung deutscher Identität der wilhelminischen Zeit; ebenso arbeitet er heraus, wie gerade der Pietismus im Preußen des frühen 18. Jahrhunderts die strukturellen und geistigen Reformen hervorbrachte, die im späten 18. Jahrhundert, im Zeichen der Aufklärung, wirksam wurden, und bis in die Gegenwart Werte und Praxis bestimmen. Watson gelingt der Blick für die Vielgliedrigkeit der deutschen Kulturen, für die ambivalente Wirkung ihrer fragmentierten politischen Geschichte und für deren Vermittlung im Diskur deutscher Kultur. Er gesteht, dass ihm die psychotische Entgleisung gerade des Bildungsbürgertums zum Nationalsozialismus im Kern rätselhaft bleibt. Man möchte ihm raten, seiner eigenen Hermeneutik folgend, zeitgenössische Dokumente zur Deutung heranzuziehen. Freuds Traktat "Vom Unbehagen in der Kultur" könnte aufschlussreich sein.
In allem aber ist Watsons Werk ein leidenschaftlicher Appell an die Deutschen, sich auf ihre tieferen Wurzeln zu besinnen, einen klareren Sinn für ihre besondere Identität zu entwickeln, Verantwortung für ihr Erbe zu übernehmen, für das, was andere an ihr fasziniert, für ihre Tradition der "Bildung", ihre Qualität, ihre Besonderheit, für den Schatz ihrer Kultur, die der Welt viel gegeben hat - mitsamt den Gefahren, die mit den Nachtmeerfahrten ihrer Verinnerlichung verbunden sind.
Ullrich Kleinhempel
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am 5. Dezember 2011
Ich habe, ohne vorher Kritiken darüber gelesen zu haben, zu diesem Werk gegriffen und mich sofort darin verloren. Es ist erstaunlich, sich die "Kulturgeschichte" des "deutschen Geistes" so vor Augen zu führen, wie Watson es macht. Er schafft damit eine Gesamtdarstellung, obwohl er teilweise sehr genau auf einzelne Personen eingeht und sich schon fast darin verliert. Natürlich, alleine ein Überblick über Goethe kann Bände füllen, aber man hat nie den Eindruck, dass er abschweift oder es langweilig wird; er nutzt die Beispiele nur, um seine These darzulegen. Das gelingt ihm auf ganzer Linie. Ich lese gerne über Philosophie und Geschichte, aber er hat mir eine völlig andere Betrachtungsweise aufgezeigt. Auch, wer eine Vorliebe für deutsche Musik hat, wird voll auf seine Kosten kommen.

Nur die Themen über Hitler und den zweiten Weltkrieg fand ich nicht ganz so packend, was aber vor allem daran liegt, dass ich mich hier schon am besten auskenne und der "Aha-Effekt" nicht so ausgeprägt war. (Man muss auch klar sagen, sein Fokus liegt sicher NICHT auf dieser Zeit! Was ich sehr gut finde!) Dennoch würde ich das Buch uneingeschränkt empfehlen. Jeder, der sich irgendwo mit Deutschland auseinander setzt, wird für dieses Buch sehr dankbar sein. Vor allem das Ausland hat eben oft eine sehr starke Prägung und Fixierung auf die "Kriegsdeutschen", was schade ist. Disclaimer: Natürlich wurden furchtbare Verbrechen begangen, was auch jedem vernünftigen Menschen klar ist. Dennoch darf das Positive deshalb nicht vergessen werden. Für diese Leistung kann ich Watson nur 5 Sterne geben.
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TOP 500 REZENSENTam 8. Dezember 2012
Knapp 860 Seiten plus Quellenverweise: Peter Watson geht zumindest scheinbar (!) (deutsch?-)gründlich an sein Thema, also die genialen Deutschen. Und doch dilettiert er letztlich entlang simpler Thesen, wenn man einen deutschen Kenntnisstand als Maßstab anlegt.

Der Journalist füllt die ersten Seiten mit sehr vielen Zitaten - darunter schamfrei ein eigenes! Dann erklärt er, dass Deutschland entgegen dem Klischee nicht nur Nationalsozialismus sei. Dann walzt er freilich genau das Thema für sein britisches Publikum weit und breit aus. Schön ist dabei, wie er Daniel Goldhagens Narzissmus dabei aufspießt. Diesem freilich Fehler im Deutschen vorzuwerfen und selbst darin ebensolche zu produzieren, womöglich gar: es wohl gar nicht einmal zu können ist arg unglücklich. Schade auch ist, dass er die Jenninger-Debatte offenbar nicht verstanden hat. Schließlich hätte er ruhig aus den Originalquellen zitieren dürfen, zumal sie ja leicht verfügbar wären, nicht zweiter oder dritter Hand. - Wäre "The German Genius" kein Geschenk gewesen, hätte ich so auf S. 15 aufgehört zu lesen.

Da hat wohl jemand aus einem gefüllten Zettelkasten und einer These ein voluminöses Buch machen wollen. Der Stil ist dabei ein feines britisches Englisch. Die Idee des angelsächsischen Blicks von außen auf die Deutschen ist spätestens seit Gordon Craigs "The Germans" ja gut eingeführt. Und dass jemand zumindest kapiert hat, dass vermutlich die herausragende deutsche Geisteswissenschaft und Kunst eine große Rolle für die gesamte Gesellschaft und ihre Entwicklung spielt, ist heute auch nicht mehr selbstverständlich.
Kurzer einschränkender Hinweis: Ich bin mittendrin im Lesen, noch kurz hinter Seite 100. Da dies Buch, wenn überhaupt, aber noch eine Weile dauern wird, teile ich diese meine ersten Einschätzungen bereits mit, als hoffentlich hilfreich.

Die geistige (und wissenschaftlich-technische) Blüte im späten Heiligen Römischen und dann Deutschen Reich bzw. der Weimarer Republik, wie kam sie zustande? Im Hintergrund ist da natürlich auch stets die Frage, wie diese "bl**dy Jerries" das Vereinigte Königreich überrunden konnten. Watson zählt die wissenschaftliche Methodik, den romantischen Geist, das Humboldtsche Ideal und anderes auf. Er möchte aber auch zeigen, wie durch die 1933-er-Emigration und darüber hinaus das "deutsche" Gedankengut die US- und die weltweite Wissenschaft befruchtete. Schmeichelhaft klingt das für "uns". Doch Schmeichelei und der eher günstige Preis ändern selbstmurmelnd nichts an den drei bis dreieinhalb Sternen für die ausgiebige Oberflächlichkeit des Buchs.

Fazit: das mag für etwaige komplette Einsteiger ins Thema oder Nichtdeutsche anders sein, doch ich fand es bis jetzt klar zu zettelkastig-ungründlich. Drei bis dreieinhalb Sterne.
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am 25. April 2016
Very excellent book from someone that is supposed to be a foreigner.

Such love to the german people and the neutral way of showing the german history is hard to find in german made books , after 1945, about this topic.

The critical view of a few people who give this book only one star because he says austrians are germans have no idea about history and they try to make their own new historical world, Austrians always have and will be Germans. No matter what they say now. Austiria was once a part of bavaria.

They have the same german line of the different german dialects (except Vorarlberg, which has the same german dialect line as most of the german speaking people in switzerland)

There is no austrian language. Going with this logic, Vorarlberg would be no "austrians" and they would speak their own language. And the point that USA and England or Mexico and Spainspeak the same language too but are different is a different story (they were colonies etc., are historically not from one land)

Austrians , before 1945, always have seen themselves as Germans. Mozart said he is a german, Franz the Kaiser said he belongs to the germans when napoleon III. asked him to help him attack prussia, the whole Deutsch-Österreich after world war 1 showes they are germans. Even the first Bundeskanzler of austria after 1945 said he is German.

Thanks to this book , where the author does not use the wrong fake , after world war II claims, makes this book a must have, even for germans.
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In England setzt man "Deutschland" gerne mit "den Nazis" gleich - unfair, meint der Engländer Peter Watson und will mit diesem Buch gegensteuern. Er zeigt, dass die Deutschen kulturell und wissenschaftlich vor dem zweiten Weltkrieg führend waren und will herausfinden, warum das so ist, welche Folgen der zweite Weltkrieg auf die Kultur hatte und wieweit er ein Produkt des Deutschen Klimas der Zeit war.

Herausgekommen ist ein Opus, ein ziemlich beeindruckendes Werk - allerdings beantwortet er die gestellten Fragen nur teilweise. Es gelingt im schon ein Bild des Deutschen Weges zu zeichnen und nennt und beschreibt das Schaffen aller wichtigen Deutschen Kunst und Wissenschaft Schaffenden. Teilweise verliert er dabei allerdings ein wenig die Kernfragen aus den Augen und die Frage wie Deutschland so führend werden konnte, wird nur teilweise beantwortet. Auf die anderen Fragen findet er aber eine Lösung, soweit das denn möglich ist.

Wer sich von den über 900 klein beschriebenen Seiten und der Informationsflut und dem t.T. recht trockenem Ton nicht abschrecken lässt, findet hier ein Werk, dass im Umfang und Zielsetzung seinesgleichen sucht. Wer neben den Lesen auch verstehen will, muss sich aber darauf einstellen, es mehrmals lesen zu "müssen".
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am 5. Februar 2014
Well written, entertaining, fascinating read. This book coherently reviews and covers the evolution of German intellectual thinking and the principal drivers of German sense of self. The way of German universities from church-led thinking to critical secular academic thought to the emergence of a tradition of an unrestrained intellectual debate thus dynamically producing new ideas. The development of art, engineering and economic growth, the emergence of nationalistic feelings and finally the creation of the Third Reich and its fallout. One single book on what Germany was and how that came to be.
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