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am 11. April 2012
Eine Frau wächst in einer bürgerlichen US-Familie auf, verbringt dann als Kriegsberichterstatterin rund zwanzig Jahre an den schockierendsten und gefährlichsten (Schau)Plätzen der Welt, lernt im belagerten Sarajevo in ihrem Kollegen Bruno ihren Lebensmenschen kennen, versucht sich im Alter von vierzig mit ihm am Aufbau einer Familienidylle in Paris, gebiert einen Sohn, verliert Bruno "an die Schatten der Vergangenheit" - und reist dann selbst wieder und immer wieder an die Kriegsfronten der Welt. Es ist die selbst erzählte Geschichte einer stolzen und suchenden Frau. In der Diskrepanz zwischen Kriegsinferno, Heimaturlauben und Jahren der Kindererziehung stellen sich allgemeine Fragen in brisanter Schärfe: Wie entflieht man stereotypen weiblichen Lebensentwürfen und kann dabei Frau bleiben? Wie kann man sich in der vergleichsweise sicheren Saturiertheit der westlichen Lebenswelt arrangieren und zugleich die Erfahrungen der Traumata aber auch unverstellter menschlicher Solidarität in den Kriegshöllen auf die Reihe bringen? Wie kann man für einen Sohn da sein, ohne die eigenen Ansprüche an das Leben aufzugeben?
Janine di Giovanni erzählt ihre Geschichte sorgfältig, dabei merkwürdig kühl, wie mir scheint. Gerade das macht aber einen Teil der Spannung im Lesefluss aus. Die Autorin greift mitten ins Leben, ohne am Ende hübsch drapierte Lösungen hinzustellen. Vieles bleibt im Widerspruch. Etwa die Hinwendung zu Ihrem kleinen Sohn: Als der mit fünf Jahren in der Schulgemeinschaft für zwei Tage einen Ausflug unternimmt, überfordert das die Mutter, die Briefe mitgibt, damit die Lehrer sie dem Jungen vorlesen. Wenige Monate später checkt sie selbst für einen mehrwöchigen Aufenthalt am Kriegsschauplatz Afghanistan ein. C'est la vie ...
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am 28. Juni 2012
I have read this book during the weekend, I was completely gone following Janine Di Giovanni's steps through the world and through life. I simply loved the book, the way she described what happened, what she was seeing and how she perceived the people around her. I was trembling reading the horror scenes from the war, and being a mother myself, living in a different culture than my own, I completely empathized with the feelings of Janine Di Giovanni when trying to find her own way during the days and nights.
It is not an easy book, it is a book full of soul and heart and suffering and struggle and determination to find the light and the right path in a world that is seldom "right" and understandable. I would love to meet Janine Di Giovanni in person, I think she is fascinating and wears so much richness with her.
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am 15. März 2013
Wir verdanken engagierten und mutigen Berichterstattern und Fotografen lesenswerte Berichte aus den Krisengebieten der Welt und sind uns gar nicht bewusst, dass Ihr Engagement Ihnen nicht nur in den Momenten der unmittelbaren Gefahr, sondern Sie auch erst recht lange danach schwersten traumatischen Belastungsstörungen aussetzt.
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am 16. Juni 2013
Book in excellent shape. Seller described it right and it was sent in time and without any flaw in the handling of the purchase! Thank you!
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am 25. Juli 2013
Es ist schon erstaunlich, wie wenig mich das Buch ergriff.
Die Erzählerin hat sich durch die Kriegsschauplätze "gereist" , immer in Hotels, viel Alkohol floss, es wurde geraucht, nie in wirklicher Gefahr und das Gefühlsleben bleib auch intakt. Eben wie bei Superheroes. Trotz all des Elends ringsherum.
Für mich irgendwie zu selbstbezogen, zu wenig wird der Leser "mitgenommen".
Ich hatte mehr erwartet.
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