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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung
Ich habe das Buch - wie auch den Vorgänger - auf Englisch gelesen. Ich hatte seinerzeit nicht mitbekommen, dass sich hinter dem Pseudonym J. K. Rowlins verbirgt, konnte mich also ganz unvoreingenommen auf die Charaktere einlassen. In The Cuckoo's Calling fand ich recht schnell Gefallen an Cormoran Strike und seiner Assistentin Robin Ellacott, so dass ich mir The...
Vor 5 Monaten von Stephanie Lammers veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Seide wird gesponnen, Spannung eher nicht
Was ich am Kuckuck besonders mochte, war die Tatsache, dass es kein Krimi im klassischen Sinne war. Der Kreis der Ermittlung beschränkte sich auf die high society, man traf interessante, leicht abgewrackte Charaktere, darunter erfolgreiche Supermodels und drogenabhängige Rocksänger. Das Mordopfer war schön und stand in voller Blüte; man wollte...
Vor 2 Monaten von E. Wagner veröffentlicht


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung, 24. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Buch - wie auch den Vorgänger - auf Englisch gelesen. Ich hatte seinerzeit nicht mitbekommen, dass sich hinter dem Pseudonym J. K. Rowlins verbirgt, konnte mich also ganz unvoreingenommen auf die Charaktere einlassen. In The Cuckoo's Calling fand ich recht schnell Gefallen an Cormoran Strike und seiner Assistentin Robin Ellacott, so dass ich mir The Silkworm sofort bei Erscheinen auf den Kindle schicken ließ, und innerhalb von zwei Tagen verschlang.

In Band 1 bekam es der Leser mit der Modebranche zu tun, in Band 2 führt uns der Fall unter die Schriftsteller. Ein exzentrischer Autor ist verschwunden - nachdem er einen Enthüllungsroman über einige bekannte Personen der Literaturszene ankündigte. Wir treffen Verleger, Lektoren und Autoren, einen Jahrmarkt der Eitelkeiten, aber insgesamt bleibt das Personal des Romans recht übersichtlich. Die Charakterisierung ist gelungen, der Kriminalfall ebenfalls. Auf halber Strecke kam mir ein begründeter Verdacht, was Täter und Motiv anging, doch das hat mich nicht vom Lesen abgehalten, oder gar gestört. Denn das bedeutet auch, dass nicht per deus Machina plötzlich ein Täter aus dem Nichts herbeigezerrt wird.

Die Krimihandlung wusste zu überzeugen, aber wichtiger war für mich die Entwicklung der Beziehung zwischen dem spröden Cormoran und der tüchtigen Robin. Der Perspektivewechsel zwischen den beiden ist ein Vergnügen. Ich finde es gut, dass das wachsende Vertrauen nicht holterdipolter passiert, sondern sehr langsam wächst. Die beiden sind keine Freunde, woher auch, Cormoran ist Robins Arbeitgeber, doch sie haben (zu Recht) Respekt voreinander. Volle Punktzahl also für den Bereich der Charakterisierung.

Auch die Sprache des Romans zeigt deutlich, dass hier kein Anfänger schreibt. Stellenweise poetisch, ohne überfrachtet zu sein, mit hervorragenden Beschreibungen - vor allem der Settings. Wie schon im Vorgänger bekommt man einen sehr bildlichen Eindruck von den verschiedenen Schauplätzen. Damit wird der Roman so fest in der Wirklichkeit verortet, dass auch die Handlung hohe Glaubwürdigkeit erhält. Tatsächlich waren die Beschreibungen so anschaulich, dass es sich rückblickend ein wenig so anfühlt, als hätte ich nicht ein Buch gelesen sondern einen Film gesehen.

Ich warte voller Spannung auf Band 3.

tl;dr: Solider Krimi mit liebenswerten Hauptpersonen, skurillen aber glaubhaften Nebenfiguren, brutalem Verbrechen und hervorragenden Schauplatz-Beschreibungen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum gelungener zweiter Band, 4. Juli 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In "The Silkworm" hat Cormoran Strike seinen zweiten Auftritt. Acht Monate sind seit den Ereignissen aus "The Cuckoo's Calling" vergangen, und es läuft ganz gut für Strike: Seine Dienste als Privatdetektiv sind gefragt, seine Finanzen haben sich gebessert, und eine neue Wohnung hat er inzwischen auch bezogen. In seinem neuesten Fall geht es um den Schriftsteller Owen Quine, der spurlos verschwunden ist. Der streitbare Autor hat gerade erst einen äußerst brisanten Enthüllungsroman geschrieben, dessen Veröffentlichung ihm diverse Verleumdungsklagen einbringen und den Ruf etlicher Menschen aus der Schriftstellerwelt ruinieren könnte. Strike macht sich auf die Suche nach Quine und begibt sich in die Welt der Literatur mit ihren kapriziösen Künstlern, geschäftstüchtigen Agenten, kritischen Verlegern und um Diplomatie bemühten Lektoren.

Genau wie "The Cuckoo's Calling" ist auch "The Silkworm" ein klassischer Kriminalroman. Anstelle atemloser Action setzt die Reihe auf solide Ermittlungen, glaubhafte Charaktere und ein überaus interessantes Umfeld. Die Autorin ist eine unglaublich gute Erzählerin, der es scheinbar mühelos gelingt, Orte und Figuren in kurzer Zeit lebendig werden zu lassen. Obwohl dies erst der zweite Auftritt von Cormoran Strike ist, hatte ich das Gefühl, einen alten Bekannten wiederzutreffen.

Strike ist eine ausgesprochen gelungene Figur, die ich wirklich gern mag. Auf den ersten Blick wirkt er gar nicht so außergewöhnlich, entpuppt sich aber als vielschichte Persönlichkeit mit interessanter Vergangenheit und einer ganz eigenen Sicht auf seine Arbeit und die Menschen, auf die er dabei trifft. Seine Assistentin Robin ergänzt ihn dabei sehr gut. Trotz mageren Gehalts ist sie bei ihm geblieben, und auch nach acht Monaten ist sie fasziniert von der Arbeit eines Detektivs - im Grunde ihres Herzens wäre sie gern selbst einer. Die Beziehung der beiden ist ein wichtiges Element der Geschichte, und das Zusammenspiel der beiden Figuren hat mir auch in diesem zweiten Band wieder gut gefallen.

Wer "The Cuckoo's Calling" mochte, dem wird mit ziemlicher Sicherheit auch "The Silkworm" gefallen. Ich persönlich fand diesen zweiten Teil sogar noch ein bisschen besser. Er bietet alles, was mir schon am Vorband gefallen hat, ist aber temporeicher und spannender. Für einen passionierten Bücherwurm wie mich ist das spezielle Setting dieses Romans - Schriftsteller und ihr Umfeld - ausgesprochen faszinierend. Die Figuren, auf die Strike bei seinen Ermittlungen trifft, sind teils skurril und oft alles andere als sympathisch. Die Vermutung liegt nahe, dass die Autorin hier (auch) ihre eigenen Erfahrungen mit Agenten, Lektoren, Verlagen und Schriftstellerkollegen hat einfließen lassen.

Etwas überrascht hat mich die Brutalität und Grausamkeit des Verbrechens, um das es in "The Silkworm" geht. Die Umstände werden in all ihren gruseligen und äußerst blutigen Details beschrieben - das hätte ich so in dieser Reihe nicht erwartet. Obwohl so etwas an sich nicht so ganz mein Geschmack ist, konnte ich hier gut damit leben. Die grausame und äußerst aufwendige Inszenierung des Verbrechens dienen hier weniger als Schockelement, sondern geben Hinweise auf die Motivation des Täters und werden ihm letztlich - natürlich - zum Verhängnis. Denn: "You can't plot murder like a novel. There are always loose ends in real life."

Der Fall bietet einige (mehr oder weniger) überraschende Wendungen, und ich war bis zum Schluss neugierig, wie das Ganze ausgehen würde. Der großen Enthüllung am Ende habe ich entsprechend entgegengefiebert. Ich war phasenweise so gefesselt von der Story, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte/wollte. Zu meinem großen Bedauern war ich deshalb auch innerhalb kürzester Zeit mit der Lektüre fertig.

Mittlerweile ist allgemein bekannt, wer hinter dem Pseudonym Robert Galbraith steht. J.K. Rowling schreibt in ihrer Danksagung am Ende auch darüber, welchen Spaß sie damit hatte, trotz Millionen verkaufter Bücher noch einmal die Erfahrungen eines unbekannten Autors machen zu dürfen. Robert Galbraith hätte es natürlich viel, viel schwerer gehabt, so schnell so viele Leser zu finden, und er hätte mit deutlich weniger Publicity auskommen müssen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass auch ein unbekannter Autor mit Cormoran Strike Erfolg gehabt hätte. Die Reihe ist einfach richtig gut und überaus lesenswert. Bitte mehr davon!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer entpuppt sich als Mörder der Seidenraupe?, 4. August 2014
Robert Galbraith (J.K. Rowling) hat den zweiten Detektivroman rund um Cormoran Strike im ureigensten Milieu angesiedelt, in dem der Schriftsteller, Herausgeber und Verleger. Der Autor Owen Quine ist verschwunden, nicht ohne zuvor ein Manuskript (namens „Bombyx mori“, übersetzt „Seidenraupe“) mit grotesken, archetypischen Figuren und deftigem Inhalt hinterlassen zu haben. Ein Manuskript, das mit allen Personen in seinem unmittelbaren Umfeld gnadenlos abrechnet. Ein deftiger Abgang.

Strike macht sich auf die Spur des so mysteriös abhanden gekommenen Literaten, um nicht nur eine brutal ausgeweidete Leiche zu finden, sondern auch grausigen zwischenmenschlichen Details und jahrelang aufgestautem Hass zu begegnen. Wer wird sich am Ende als Mörder der „Seidenraupe“ entpuppen? „Bombyx mori“ erweist sich als verschlüsselter Roman à clef, den der Privatermittler Figur für Figur enträtseln muss.

Die Art und Weise wie Galbraith/Rowling Strike den Fall lösen lässt hat Hand und Fuß: Stück für Stück arbeitet sich ihr kriegsinvalider Detektiv, belastet mit chronischen Geldsorgen und einer gescheiterten Dauer-On-Off-Beziehung, vor. Wie schon im ersten Roman „The Cuckoo’s Calling“ befragt Strike alle Verdächtigen auf geschickte Weise. Die Charaktere sind glaubhaft und in sich stimmig portraitiert, haben Ecken und Kanten.

Neben dem eigentlichen Fall erfährt man Privates über den Detektiv: woher sein seltener Vorname stammt, welchen Fußballverein er anfeuert oder wer seine Schulfreunde waren. Strike wird greifbar, vermenschlicht. Dazu kommen Handlungsfäden, die sicherlich im dritten Roman weitergesponnen werden: das Zerwürfnis mit seiner frisch verheirateten Ex-Freundin Charlotte bzw. die freundschaftliche Beziehung zu seiner Sekretärin Robin, die immer mehr zur Partnerin in Sachen Ermittlungen wird – und vielleicht nicht nur das.

Gratulation an J.K., „The Silkworm“ ist nicht nur besser als ihr erstes Post-Harry-Potter-Werk “A Casual Vacancy”, sondern schlägt auch den Detektiverstling „The Cuckoo’s Calling“. Freue mich auf Band 3 mit Cormoran und Robin.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht ganz ohne Wörterbuch zu lesen, 18. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Silkworm (Cormoran Strike) (Taschenbuch)
J.K.Rawling zeigt in ihren beiden Krimis, -zum Unterschied von ihrem ersten Versuch für Erwachsene,-dass sie lieber und besser "sophisticated Englisch" verwendet als, frei nach Stephen King, böse " Four-letter-words" über das Geschehen zu streuen.

Ihr Protagonist, Cormoran Strike erinnert zwar in der Erscheinung ein bisschen an Hagrid, in seinem Verhalten manchmal sogar an H.P., ist aber sicher einer der originellsten und menschlich interessantesten Detektive in der an solchen nicht armen Kriminalszene.
Und auch hier, wie schon in "the Cuckoo's Calling", gibt es eine psychologisch interessante, meisterhaft gestrickte Handlung, die allerdings zu verfolgen nicht ganz einfach ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, 3. August 2014
Von 
Marc Rohde "marcrohde" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf den zweiten "Strike"-Krimi von Robert Galbraith / J.K. Rowling wollte ich nicht bis November warten - ich hatte den ersten erst vor wenigen Wochen gelesen - daher habe ich mir die Original-Fassung für die Kindle-App zugelegt.
Das Buch lässt sich auch in Englisch recht gut lesen - bei mir war allerdings das Englisch ein wenig eingerostet, so dass ich häufiger mal ein Wörterbuch bemühen musste. Aber mit der Kindle-App und einer entsprechenden Wörterbuch-App ist das kein Problem - das integrierte Kindle-Wörterbuch ist leider E/E ...

Zum Buch selbst: die Geschichte ist recht spannend und rätselhaft (ich möchte an dieser Stelle nicht unnötig herum-spoilern, und für den Inhalt steht die Produktbeschreibung zur Verfügung), streckenweise recht brutal / eklig, aber immer in sich schlüssig. Der Erzählstil gefällt mir persönlich sehr gut. Die aus dem ersten Teil bekannten Figuren werden konsequent weiterentwickelt. Interessant ist vor allem auch, wie sich die Beziehungen der Protagonisten untereinander und auch zu ihrem Lebens(abschnitts)gefährten verändert - insbes. bei Robin.

Wie gesagt, mir gefällt's sehr gut. Für die, die nicht das englische Original lesen können/möchten, auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für den Herbst bzw. eine Empfehlung für den Weihnachtswunschzettel.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesenswert, 5. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muss zugeben, dass ich ein großer Fan von J.K. Rowling bin und immer alles von ihr lesen werde.
Ich habe Harry Potter geliebt und ich bin auch ein großer Fan ihrer aktuellen Krimireihe über Cormoran Strike.
Das aktuelle Buch ist sprachlich großartig, die Charaktere so gut gezeichnet, dass man sie förmlich vor sich sieht. Die Beziehung zwischen Robin und Cormoran entwickelt sich weiter und es gibt wieder einige Perspektivwechsel.
Zur Story: diesmal spielt der Fall in der Verlagswelt. Ein nicht gerade beliebter Autor verschwindet, nachdem er ein skandalträchtiges Buch fertiggestellt hat.
Wieder ist der Fall sehr spannend und ich bin bis ganz zum Schluß nicht auf den Täter gekommen (was in meinem Fall sehr schwierig ist, da ich viele Krimis lese und oft schon nach ein paar Seiten weiß, "wer es war"). Man wird oft auf falsche Fährten geführt. Mir hat es auch sehr gefallen, dass Robin eine immer wichtigere Rolle spielt.
Fazit: unbedingte Leseempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Äußerst gelungener zweiter Teil, 21. September 2014
The Silkworm ist das zweite Buch (nach Cuckoo’s Calling) über den verwundeten Veteran Cormoran Strike, der nun als Detektiv sein Brot verdient und seine junge Assistentin Robin Ellacot.

Man muss nicht unbedingt „The Cuckoo’s Calling“ zuerst gelesen haben, um der Handlung folgen zu können, aber es ist sicher auch keine schlechte Idee. Die Handlung des Romanes ist wenige Monate nach dem Ende des ersten Teiles angesetzt. Strikes Geschäft boomt nach dem erfolgreichen Ende des Lula Landry Falls, der ihm viel positive Publicity eingebracht hat. Er lässt sich dazu verleiten den Fall einer eher mitgenommen aussehenden Frau mittleren Alters anzunehmen, die ihren verschwundenen Ehemann finden möchte. Strike erwartet sich eine schnelle, simple Lösung des Falles. Doch es kommt immer anders als man denkt...

Galbraiths größte Stärke ist die Fähigkeit glaubwürdige, einzigartige Charakter zu erschaffen, die realistisch sind und auch eine merklich verschiedene Art zu reden haben. Mir hat gut gefallen, dass der Roman nicht geprägt ist von stupidem Schwarz-Weiß-Denken. Es gibt nicht eindeutige Helden oder Bösewichte, sondern nur echte Menschen, die mal gut und schlecht sind, mal freundlich und böse, und mal hässlich und hübsch.

Die Personen, die sich einen schnell gelesenen, kurzen Krimi gefüllt mit aktiver Gewalt erwarten werden „The Silkworm“ vermutlich zu lang und zu harmlos für ihren Geschmack finden. Aber die, die ein Mysterium genießen, das sich systematisch entwickelt, wie eine echte Ermittlung es tun würde, und das gedankenvolle Schlussfolgerungen erfordert, werden die Cormoran Strike Romane sehr ansprechend, ja gerade zu fesselnd finden. Wenn Sie einen Roman lesen wollen, der ihre Aufmerksamkeit von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann zieht, kann ich Ihnen nur empfehlen „The Silkworm“ zu lesen. Ich kann es schon kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen!
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3.0 von 5 Sternen Seide wird gesponnen, Spannung eher nicht, 7. September 2014
Von 
E. Wagner (passau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was ich am Kuckuck besonders mochte, war die Tatsache, dass es kein Krimi im klassischen Sinne war. Der Kreis der Ermittlung beschränkte sich auf die high society, man traf interessante, leicht abgewrackte Charaktere, darunter erfolgreiche Supermodels und drogenabhängige Rocksänger. Das Mordopfer war schön und stand in voller Blüte; man wollte unbedingt wissen, was sie so abrupt aus dem Leben gerissen hatte.
Der Seidenspinner nun macht eine Kehrtwendung um 180°. Owen Quine, der nur mittelmäßig begabte Schriftsteller, wird auf unnötig brutale Weise um die Ecke gebracht, er verliert dabei seine Eingeweide und den Großteil seines Gesichts, der mit Säure weggeätzt wird. Allein bei diesem Bild hat sich mir der Magen umgedreht und ich wurde an enttäuschende Lektüren wie "der Vollstrecker " oder "der Knochenbrecher" erinnert, die ich nur las, um meiner Metal hörenden, schwarztragenden besten Freundin einen Gefallen zu tun.
Um den Mord aufzuklären, unterhält sich Strike nacheinander mit einer Vielzahl von Verlegern, Lektoren und anderen Autoren. Diese Dialoge sind (für J.K überraschenderweise) ziemlich langwierig und nichtssagend, Spannung baut sich überhaupt keine auf, mir persönlich war es am Schluss schon eher wurscht, wer denn jetzt Quine kalt gemacht hatte. Bei 80% (des E-Books) hatte meine Konzentration schon derart nachgelassen, dass ich nicht einmal mehr auf die Hinweise geachtet habe, die zur Identifikation des Täters führten. Eins sei gesagt: die Aufklärung am Schluss ist gelungener als im ersten Band, die ich ein wenig an den Haaren herbeigezogen fand. (Warum würde John Strike den Auftrag geben, den wahren Mörder herauszufinden, wenn es doch er selber war?) Die obligatorische lebensbedrohliche Action, die zu jedem Abschluss eines guten Romans gehört, hält sich glücklicherweise in Grenzen und Robin wird nur leicht verletzt.
Zu den Szenen zwischen Strike und Robin, die in den meisten Rezensionen gut bewertet werden: OK. Zugegeben fand ich die Lovestory zwischen Harry und Ginny besser. Wer möchte denn schon lesen, wenn einer wie Hagrid mit einer wie Hermine … aber bisher ist es ja noch nicht passiert und wer weiß, vielleicht überrascht uns J.K ja noch. Außerdem ist Cormoran auf seine eigene verschrobene Art durchaus liebenswürdig.
Wer klassische Krimis mag, der tut gut daran, sich The Silkworm ins Bücherregal zu stellen, denn alles in allem ist der Plot gut durchdacht und glaubwürdig. Strike überzeugt durch seine analytischen Fähigkeiten und seine hölzerne Art, mit der er ausgewählte Personen erfolgreich vor den Kopf stößt und andere wie magisch in seinen Bann zieht.
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5.0 von 5 Sternen Noch besser als der Vorgänger, 3. September 2014
Rezension bezieht sich auf: The Silkworm (Cormoran Strike) (Taschenbuch)
Selten habe ich mich auf einen Fortsetzungsroman so gefreut wie auf „The Silkworm“ und dazu noch auf einen Krimi. Dieses Genre zählt nun wirklich nicht zu meinen liebsten. Oft wirkt die Handlung vorhersehbar und wie schon mehrmals gelesen. Nicht so bei „The Silkworm“. Die Geschichte kann man einfach nicht im Vorfeld durchschauen, auch wenn man sich noch zu sehr anstrengt. Ich habe wirklich alles gegeben, aber bis zum Schluss tappte ich völlig im Dunkeln, was dazu führte, dass mich die Auflösung des Falls, die Entdeckung der geheimen Zusammenhänge zu lauten Überraschungsrufen veranlassten.

Der Roman beginnt unspektakulär – eine Ehefrau kommt zu Cormoran, der als Detektiv tätig ist, und bittet ihn, ihren untergetauchten Mann ausfindig zu machen, da die finanzielle Lage der Familie alles andere als rosig aussieht. Bei dem Verschwundenen handelt es sich um einen exzentrischen Autor, der sich mit der bevorstehenden Veröffentlichung seines neuen Buches nicht nur einen Feind gemacht hat.

Dies ist der 2. Fall, den wir mit Cormoran Strike lösen dürfen und ich denke, es macht Sinn, den Vorgänger zu kennen. Denn immer ist bei diesen Reihen auch die Hintergrundgeschichte der Protagonisten interessant. Cormoran und seine Assistentin näher kennenzulernen und zu begleiten, macht einfach Spaß.

Aber nicht nur die Auflösung des verzwickten Falles und die privaten Probleme der Protagonisten bereiten Vergnügen sondern vor allem die Art und Weise wie dies erzählt wird. Der Schreibstil Robert Galbraith (alias J.K. Rowling) liegt mir einfach. Wieso dies so ist, kann ich nicht erklären. Nur so viel steht fest: „The Silkworm“ ist interessant und spannend geschrieben. Langeweile tritt zu keiner Zeit auf. Ich fühlte mich wunderbar unterhalten und freue mich einfach auf das nächste von Buch von Robert Galbraith.
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4.0 von 5 Sternen Spannender zweiter Band, aber leichtere Kost als der erste., 30. Juli 2014
Von 
Konrad Lehmann - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies ist der zweite Krimi mit dem Ermittlerpaar Cormoran Strike und Robin Ellacott, und es empfiehlt sich, den ersten (The Cuckoo's Calling) vorher gelesen zu haben. Denn während die Kriminalfälle für sich stehen, entwickeln sich Strike beruflicher Erfolg und seine Beziehung zu seiner Mitarbeiterin von Band zu Band.
Diesmal geraten die beiden in literarisches Milieu. Der mittelmäßige Autor Quine hat ein Manuskript eingereicht, das eine Menge Leute in seinem literarischen Umfeld beleidigt und bloßstellt, und ist verschwunden. Seine Frau bittet Strike, ihn zu suchen. Er findet seine Leiche. Offenkundig hat sein letzter Roman mit dem Mord zu tun, also fängt er an, unter den Autoren, Literaturagenten und Verlegern zu ermitteln, die Quine angegriffen hat.
Wie schon im ersten Krimi entwickelt sich der Kriminalfall überwiegend durch Gespräche, die glaubwürdig, spannend und psychologisch treffend entworfen sind. Es gibt ein wenig mehr Action als bei "The Cuckoo's Calling", aber insgesamt bleibt der Krimi angenehm unblutig und zurückhaltend. Trotzdem hält er von der ersten bis zur letzten Seite die Spannung.
Neben der Krimihandlung entwickelt sich auch die Zusammenarbeit von Robin Ellacott und C. Strike. Robin muss ihrem Verlobten Matt beibiegen, dass sie die Detektivtätigkeit liebt und nicht den Ehrgeiz hat, in einer langweiligen Personalabteilung viel Geld zu verdienen. Die gegenseitige Abneigung zwischen Strike und Matt macht ihr das nicht einfacher. Und dass sie im Zuge dieser Entscheidung und Selbstfindung selbstbewusster wird, macht wiederum Matt zu schaffen. Auch dieser Teil der Geschichte ist unaufdringlich und nachvollziehbar geschildert.
Trotz dieses Lobs ziehe ich diesmal einen Stern ab. Warum?
Aus zwei Gründen. Erstens fehlt mir der Tiefgang. Es gibt eine Reihe von Gemeinsamkeiten zwischen Rowlings "Strike" und Sayers' "Lord Peter", und daher muss dieser Vergleich erlaubt sein. Sayers gelang es in den meisten Lord Peter-Romanen, nicht nur eine spannenden Krimihandlung zu erzählen, sondern im Hintergrund dabei auch ein philosophisches Thema abzuhandeln: Die Existenz Gottes, die Entscheidung über Leben und Tod, die Frage von Schuld und Sühne. Damit ist ein (hoher) Anspruch gesetzt, dem sich eine englische Krimiautorin zu stellen hat. In "The Cuckoo's Calling" wurde dieser Anspruch wenigstens zum Teil eingelöst: Es ging um eine Soziographie der Oberschicht, und es ging auch um Einsamkeit. "The Cuckoo's Calling" war im Grunde ein trauriges Buch, das mir eine Weile nachging. "The Silkworm" hingegen habe ich gelesen und zur Seite gelegt. Dabei gäbe es darin durchaus Ansätze für übergreifende Themen. Nicht nur Robin, auch zwei weitere Frauengestalten stehen oder standen vor dem Problem der beruflichen Selbstverwirklichung. Und dann geht es natürlich auch um den Literaturbetrieb, und obwohl Rowling ein paar Spitzen setzt, fehlt mir hier eine ähnlich gnadenlose Entlarvung des Mileus wie im Vorgängerband.
Und zweitens ist die Auflösung, so raffiniert sie ist, bei zweiter Betrachtung nicht sehr überzeugend. Die ganzen hoch-raffinierten Pläne des Täters haben letztlich nur die Wirkung, den Verdächtigenkreis so einzuengen, dass der Täter mit hinein fällt. Das ergibt nicht viel Sinn.
Fazit: Gut zu lesender Schmöker, spannend und packend im Mitfiebern mit den Hauptpersonen, aber ohneTiefgang.
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The Silkworm (Cormoran Strike)
The Silkworm (Cormoran Strike) von Robert Galbraith (Taschenbuch - 19. Juni 2014)
EUR 13,95
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