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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss der Trilogie
Lange wurde der abschließende Band der Trilogie mit Spannung erwartet, ließ das Ende des zweiten Bandes doch eine Menge Fragen offen.

Katniss und die anderen, wenigen Überlebenden aus Distrikt 12 leben mittlerweile unter der Erde im offiziell nicht mehr existierenden Distrikt 13. In den anderen Distrikten schließen sich immer mehr...
Veröffentlicht am 30. August 2010 von Bibliophile

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht was ich mir erhoffte :(
Was ich mir erwartet hätte:
Erwartet hätte ich mir, einen taktisch gut geführten Guerillakampf gegen das Kapitol, mit einigen größeren Gefechten dazwischen. Zuerst wäre es nett gewesen, wenn sich, mit Unterstützung aus distrikt 13, Wiederstandsgruppen gebildet hätten, welche vorerst aus dem Untergrund heraus agieren. Einige...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2010 von Amazon Customer


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss der Trilogie, 30. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Mockingjay (Hunger Games) (Gebundene Ausgabe)
Lange wurde der abschließende Band der Trilogie mit Spannung erwartet, ließ das Ende des zweiten Bandes doch eine Menge Fragen offen.

Katniss und die anderen, wenigen Überlebenden aus Distrikt 12 leben mittlerweile unter der Erde im offiziell nicht mehr existierenden Distrikt 13. In den anderen Distrikten schließen sich immer mehr Menschen den Rebellen an und das Capitol schlägt ohne Erbarmen zurück. Wie wird der ungleiche Kampf ausgehen und wer wird überleben...

Schnell war ich wieder in der Welt von Panem gefangen, die manchen Teilen unserer eigenen gar nicht so unähnlich ist. In den ersten Kapiteln geht es noch etwas ruhiger zu, die veränderten Lebensumstände in Panem und die Gedanken von Katniss werden vorgestellt, danach wird es wieder rasant spannend. Suzanne Collins fesselt die Leser durch überraschende Wendungen und man fiebert wieder mit den Figuren.

Während es in den ersten beiden Bänden vorwiegend um das Überleben von Katniss, Peeta und einigen anderen geht, steht jetzt viel mehr auf dem Spiel. Das Capitol ist bestrebt, die eigene Macht zu erhalten und schreckt scheinbar vor nichts zurück. Fast hat man den Eindruck, das Capitol würde ganz Panem in eine riesige Arena verwandeln wollen.

Katniss fühlt sich schuldig für den Tod der meisten Bewohner ihres Heimatdistrikts, ist sich sicher, dass alle noch leben würden, wenn sie in der Arena anders gehandelt hätte und Präsident Snow nicht so provoziert hätte. Außerdem hat sie das Gefühl, ganz alleine zu sein, denn Peeta ist in den Händen von Präsident Snow, mit Gale scheint sie mehr Differenzen als Gemeinsamkeiten zu haben und die meisten anderen können kaum nachvollziehen, wie der zweifache Aufenthalt in einer Arena und der Druck durch Präsident Snow ihr Wesen verändert haben. Gleichzeitig werden von den Aufständischen natürlich hohe Erwartungen an Katniss gestellt, die sie nicht erfüllen kann ohne Peeta zu gefährden und gleichzeitig zum Spielball der anderen Machthaber zu werden.
ACHTUNG SPOILER-GEFAHR Statt der extremen Form des Reality-TV gibt es diesmal Propaganda auf allen Seiten und die noch nicht 18-jährige Katniss muss sich in der veränderten Welt so schnell wie möglich zurecht finden, um ihr Überleben und das vieler anderer zu sichern. Als frühere Einzelgängerin und durch die psychischen Folgen der letzten Jahre fällt ihr das nicht gerade leicht. Der dritte Band ist ein Buch über einen ungleichen Krieg. Die Beziehung von Katniss zu Gale und Peeta tritt weitgehend in den Hintergrund und das macht diesen Band noch düsterer als die beiden Vorgänger. ENDE SPOILER

Suzanne Collins gelingt es wieder, die Figuren sehr lebendig und realistisch zu zeichnen, sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren mit Stärken und Schwächen und überzeugendem Verhalten auszustatten. Die Entwicklung von Katniss, Peeta und Gale gefiel mir besonders gut, sowie, dass Suzanne Collins die perfiden Methoden des Capitols und die Folgen des Kriegs realistisch darstellt.

Fazit:
Ein gelungener und stimmiger Abschluss der Trilogie, mit einem für mich überraschenden Ende, das kaum Fragen offen lässt, allerdings auch deutlich brutaler ist als die beiden vorangegangenen Teile. Deshalb kann ich auch der Altersempfehlung "ab 12 Jahre" nicht zustimmen, sondern würde diesen Band frühestens ab 14 Jahren empfehlen.
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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fingernägel abkauender, Augenringe fördernder 3. Teil, 12. September 2010
Von 
kamelin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Hunger Games 03. Mockingjay (Hunger Games Trilogy) (Taschenbuch)
Im dritten und letzen Teil der Panem-Trilogie geht es um den Krieg der dreizehn Distrikte gegen die Hauptstadt. Dreizehn? Jawohl! Die totgeglaubte Provinz wird zum Zufluchtsort heimatlos gewordener Flüchtlinge, zu denen auch Katniss gehört, denn den zwölften Bezirk gibt es nicht mehr.
Es dauert jedoch nicht lange, bis sie feststellt, dass sich die Dinge nicht unbedingt zum Besseren gewendet haben. Coin, die Präsidentin des 13. Distrikts, scheint Präsident Snow in Sachen Skrupellosigkeit in nichts nachzustehen. Sie setzt Katniss unter Druck, öffentlich als Galionsfigur der Rebellion aufzutreten, als Mockingjay, und ist dabei nicht zimperlich. Dass Gale sich in Coins System anscheinend pudelwohl fühlt, macht die Sache für sie nicht gerade leichter. Und dann ist da noch Peeta, den Snow als Repressalie gegen Katniss benutzt, damit diese sich den Rebellen nicht anschließt.
Katniss muss einige schwerwiegende Entscheidungen treffen, die sie immer tiefer in einen Krieg ziehen, den sie nicht gewollt hat, und der mittlerweile ganz Panem überrollt. Schon bald befindet sie sich wieder in einer Art Arena, in der sie nicht nur um ihr eigenes Überleben kämpfen muss, sondern um das Leben ihrer Familie und Freunde.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin immer noch völlig paralysiert von diesem Roman, dessen Handlungsverlauf mich erbarmungslos durch die Seiten gehetzt hat, denn nicht weiterzulesen war mir praktisch unmöglich - wer braucht schon Schlaf?
War ich mit dem 2. Panem Teil nicht so glücklich, weil er meiner Ansicht nach nur schwer in die Gänge kam, und am Ende mitten in der spannendsten Szene einfach aufhört, habe ich diesen Teil wie einen Fluss empfunden, der mich von Anfang an erfasst und nicht mehr losgelassen hat. Dabei arbeiten Inhalt, Aussagekraft und Schreibstil Hand in Hand, denn die intensive Erzählweise steht der Geschichte in nichts nach.
Mit Staunen habe ich hier in manchen Kommentaren gelesen, dass Rezensenten enttäuscht über das sachte auslaufende Ende waren - sie hätten lieber einen Knaller gewollt. Das habe ich so überhaupt nicht empfunden. Gerade das Ende war für mich derart eindringlich - ich konnte Katniss' Schmerz so sehr nachempfinden, dass mir dann doch ein paar Tränchen gekommen sind. Schmerz, der weder durch plumpe Effekthascherei erzeugt wurde, sondern vielmehr durch die Intensität der Gefühle einer traumatisierten Heldin, die viel zu früh erwachsen werden musste. Die das Schlimmste erlebt, die Kriegsgräuel überlebt hat, und nicht daran zerbrochen ist. Dass diese Heldin am Ende Zeit braucht, konnte ich als Leserin bis ins kleinste Detail nachempfinden.
Insgesamt finde ich, dass die Autorin das ganze Setting super-glaubwürdig und authentisch rübergebracht hat, ohne kitschigen Pathos, ohne Zuckerguss und ohne Schokoglasur.
Mensch pur. Sehr bewegend.

Für diese Reihe würde ich am liebsten 10 Sterne vergeben, allein schon der intensiven Auseinandersetzung mit Gewalt und Krieg wegen, mit Verlust und Wiederaufbau. Ein beeindruckender Roman, an dem ich noch eine Weile zu knabbern haben werde.

Zur Übersicht:
Teil 1: The Hunger Games (Hunger Games Trilogy 1)
Teil 2: Catching Fire: The Hunger Games Trilogy 2
Teil 3: The Hunger Games 03. Mockingjay (Hunger Games Trilogy)

Deutsche Übersetzung:
Teil 1: Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele
Teil 2: Die Tribute von Panem. Gefährliche Liebe
Teil 3: Die Tribute von Panem. Flammender Zorn (Erscheint im Frühjahr 2011)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An amazine end to a remarkbale series, 30. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Mockingjay (Hunger Games) (Gebundene Ausgabe)
With Mockingjay, Suzanne Collins achieves what few authors ever achieve: each book is an improvement to the previous book, even though this seems hardly possible. once again, you dive right into Katniss world right after the very first sentence. If you thought the world of Panem was a desperate and gloom place before, wit until you read Mockingjay. The brewing rebellion of Catching Fire has become a full blown war. What I've always admired about Suzanne Collins as an author is her ability to create such deep, powerful and atmospheric scenes that always captivate you and put you on a rollercoaster ride of emotions. I also loved her use of First Person POV in her whole Trilogy, as all the emotions are even better transported and so much more personal through the eyes of Katniss.

Just like in the previous books, the characters we know change, evolve and grow and not always is the change for the better. It is however in every case masterfully written and skilfully designed by Suzanne Collins.

In the first part of the book, Katniss has to come to term both with her new surroundings and the role the rebels have designed for her. She definetly grows in this book, in every aspect: she grows up even more, grows into her role as Mockingjay (once she accepts it) and face/voice of the rebellion, but as the story goes on, she also grows slightly insane due to all the things she sees, does and has to suffer from. Some might argue that Katniss seems to be cold and unfeeling when it comes to her love interests, but I guess you always have to keep in mind the things she has gone through. No could come out of something like that undamaged.

Especially Gale changes in my opinion more to he negative. His sympathy for the rebels and their cause has always been known, but Mockingjay portrays him as someone who becomes rather ruthless.

I don't want to give away too much about the story, but as always, it's gripping, surprising and captivating.

Even though Mockingjay is a Young Adult book, Suzanne Collins is not afraid to picture war with all its cruelties. Also, just like in the previous books, the underlying social criticism and political issues send a message that can't and should not be forgotten. This book seems to pose the moral question of 'How far can you go in a war before you become what you fight?'.

These two aspects however make me doubt the recommendation of th German amazon page, which recommends it to kids from the age of 12.

The end was not how I would have wished it to be but it is nonetheless the fitting and right end for it. It's not a Happily Ever After, but not as horrible as it could have been.

Real or not real, Mockingjay is the perfect end for a remarkable, astonishing and thouroughly brilliant series? Definetly true. For me, it's one of one of the best YA series I've ever read.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht was ich mir erhoffte :(, 20. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Mockingjay (Hunger Games) (Gebundene Ausgabe)
Was ich mir erwartet hätte:
Erwartet hätte ich mir, einen taktisch gut geführten Guerillakampf gegen das Kapitol, mit einigen größeren Gefechten dazwischen. Zuerst wäre es nett gewesen, wenn sich, mit Unterstützung aus distrikt 13, Wiederstandsgruppen gebildet hätten, welche vorerst aus dem Untergrund heraus agieren. Einige Rückschläge mangels ausreichender Vorbereitung und Ausbildung, sowie interne Konflikte zwischen den Wiederstandsgruppen, bezüglich der Vorgehensweise, wären vielleicht auch nicht schlecht gewesen. Dann ein finale Schlacht mit Special OPs Elementen. Katniss war in den voran gegangenen Büchern zumeist eine Einzelkämpferin. In diesem Buch hätte man, die für sie sicher schwierige Wandlung zum Team Leader thematisieren können. Welche es trotz anfänglichen Problemen, doch schafft die auftauchenden Schwierigkeiten zu lösen. Das auch distrikt 13 über Hovercraft verfügt, ist einfach bescheuert, damit und mit den anscheinend reichlich vorhandenen Waffen, wird die Überlegenheit des Kapitols vollkommen in Frage gestellt. Warum sollte man dann überhaupt solange warten um anzugreifen? Außerdem hätte Katniss ihre Qualitäten als Jägerin wiedermal zeigen können, hätte sie sich, mit einer kleinen Gruppe von Gefährten, einen Weg durch die Wildnis zwischen den distrikten, bahnen müssen.
Was wir bekommen haben:
Ein grausames Gemetzel, mit sehr vielen unschuldigen Opfern, darunter auch wichtige und liebgewonnenen Hauptfiguren. Eine Katniss welche sich eher zurückentwickelt und hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt ist, anstatt neue Fähigkeiten zu erlernen. ACHTUNG SPOILER: Ein distrikt 13 welcher lieber zuerst die Bevölkerung der anderen distrikte als Kanonenfutter einsetzt, um sich nach einem Sieg als wichtigster Machtblock zu etablieren. Außerdem läuft Gale zu distrikt 13 über, um ein braver Soldat zu werden und entwickelt eine für seine Figur nicht passende Rachsucht. Und Peeta wird vom Kapitol durch Folter und halluzinogene Drogen in einen Verrücken verwandelt, was seiner Figur den liebgewonnenen charmanten Teil seiner Persönlichkeit nimmt. Und anstatt ihm zu helfen verhält sich Katniss wie ein trotziges Kind und stößt ihn zurück, als wäre er Schuld an dem brainwash".
Fazit:
Ich gebe zu das ich ein Fan von Happy Ends bin ;) und dieses Ende würde ich nicht dazu zählen. Aufgrund der tollen ersten zwei Bücher gebe ich diesem trotzdem noch 3 Sterne. Die Enttäuschung darüber, was man aus diesem Teil der Trilogie hätte machen können und was es dann tatsächlich geworden ist, überwiegt leider!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Gefühlskino für jedes Alter!, 21. September 2010
Rezension bezieht sich auf: The Hunger Games 03. Mockingjay (Hunger Games Trilogy) (Taschenbuch)
Nachdem ich den dritten Teil der "Hunger Games" gleich nach Erscheinen verschlungen habe, fühle ich mich nun bemüßigt eine Rezension zu Suzanne Collins Triolgie zu verfassen.
Als ich mir das Buch kaufte, hatte ich keine konkreten Erwartungen. Ich wusste gar nicht genau, wovon es handeln würde. Dann war ich so begeistert, dass ich mir sofort Teil 2 und 3 hinterher bestellte.
Zum Inhalt werde ich nichts mehr schreiben, da dies ja nicht die erste Rezension und dies daher zur Genüge geschehen ist.
Der gesamten Reihe kann und will ich einfach nur 5 Punkte geben, wobei ich bei Teil 3 einen halben Punkt abziehen würde.
Die Entwicklung von Peetah scheint mir doch recht unglaubwürdig.
Das bereits viel monierte Ende des letzten Teils zog wie im Traum an mir vorüber und nach der Lektüre wusste ich nicht so recht, was eigentlich geschehen war. So viele Ereignisse wurden auf so wenig Seiten verdichtet, derweil Katniss alles nur durch einen Schleier wahrnimmt. Und eben dieser Schleier hatte sich auch in meinem Kopf gebildet, so dass ich einige Zeit brauchte, um mir der Ereignisse bewusst zu werden und diese zu durchdenken. Das zeigt, wie sehr die Geschichte den Leser einsaugt und am Ende ganze ermattet wieder ausspuckt. Sie lässt einen nicht mehr los und ermutigt zum Nachgrübeln über Motive und Hintergründe.
Die Geschichte um Katniss und Panem ist ein wahres Meisterwerk, an Spannung und Gefühlen kaum zu überbieten. Manchmal ärgerte mich die Begriffsstutzigkeit der Protagonistin, aber das kommt des Öfteren in Jugendromanen vor. So erscheint es mir zumindest.
Ich lese wirklich enorm viel und habe doch leider nur selten Werke erlebt, die mich dermaßen mitgerissen haben und mich zum Nachdenken zwangen. Die Romane stellen die großen Sinnfragen des Lebens, sowie die Frage nach der Rechtfertigung von Krieg und Gewalt, nach Freundschaft, Familie und Verantwortung. Und wie in jedem guten Roman kommt die Liebe nicht zu kurz, wird aber auch hier immer wieder hinterfragt. So findet sich der Leser wieder in einer ganz eigenen, aufregenden Welt mit Charakteren, die zur Identifikation einladen und doch nicht einseitig sind, mit Werten und Moralvorstellungen, die unserer Gesellschaft einen Spiegel vorhalten und mit Taten, die Jugendlichen als Vorbild dienen können.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastisches Finale...- aber unheimlich brutal, 29. August 2010
Von 
Amazon Customer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mockingjay (Hunger Games) (Gebundene Ausgabe)
Wir erinnern uns: Am Ende von Catching Fire (Hunger Games) wurde Katniss von den Rebellen aus der Arena befreit, während Peeta vom Capitol gefangen genommen wurde.
Auf die Beine ist sie seitdem nicht mehr gekommen, ihr Leben liegt in Scherben vor ihr. Ihre Mutter und Schwester, Gayle und seine Familie, Haymitch, Finnik, Plutarch und viele andere befinden sich zwar mit ihr in der relativen Sicherheit von Distrikt 13 (mit dem sich die Rebellen zusammengeschlossen haben), aber ihre Erlebnisse in der Arena und die lähmende Angst um Peeta lassen sie nur noch am Rande des nächsten Nervenzusammenbruchs existieren. Aber die Rebellen und die Führungsebene von Distrikt 13 haben Pläne mit ihr: Sie soll das Gesicht der Revolution bleiben. Die Menschen sollen glauben sie führe die Revolution mit Kämpfergeist und Herz an. In Wahrheit bleibt sie aber ein Spielball der Obrigkeiten. Sie weiß, dass sie benutzt wird, weiß aber auch, dass diese Stellung ihr zumindest ein wenig Macht verleiht. Macht die sie benötigt um Forderungen stellen zu können um diejenigen die sie liebt schützen zu können. Aber bald wird klar: Solange Peeta sich in der Gewalt des Capitols befindet wird Katniss nicht so funktionieren können wie sie benötigt wird.

"Mockingjay" ist ein (im wahrsten Sinne des Wortes) bombastischer Abschluss einer großartigen Trilogie. Spannend vom ersten Kapitel bis zum letzen Satz des Epilogs erlebt man mit Katniss die Revolution, das Leben im Ausnahmezustand, den Krieg und die persönlichen Verluste und seelische Qualen die sie dabei erleben musste.
Das Buch ist in meinen Augen extrem grausam brutal. Krieg ist grausam und brutal. Die seelischen Folgen des Tötens sind grausam und brutal. Manche Entscheidungen sind grausam und brutal. Menschen sind grausam und brutal.
Natürlich, nicht alle Menschen und nicht immer, aber die Grenzen zwischen Gut und Böse, zwischen Richtig und Falsch, zwischen Moralisch Vertretbar und Unmoralisch verwischen zu unterschiedlichen Grauschattierungen. Und als Leser stellt man sich permanent Fragen wie: Darf ich mit ALLEN Mitteln für die vermeintlich gute Sache kämpfen? Darf ich grausam sein weil man zu mir grausam war? Darf man Unschuldige leiden lassen wenn man so die verantwortlichen Obrigkeiten erpressen kann? Wie viele "sinnlose" Tote darf ich in Kauf nehmen wenn ich dadurch das Leben vieler verbessern kann? Darf ich Gleiches mit Gleichem vergelten? Wie viel schulde ich Freunden wenn sie zu Feinden werden?...
Ja, das Buch ist grausam und brutal, aber es stellt die richtigen Fragen, rüttelt auf, regt zum Nachdenken und darüber reden an. Das Buch glorifiziert Gewalt nicht, im Gegenteil, es zeigt ihren Preis. Am Ende gibt es keine Helden, Preise, Ehrenmedallien, Partys und Sieger.
Es gibt Tote, Verletzte, Witwen, Waisen, Trauer, Alpträume, zerstörte Seelen, Verluste, Menschen die sich auseinanderleben, Leben die nicht mehr zusammenpassen. Und es gibt die Hoffnung auf eine Bessere Zukunft für nachfolgende Generationen. Und dafür haben ihre Eltern und Großeltern einen hohen Preis gezahlt.

Aufgrund diverser blutiger Szenen, einem Spannungsbogen der den nächsten jagt und nicht nur körperlichen, sondern auch seelischen Grausamkeiten die der Leser mit den Protagonisten miterlebt habe ich die emotionale Anspannung in diesem Buch als äußerst hoch empfunden. Für ein Jugendbuch vielleicht etwas zu hoch. Die beiden ersten Bände waren ja schon nicht so ganz "ohne", aber "Mockingjay" legt da nochmal eins (oder auch zwei oder drei) drauf. Ich jedenfalls würde das Buch (so gut es auch ist) keinem/keiner 14- jährigen mehr ohne weiteres in die Hand drücken. In meinen Augen wäre dies ein ausgezeichnetes Buch für Eltern UND ihre Teenagerkinder. Nach diesem Buch wird Austauschbedarf bestehen und es gibt viel Diskussionsstoff. Ein Buch, bzw. eine Reihe, die einen noch lange nach dem umblättern der letzten Seite beschäftigen wird.

Ach ja, noch eine kleine Anmerkung für diejenigen, die die Frage "Peeta oder Gayle" brennend interessiert (ich war eine von denen). Ja, Katniss endet mit einem von beiden, aber es ist weniger eine Entscheidung als viel mehr eine Entwicklung. Viel ist geschehen, viel wurde erlebt- und das Ende fühlt sich einfach richtig an!
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss der Trilogie, 30. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Hunger Games 03. Mockingjay (Hunger Games Trilogy) (Taschenbuch)
Lange wurde der abschließende Band der Trilogie mit Spannung erwartet, ließ das Ende des zweiten Bandes doch eine Menge Fragen offen.

Katniss und die anderen, wenigen Überlebenden aus Distrikt 12 leben mittlerweile unter der Erde im offiziell nicht mehr existierenden Distrikt 13. In den anderen Distrikten schließen sich immer mehr Menschen den Rebellen an und das Capitol schlägt ohne Erbarmen zurück. Wie wird der ungleiche Kampf ausgehen und wer wird überleben...

Schnell war ich wieder in der Welt von Panem gefangen, die manchen Teilen unserer eigenen gar nicht so unähnlich ist. In den ersten Kapiteln geht es noch etwas ruhiger zu, die veränderten Lebensumstände in Panem und die Gedanken von Katniss werden vorgestellt, danach wird es wieder rasant spannend. Suzanne Collins fesselt die Leser durch überraschende Wendungen und man fiebert wieder mit den Figuren.

Während es in den ersten beiden Bänden vorwiegend um das Überleben von Katniss, Peeta und einigen anderen geht, steht jetzt viel mehr auf dem Spiel. Das Capitol ist bestrebt, die eigene Macht zu erhalten und schreckt scheinbar vor nichts zurück. Fast hat man den Eindruck, das Capitol würde ganz Panem in eine riesige Arena verwandeln wollen.

Katniss fühlt sich schuldig für den Tod der meisten Bewohner ihres Heimatdistrikts, ist sich sicher, dass alle noch leben würden, wenn sie in der Arena anders gehandelt hätte und Präsident Snow nicht so provoziert hätte. Außerdem hat sie das Gefühl, ganz alleine zu sein, denn Peeta ist in den Händen von Präsident Snow, mit Gale scheint sie mehr Differenzen als Gemeinsamkeiten zu haben und die meisten anderen können kaum nachvollziehen, wie der zweifache Aufenthalt in einer Arena und der Druck durch Präsident Snow ihr Wesen verändert haben. Gleichzeitig werden von den Aufständischen natürlich hohe Erwartungen an Katniss gestellt, die sie nicht erfüllen kann ohne Peeta zu gefährden und gleichzeitig zum Spielball der anderen Machthaber zu werden.
ACHTUNG SPOILER-GEFAHR Statt der extremen Form des Reality-TV gibt es diesmal Propaganda auf allen Seiten und die noch nicht 18-jährige Katniss muss sich in der veränderten Welt so schnell wie möglich zurecht finden, um ihr Überleben und das vieler anderer zu sichern. Als frühere Einzelgängerin und durch die psychischen Folgen der letzten Jahre fällt ihr das nicht gerade leicht. Der dritte Band ist ein Buch über einen ungleichen Krieg. Die Beziehung von Katniss zu Gale und Peeta tritt weitgehend in den Hintergrund und das macht diesen Band noch düsterer als die beiden Vorgänger. ENDE SPOILER

Suzanne Collins gelingt es wieder, die Figuren sehr lebendig und realistisch zu zeichnen, sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren mit Stärken und Schwächen und überzeugendem Verhalten auszustatten. Die Entwicklung von Katniss, Peeta und Gale gefiel mir besonders gut, sowie, dass Suzanne Collins die perfiden Methoden des Capitols und die Folgen des Kriegs realistisch darstellt.

Fazit:
Ein gelungener und stimmiger Abschluss der Trilogie, mit einem für mich überraschenden Ende, das kaum Fragen offen lässt, allerdings auch deutlich brutaler ist als die beiden vorangegangenen Teile. Deshalb kann ich auch der Altersempfehlung "ab 12 Jahre" nicht zustimmen, sondern würde diesen Band frühestens ab 14 Jahren empfehlen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Realistisches Ende einer Trilogie, 18. September 2010
Rezension bezieht sich auf: The Hunger Games 03. Mockingjay (Hunger Games Trilogy) (Taschenbuch)
Vor einer Stunde habe ich dieses Buch beendet, nachdem ich wochenlang die Veröffentlichung erwartet habe.
Nach dem Lesen bin ich doch sehr zwiegespalten, was meine Meinung zu "Mockingjay" angeht und versuche mal so gut wie möglich das hier zu begründen ;-)

Die Richtung, die das Buch einschlägt ist eine vollkommen andere, als die der ersten beiden Bände, was ich allerdings erwartet hatte. Es gab für die Reihe keine andere (glaubwürdige) Möglichkeit als in einem Krieg in ganz Panem zu münden. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen, um Spoiler und Wiederholungen zu anderen Rezensionen zu vermeiden.

Positives:
o Der Krieg wird sehr realistisch dargestellt mit allen daraus resultierenden Folgen wie auch Opfern unter bekannten Charakteren, was ich allerdings als sehr konsequent empfinde. Bei vielen anderen Büchern frage ich mich schließlich immer wieso im Krieg nur die Bösen sterben...

o Die Autorin beschreibt wie auch in den ersten beiden Büchern, wo erforderlich, detailreich und lässt wo es nicht erforderlich ist alles "drumrum-Geschwafel" weg.

o Ich wurde von der Geschichte gefesselt und konnte das Buch teilweise für lange Zeit nicht aus der Hand legen.

o Die Handlung wird glaubwürdig weitergeführt und bietet so ein passendes Ende der Reihe

Negatives:

o Auch wenn ich gerade den Realismus so gelobt habe, habe ich mir beim Lesen öfters die Frage gestellt, ob 12 jährige wirklich schon mit den teilweise sehr brutalen Szenen konfrontiert werden sollten.

o Wie andere hier auch schon festgestellt haben: Viele bekannte Charaktere sterben und wen interessierts? Die Autorin scheinbar nicht allzu sehr. In den ersten beiden Bänden hatte jeder Tote einen bestimmten Sinn und hat auf unterschiedliche Weise dazu beigetragen die Geschichte voranzubringen oder auf die Moral hinter der Geschichte hinzuweisen.
In diesem Teil war das leider nicht so. Es gab zu viele Tote um jeden ins rechte Licht zu rücken, zu betrauern und einen Sinn zu geben. Der einzige Sinn bestand lediglich darin, zu zeigen, dass Krieg brutal ist, und das war mir irgendwie zu wenig für so viele Verstorbene...

o Die Entwicklung einiger Charaktere hat eine Richtung genommen, die sich in das komplette Gegenteil zu den ersten beiden Büchern gewandelt hat. Teilweise erschien mir dies zu konstruiert und in der Ausprägung zu heftig.

o Die Hauptfigur wurde zu einer Person mit der ich mich nicht mehr identifizieren konnte. Es ist mir vollkommen klar, dass der stattfindende Krieg die Charaktere verändern MUSS, aber Katniss hat stellenweise für die Geschichte unnötig und irrational gehandelt und befand sich nur noch in einem Taumel durch ihr Leben, der mir viel zu konfus wurde.

o Das Ende hat sehr viele Fragen offen gelassen und hinterlässt einen komischen Nachgeschmack. Ein richtiges Märchen-Happy-End gibt es nicht (und kann es auch nicht geben). Ob wenigstens die Hauptpersonen zufrieden sind ist auch zweifelhaft.

Fazit: Trotz der viele negativen Punkte bin ich insgesamt mit dem Abschluss der Trilogie einverstanden und zufrieden. Es war trotz allem sehr spannend und fesselnd und hat die Trilogie auf die einzig Mögliche Art zuende gebracht. 4 Sterne gibt es, weil ich für die anderen Bücher mehr als 5 Sterne gegeben hätte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen If we burn you burn with us, 21. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Hunger Games 03. Mockingjay (Hunger Games Trilogy) (Taschenbuch)
Zweimal hat Katniss die grausamen Hunger Games nun schon überlebt. Doch der Preis dafür war hoch: die Rebellen konnten zwar Katniss aus der Arena befreien, nicht jedoch Peeta, der vom Capitol gefangengenommen wurde. Da ihre Heimat, District 12 zerstört wurde, werden Katniss und die restlichen Überlebenden von den Rebellen in den District 13 gebracht, wo man sich gerade auf den entscheidenden Kampf gegen President Snow und das Capitol vorbereitet. Als Leitfigur der Rebellion soll Katniss das Volk von Panem vereinen und für den Krieg motivieren. Doch solange Peeta von Snow gefangengehalten und gefoltert wird, kann Katniss einfach nicht für die Rebellen kämpfen. Als es ihnen schließlich gelingt, Peeta zu befreien, ist er nicht mehr derselbe, sondern hält Katniss für den Feind...

Zum letzten Mal habe ich nun mit Katniss gelitten, gekämpft, verzweifelt, neue Hoffnung geschöpft und geliebt. Die Hunger Games sind beendet, Panems Schicksal entschieden, Katniss' Geschichte zu Ende erzählt. Und ich? Ich hänge in der Luft, muss mich erst noch damit abfinden, dass es vorbei ist. Denn die Reihe um die Hunger Games zählt für mich zu den besten Jugendbüchern, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Teil 1 hatte mich sofort zum begeisterten Fan gemacht und so waren die Erwartungen an den Nachfolger natürlich immens. Kann man ein so gutes Buch noch toppen? Suzanne Collins hatte es bewiesen: ja, man kann! "Catching Fire" war großartig, für mich noch besser als der Vorgänger, und hat meine Erwartungen an den Abschlussband der Trilogie erneut angehoben. Zwar konnte sie sich meiner Meinung nach nicht noch einmal steigern, aber wir befinden uns hier eh auf einem Level, bei dem man eigentlich nicht meckern kann.

Während die ersten beiden Bücher sich um die Hunger Games drehten, bei denen Kinder jedes Districts auf Leben und Tod gegeneinander kämpfen mussten, beherrscht der Aufstand gegen President Snow den dritten Band und fühlt sich so beim Lesen etwas anders an als die Vorgänger. Etwas weniger aufwühlend, etwas weniger dramatisch, aber auch weniger hoffnungslos, denn jetzt schlagen die Rebellen zurück.

Was Fans vielleicht ein wenig murren lassen könnte, ist der Fokus auf die Kriegsvorbereitungen und weniger auf Katniss Gefühle für Peeta und Gale. Aber keine Sorge, auch der Liebesgeschichte wird noch genug Raum geboten, denn letztlich wartet immer noch die Entscheidung auf Katniss, wem denn nun ihr Herz gehört, Peeta oder Gale?

Bei einer Buchserie wie den Hunger Games kann man natürlich kein klassisches Happy End erwarten und Suzanne Collins speist uns auch glücklicherweise nicht mit einem klischeehaften Ende ab. Gerade deshalb finde ich den Abschluss der Trilogie sehr gelungen. Wie auch schon in den beiden ersten Büchern müssen wir uns von einigen lieb gewonnenen Charakteren verabschieden, die dem Krieg zum Opfer fallen und Katniss fast verzweifeln lassen; und ihr doch auch immer wieder verdeutlichen, warum President Snow's Herrschaft endgültig beendet werden muss!

Wer die "Hunger Games" (dt. "Die Tribute von Panem") noch nicht kennt, sollte das schleunigst ändern. Denn Suzanne Collins liefert hier eine Jugendbuchserie, die so schnell keiner mehr überbieten kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der "Mockingjay" beendet den Krieg und die Trilogie, 4. September 2010
Von 
Grauwolf - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Hunger Games 03. Mockingjay (Hunger Games Trilogy) (Taschenbuch)
Nach dem sehr offenen Ende des 2. Bandes, den ich genau wie die 1 auf Deutsch gelesen habe, musste einfach der 3. sein. Also Vorbestellung, damit es bis zum deutschen Erscheinungsdatum nicht so lange dauert. Diese Woche kam es dann endlich an und jetzt weiß ich, wie es ausgeht. Dieser Text kann übrigens in der Kritik stellenweise Spoiler der Lightversion enthalten (d.h. keine grundsätzlichen Inhaltspreisgaben oder Auflösungen!), wer sie aber trotzdem vermeiden will, sollte ihn evtl. nicht lesen.

Inhalt: Anknüpfend an Buch 2, aber nicht lückenlos. Mehr ist es die Zeit nach Katniss' rudimentärer halber Genesung von den 2. Spielen. Der Krieg, den sie mit ihren aufsässigen Handlungen zuvor mit ausgelöst und unterstützt hat, geht jedoch weiter. Distrikt 12 ist ja ausradiert, die anderen befinden sich mehr oder minder im Aufstand. Die Rebellen des 13. Distrikts haben eine eigene Armee und mischen mit. Soweit so gut und mehr sei dazu jetzt nicht gesagt. Nur die grundsätzliche Tendenz, dass es sehr stark um Wahrheit und Täuschung geht. In mehr als einer Hinsicht, sowohl bei Peeta, als auch bei Katniss. Collins spielt in dieser Hinsicht etwas mit ihren Lesern. Auch die Gale / Peeta-Frage (die viele Fans bewegt), wird gelöst.

Positive Kritik:
- Flüssige Erzählung, obwohl es diesmal eben keine klassischen Spiele sind, die thematisiert werden. Ich hatte eigentlich nicht mit Längen zu kämpfen wie anscheinend manche anderen Leute. Für mich las das Buch sich trotz des veränderten Settings so wie die ersten beiden Teile. Es war schon packend.
- Ein aus meiner Sicht guter und eindeutiger Abschluss der Trilogie. Besonders das Spiel um Wahrheit und Lüge sowie Katniss' Entscheidung fand ich gut.
- Die Lösung mancher Fragen, die ich als Leser bei den letzten Büchern hatte.
- Die Charaktere fand ich eigentlich glaubwürdig, obwohl Katniss schon manchmal ziemlich zickig war. So wie ich mir vorstelle, dass eine Siebzehnjährige nach 2 Spieleteilnahmen als Tribut womöglich drauf sein könnte.

Negative Kritik (leider umfangreicher und eben mit leichten Spoilern):
- Einmal bin ich gegen Ende am Schluss eines Kapitels gestolpert und die Erklärung der Ereignisse kam später im nächsten. Fand ich stilistisch jetzt nicht supertoll gelöst, war aber okay.
- Das Nicht-Wiederauftauchen eines in beiden Bänden präsenten Charakters, der mir sehr am Herzen lag und MEIN Grund war, das Buch überhaupt lesen zu wollen. Besagter Charakter wird einfach ausgelassen, was ein anderer Fan mit dem sinngemäßen Satz "Im Krieg verschwinden nun einmal Menschen und tauchen nicht mehr auf." kommentierte. Err ja. Schon. Trotzdem muss ich es nicht gut finden. Schließlich lese ich das Buch nicht, weil ich eine reale Kriegsdarstellung will. Für verschwundene Menschen reicht es, gewisse dunkle Perioden des letzten Jahrhunderts anzuschauen. Deshalb sollte ein Roman es aus meiner Sicht jedoch besser machen. Dort kann man Dinge erklären und Realismus ist nicht immer toll. Schon gar nicht in einer fiktiven Fantasy-Welt. Außerdem fand ich es merkwürdig, dass Collins einen gut aufgebauten / ausgearbeiteten Charakter einfach so mal eben in der Schublade verschwinden lässt.
- In dieselbe Kerbe haut auch mein nächster Punkt: Der Tod mancher (auch bekannterer) Charaktere bzw. solcher, die man im Buch kennenlernt. Das Ableben wird teils so nebensächlich, kurz und manchmal lieblos abgehandelt. Sogar wenn Katniss dabei ist. Husch husch und weg ist er. Naja. Ging mir irgendwie zu schnell. Erhalten bleibt, dass man wie bei den Spielen nicht weiß, wer es schafft und wer nicht. Bei den letzten Malen hat Collins sich aus meiner subjektiven Sicht der Dinge jedoch meistens mehr Zeit genommen, die Todessituation gründlicher darzustellen.
- Das Ende. Nicht das des Krieges, sondern das persönliche "Ende" der Protagonistin. Ich sage nicht, es sei sehr schlecht, aber ich halte es für zu wenig vorbereitet. Wenn man Katniss' Haltung zu manchen Dingen aus den vorherigen Büchern kennt, muss ich sagen, dass mir ein paar Zeilen im Epilog einfach nicht ausreichen um den Sinneswandel zu begründen. Der Epilog ist außerdem auch sehr kurz.

Fazit: Ich fand das Buch jetzt nicht überragend gut, aber ich bin froh, dass ich das Ende jetzt kenne. Halt ein Abschluss und kein schlechter. So wie die Autorin sich ihn eben vorgestellt hat. Spass beim Lesen hatte ich jedenfalls (sonst wäre es kaum in 2 Tagen ausgelesen gewesen).
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The Hunger Games 03. Mockingjay (Hunger Games Trilogy)
The Hunger Games 03. Mockingjay (Hunger Games Trilogy) von Suzanne Collins (Taschenbuch - 25. August 2010)
EUR 9,20
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