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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Super-Reiseführer für Andalusienreisende, 13. Januar 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Reiseführer über Andalusien gibt es viele, dies ist sicherlich einer der besten.
Mit seinen über 630 Seiten ist er sehr detailliert und geht über das Wichtigste weit hinaus; dennoch ist eine Auswahl getroffen worden und es wird nicht jedes Kuhdorf als Must-See und unglaubliche Kunst- und Kulturstätte angepriesen. Die gegebenen Informationen sind sehr verlässlich und man hat das Gefühl, dass die Autoren Andalusien öfter bereist haben und auch witerhin bereisen. Die Sprache des Reiseführers ist sehr angenehm zu lesen, weder zu überschwänglich, noch zu sachlich-langweilig.
Es sind einige Farbbilder enthalten, doch lebt der Reiseführer von seinen Schwarz-Weiß-Bildern und den äußerst guten Stadtplänen. Insgesamt ist der Reiseführer sehr übersichtlich gestaltet. Es gibt eine gut gemachte Einführung, in der alles beschrieben wird, was man so als Reisender in Südspanien wissen muss. Danach werden die Reiseziele, die in vier Zonen zusammengefasst werden, einzeln näher beschrieben. Von jeder Zone werden zuerst die Highlights genannt, dann kommen die einzelnen Ortschaften detailliert beschrieben dran. Natrlich fehlt der geschichtliche Hintergrund genauso wenig, wie Tipps zu Restaurants, fürs Shoppen, Bars, Cafes, abends ausgehen (von Spelunke zur Nobelbar) und natürlich Informationen zu Unterkünften. Dann gibt es noch Spezialthemen: Das kann entweder eine Wanderung sein, die empfohlen wird, gewisse kulinarische Spezialitäten, über den Sherry und den Flamenco, Politisches und Historisches oder Info über die Osterwoche usw. usw.
Nachdem die Reiseziele abgehandelt worden sind, kommen tiefergehende Informationen über die Geschichte und Politik, sowie den Flamenco in die Reihe. Es wurde auch eine umfangreiche Leseliste zu den verschiedensten Themen Andalusien betreffend beigefügt. Am Schluss gibt es noch einen Sprachteil: Spanisch - Englisch.
Im Großen und Ganzen hat mir der Reiseführer sehr viel Spass gemacht und hat mir geholfen, meine Zeit in Andalusien so spannend, schön und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Mit anderen Worten: Wer ihn noch nicht hat, etwas Englisch kann und nach Andalusien fahren möchte, sollte ihn sich gleich anschaffen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwergewicht, 18. November 2013
Rezension bezieht sich auf: The Rough Guide to Andalucia (Taschenbuch)
Ich habe diese Bücher geprüft:
- Lonely Planet, Andalucia, 7th edition Jan 2013
- Rough Guide, Andalucia, 7th edition May 2012
- Michael Müller Verlag, Costa de la Luz, 4. Auflage 2011
- Reise-Know-How, Costa de la Luz

Letztlich haben mich nur die Costa de la Luz samt Cadiz-Provinz sowie Sevilla, Ronda und die weißen Dörfer nördlich der Lichtküste interessiert. Ich habe die Bücher also z.B. nicht für Granada, Cordoba oder Costa del Sol gebraucht. Das Reise-Know-How-Buch habe ich gleich wieder zurückgeschickt, denn es hatte eindeutig weniger Information als die anderen (die Qualität der Information habe ich nicht geprüft). Die anderen drei hatte ich auf der Reise dabei.

Generell habe ich in Städten die passenden Seiten der Reiseführer aus den Büchern herausgerissen, zusammengetackert und als federleichten Mini-Reiseführer in der Hosentasche mitgenommen. Im Handy (mit spanischer Sim-Karte) hatte ich außerdem eine GPS-Navi-Funktion, die gerade in verwinkelten Altstädten weitaus nützlicher ist als ein Stadtplan auf Papier (ohne GPS-Navi-App würde ich heute noch durch Sevilla-Macarena irren; eine zweite Batterie ist nützlich). Die TripAdvisor-App im Handy gibt zudem zusätzliche Anregungen und verrät gleich die Entfernung bis zum Ziel, aber die besten Ausgehtipps kamen regelmäßig von Gastgebern und örtlichen Bekannten.

Rough Guide (Englisch): Das dickste Buch von allen mit weitaus mehr Information als Lonely Planet (mehr Städte und mehr Information pro Stadt); verblüffend aber, dass der Ort Jimena de la Frontera fehlt. Sehr ernsthaft über Kunstgeschichte, Kirchenbau und Geschichte mit vielen markanten Urteilen, ob eine Kirche oder ein Strand attraktiv ist oder nicht. Streut viele spanische Wörter ein, die ich nicht immer kannte. Die Autoren wirken deutlich tiefer in Spanien verwurzelt als bei den anderen Büchern. Der Schreibstil klingt teils etwas gedrängt und wenig flüssig, mit reichlich Bemerkungen zwischen Gedankenstrichen. Empfiehlt fast nur spanische Restaurants und generell keine Italiener (in meinem Reisegebiet). Die Stadtpläne sind oft nicht eingenordet, das finde ich unmöglich. Immerhin sind die Stadtpläne farbig, das erlaubt schnellere Orientierung (wie auch bei Michael Müller, aber anders als bei Lonely Planet). Den Rough Guide habe ich deutlich mehr als die anderen Bücher verwendet, möchte aber nicht nur auf dieses Buch angewiesen sein.

Lonely Planet (Englisch): weitaus weniger Information als Rough Guide oder Michael Müller und unbrauchbar gestaltete Stadtpläne. So fehlt zum Beispiel Gaucin ganz oder, noch wichtiger, El Puerto de Santa Maria (mit mehreren besuchbaren Bodegas und ein bequemer Ausflug von Cadiz oder Jerez). Der Text klingt elegant verkaufend wie in einem Hochglanz-Reisemagazin, mitunter auch wie hohles Wortgeklingel, das gehört nicht in einen Reiseführer. Nett zu lesen, weckt Vorfreude, aber unterwegs kaum nützlich. Trotzdem habe ich auch diesem Buch einzelne Tipps entnommen, die es nicht woanders gab; aber beim nächsten Mal würde ich mich nicht mehr mit dem LP Andalucia belasten. Lonely Planet sinkt immer tiefer.

Michael Müller: teils sehr genaue Informationen gerade über die Städtchen an der Costa da Luz, oft mehr als der dicke Rough Guide, gelegentlich weniger, empfiehlt anders als der Rough Guide auch Italiener, Stadtpläne farbig, übersichtlich und nach meiner Erinnerung immer eingenordet, aber nicht ästhetisch. Anders als der Rough Guide gibt der Autor zu jedem Ort generell eine nützliche Orientierung zur Lage der Geschäfts- und Ausgehviertel, die mir sehr zupass kam. Oft hat man den Eindruck, dass er gern Restaurants oder Unterkünfte empfiehlt, mit deren Besitzer er mal ein Gläschen geleert hat. Nur ein einzelnes Beispiel dafür: Ich hatte mal eine Unterkunft bei netten Vermietern, die der Autor gerne besucht; der Autor bezeichnet deren FeWo als "stilvoll"; ich würde sie "extrem phantasievoll verspielt, aber sehr unpraktisch" nennen; Reisebuchautoren sehen oft die Mängel nicht, wenn sie nur kurz in ein Zimmer oder Apartment gucken und die Inhaber mögen; auch bei einigen Tavernen erwähnt der Autor eher die Lebensgeschichte des Inhabers als die Speisen. Der Ton ist anspruchslos leger, die Urteile klingen wenig differenzierend und überzeugend.
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rough Guide Andalucia, 1. März 2012
Sehr gut, alles reibungslos geklappt
Keine Komplkationen
Völlig zufrieden
Gute Qualität
Nichts zu beanstanden
Hilfreich für die Ulaubsplaung
Gute Tipps
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The Rough Guide to Andalucia
The Rough Guide to Andalucia von Mark Ellingham (Taschenbuch - 1. Mai 2012)
EUR 14,95
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