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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Standardwerk, 28. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: A History of the Ancient Near East: ca. 3000-323 BC (Blackwell History of the Ancient World) (Taschenbuch)
Ich persönlich bin auf das Buch gestoßen, um mir einen Überblick über die Vorderasiatik / Altorientalistik zu verschaffen. Dem Autor dieses Buches ist es gelungen, einem Leihen alles gut und klar zu erklären und gleichzeitig wissenschaftlich anerkannt zu werden. Manchmal werden auch bekannte Sachen aufgegriffen und wissenschaftlich auseinandergelegt. Bei einem Kapitel, wo etwas behandelt wird und ein wichtiges Fachwort auftritt, wird dieses auch in einem Nebenkästchen erklärt. Das Buch ist für Archäologen der anderen Gebiete stark zu empfehlen.

Aufbau des Buches: I. City States II. Territorial States.
Diese werden dann in Kapitel je nach Herrscher(-familie) chronologisch untergliedert. Natürlich nimmt bei höheren Kulturen der Textinhalt zur Politik mehr zu, da dafür die meisten Quellen noch erhalten sind.
Zur Ill: Alle ca. 4 Seiten gibt es ein Bild / Foto / Landkarte. Farblich nicht ausgestattet, aber das ist hier recht unproblematisch. Des weiteren sind hinten Stammbäume aufgestellt, die für Vorderasien ganz sinnvoll sind, da es viele herrschende Familien hintereinander gibt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Derzeit beste Gesamtdarstellung der Geschichte des Alten Orients, 2. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A History of the Ancient Near East: ca. 3000-323 BC (Blackwell History of the Ancient World) (Taschenbuch)
Marc van de Mieroops Einführung aus der Reihe "Blackwell History of the Ancient World" behandelt die historischen Epochen des Alten Orients und tritt damit in Konkurrenz zu den Klassikern aus der Feder von Dietz O. Edzard und Klaas R. Veenhof. Gleichwohl hebt sie sich inhaltlich von diesen beiden Werken ab. So konzentriert sich Marc van de Mieroop im Vergleich zu Klaas R. Veenhof auf den Alten Orient selbst, während dieser die Geschichte Ägyptens mitbehandelt. Damit kann er dem Alten Orient mehr Raum geben und gelangt so zu einer merklich fundierteren und ausführlicheren Darstellung (zum Alten Ägypten liegt inzwischen ein eigener Band desselben Autors vor). Inhaltlich lehnt er sich also stärker an das Werk Dietz O. Edzards an, das die Geschichte des Alten Orients ähnlich ausführlich und detailliert behandelt. Ihm gegenüber hebt sich Marc van de Mieroop jedoch durch einen moderneren Ansatz ab, der übergreifende Entwicklungen mehr in den Blick nimmt und stärker auch archäologische Zeugnisse mit einbezieht anstatt sich auf Sprachen und Textzeugnisse zu konzentrieren. Nicht zuletzt beruht van de Mieroops Einführung auch auf jüngeren Forschungsergebnissen und erscheint damit als aktueller.
Wohl nicht zuletzt wegen der Deutschsprachigkeit greifen Studenten einschlägiger Fächer nach wie vor gern auf die beiden genannten Klassiker zurück. Zu Unrecht will man meinen, denn Marc van de Mieroops "History of the Ancient Near East" ist beiden überlegen.

Der modernere Ansatz van de Mieroops zeigt sich bereits in der Gliederung seines Werkes. Während andere Darstellungen die Geschichte des Alten Orients nach formalen Gesichtspunkten wie Jahrtausenden (so etwa Veenhof) oder nach dem wichtigsten Werkstoff (Früh-/Mittel-/Spätbronzezeit, Eisenzeit) einteilen, orientiert sich van de Mieroop an übergreifenden gesellschaftspolitischen Organisationsformen. Dementsprechend gliedert sich sein Buch in die drei Teile: Stadtstaaten, Territorialstaaten, Imperien. Ähnlich hat dies auch bereits Edzard versucht, der jedoch stärker auf die konkrete politische Entwicklung abstellt und somit eine leider deutlich unübersichtlichere Gliederung verwendet.

Unterstützt wird die Darstellung dabei durch Illustrationen, Tabellen und Karten. Hinzu kommen übersetzte Auszüge aus Originalquellen, Beschreibungen wichtiger Funde und Fundorte sowie Dynastientabellen. Am Anfang jedes Kapitels wird auf einem Zeitstrahl verdeutlicht, welcher historische Zeitraum im Folgenden behandelt wird. Wichtige Ereignisse sind darunter tabellarisch aufgeführt.
Das Werk van de Mieroops zeichnet sich durch eine besondere Laienverständlichkeit aus. So werden neben den eigentlichen historischen Kenntnissen auch die für sie entscheidenden methodischen Hintergründe und wichtigsten Quellen vorgestellt. Die Sprache ist bewusst einfach gehalten, der Text kurzweilig geschrieben. Hilfreich für studentische Arbeiten dürfte außerdem der "Guide to further reading" sein.

Insgesamt ist Marc van de Mieroops Werk somit die derzeit beste auf dem Mark erhältliche Gesamtdarstellung der Geschichte des Alten Orients. Sie reicht inhaltlich deutlich über einen ersten groben Überblick hinaus und eignet sich ebenso als Begleitlektüre für Studienanfänger wie zur Vorbereitung von Abschlussprüfugen. Gleichwohl behandelt sie - wie auch die genannten Klassiker - nur die historischen Epochen des Alten Orients. Sie ist also durch eine Darstellung der prähistorischen Epochen zu ergänzen. Als solche wird immer wieder die Einführung von Hans J. Nissen empfohlen.
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A History of the Ancient Near East: ca. 3000-323 BC (Blackwell History of the Ancient World)
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