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13
4,5 von 5 Sternen
The Time Keeper (Father Time)
Format: Gebundene AusgabeÄndern
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 100 REZENSENTam 7. Dezember 2012
What is the reason?
Finish your journey and you will know.
(80)

Beende deine Reise und finde es heraus, so sprach Gott zu Dor, dem Hüter der Zeit. Einst in einem fernen Land, lange vor unserer Zeit, war er ein einfacher Junge gewesen, der sich die Zeit damit vertrieb, Dinge zu zählen. Einzig ein junges Mädchen, Alli, konnte ihn davon abhalten. Ein Teil dieses Buches handelt von der Liebesgeschichte zwischen Dor und Alli und wie er zum Vater der Zeit wurde, der eingeschlossen in einem Verlies, unsterblich, über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg den Menschen zuhört.

In einem weiteren Teil erfährt man mehr aus dem Leben von Sarah Lemon. Die Eltern geschieden. Sarah lebt bei ihrer Mutter, vermisst den Vater. Eine intelligente Schülerin im letzten High-School-Jahr. Großartig in den Wissenschaftsfächern, ein kleines Bio-Genie, ansonsten aber unscheinbar und in der Beliebtheitsskala der Schule nicht gerade weit oben. Bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit - Essensausgabe an Obdachlose - trifft sie auf einen der beliebtesten Schüler ihrer Schule. Ein erstes Date platzt, ein zweites verläuft nicht ganz optimal. Sarah aber ist verliebt. Als sie auf facebook liest, was Ethan wirklich über sie denkt, will sie nicht mehr leben.

Und ausserdem ist da noch Victor Delamonte, reich und unheilbar krank. Nur noch wenige Monate hat er zu leben. Wie kann man sich mit Geld Unsterblichkeit kaufen? Victor meint einen Weg gefunden zu haben. Aber ist es der Richtige? Länger leben, um jeden Preis?

Der Eine hat unendlich viel Zeit.
Eine Andere will die Zeit nicht, die ihr zur Verfügung steht.
Und ein Dritter ist auf der Suche nach mehr Zeit.

In kurzen parallelen Kapiteln erzählt Mitch Albom von diesen drei Personen. Davon wie ihr Schicksal zusammenhängt. Wie sie voneinander lernen. Was Zeit bedeutet, und warum unsere Zeit auf Erden begrenzt ist.

The very next moment may be an answer to your prayer. To deny that is to deny the most important part of your future. ... Hope. (195)

Mitch Albom hat, wie bereits bei seinen vorangegangenen Büchern, einen sehr eingängigen Schreibstil. Relative kurze Sätze. Keine ausufernden Beschreibungen. Sehr plakativ, sehr symbolträchtig. Und in diesem speziellen Buch auch voller Stereotypen. Er hat es meiner Meinung nach bei der Ausgestaltung der Lebensläufe von Sarah und Victor etwas übertrieben. Victor, das arme, französische Waisenkind, das nach Amerika kommt, und dort eine Bilderbuchkarriere quasi vom Tellerwäscher zum Millionär hinlegt. Sarah, das intelligente Mauerblümchen mit geschiedenen Eltern, die den Obdachlosen Essen gibt. Und doch, die Geschichte hat etwas. Durch den Aufbau - kurze, parallele Kapitel, in denen aus dem Leben der Drei erzählt wird - gewinnt sie an Tempo. Und Mitch Alboms Botschaft wird am Ende auch klar und deutlich herausgestellt.

Einen Vorteil hat die relativ einfache Sprache von Mitch Albom übrigens: Man kann seine Bücher auch gut im Original lesen. Deswegen: nur Mut zur Fremdsprachenlektüre solange dieses Buch nicht übersetzt ist.

--------------------------------------------------------------
Ends are for yesterdays, not tomorrows. (195)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2012
Ein sehr schön geschriebenes Buch das zum Nachdenken anregt. Ist Zeit wirklich so essenziell?
Ich habe es an einem regnerischen Nachmittag durchgelesen - es ist auch keine wirklich lange Geschichte.
Gut für alle, die gerne einmal etwas kritisch und/oder philosophisch über das Leben nachdenken, aber auch für alle die es lieben in das Leben und Schicksal anderer einzutauchen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2013
Timekeeper ist das zweite Buch, das ich von Mitch Albom gelesen habe. Und wieder war ich total begeistert. Von der ersten Seite an, wird man in die Geschichte hineingezogen. Langsam verknüpft der Autor verschiedene, zeitlich getrennte Handlungen miteinander. Die Wendungen sind absolut spannend. Man kann sich in jeden seiner Charaktere hineinversetzen und mitfühlen, auch wenn man die einzelnen Standpunkte nicht unbedingt als die eigenen vertritt. Lange nach dem Auslesen bleibt die Frage nach dem Sinn der Zeit und ob man wirklich alles unter diesem Aspekt (Zeitnot, keine Zeit, zuviel Zeit usw.)sehen sollte. Ich würde es jederzeit empfehlen.
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am 12. Januar 2014
"Man alone measures time. Man alone chimes the hour. And, because of this, man alone suffers a paralyzing fear that no other creature endures. A fear of time running out.”

Mit diesem Zitat bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ist ist wirklich keine lange Geschichte, doch das Gewicht der Intention ist beachtlich...

Wie wichtig ist Zeit, was bringt uns Zeit wenn wir nur unbewusst konsumieren und nicht sie nicht leben? Mittendrin haben wir 3 Personen von denen alle eines gemeinsam haben: Sie alle leiden unter der Zeit oder vielmehr dem was sie daraus gemacht haben.

Alles in allem eine beachtliche kleine Geschichte die zum Nachdenken anregt.
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am 3. November 2012
Well,
When I saw the topic of the book I had great expectations.
I have to say, the book is not as good as "Have a little faith" or "Tuesdays with Morrie".
But its still recommendable.
It's fiction and very tought-provoking. It makes us think about time and maybe it makes us reflect our own daily routine(s), and maybe you will spend your time more carefully and more grateful and that would be worth a lot. Well all in all it's worth to read it, also i have to say that the price is really high given the fact that its a rather short story, so I would probably buy it second hand or paperback.
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am 31. Dezember 2012
Die Charaktere des nach längerer Lebenszeit trachtenden Milliardärs und dem unglücklich verliebten Teenagers sind gut entwickelt, leider aber doch ein wenig klischeehaft "typisch amerikanisch". Auch die Rahmenhandlung wirkt immer wieder ein wenig gezwungen. Trotzdem ist es insgesamt eine gute Geschichte und lesenswert, allein schon wegen des faszinierenden Gedankens, wie selbstverständlich der Umgang mit der Zeit für uns ist und wie sehr die Zeit in vielen Dingen eine Rolle spielt.
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am 3. März 2013
Albom machts wieder mal. Dieses Mal ist es zwar nicht ganz so gut wie seiner Vorgängerwerke aber desto trotz ist das Buch wirklich super. Er bringt wieder mal alles auf einen Punkt! Thema dieses Mal ist die Zeit und was die Menschen mit der Zeit anstellen und wie sie sich selber wegen der Zeit in verzwickte Lagen bringen.
Kann ich nur empfehlen.
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am 4. Juli 2014
Ich habe Alboms "Tuesdays with Morrie" und "Have a little faith" mit Gewinn gelesen. "The five people you meet in heaven" hat mir nicht besonders gut gefallen und auch "The time keeper" hat mich trotz des wirklich interessanten Themas doch eher enttäuscht. Ich fand es konstruiert und überfrachtet. Man merkt dass Albom das Thema wichtig ist, und möglicherweise aus Sorge dass irgendjemand seine Intention vielleicht nicht bemerkt sorgt er mit zuviel Nachdruck dafür dass es auch der Letzte expressis verbis serviert bekommt. Der Schreibstil ist flüssig, sicher - aber diese dick hervorgehobenen Sätze, kurz aber sinnschwer - nach kurzer Zeit fängt es an etwas zu nerven. Irritierend die wechselnde Verwendung von "Dor" und "Father Time" für die Hauptperson. Und schließlich finde ich die Behauptung, dass die Erfindung der Zeitmessung "uns" (zwischendurch benutzt er mitten in der Funktion als Erzähler plötzlich das "we") um die Fähigkeit des Genießens gebracht hat, doch ziemlich plakativ und daneben. Allein die Erfindung des Zeitmessung eine Sünde? Och bitte. Vieles wirkt nur angerissen. Gut gefallen hat mir die Beschreibung des Verhältnisses zwischen der pubertierenden Tochter und der alleinerziehenden Mutter. Aber alles in allem beschleicht mich das Gefühl, dass Albom hier zuviel gewollt hat und nicht die stilistischen Mittel locker machen konnte, sein Ziel anders als in Holzpantinen zu erreichen.
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am 11. Mai 2013
Normally I don't bother with recommendations but I must say that I really enjoyed reading this book. It was different refreshing and thought provoking. It is one of those books that after you have read it it seems to hang around in your mind for a few days. Congratulations to Mr Albom another little gem.
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am 31. Juli 2013
Great book, well written and delicate story telling.
A real page turner playing in the spirit of our times. Sentiments one can identify with.
One of those books that leaves you with that sentimental feeling of saying goodbye to a loved one when you finish it.
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