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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Diesmal keine Verfilmung..., 17. Oktober 2005
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: League of Extraordinary Gentlemen, the - Volume Two (Taschenbuch)
Es heißt, dass Moore mit der Verfilmung seiner "League of Extraordinary Gentlemen" keinesfalls glücklich war, insbesondere, da diese wohl eher dem Format Hollywood als der Idee der Vorlage entsprach. Daher gibt es jetzt den zweiten Teil nach der Devise: Alles, was Hollywood noch nie in einem Film sehen wollte.
So gibt es viel Gewalt, auch gegen Frauen und innerhalb der Gruppe, es gibt kein Happy End, die Liebesgeschichte wird nicht durch Attraktivität der Protagonisten (trotz der expliziten Darstellung von Sex) befördert und am Ende steht nicht nur ein Triumph mit moralischen Fragezeichen, sondern auch noch ein zutiefst pessimistischer Blick auf das weitere Geschehen (wenn es überhaupt eine Fortsetzung geben sollte).
Ist die fehlende Verfilmbarkeit ein Vorteil? Sicher nicht allein. So ist gegenüber dem ersten Band die Faszination für die viktorianische Welt und ihre Literatur nicht mehr ganz so umwerfend, unter anderem weil doch sehr viel der Handlung nur einem Buch entnommen ist, nämlich War of the Worlds von H.G. Wells. Zwar ein Klassiber, sicher auch eine überzeugende Story, aber beim ersten Teil war ja gerade die gleichwertige Integration verschiedener Vorlagen der Witz. Hier nur eine der Vorlagen in den Mittelpunkt zu stellen, reduziert die Wirkung des Buches auf den Leser.

Andererseits: Das Buch ist wirklich etwas für die Fans des Düsteren, der Zivilisationskritik mit geschichtlichem Hintergrund, die Welt der League steuert den Katastrophen des 20. Jahrhunderts noch viel schneller entgegen als die reale Welt vom Ende des 19. Jahrhunderts in die Katastrophe des ersten Weltkriegs. Und hier finde ich Moore wieder genial, wie er dieses Setup nutzt, um die Welt und mit ihr den Leser an den Abgrund zu führen.

Die Charaktere werden weiterentwickelt, es entstehen Konflikte und Bündnisse, aber die Stärke und Schwäche der Charaktere äußert sich in Schlüsselsituationen auch immer wieder darin, dass allein gehandelt wird, ohne Abstimmung und Information der anderen oder auch nur Rücksicht auf sie, weil die Protagonisten schlüssig nur eine Handlungsalternative als moralisch geboten ansehen - sie leben in einer Welt mit einem unbedingten, persönlichen, ethischem und moralischen Rigorismus. Gebrochene Superhelden auf dem Höhepunkt ihres Wirkens. Das sind für mich die Höhepunkte des Buches.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The League of Extraordinary Gentlmen vs. Invaders from Mars, 31. Mai 2005
Von 
Lawrance M. Bernabo (The Zenith City, Duluth, Minnesota) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: League of Extraordinary Gentlemen, the - Volume Two (Taschenbuch)
My copy of "The League of Extraordinary Gentlemen, Volume 2" collects the six issues put out by Mr. Alan Moore & Mr. Kevin O'Neill courtesy of America's Best Comics over the past year or so. Consequently it has nothing to do with the movie, which seems fair since the movie had relatively little to do with what now has to be referred to as Volume 1 of "The League of Extraordinary Gentlemen." But then the movie merely copied the idea of the comics without capturing the magic.
The great conceit that Moore and O'Neill came up with was to create a late 19th-century version of a group of superheroes based on literary creations from that time period (in many ways the opposite of the legendary "Watchmen" series). Back again are the core group: Allan Quatermain from H. Rider Haggard's "She," Captain Nemo from Jules Verne's "20,000 Leagues Under the Sea," Mina Murray from Bram Stoker's "Dracula," Edward Hyde from Robert Louis Stevenson's "Dr. Jekyll and Mr. Hyde, and Hawley Griffin from H.G. Wells's "The Invisible Man." The works of Wells become a major factor in Volume 2 as two more of his science fiction novels are worked into the tale. The first is "The War of the Worlds," as the League is called upon to save England from the Martian tripods. The second plays a decisive role in saving the day, but I think that deserves to be a surprise for the reader.
Things do not work as well the second time around, partly because the novelty of the idea has worn off and also because the members of the League are not particularly well suited to dealing with invaders from Mars. That might explain why the soap opera elements are a bit more prominent this time around as Miss Mina becomes romantically entangled with one of the gentlemen and Hyde kicks Jekyll out of the picture. Actually Hyde becomes the most interesting character in this story, although you will need a strong stomach to read about how he deals with the group's traitor. For that matter, you should be forewarned that this trade paperback might look like a collection of comic books, but these are not for little kids. This is not as intense as "From Hell," but Moore's readers have long known that he only provides stories that have mature content. Even when Moore is not blazing new territory or reinventing the wheel in some interesting way, he is still worth reading.
The stories are still presented as if they were being published late in the Victorian era, with ads and articles that add to the general sense of fun. I liked the final words of the penultimate issue which disparages any one who fails "to purchase our concluding number" as being "a sissy, coward, or girl." Yet Moore and O'Neil lampoon the Victorian sensibilities of their characters as much as anything, and despite some major setbacks at the end of the saga, we are told that there is now an intermission before the stories continues again. As always, it will be interesting to see what literary works serve as additional inspiration for the next endeavor, although after the less than inspiring movie I suspect Oscar Wilde might be out of the equation (or should we expect Lady Bracknell?).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen War of the Worlds, 19. Dezember 2008
Von 
Jan-niklas Bersenkowitsch "buecherwiese2" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: League of Extraordinary Gentlemen, the - Volume Two (Taschenbuch)
Die Marsianer greifen an! Aus ihrem Reich auf dem roten Planeten vertrieben, machen sich die bösartigen Außerirdischen daran, die Welt der Liga im Jahre 1898 mit ihren dreibeinigen Maschinen(von den unkundigen Menschen Melkschemel" gerufen) zu erobern. Nur die Liga unter Mina Murrays Führung ist in der Lage die Invasion zu stoppen. Doch dies scheint zum scheitern verdammt zu sein, gibt es doch einen Verräter in den eigenen Reihen.

Zwei Jahre hatte das Team Alan Moore und Kevin O'Neill gebraucht um die zweite Miniserie ihrer viktorianischen Heldentruppe anzufertigen und dies hat ihr auch qualitativ gut getan. Denn ihre Version des Krieges der Welten" von H.G. Wells schlägt den ersten Band schon alleine thematisch. Ging es im ersten Band um reines Abenteuer mit der abschließenden Konfrontation mit dem Erzbösewicht so übt die vorliegende Geschichte, ganz im Sinne der Vorlage, klare Gesellschaftskritik. Die Zivilisation zerfällt langsam aber sicher, aus zur Schau getragener Gleichgültigkeit wird Furcht und daraus folgt Resignation der sich übermäßiger Alkoholkonsum und verzweifelt ausgelebte Triebhaftigkeit anschließen. Die auf ihre Vernunft und Intelligenz stolzen Engländer fallen zurück auf eine tiergleiche Stufe, legen alle Vernunft ab und werden sichtlich nihilistischer, was durch die Figur des Mister Hyde- der neben Mina Murray und Alan Quartermain, die eigentliche Hauptfigur stellt- perfekt im fünften Kapitel(von sechs) auf die Spitze getrieben wird, unterstützt von Verweisen auf der Wind in den Weiden" von Kenneth Grahame.

Wenn sich das Ganze sehr düster liest, so möchte ich es hiermit noch einmal bestätigen. Trotz des teilweise Cartoonhaften Zeichenstils Kevin O'Neills ist Krieg der Welten nichts für zartbesaitete Naturen, dafür ist die Thematik zu düster. Dabei ist nicht alles hoffnungslos, denn trotz des nahen(oder vielleicht genau wegen) Weltuntergangs finden- soviel sei vorneweg genommen- zwei Mitglieder der Liga zueinander. Nichtsdestotrotz sollte man kein Happy End erwarten.

War's das? Mitnichten, denn das eigentliche Kernstück ist der drangehangene Reiseführer" in dem nahezu jeder erforschte Fleck der Ligawelt kurz beschrieben wird und sich dann insgesamt zu einem großen Ganzen zusammenfügt. Lesefaule Naturen, sollten wohl einen großen Bogen um die Lektüre dieses eng bedruckten und vollgepackten Monsters machen, auch wenn es ihnen das Verständnis für den Nachfolgeband The Black Dossier" ungemein erleichtern wird, alle anderen dürfen ihr fiktionales Allgemeinwissen prüfen und erfreuen sich an den vielen kleinen Verweisen auf H.P. Lovecrafts Cthulhu Mythos", den Werken von H.G. Wells, Robert E. Howards Conan, der altchinesischen Sage um den Affenkönig und vielen mehr. Die Welt der Liga ist eine Welt voller Wunder und dieser Reiseführer ermöglicht es einen teilweise diese zu erforschen, auch wenn noch mal angemerkt werden sollte, dass dessen Lektüre viel mehr Zeit beanspruchen wird als der eigentliche Comic.

Auch hier wieder eine klare Kaufempfehlung für Liebhaber der Literatur, Fans von Alan Moore und diejenigen die das Eine wie das Andere noch werden wollen.
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5.0 von 5 Sternen Even better than the first volume!, 1. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: League of Extraordinary Gentlemen, the - Volume Two (Taschenbuch)
I had to re-read this story 3 times.
I could not believe that a comic could be so intense, dark and gripping.
(maybe i was reading the wrong comics up to now)

Well.

I can only advise to buy!
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League of Extraordinary Gentlemen, the - Volume Two
League of Extraordinary Gentlemen, the - Volume Two von Alan Moore (Taschenbuch - 1. September 2004)
EUR 11,50
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