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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knallhart und kompromißlos wie man Morgan kennt
Ringil Eskiath, Held der Schlacht von Gallow's Gap und Träger der Kiriath-Klinge Ravensfriend, hat noch mehr Schwierigkeiten am Hals als bisher: seine adlige Familie hat ihn offiziell verstoßen und verkündet, daß von ihr keine Konsequenzen drohen, sollte er ermordet werden. Darüber hinaus sind auch die Sklavenhändler und ihre Schergen...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2011 von javelinx

versus
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts Neues im Land der Helden
Wäre Cold Commands das erste Buch der Trilogie und hätte es Steel Remains nicht gegebeben, wäre es ein aufregendes Buch. So ist es für mich eine Enttäuschung. Es gibt eigentlich nichts Neues. Die Charaktäre entwickeln sich nicht weiter, es gibt keine Überraschungen. Es wirkt zum Teil sogar langatmig, wie die Szene in den Grey Marshes...
Veröffentlicht am 1. November 2011 von Frank353


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat an Tiefe gewonnen., 6. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cold Commands (Taschenbuch)
Auch im zweiten Band bleibt Morgan seinem blutigen und schmutzig realistischen Stil treu.

So finden wir die Protagonisten - die ja schon im ersten Band beileibe keine einfache Vorgeschichte hatten - in einem noch desolateren Zustand:
Egar Dragonbane, der am meisten mit seinem Alter und den damit einhergehenden Schwächen zu kämpfen hat, lebt als ziemlich abgehalfterter Wächter bei Archet, wird praktisch jedoch von dieser ausgehalten. Eine Situation, mit der er nicht umgehen kann, und die ihn in dem Wunsch, sich endlich wieder zu beweisen, einige folgenschwere Dummheiten begehen lässt.
Archet selbst - nunmehr letzte ihres Volkes - durchlebt indessen, angefacht von der Erinnerung an den kontinuierlichen Konflikt ihrer so ungleichen Eltern, ihre eigene Identitätskrise, während sie zugleich auf eine schreckliche Warnung reagieren muss, um die Welt vor einem alten Übel zu bewahren.
Und schließlich Ringil Eskiath: Von seiner Familie verstoßen, von Sklavenhändlern verfolgt und der Erinnerung an den Dwenda Seethlaw heimgesucht, gerät er erneut in welterschütternde Ereignisse.

Wie schon in "The Steel Remains" webt Morgan eine dichte, düstere Geschichte.
Die bekannten Charaktere bleiben sich durchwegs treu und gewinnen noch an Tiefe und auch die neu Hinzugekommenen sind vielschichtig und glaubwürdig.

Die verwendete Sprache fällt in diesem Band in meinen Augen zwar etwas weniger derb aus, allerdings finde ich es nach wie vor unglaubwürdig, dass so ziemlich jeder diesen Slang verwendet - mag er bei Ringil und Egar noch so stimmig sein und zur schroffen, düsteren Atmosphäre passen. Deshalb wieder ein Stern Abzug.

Nachdem sich jene Leser, die mit Ringils sexueller Orientierung Probleme haben, inzwischen von der Reihe verabschiedet haben sollten, kann für alle anderen gelten: Wer eine actionreiche, charakterorientierte und dem Fantasy-mainstream kompromisslos zuwiderlaufende Story sucht, ist auch im zweiten Band jedenfalls gut aufgehoben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knallhart und kompromißlos wie man Morgan kennt, 6. Oktober 2011
Von 
javelinx - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cold Commands (Taschenbuch)
Ringil Eskiath, Held der Schlacht von Gallow's Gap und Träger der Kiriath-Klinge Ravensfriend, hat noch mehr Schwierigkeiten am Hals als bisher: seine adlige Familie hat ihn offiziell verstoßen und verkündet, daß von ihr keine Konsequenzen drohen, sollte er ermordet werden. Darüber hinaus sind auch die Sklavenhändler und ihre Schergen hinter ihm her, die Dunklen Götter haben noch eine Rechnung mit ihm offen, und die Gefahr der dwenda scheint nicht auf Dauer gebannt. Ringil flieht nach Yhelteth zu seiner früheren Kampfgefährtin Archeth Indamaninarmal, die schon genug eigene Probleme am Hals hat und immer einen Balanceakt zwischen dem launischen Kaiser Jhiral Khimran II und den religiösen Fanatikern der Zitadelle führen muß. Bei ihr hat auch der Dritte im Bunde, der Steppennomade Egar Dragonbane, als Bodyguard und Schnüffler Unterschlupf gefunden. Von einer sorglosen Wiedervereinigung weit entfernt, geraten die drei nicht ohne eigenes Zutun in tödiche Intrigen mit alten und neuen Feinden...

Wenn überhaupt möglich, ist die Stimmung noch düsterer als in THE STEEL REMAINS. Die drei Kampfgefährten wirken noch desillusionierter und zynischer als bisher und müssen sich neben den alten Problemen mit neuen herumschlagen: Egar kann weiterhin von den Frauen nicht lassen, was ihn seine Überlebensinstinkte mehr als einmal überhören läßt und droht, nicht nur ihn Kopf und Kragen zu kosten. Zwar ist er immer noch ein überragender Kämpfer, aber so langsam macht sich das Alter bemerkbar, und einige Indiskretionen und falsche Einschätzungen kommen ihn teuer zu stehen. Mit ihm im Haus fällt es Archeth schwer, den Kaiser und die Zitadelle nicht weiter zu provozieren; ein vom Zeitpunkt her schlecht gewählter Drogenentzug, die schwankende Gunst des Kaisers und die schwelende Attraktion zu ihrer Sklavin Ishgrim und ein neuer Kriegszug zu See drohen sie mehr als einmal aus der Fassung zu bringen.

Die am intensivsten gezeichnete der drei Figuren ist auch in dieser Folge Ringil Eskiath - ein komplexer Charakter mit einer faszinierenden Mischung aus zynischem Veteran, verstoßenem Sohn aus adligem Hause und wegen seiner sexuellen Präferenzen geächtetem Kriegsheld, der sich nicht scheut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, sich weigert, die verlogenen Schmeicheleien bei Hofe mitzumachen, und der als einziger bereit ist, gegen schreiendes Unrecht wie die Sklaverei aktiv vorzugehen. Damit wirkt er auf seine eigene schroffe Art ehrenwerter und moralischer als die ganzen Adligen, Händler und religiösen Fanatiker um ihn herum. Darüberhinaus beginnt auch er, sein fortschreitendes Alter und seine nachlassende Gesundheit zu spüren, und auch die Erinngerungen an den dwenda Seethlaw machen ihm noch schwer zu schaffen.

Diese faszinierende Tiefe der einzelnen Charaktere und die feine Abstufung ihrer moralischen Abgründe wird abgerundet durch Morgans inzwischen schon vertrauten knallharten Stil aus Blut, Sex, und derber Sprache, die sich nicht mit überhöhten strahlenden Helden oder einfachen Gut-Böse-Schematisierungen abgibt. Dafür hat die Komplexität und Undurchschaubarkeit des Plots weiter zugenommen, die Handlung wirkt trotz Fantasy-Atmosphäre unglaublich realistisch und lebendig und trifft einen manchmal wie ein Faustschlag in die Magengrube. Ein ironischer Humor, eine bildhafte Sprache mit einer prägnanten Beschreibung von Gerüchen, Geräuschen und Gefühlen tun ihr Übriges.

THE COLD COMMANDS unterstreicht Morgans Ausnahmestatus als Autor. Wer Fantasy (und SF) abseits des Mainstream lesen will, ist bei ihm genau richtig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut geschriebene Fantasy. Allerdings nichts für "Anfänger" in dem Genre., 8. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cold Commands (GollanczF.) (Taschenbuch)
Diese Fortsetzung von "The Steel Remains" ist wieder ein sehr gelungenes Werk von Herr Morgan. Gleich wie Joe Abercrombie, versteht er es, "dreckig" zu schreiben. Die Charaktäre sind nicht schwarz-weiß, und wirken trotzdem, oder gerade deshalb, flott sympatisch. Das Herausragende an den Büchern ist allerdings das Setting, Herr Morgan spielt dermassen gekonnt mit den Konventionen des Genres, dass ich teilweise neugierig, mal verwundert und manchmal sogar emotional herausgefordert wurde, wie ich mit dem Gelesenen umgehe. Es ist erfrischend, wie der Leser die für Fantasy ungewöhnliche Hintergründe nach und nach angedeutet bekommt und sich zum großen Teil selbst ausmalen soll. Daher empfehle ich das Buch auch nicht als Einstieg in das Genre. Der Genuß für mich lag darin, eben Abseits der bekannten Pfade geführt zu werden. Diese Erfahrung ist natürlich umso intensiver, wenn die bekannten Pfade zunächst auch einige Male bewandert wurden ;)

Antal Wahlers
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Saft- und kraftvolle Erwachsenen-Fantasy - aber dennoch ein (schwächerer) Brückenband, 20. November 2011
Von 
Modus "Modus" (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cold Commands (Taschenbuch)
'The cold commands' ist der Nachfolgeband des Fantasy-Reißers 'The steel remains' (Glühender Stahl in der dt. Übersetzung), eine von mir heiß ersehnte Fortsetzung, nachdem mich der erste (in sich abgeschlossene) Teil der Serie unglaublich begeistert hat und eines der besten Fantasy-Bücher ist, die ich kenne. Gleich vorab - es macht wenig Sinn, dieses Buch zu lesen, bevor man Bd.1 gelesen hat. Die Lektüre des ersten Teils ist Voraussetzung für das Verständnis der Hälfte aller Gedankengänge der Charaktere, und er gibt ihnen im Nachhinein Tiefe.
'The cold commands' setzt ein wenig nach der epischen Schlacht am Ende des ersten Buches an, bei dem die Dwenda zurückgeschlagen werden, eine uralte, zauberbegabte, recht grausame Rasse, die versuchen, sich ihren Weg zurück in die Welt zu erkämpfen, aus der sie vor Jahrtausenden vertrieben wurden. Die Geschichte der bereits bekannten Helden wird in drei Erzählsträngen fortgeführt:
--> Ringil Eskiath, Adelssproß, dekorierter Kriegsheld, düsterer Krieger mit einer magischen, blutdurstigen Klinge und verbannter Geächteter in seiner Heimat, weil seine Vorliebe für Liebhaber des eigenen Geschlechts nicht toleriert wird und man dort, wo er herkommt, Homosexuelle in Folterkäfigen von den Stadttoren hängt.
--> Archeth, Tochter einer menschlichen Frau und eines Mannes aus der außerirdischen Rasse der Kiriath, Erzfeinde der Dwenda, die nach Jahrhunderten des Zusammenlebens mit den Menschen auf mysteriöse Weise von der Welt verschwanden, die der Dwenda-Magie mit ausgefeiltester Technologie begegneten und die nur ein paar Helmsmen zurückgelassen haben, hochintelligente und belebte Konstrukte aus Metall, die nun kryptische Ratgeber der Mächtigen sind. Archeth hat die Langlebigkeit ihrer Vorfahren geerbt, hat Imperatoren kommen und gehen sehen, sucht wie besessen nach Spuren ihres Volkes, von dem sie die letzte Zurückgelassene ist, und ... mag am liebsten Mädchen im Bett.
--> Egar, genannt Dragonbane, ein wilder Steppenreiter, der über seine Jugendjahre hinaus ist, und gemeinsam mit Ringil bei einer epischen Schlacht einen Drachen erledigt hat.

Zu Beginn und auch später über weite Teile des Buches sind die drei Helden voneinander getrennt, und so sind es auch ihre Geschichten: Ringil jagt einer Sklavenkaravane nach, um deren Anführer zu töten - denn das ist die Frau, die seine Cousine versklavt hat (nach der er in Bd.1 suchte).
Archeth wird mit der Ankunft eines neuen Helmsman konfrontiert, der eine schreckliche Bedrohung ankündigt und sie drängt, eine Expedition ans andere Ende der Welt in gefährliche Gewässer zu unternehmen, um eine geisterhafte Kiriath-Stadt mitten im Ozean zu finden, eine Legende, die zwischen den Welten hin- und hergleitet und nun nach Jahrhunderten wieder in der diesseitigen Welt aufgetaucht ist.
Egar ist mit Archeth zurückgekehrt in die Hauptstadt des Imperiums und langweilt sich als ihr Hausgast zu Tode. Außerdem drücken ihm Liebessorgen aufs Gemüt, und so macht er sich auf, geheimnisvolle Machenschaften zu untersuchen, die in einem verlassenen Tempel vor sich gehen...

Ich bin sehr zerrissen mit meiner Meinung über das Buch. Richard Morgan schreibt noch immer göttlich und seine Szenen haben Wucht und Saft, aber leider scheint ihm in diesem stattlichen 500-Seiten-Wälzer über weite Strecken der rote Faden abhanden gekommen zu sein, der alle drei Stränge miteinander verknüpft, und wird erst ganz zum Ende hastig hochgehalten, mit für meinen Geschmack ein bisschen zu viel überraschender, schicksalspielender göttlicher Intervention. Die Stories von Ringil, Archeth und Egar lesen sich über weite Strecken wie voneinander unabhängige Bücher, und ihr Zusammenfügen wirkt arg gezwungen. Das große Thema des Buches, das, worauf alles hinsteuert, das ultimative Rätsel wird erst nach gut der Hälfte überhaupt klar und zu diesem Zeitpunkt hat man als Leser schon ein wenig den Anfangs-Enthusiasmus verloren. Und die zweite 'verborgene' übergreifende Geschichte, die erst ganz zum Ende enthüllt wird und alle Ereignisse im Nachhinein rechtfertigt, fällt wie gesagt sehr dünn aus.
Insgesamt wirkt der Band sehr stark wie ein etwas ungeliebtes Brückenstück zwischen den ersten und dem hoffentlich wieder handlungsintensiveren dritten Teil. Ganz ehrlich, im größeren Kontext hätte man diese Handlung auch mit drei Kapiteln erzählen können, oder meinetwegen fünf. Doch Morgan widmet sich jedem kleinen Schritt, den die Charaktere machen, mit akribischer Detailversessenheit, so dass man irgendwann das Gefühl kriegt, er musste Seiten schinden - indem er noch eine (eigentlich unnötige) Szene einfügt, und noch eine ...

Tja, ich bin enttäuscht.
In Ermangelung eines tragfähigen größeren Spannungsbogens ist das Buch leider nicht viel mehr als eine Sammlung mehrerer, zugegebenermaßen grandios geschriebener Kurznovellen, doch der Erwartungshaltung, die der erste Band aufbaut, wird es leider überhaupt nicht gerecht.
Auch erscheinen - ebenfalls aufgrund der endlos ausgewalzten Längen - die eigentlich phantastischen Hauptfiguren irgendwann beinahe klischeehaft. Archeth, die das ganze Buch über nur mit ihrem Drogenentzug beschäftigt ist, der sie ununterbrochen reizbar macht. Egar, der sich zum hundertsten Mal mitten im wilden Kampf überlegt, dass er langsam alt wird. Und Ringil, der zwar immer noch ein wahnsinnig cooler Held ist (vor allem zu Beginn, da hat er einen grandiosen Auftritt), der aber später große Abschnitte des Buches in einer seltsamen Traum-Schattenwelt verbringt, in der mit mysteriösen Andeutungen nur so um sich geworfen wird. Und der ansonsten ebenfalls mit seinem vernachlässigten Liebesleben beschäftigt ist.

Zum Schluss noch etwas Gutes:
Das Buch ist nicht so schlecht, wie meine Rezension es vielleicht erscheinen läßt. Neben seinem überragenden Vorgänger verblasst es zwar ganz gewaltig, aber es ist immer wieder sehr vergnüglich zu lesen (der dreckige Humor und die derben Sprüche sind einfach köstlich), und es ist durchaus spannend, wenn man sich durch die Längen mit etwas Querlesen durchgekämpft hat. Ich habe es nicht abgebrochen, und das tue ich normalerweise, wenn ein Buch mich langweilt.Es ist teilweise sogar so spannend, dass man in der Badewanne unbedingt noch zwanzig Seiten weiterlesen muss, auch wenn das Wasser schon kalt ist. Ach so, und das Finale ist wieder richtig aufregend.
Last but not least: Ich bin Optimist und glaube ganz fest, dass es sich hier um einen unglücklichen Ausrutscher handelt und Band 3 zur alten Form zurückfindet. Und dafür muss man den zweiten Band natürlich gelesen haben.
Deshalb gebe ich mal 3,5 von 5 Sternchen, mit der Anmerkung, dass es Nölerei auf hohem Niveau ist. Denn wer vorher 'The Steel Remains' gelesen hat, kann nicht anders, als auf dem schwächeren Nachfolger rumzuhacken.
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4.0 von 5 Sternen Heftig gegen den Strich gebürstet, 9. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bereits in dem ersten Band dieses auf eine Trilogie angelegten Fantasy-Epos ging es derbe zur Sache. Explizite sadistische Foltermethoden gehören zwar heutzutage zum guten Ton jeder Action-, Thriller- oder Fantasyproduktion, Richard Morgan allerdings versteht es, Bilder zu erzeugen, die (unangenehm) lange im Gedächtnis bleiben. Dafür von mir einen Punkt Abzug, wissend, dass andere Leser vermutlich genau dies schätzen. Die Story selbst entwickelt sich im zweiten Band zunächst langsam, dann rasant - in ein SciFi-Abenteuer. Der Genre-Clash ist in meinen Augen sehr gut gelungen und ich freue mich auf den dritten Band, der wenigstens Raumzeit-Reisen beinhalten sollte. Mit Kurzschwert natürlich.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts Neues im Land der Helden, 1. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cold Commands (Taschenbuch)
Wäre Cold Commands das erste Buch der Trilogie und hätte es Steel Remains nicht gegebeben, wäre es ein aufregendes Buch. So ist es für mich eine Enttäuschung. Es gibt eigentlich nichts Neues. Die Charaktäre entwickeln sich nicht weiter, es gibt keine Überraschungen. Es wirkt zum Teil sogar langatmig, wie die Szene in den Grey Marshes. Sprachlich erneut herausragend kann der Autor meiner Meinung nach inhaltlich keine neuen Akzente setzen. Es erinnert mich teilweise an den zweiten Band der Kingkiller Chronicles, wobei Morgan deutlich mehr Tempo in seinem Plot hat. Mir schent Morgan wollte nur ein oder zwei Bücher schreiben und der Verlag hat ihm eine Trilogie aufgezwungen.

Minuspunkte gibt es für die fehlende Karte. Ohne die Karte aus dem Internet fällt es schwer die Übersicht zu behalten.
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The Cold Commands (Land Fit for Heroes)
The Cold Commands (Land Fit for Heroes) von Richard K. Morgan (Audio CD - 11. Oktober 2011)
EUR 61,92
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