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am 16. November 2013
Die Sprach- bzw. Satzgestaltung ist sicherlich gewöhnungsbedürftig aber bei John Miltons "Paradise lost" (Das verlorene Paradies) hab' ich auch zwei Anläufe gebraucht.
Wir müssen zutiefst verstehen, daß das, was unsere Augen "sehen", unsere Ohren "Hören" unsere Zunge "schmeckt", unsere Nase "riecht" und unserer äußerer Sinn fühlt
nicht der Wahrheit entspricht. Es sind elektromagnetische Impulse, die wir verarbeiten und ein Bild der Welt daraus kreieren, von dem wir annehmen, dass es wahr ist und aus dieser
Annahme heraus wird dies unsere Wahrheit und damit unsere Wirklichkeit. Diese Impulse allerdings sind widerum nur gewebt aus der Gesamtheit aller Einzelheiten, wie wir als
Einzelner zum Leben, genauer zu allem Lebendigen (Fühlendem) stehen, welche Beziehung, Wertschätzung/Geringschätzung wir als Individuum (scheinbar getrennte Bewusstseinseinheit) davor/dazu haben.

Nun könnte man auf die Idee kommen -da ja das Falsche auch als Lüge bezeichnet wird- diese gesamte Szenerie als das Böse zu brandmarken. Weit gefehlt...

Zitat von Seite 89:

"Gedenke aber, o Sohn, hierüber also, dass diese Unwahrheiten Wirkungen sind, die von oben herab von der Wahrheit selbst kommen. Nachdem sich dieses so verhält, so sage ich,
dass diese Unwahrheit ein Werk der Wahrheit sei."

...oder aus Empedokles "Ja, dies ist eine Täuschung, ein Spiel aber versuche trotzdem zu gewinnen."

Gerade dieser letzte Satz erinnert mich irgendwie an "Hunger Games"

Dies hier trifft das Ganze wohl am besten...wie schafft man es zu erkennen... naja man erschafft das Gegenteil von dem was man erkenne, vielleicht an/von sich selbst erkennen will...

wehwehweh.youtube.com/watch?v=D9PbIojqCyo

...und daher ist völlige E N T S P A N N T H E I T die einzige Grundlage in dieser Welt hier ...übrigens auch die wichtigste Grundlage kreativ zu sein.

Oder mit John Shermans Worten: "Let the Light do the work"
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