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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen21
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am 9. Februar 2013
Liest man nur die Zusammenfassung von 'Captive Prince', meint man zuerst, Äußeres und Inhalt passen nicht so recht zusammen. Schlichtes, elegantes Cover und dazu ein Titel, der geradezu "KINKY SEX!" schreit?

Tatsächlich ist das auch so ziemlich der Eindruck, der einen auf den ersten Seiten beschleicht: man hat Gutes, ja sehr Gutes über dieses Buch von Leuten gehört, deren Geschmack wasserfest ist. Aber dann kommen erstmal Paläste, Ketten, geschmeidige Sklaven mit gesenktem Blick...man sieht schon die erste Sexszene nahen, aber gut, alles sehr unterhaltsam und überraschend gut geschreiben, also liest mal erstmal weiter. Man mag den Hauptcharakter schon recht gerne, auch wenn man ihn recht naiv findet, der erste Fiesling tritt auf den Plan -- ohooo! Man denkt, man weiß genau, wo die Geschichte jetzt langgehen wird.

...und kaum dass man sich versieht, hat man sich grandios verschätzt und findet sich plötzlich in einem weitaus komplexeren und unvorhersehbaren Spiel wieder. Völlig ungeplant ist man mit Haut und Haar in der Geschichte drin.

Die Autorin kennt ihre Klischees genau (wie z.B. Naomi Novik kommt sie aus der Fanfiction-Szene) und nutzt diese, um die Leser sanft auf die falsche Fährte zu führen. (Nur ein Beispiel als Vorwarnung: es gibt sehr, sehr, seeehr lange keinen Sex!) Ich liebe gutgemachte Klischees zwar, aber was S.U. Pacat stattdessen bringt, ist eine psychologische Glaubwürdigkeit und Vielschichtigkeit, die überrascht und entzückt -- vor allem da sie ein sehr feines Gespür für Tempo und Spannungsaufbau hat.
Die Characterentwicklung kommt nicht überstürzt, sondern entfaltet sich nach und nach -- was nicht heißt, dass man nicht manchmal mit einem Paukenschlag überrascht wird! Aber selbst bei plötzlichen Enthüllungen ist der Plot so fundiert und gut vorbereitet, dass man beim zweiten (und dritten, und vierten, und...) Lesen plötzlich eine ganz andere Perspektive mit vielen Aha!-Effekten gewinnt. Hier hat 'Captive Prince' viel von einem guten Thriller.

Doch so sehr ich schätze, wie merkbar gut geplant und elegant ausgeführt der Roman ist: ohne die brillianten Charaktere würde das alles nichts taugen. Die Nebencharaktere sind erstaunlich dreidimensional und spielen wichtige Rollen; Allianzen und Intrigen sind das Herz der höfischen Welt von Vere, in dem das erste Buch spielt. Trotz des Fokus auf den beiden Hauptcharakteren, Damen und Laurent, ist das Buch deshalb keine Zwei-Mann-Show. Und unsere beiden Helden sind zwar erkennbar auf Archetypen aufgebaut: der stoische, edle, bemuskelte Prinz! Der blonde, schlanke, eiskalte Intrigant!, brechen aber rasch aus ihrer Gussform aus und erobern unversehens das Herz der Leserin (eiskalt? hah!). Ich persönlich bin besonders von Damen angetan, der das Klischee des ehrenhaften, aber etwas tumben Helden angenehm subtil unterminiert.

Es macht wahnsinnig Spaß dabei mitzufiebern, wie diese extrem unterschiedlichen Charaktere mit Intelligenz, Witz und Charakterstärke ihre brandgefährliche Umgebung navigieren. Und wie sich aus widerwilligem Respekt langsam Vertrauen und -- jaaaa -- Liebe entwickelt ist tatsächlich hochromantisch. Man bangt mit den beiden und wünscht ihnen nichts mehr als ein Happy End miteinander, auch wenn das beim dem Intrigenstadel, in dem sie sich wiederfinden, höchst unwahrscheinlich erscheint...

...aber wer weiß! Schließlich beherrscht S.U. Pacat die hohe Kunst der Irreführung. 'Captive Prince' ist statt des erwarteten 'guilty pleasure'-Schundromans ein mitreißendes, politisches Fantasy-Drama mit hohem Einsatz und einer packenden und, ja, heißen (!) Liebesgeschichte.

Ich jedenfalls warte mit zittrigen Händen auf Band 3 und hoffe, dass ich euch mit dieser Rezension einen kleinen Schubs geben kann, mit mir (und den vielen anderen Fans, siehe [...]) in diese fabelhafte Geschichte einzutauchen.
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am 4. Februar 2013
Captive Prince, auf echten, bedruckten Seiten und mit Landkarte - ein Traum!

Schon vor mehr als drei Jahren habe ich diese Geschichte im Internet entdeckt und seither war der Besuch der LiveJournal-Seite ein fester Programmpunkt bei fast jedem Gang ins Web.

Wie es die Kurzbeschreibung sagt, könnte der Ausgangspunk kaum klischeebehafteter sein: Damen, der rechtmäßige Thronerbe von Akielos, wird in einem Staatsputsch entmachtet, seiner Identität beraubt und in das feindliche Nachbarreich Vere verfrachtet, wo er dem Prinzen als Lustsklave dienen soll.

Klingt nach abgedroschenem Erotikroman nach dem gängigen Master&Slave"-Schema? Oh ja, doch weit gefehlt. Zum Glück, denn solche Geschichten stellen mir die Nackenhaare. Was sich eröffnet, ist ein politisches Ränkespiel mit Vorgeschichte, Zwischengeschichten und Konsequenzen und das alles so geschickt verwoben, dass sich dem Leser aus Damens Blickwinkel erst nach und nach die Verstrickungen am Hof von Vere erschließen. Was klar und eindeutig begann, bietet im Laufe der Geschichte immer mehr Raum für Spekulation und dabei finden alle Fäden irgendwann wieder zusammen.

Der Reiz von Captive Prince ist der, dass S.U. Pacat sämtliche Klischees auf ihre Weise nutzt und mit einem Augenzwinkern so für ihre Zwecke abwandelt, dass man immer wieder die Spur sehen kann, die ein weniger begabter Autor eingeschlagen hätte.

Zudem spielt die Autorin mit der Perspektive, da die Geschichte aus Damens Sicht präsentiert wird und sein Blick durch seine Kultur und sein Wesen eingeschränkt wird. Erst nach und nach fallen Unstimmigkeiten auf, bis man als kulturell unbelasteter Leser irgendwann mehr zu wissen/ahnen scheint, als der Hauptcharakter.

Ob Schlachten, Intrigen, verbaler Schlagabtausch, Spannung (irrsinnige Spannung!) oder sich langsam (laaaaangsam) entwickelnder Respekt zwischen Damen und Laurent - die Autorin verpackt alles glaubhaft und auf eine Art und Weise, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen KANN.

Der einzige Negativpunkt, den ich hier anmerken kann, ist dass man den zweiten Band gleich mitbestellen muss, weil man sich sonst ärgert, weil man noch einen Tag warten muss, bis man endlich weiterlesen kann. Und nach Band zwei beginnt das große Warten, bis der letzte Band erscheint. Ist das schlimm? Ja, sehr. Es macht einen verrückt. Aber ich mache diese elende Warterei schon seit Kapitel 8 in Band 1 mit und es hat mich bisher nicht davon abgehalten mit Hingabe immer wieder um das herumzuhüpfen, was ich habe. Ich hätte kein Wort davon missen möchten.

Kurz gesagt:
Vom Erzählerischen wie vom Schreibstil ist Captive Prince ein riesengroßes Erdbeerstück im Pulp der Publikationen. Wer sich auch nur halbwegs für fremde Welten, Ränkespiele und/oder Männerpaare interessiert, der kommt um diese Geschichte nicht herum.
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am 10. April 2016
Die deutsche leseprobe befindet sich schon monate auf meinem E-Reader doch irgendwie habe ich es nie "gewagt" das ganze buch zu kaufen, gestern ist es mir wieder ins auge gestochen und habe kurzerhand die englische Ausgabe gekauft. Auf beinahe einem Zug habe ich das komplette Buch gelesen - nur der Schlaf musste sich dazwischendrängen :P Zum Inhalt haben meine Vorgänger schon genug gesagt - ich bin normalerweise kein Fan von dieser Art von Büchern aber irgendwie hat es es dann doch geschafft mich in den Bann zu ziehen :) Natürlich, es ist weder ein Kuschelroman noch ein Jugendbuch, aber es hat so ein gewisses etwas, das es unmöglich macht aufzuhören. Ich mochte die beiden Hauptpersonen sehr, die herrliche offene, sarkastische art und ich mochte das Tempo der Geschichte und kann es gar nicht mehr erwarten den zweiten teil zu lesen :)
Wie schon gesagt - es ist kein Twilight, ja es spricht Tabus an und ja es beginnt oft dort wo andere schon lang aufgehört hätten zu schreiben - für mich war das (bis auf Black Dagger :P) Neuland - aber wir leben ja schließlich in einer aufgeschlossenen Gesellschaft :D & grenzen sind ja da um gesprengt zu werden ;)
Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen & kann es jeden empfehlen der eine Geschichte mit tiefen charaktären sucht & ein paar tabubrüche nicht stören :)
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Oktober 2013
Story:
In einem Staatsstreich übernimmt Kastor, der Bastard Königs Theomedes, das Land Akielos und tötet nicht nur seinen Vater, sondern setzt auch seinen jüngeren Bruder Damanios, den rechtmäßigen Thronerben gefangen. Da sein Hass auf letzteren so groß ist, entscheidet sich Kastor gegen einen schnellen Tod und degradiert seinen Bruder zum Sklaven Damen. Zusammen mit ausgebildeten Lustsklaven wird er ins verfeindete Vere gebracht, und dort dem königlichen Prinzen Laurent als Pet zum Geschenk gemacht. Damen bleibt keine andere Wahl, als sich auf den intrigenreichen Hofstaat und die gefährlichen Spielereien des undurchsichtigen Laurent einzulassen und sein Schicksal vorerst anzunehmen. Immerhin hasst jeder Veretianer Prinz Damianos, der in einer alles entscheidenden Schlacht vor sechs Jahren Laurents älteren Bruder und Thronerben getötet hat. Insbesondere Laurent hasst Akielos und die Barbaren, die dort leben.

Für Damen bricht eine schwere Zeit an, in der er sich nicht nur gegen die gefährlichen Intrigen zwischen Laurent und seinem Onkel, dem derzeitigen Herrscher in Vere, erwehren muss, sondern auch lernt was es heißt ein Sklave zu sein. Zudem hofft Damen auf den Tag, an dem er endlich fliehen und nach Akielos zurückkehren kann, um Kastor zur Rede zu stellen und seinen Platz auf dem Thron einzunehmen …

Eigene Meinung:
„Captive Prince“ startete zunächst in S.U. Pacats Blog als fortlaufende Geschichte. Aufgrund der steigenden Fanzahlen und des positiven Feedbacks, das die Autorin im Laufe der Zeit erhielt, erschienen 2013 die ersten beiden Bände der geplanten Trilogie im Eigenverlag als eBook und Taschenbuch. Trotz vorheriger Online-Veröffentlichung, wurden die Bücher rasch als Geheimtipp gehandelt, was im Frühjahr 2013 das Interesse einiger Agenten und Verlage nach sich zog und schließlich darin endete, dass Penguin Books sich die Rechte an der Trilogie sicherte. Bereits 2014 sollen die ersten beiden Bände in neuer Form erscheinen, ebenso der abschließende, dritte Roman.

Die Geschichte ist von Anfang an spannend, startet die Autorin doch direkt im Geschehen und fesselt den Leser so bereits auf den ersten Seiten. In einigen Punkten erinnert „Captive Prince“ ein wenig an „Staub und Stolz“ von Cecil Dewi, wobei hier durchaus etliche Unterschiede zwischen den Büchern existieren. Zu Beginn verwirren die vielen fremd klingenden Namen und Länder, obwohl die Autorin im Vorfeld alle wichtigen Figuren kurz vorstellt, doch mit der Zeit gewöhnt man sich an die vielen schillernden Persönlichkeiten und die Fantasyländer Vere und Akielos, die so unterschiedlich sind, wie Tag und Nacht.

S.U. Pacat hat eine durchaus interessante Welt erschaffen (von der ich mir durchaus eine Landkarte gewünscht hätte), die im Großen und Ganzen logisch und in sich schlüssig ist. Lediglich an einigen Stellen (insbesondere das Pet-System in Vere, das nur gleichgeschlechtliche Paare erlaubt) wirken Erklärung ein wenig schwammig und inkonsistent oder es mangelt schlicht und ergreifend an Informationen. Das mag durchaus daran liegen, dass alles aus Damens Sicht erzählt wird, und dieser dank seiner Gefangenschaft im königlichen Palast in Vere, nur wenig von der Außenwelt mitbekommt, aber mit der Zeit ermüden die wiederholenden Beschreibungen des Zimmers und seiner Umgebung. Einzig die vielen Intrigen zwischen Laurent und seinem Onkel, die mit der Zeit wie ein kompliziert aufgebautes Schachspiel anmuten und sich Damen und dem Leser in ihrer Komplexität erst nach und nach präsentieren, sorgen für Spannung und Dynamik. Sie machen die große Stärke des Buches aus. S.U. Pacat versteht es gekonnt mittels Dialogen und kleinen Hinweisen Spannung aufzubauen und erst im Laufe der Zeit die einzelnen Figuren und deren Beweggründe zu enthüllen. Damen, der eine wesentlich einfachere und ehrlichere Lebensweise gewohnt ist, fällt es natürlich schwer, durch dieses Geflecht zu sehen und wird schnell zu einer Schachfigur, die sich erst zum Ende hin befreien kann, wenngleich er damit unfreiwillig seinen Platz an Laurents Seite festigt.

Positiv sei an dieser Stelle hervorzuheben, dass S.U. Pacat weitestgehend auf erotische Szenen verzichtet. Die Autorin spielt zwar mit Klischees des Genres (was vielleicht daran liegt, dass sie aus dem Fanfiction-Bereich kommt), nutzt diese jedoch für unerwartete Wendungen in der Handlung, anstatt flachen Sexszenen. Es gibt zwar einige kurze Sequenzen, doch diese werden glücklicherweise nicht ausgedehnt oder gar romantisiert. Genau das findet man in „Captive Prince“ nämlich nicht – Romantik und Liebe. Es mag sich bei S.U. Pacats Roman um ein homoerotisches Werk handeln, doch die Autorin konzentriert sich glücklicherweise komplett auf die Intrigen und die Interaktionen zwischen Damen und Laurent. Dabei ist auf keiner Seite wirklich Liebe im Spiel – Damen bevorzugt Frauen und nimmt nur selten Männer mit ins Bett, Laurent wirkt vollkommen asexuell. Wer also auf einen Vertreter des boomenden Gay Romance Genre hofft, wird enttäuscht. „Captive Prince“ ist intrigenreiches High Fantasy, bei dem zumindest im ersten Band keine Liebesgeschichte vorkommt. Dafür nimmt sich die Autorin Zeit für ihre Figuren. Die Beziehung zwischen Damen und Laurent entwickelt sich sehr langsam, nachvollziehbar und glaubhaft, was am Ende des ersten Bandes in widerwilligem Respekt füreinander und einen Anflug von Vertrauen endet.
Neben der intrigenreichen, komplexen Geschichte können auch die Figuren überzeugen. Damen ist ein sympathischer Held, der mehr als einmal aufgrund seines Stolzes und seiner hitzigen Natur in Schwierigkeiten gerät. Man kann seine Gedanken und Gefühle sehr gut nachempfinden, insbesondere da er eher ein Kämpfer ist und höfischen Gepflogenheiten (gerade die elitäre, gehobene Art der Vere) nur wenig abgewinnen kann. Das bedeutet nicht, dass er sich rein auf seine körperlichen Attribute verlässt – Damen weiß durchaus zu reden, ist diplomatisch und versucht das Beste aus einer Situation zu gewinnen.

Ihm entgegen steht Laurent, der kühle, undurchsichtige und strenge Thronanwärter Veres, der die Menschen Akielos’ mehr als alles andere hasst. Seine Beweggründe und Gedanken bleiben dem Leser verborgen, da Damen den jungen Mann nur schwer begreifen kann. Erst im Laufe der Geschichte rückt Laurent ein wenig mehr in den Fokus und mausert sich nach und nach durch seine geschickten Intrigenspiele und seine diplomatischen Fähigkeiten zu einem extrem interessanten Charakter. Er ist der ideale Gegenpart zu Damen und in gewisser Weise ergänzen sie sich.
Auch die übrigen Charaktere sind gut durchdacht und keinesfalls blass. Veres aktueller Herrscher ist ein faszinierender Charakter – nach außen hin freundlich und wohlmeinend, aber ebenfalls ein Meister des Intrigenspiels und (wie Damen erst spät feststellt) bei weitem nicht so nett, wie er vorgibt. Nicaise, der junge Pet des Herrschers weiß ebenfalls zu überzeugen und sorgt in vielen Szenen für Spannung und Action. Zusammen mit den Wachen, einigen Sklaven und Pets, die Damen im Laufe der Zeit kennenlernt, ergibt sich eine schöne Mischung unterschiedlicher Figuren, die Damen und Laurent einen passenden Rahmen verleihen.

S.U. Pacat hat einen schönen, leicht lesbaren Schreibstil, an den man sich jedoch zu Beginn erst gewöhnen muss. Sie hat einen Hang für schwierige Worte und Begriffe, die gerade deutschen Lesern ein wenig mehr abverlangen, um der Geschichte zu folgen. Das fällt besonders in den Dialogen auf oder wenn die einzelnen Intrigen aufgeschlüsselt werden. Daher ist „Captive Prince“ eher für Fans geeignet, die die englische Sprache sehr gut beherrschen und keine Probleme haben, notfalls zum Wörterbuch zu greifen. Wer einmal den Einstieg geschafft hat, kann das Buch kaum aus der Hand legen – es geht Schlag auf Schlag und da der erste Band offen endet, sollte man die Fortsetzung bereits griffbereit haben.

Fazit:
Mit Volume 1 von „Captive Prince“ legt S.U. Pacat einen spannenden, gut durchdachten Start der gleichnamigen Trilogie vor, der Lust auf mehr macht. Sowohl die facettenreiche Geschichte, als auch die interessanten Figuren und die Fantasyreiche Akielos und Vere können überzeugen und geben den perfekten Rahmen für einen schön geschrieben High Fantasy Roman, in dem er nicht um Kriege und Weltenrettung geht, sondern um Intrigen und Machtspiele. Wer „Staub und Stolz“ mochte und wer nach guter homoerotischer High Fantasy sucht, in der es nicht um Beziehungskisten und erotische Liebesabenteuer geht, macht bei „Captive Prince“ nichts falsch. Zu empfehlen.
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am 25. April 2016
I had really high hopes for this book. Many people had recommended it to me as a beautiful book with an absolutely captivating love story.

Maybe they read a different book? The protagonist is a boring, one dimensional figure whose main focus is planning how to escape from Laurent's clutches without ever making an actual real attempt at following through with it.
The erotic atmosphere in the book is practically non-existent with Prince Laurent as a cruel and ice cold master who seems to find pleasure in humiliating Damen and seeing him suffer. Damen on the other hand is caught between finding new ways of calling him a prat in his head and bemoaning the fact that Laurent is too much of an ass to be so pretty.
Why anyone would want them to find love with each other is completely beyond me. Without giving away spoilers their interactions are cold at best and abusive at worst. But yes, they are clearly made to be together.
Overall the themes of not only rape, that sounded much too glorifying in its descriptions and even the pedophilia that is apparently completely acceptable for many of the characters mde me want to take a long shower after reading this book.

The wrtinig style did start out promising and I the prologue had me excited but it quickly fell flat and became very bland.

I absolutely do not recommend buying or reading this book.
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am 27. März 2016
Ich habe mich unheimlich gefreut, "Captive Prince" endlich lesen zu können, weil so wahnsinnig viele englische Buchblogger mir das Buch schon empfohlen haben, bevor es überhaupt auf deutsch veröffentlicht wurde, und ich vom deutschen Verleger ein Rezensionsexemplar ergattern konnte. Ich wollte es mir schon selbst auf englisch kaufen, hatte aber schlichtweg nicht genug Geld für das – relativ teure – Taschenbuch. Rückblickend gesehen bin ich wirklich froh, dass das so war, denn hätte ich für dieses Buch auch noch – für meine Verhältnisse – viel Geld ausgegeben hätte ich mich wahrscheinlich zu Tode geärgert.

Sowas wie Worldbuilding, character development – oder überhaupt Charaktere mit wirklichen Persönlichkeiten – gibt es in “Der verschollene Prinz” einfach nicht. Alles was man über die Welt erfährt ist, dass es zwei Länder gibt, die sich nicht besonders mögen. Das ist – ohne Witz – absolut alles. Die Autorin hat sich nicht mal ansatzweise bemüht, die Welt, in der die Geschichte spielen soll, in irgendeiner Form greifbar oder auch nur annähernd interessant zu gestalten.
Diese Flachheit zieht sich im Grunde durch alle Aspekte des Buches – die Charaktere sind alle mehr als nur blass, absolut eindimensional und dadurch einfach nur langweilig. Niemand hat mehr als eine einzige Charaktereigenschaft, und selbst Damen, der einzige Charakter, in dessen Gefühlswelt man minimalst Einblick erhält, war mir eigentlich durchgehend egal, weil er sich immer nur stereotyp und nervig verhält und, wie auch alle anderen Charaktere, absolut keinen Tiefgang hat.
Eine Handlung ist auch fast nicht vorhanden. Das Buch ist knapp 300 Seiten lang und auf den ersten 250 Seiten passiert ungelogen absolut gar nichts, außer dass Damen verschleppt und als Sklave an Laurent verkauft wird. Die letzten 50 Seiten sind dann fast interessant, schaffen es aber nicht, die dröhnende Langeweile, die das Buch bis zu diesem Punkt war, wett zu machen. Wäre der Rest des Buches mehr wie das Ende gewesen, dann hätte ich es vielleicht sogar mit zwei oder gar drei Sternen bewerten können, aber leider war dem nicht so. Es passiert nie etwas, außer dass Damen im Palast herumläuft, im Palast herumsitzt, im Palast herumliegt, und darüber nachdenkt, wie doof Laurent ist, wie doof dieses Land ist, wie fies Laurent ist, wie doof die anderen Sklaven sind, wie unheimlich hübsch Laurent doch ist, wie hässlich der Palast eigentlich ist, und so weiter. Sogar wenn mal was passiert, was interessant sein könnte – ein Treffen mit dem Prinzen, oder ein Fest im Palast – passiert dann eigentlich doch nichts. Einen derart fehlgeschlagenen Spannungsbogen habe ich zuletzt bei Stephenie Meyers "Twilight" gesehen, und selbst das war nicht annähernd so langweilig wie dieses Buch.

Den angeblichen “Beginn einer magischen Liebesgeschichte”, mit dem das Buch oft angepriesen wird, habe ich außerdem absolut nicht bemerkt. Es wurde zwar ab und zu irgendeine angebliche romantische Spannung zwischen Damen und Laurent betont, die hat aber außerhalb dieser Bemerkungen einfach nicht existiert. Mal abgesehen davon, dass irgendeine Art von Beziehung zwischen den Beiden wohl aus Gründen, die ich hier aufgrund von Spoilergefahr nicht nennen will, mehr als ungesund wäre hatten Damen und Laurent auch einfach keine Chemie. Die beiden waren sich durchgehend egal und alles, was auch nur annähernd in die Richtung einer zukünftigen Liebesbeziehung deuten würde, waren die sexuellen Gedanken, die Damen sich gelegentlich zu Laurent macht.
Ich sage “annähernd”, weil er sich diese Gedanken im Grunde zu absolut jedem macht, den er trifft – genauso wie jeder andere Charakter in diesem Buch. Es ist wirklich kein Wunder, dass alle handelnden Personen in diesem Buch nur langweilig und anstrengend sind, wenn sich nie irgendjemand je mit etwas anderem beschäftigt, als mit wer mit wem Sex hat. Das war nicht nur unrealistisch sondern einfach nur noch anstrengend und nach der dritten Beschreibung der sexuellen Vorlieben irgendeines absolut unwichtigen Nebencharakters, der danach nie wieder erwähnt wurde, habe ich nur noch mit den Augen gerollt und die Stellen einfach überlesen.
Im Grunde ist “Der verschollene Prinz” wohl sowas wie ein Erotik-Buch, inklusive aller für Erotik-Bücher typischen Schwächen (die lächerliche Obsession mit dem Thema Sex, die kaum vorhandene Handlung außerhalb von sexuellen Dingen, die extrem blassen Charaktere und die ebenfalls kaum vorhandene Welt), nur eben ohne Erotik. Sie kommt sogar fast komplett ohne tatsächlichen Sex aus. Ich weiß wirklich nicht, in welches Genre ich das Buch einordnen soll, weil es einfach wirklich… um nichts geht.

“Der verschollene Prinz” ist mehr als nur vorhersehbar, alle Wendungen, die im Laufe der Geschichte eingetreten sind, hatte ich schon nach spätestens 30 Seiten vorhergesehen.
Noch dazu kommt, dass es wahnsinnig schlecht geschrieben ist. Vielleicht liegt das auch an der deutschen Übersetzung, die ich ja gelesen habe – mir wurde zumindest gesagt, dass das Buch auf englisch etwas besser klingen soll – aber in jedem Fall hat “Der verschollene Prinz” schreibstilmäßig etwa das Niveau einer Geschichte, die eine 14-Jährige zusammengebastelt hat und stolz als ihr Erstlingswerk im Internet präsentiert. Ich musste öfters einen Satz mehrmals lesen, weil die Konstruktion einfach so seltsam war, dass ich keine Ahnung hatte, was die Autorin mir damit überhaupt sagen wollte – meistens kam ich zu dem Schluss, dass sie mir einfach nichts sagen wollte, und der Satz schlichtweg überflüssig war. Noch dazu kommt, dass dauernd irgendwelche unpassenden Wörter verwendet wurden – so wird man hier von Peitschen “zerquetscht”, Damen macht sich zwischendurch einmal Sorgen, er könnte, auffallen, falls es in der Stadt einen “Zapfenstreich” geben sollte – was wohl eine allgemeine Ausgangssperre heißen soll, aber ehe klingt, als würde ein Dreijähriger ins Bett geschickt werden – und einen Prinzen, der von seinen Untergebenen respektvoll und voller Stolz als “eiskalte Zicke” bezeichnet wird, kann ich einfach nicht ernst nehmen.

Ich weiß nicht, was ich zu “Der verschollene Prinz” noch sagen soll, außer dass es mir einfach wirklich nicht gefallen hat. Die ersten 100 Seiten konnte ich höchstens in 10-Seiten-Schritten hinter mich bringen, weil ich das Buch so dämlich fand, dass ich es spätestens dann gegen die Wand werfen wollte. Dann folgten 150 Seiten, die zwar etwas erträglicher, dafür aber immer noch quälend langweilig und ereignislos waren, und am Schluss gab es noch 50 Seiten, die irgendwie okay waren, weil endlich mal irgendetwas passiert ist, und die Charaktere fast – aber leider eben auch nur fast – sowas wie Persönlichkeit gezeigt haben, die sie vielleicht interessant gemacht hätte. Diese letzten 50 Seiten könnten einen vielleicht dazu verleiten, es mit Band 2 zu probieren, und zu hoffen, dass diese positive Entwicklung dort anhält – ich werde das glaube ich aber eher nicht tun, denn dafür sind mir in dem Buch einfach noch zu viele andere Sachen schief gelaufen.
Alles in allem war dieses Buch für mich aber einfach ein monumentaler Fehlschlag – ich glaube, dermaßen daneben gelegen habe ich mit einem Buch, das mir von anderen Buchbloggern empfohlen wurde, noch nie. Schade, denn ich hatte mich wirklich darauf gefreut.

Wer das Buch wirklich lesen will, dem empfehle ich, es sich vielleicht aus der Bücherei zu holen oder erst einmal gebraucht zu kaufen, um zu sehen, ob das wirklich was für einen ist. Es gibt ja auch wirklich sehr viele positive Meinungen dazu und ich möchte "Captive Prince" niemandem verleiden, aber wie gesagt - hätte ich für diesen Schund auch noch Geld ausgegeben, dann hätte ich mich wirklich geärgert.
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am 11. März 2013
It is true - the title sounds like a dime novel. But once you have overcome your doubts and started reading, you will not be able to put down the book. For those of you who are familiar with (or can remember) Tamora Pierce's Alanna of Trebond books - it is a bit like that: the courtly atmosphere, the scheming, the duels and fights, the two neighbouring countries living at the edge of war... But then of course, there is the carnal layer, so the Captive Prince books can definitely not be called "children's books" ;)

What I enjoyed most were the battle of words fought at the Veretian court (I am now convinced that whoever invented the saying "words are like weapons - they ruin sometime" must have had the Veretians in his/her mind) and all the manipulations. To speak with the words of a famous Cardassian tailor: "The truth is usually just an excuse for lack of imagination" - and I think the a Veretian would agree!
Finally, it is quite fascinating to see how the relationship between Laurent and Damen develops - mutually sizing each other up, testing one another, and assuming the worst of one another until the finally realise that the have to work together. A written Tango :)
The good thing is: there is already a part two that will satisfy a captive reader's longing for more. The bad thing is: after part two, there is nothing (yet). Pray, do hurry, dear Cat, and deliver us from our anxious waiting! ;)
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am 13. April 2015
Ich hatte zuerst gar nicht so viel erwartet, nachdem was ich in der Beschreibung gelesen hatte. Aber dann war ich total begeistert und gefangen. Die Charaktere, die Geschichte und der Schreibstil haben mich gefesselt. Ich gucke ehrlich gesagt jede Woche wieder, ob es endlich den 3. Teil gibt. Ich muss wissen wie es weitergeht und ob es ein gutes Ende nimmt.
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am 22. Mai 2014
Liebe Leserinnen und Leser,

nachdem ich die lange Rezension bereits zum zweiten Teil geschrieben habe, möchte ich an dieser Stelle gar nicht mehr allzu viele Worte verlieren. Nur so viel sei gesagt: Das Buch ist genauso packend und spannend geschrieben wie der andere Teil. Die Hauptcharaktere sind bis ins kleinste Detail durchdacht und wirken daher sehr lebendig. Aber auch die Welt um sie herum ist nicht statisch, sondern sinnvoll ins Geschehen mit integriert. Besonders gegen Ende wird das Buch sehr spannend. Ich finde, es endet genau an der richtigen Stelle! Denn während Buch 2 von der langsamen Annäherung zwischen Damen und Laurent auf ihrer gemeinsamen Reise erzählt, geht es in Teil 1 darum, Damens Leben als Sklave am Hof zu beschreiben. Die Sprache ist dabei sehr bildlich gehalten, sodass man sich gut in die Welt von Vere hineinversetzen kann, ohne jedoch zu detailiert oder ausschweifend zu werden. Mein Lieblingscharakter ist übrigens Laurent. Ich gebe es zu: Ich mag Bad Boys mit tragischer Vergangenheit. Aber auch Damen ist toll in Szene gesetzt, genauso wie die anderen Charaktere der Geschichte.

Da ich Teil 2 bereits gelesen habe (was ich sofort tun musste, nachdem ich schon Teil 1 binnen kurzer Zeit verschlungen hatte), warte ich nun sehnsüchtig auf Teil 3. Hoffentlich erscheint die Fortsetzung bald. So weit ich weiß, soll es der letzte Teil der Reihe werden. Ich kann es kaum erwarten! ;-)

lg
Inno
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am 7. Mai 2015
Sehr spannendes, interessantes und fesselndes Buch. Ich hab es innerhalb von 2 Tagen verschlungen und mir sofort den 2. Teil geholt. Vor allem waren viele Handlungen unvorhersehbar, was heutzutage nur noch selten der Fall ist... Einfach super.
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