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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen17
4,8 von 5 Sternen
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am 5. Juli 2010
Durch Zufall bin ich in einem englischsprachigen Forum auf dieses Buch gestoßen und hab es mir anhand der positiven Rezensionen bestellt und regelrecht verschlungen.
Das Buch lässt sich leicht lesen und beinhaltet keine Fachsprache.

Es wird aufgeräumt mit Mythen und Ängsten rund um das Thema Kunst, aber aus der Sicht eines Künstlers, nicht eines Kunstbetrachters.

Der Autor befasst sich mit allem, was einen Künstler aufhalten könnte - Versagensängste, Erfolgsängste, Konkurrenz, Wettkampf, Perfektionismus und vielem mehr, und lenkt den Blick des Lesers auf den Prozess. Das ist verdammt wichtig, wie ich finde, denn auf den Prozess kommt es an. Andere Menschen sehen natürlich nur das Ergebnis und kritteln daran herum, die Macher allerdings müssen sich auf den Prozess des Schaffens konzentrieren und daran wachsen. Auch am Begriff "Kunst" sollte man sich nicht stoßen, man kann es nennen, wie man will. Von mir aus auch "Handwerk", Fakt ist aber, dass regelmäßige Beschäftigung damit erst dazu führt, dass man gut wird, vielleicht meisterlich. Ein Beispiel, das mir im Kopf geblieben ist, ist das mit der Kunstklasse.

Ein Professor hatte eine Klasse und unterteilte die Schüler in zwei Gruppen. Alle Schüler sollten eine Vase aus Ton machen. Die Endnote der einen Gruppe würde sich aus der Menge des verbrauchten Tons ergeben, d.h., je mehr Ton sie zum Üben verwendeten, desto besser die Note, kein Augenmerk auf das Ergebnis. Die andere Gruppe würde nur anhand ihres Endstückes, d.h., der einen, perfekten, fertigen Vase, die sie abgeben sollten, bewertet.
Nun dürfen Sie dreimal raten, welche Gruppe letztendlich die besseren Stücke abgab - die mit der einen, perfekten Vase oder die, die versuchte, soviel Ton wie möglich zu verarbeiten und in Folge dessen erstmal zig Übungsstücke anfertigte?

Man darf keine Angst davor haben, schlechte Kunst zu machen, gemäß dem Motto: Fear no mistakes, there are none.
Das Buch begleitet einen sicher durch all die fiesen Stimmen, die man so im Kopf hat, wenn man sich hinsetzt, um etwas zu machen und es wird einem klar, dass das Machen zählt. Das ist Kunst. Egal, was dabei herauskommt. Man MUSS malen, bildhauern, schreiben, nähen oder was auch immer. Das Etikett, das andere einem irgendwann aufdrücken, guter Künstler, schlechter Künstler, gar kein Künstler - das zählt nicht. Man hat nur seinen Prozess und auf den sollte man sich konzentrieren. DAS ist die Kunst, das ist das, wofür man sie macht und davon zehrt man. Nicht davon, irgendwann ein tolles Bild in einer Galerie hängen zu haben. Ich hab immer mehr fürs Endergebnis gearbeitet und demzufolge hatte ich Angst vor dem Prozess. Angst, was zu machen, denn an die Bilder in meinem Kopf reiche ich eh nicht heran. Konnte nur schlechter werden. Ich war völlig darauf fixiert, Bilder zu machen, die GENAU SO werden, wie ich mir das vorstellte, und ich wollte das Malen schnell hinter mir haben, damit ich endlich das fertige Bild haben könnte. Ich lehnte die andere Sicht, das Konzentrieren auf den Prozess, sogar ab. Beim Lesen änderte ich meine Meinung und die Erfahrung sagt, dass das gesünder ist.

Die mit "Kunst" verbrachten Minuten sind nicht flüchtig verflogen wie all die andere Zeit, von der man nur noch ein vages Gesamtbild im Kopf hat nach einigen Monaten. Man erlebt die einzelnen Momente, indem man sie verarbeitet, viel intensiver, man lebt mehr im Hier und Jetzt. Das macht für mich viel von der Faszination am Schaffen aus - der Prozess eben, die andere Sicht auf alltägliche Momente und das Filtern und Dokumentieren dieser.
Ich finde, damit gelangt man zu einem ganz anderen Bewußtsein und das ist, wenn Leute sagen, dass man durch Zeichnen (Schreiben, Malen usw.) erst SEHEN lernt. Indem ich die winzigen Details des Kirchturms gegenüber in meinem Skizzenbuch festhalte, erfasse ich den Turm in all seinen Einzelheiten erst, dann ist er erst richtig bei mir angekommen. Vorher war es nur ein Rechteck mit einem Dreieck und einem Kreuz drauf. Und sind es nicht grade spezifische Details, die uns an einer Sache faszinieren?

Das Buch motiviert ungeheuer, sich hinzusetzen und was zu machen. Das zählt für mich. Man kann es immer wieder zur Hand nehmen und darin schmökern, bei Durststrecken, wenn man Zusatzmotivation braucht, aber auch einfach nur aus Interesse.
Du und dein täglicher Kunstprozess, der nur dir gehört, den kein anderer so erfassen kann, weil nur du ihn so erlebst, wie du ihn erlebst - tröstliche Worte.
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am 4. November 2013
Obwohl ich skeptisch war muss ich zugeben, dass dieses kleine Heft sehr gelungen ist!

Hier schreiben zwei Künstler für andere, egal ob Musiker oder Bildende Künstler und nehmen ihnen in leichtem Plauderton die Ängste vor der Arbeit.
Ein durchaus berechtigtes Thema, denn die Karriere eines Künstlers beruht von Beginn an hauptsächlich auf seinen eigenen Entscheidungen und kaum ein anderer Beruf bietet einem so wenig Orientierung um ans ersehnte Ziel zu gelangen!
Dafür arbeiten die Autoren die größten vermeintlichen Ängste ab, von einer anfänglichen Furcht vor kahlen Leinwänden und Selbstzweifeln, über künstlerische Midlife Crisis, die Tücken des Lehrens und das Problem mit dem Drang nach ständig "Neuem" und noch viel mehr.

Die privaten Anekdoten, treffenden Beobachtungen und Allgemeinposten lesen sich leicht und unterhaltsam. So ist man am Ende damit gut gerüstet für die nächsten Stunden Arbeit. :-)

Warum dann zwei Sterne abzug?
Besonders der hauptberufliche Künstler sollte erkennen, dass irgendwann Plauderton und Schulterklopfer ungenügend sind und die eigene Entfaltung nicht ausreicht um dauerhaft Kunden zu befriedigen.
Darum hätte ich mir an so mancher Stelle einen Tiefgang gewünscht, der auch die wirtschaftliche Seite berücksichtigt.
Auch die Notwendigkeit alte Gewohnheiten und Ansichten grundlegend zu ändern fehlt mir als Option, vielleicht eine Angst die selbst die Autoren schreckt?

Fazit:
Für Anfänger, Perfektionisten und Unsichere absolut ein erheiterndes und empfehlenswertes Buch!
Für alle Anderen empfiehlt sich jedoch eine zusätzliche Lektüre aus der Business-sparte.
Oft kann ein guter Leitfaden zur Kundenorientierung, Kostenrechnung &Co. genauso gut Ängste beseitigen. ;-)
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am 30. Januar 2000
This book revealed to me I was not the only one having the thoughts of doubt and frustration in dealing with my talent and drive. I can look at my work as a process now and not an end result. I copy quotes from this book and paste them in my work space to remind me what it is I'm trying to accomplish. Everyone will get something different out of this text - it has a very universal message for anyone who is creative. My painting instructor recommends this book regularly and all that read it have the most positive responses to the insights and the pearls of wisdom. With my strongest recommendation I encourage ALL Artists to read this!
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am 2. August 1998
With pearls of wisdom gleaned from the writings of such as Conrad and Hippocrates, the authors offer artists (and would-be artists) advice and encouragement to follow a calling that is too frequently thought to be more appropriately a hobby. Though the reader addressed is one who aspires to art as a profession, much of what Bayles and Orland offer is as applicable to any undertaking: "Artmaking involves skills that can be learned. ... Even talent is rarely distinguishable, over the long run, from perseverance and lots of hard work." Liberal doses of unpleasant reality are well balanced with insight and reassurance. The sort of little book that one might keep about for an occasional dose of comfort and motivation.
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am 5. Mai 2000
As a serious painter, I own many books on art in general and the craft of painting in particular. They have been variously useful and sometimes even inspirational, but Art & Fear is worth more to me, than all the rest of my books put together. This book doesn't tell you how to paint or write or compose music or dance. Nor does it trot out the works of other painters, writers, composers, or dancers to serve as inspiration. Instead, it tells me and you and all other aspiring artists how to keep on working at what we love most. What a gem!
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am 4. September 1997
Art & Fear is an easy book to rave about, but it is a particularly difficult book to write about. The authors have chosen their words so well, that it seems as if there ARE no other words with which to talk about this subject or this book. I'll try anyway, fully knowing that whatever I might say surely will not please me as much as what I have read in their pages. And this is part of the message of Art & Fear, one of the lessons to be learned - just do it and learn from it.

Art & Fear is an unpretentious little paperback, written by two lifelong friends who have been artists, as well as other things, for most of their lives. Both of them have their feet firmly rooted in the real world that we all live in (however high their ideas and ideals might fly), and both of them have keen insights into what enables individuals to produce good art and to continue to produce good art, and what stumbling blocks stop many individuals. These insights are of value to artists in any medium whatsoever, and are in fact likely to be of significant value to many individuals who don't think of themselves as artists at all. One doesn't need to be an artist to be struggling with goals that seem beyond your reach and a lack of appreciation from others; it's just a little more pervasive in the artmaking world.

Reading this book is like sitting down with the authors for a long and lively conversation. You'll learn something of them, and something of yourself, and good things are sure to come from it. I've actually found it too good to keep to myself - I'm on my 6th copy now, as I keep giving them away to friends!
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am 17. August 1998
This book address the fears that are common to all artists, most specifically why am I not doing my work? It is succint and well written. It is enlightening and comforting while addressing the problems many artists face. It's one of those books you will keep around and refer to again and again for inspiration. 117 pages of great therapy and the right price.
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am 21. Dezember 1999
I am a working artist. I have tried many times to coordinate projects with other artisits. In Fear and Art, two major points are unveiled. These are the discoveries of the authors, and it truly hit home for me an decribed the way I work. Artists get frustrated. The authors point out that most artists are either teachers or students, when you stop being one or the other you stop creating art. Societies can live without a lot of things but they cannot live long without art. In America, public education continues to take art away from our children, is this our fear?
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am 5. Mai 2000
As a serious painter, I own many books on art in general and the craft of painting in particular. They have been variously useful and sometimes even inspirational, but Art & Fear is worth more to me, than all the rest of my books put together. This book doesn't tell you how to paint or write or compose music or dance. Nor does it trot out the works of other painters, writers, composers, or dancers to serve as inspiration. Instead, it tells me and you and all other aspiring artists how to keep on working at what we love most. What a gem!
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am 25. August 1999
This book is now a must for all of my art majors. It underscores the messages I give daily on staying focused on internal issues (the process and being honest with oneself)and to not be led astray by external pressures (end product and audience reactions)for justifying the work and defining the self. For those who need to get on track, this is the book for you!
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