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am 19. Januar 2009
Mein Vor-Rezensent hat recht mit seiner Kritik an den methodischen Schwächen dieses Buches, aber nehmen wir einmal an, Präsident Obama wird entgegen allen Erwartungen und Hoffnungen doch ähnlich wie Kennedy in einen Konflikt hineingezogen, der dann überraschend nuklear ausgetragen wird. Möglich ist es doch. Danach wird es wieder heißen: und nur der Webster Tarpley hat's schon vorher gewußt und doch recht gehabt! Nur weil die meisten derzeit Obama für sympathisch und einen Hoffnungsträger halten, sollten seine Kontakte, seine Biographie und die knallhart kalten und heißen Krieger und Geldaristokraten, die ihn an die Macht gebracht haben, um eine wirklichungsvolle Medien- und Identifikations- Figur für Volk zu präsentieren zu können, nicht außer acht gelassen werden. Insofern ist es schon wichtig, daß nicht nur immer Bücher über Obama gelesen und geschrieben werden, die gerade ins Bild passen. Für denjenigen, der umfassend über Obama bescheid wissen will, ist die Lektüre dieses Buches notwendig.
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Wer erwartet, bei Webster Griffin Tarpleys "Obama: The Postmodern Coup" auf eine kritische Analyse des Wahlkampfes des 44. US-Präsidenten zu stoßen, sollte gewarnt sein, das Buch ist zwar kritisch, jedoch auf der Basis einer Verschwörungstheorie, die Obama als Kryptofaschisten darstellt, der nichts weiter ist als eine Marionette des ehemaligen Sicherheitsberaters von Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski und der Trilateralen Kommission, die Brzezinskis Interessen teilt, im 21. Jahrhundert einen Krieg gegen Russland und somit den womöglich dritten Weltkrieg samt nuklearen Holocaust vom Zaun zu brechen.

Der Ausgangspunkt dieser Theorie ist Obamas angeblich Zugeknöpftheit über seine Jahre an der New Yorker Columbia University, wo er seine Abschlussarbeit in Politikwissenschaften gerade über ein Thema geschrieben hat, das Brzezinskis Lebensinhalt war, die Sowjetunion. Obama selbst ist seltsam ugeknöpft über die Jahre in New York, was Tarpley zum Anlass nimmt, darin ein Verschweigen von Obamas erster Begegnung mit dem Carters Falken zu sehen, der selbst behauptet, Obama erst 2007 kennen gelernt zu haben und seither unterstützt. Doch der Autor, der sich schon mit 9/11 auseinandergesetzt hat und zum Sturz George H. W. Bush (also Bush I.) beigetragen haben will, legt diesen weißen Fleck in Obamas Biografie gut und gerne als Indoktrination aus, also jene Zeit in der "Manchurian Candidate" Obama wohl einer Gehirnwäsche von Brzezinskis "linken" CIA-Schergen unterzogen wurde. Der kometenhafte Ausstieg des bis vor 2004 unbekannten Senators aus Illinois ist damit kein Wunder, wurde er doch von der CIA inszeniert.

Die Rede vor dem Nominierungspartei der Demokraten im Jahre 2004 zählt einfach nicht, genauso wie die von vielen als mustergültig bezeichnete Wahlkampagne Obamas und sein Talent beim Fundraising in Wirklichkeit von der CIA vorgetäuscht sind, die damit eine "Farbenrevolution", wie sie sonst in Georgien oder der Ukraine initiiert wurden auf amerikanischen Boden abgezogen haben. Dass Obama die Farbe blau als Wahlkampfthema gewählt hat, soll das mitunter begründen und weil sich Autor Tarpley bei Fernsehbildern der Obama zujubelnden Menschenmassen an Bilder der orangen Revolution in der Ukraine erinnert fühlt. Dass die Farbe blau gleichzeitig die Parteifarbe der Demokraten ist und auch anderen Kandidaten zugejubelt wurde, nonsense aus Sicht des gegen den Strom denkenden Verschwörungstheoretikers.

Aber mit Obamas Wahlkampf und den Hintergründen beschäftigt sich der Autor nicht wirklich, viel lieber schweift er ab und schwadroniert über die Pläne Brzezinsiks und seines Klans, Russland zu zerschlagen und die Weltherrschaft der USA herzustellen, manchmal auch globale hegemoniale Vormachtstellung genannt. Ganz nebenbei erklärt Tarpley alle zwischen 1963 und 1982 geborenen zur Generation X, den desillusionierten Versagern, deren Elternhäuser allesamt von Drogenkonsum, Gewalt und wohl auch Missbrauch geprägt waren, was sie nun genauso wie die nach 1982 geborenen zu willigen und devoten Sklaven des Möchtegern-Führers Obama macht. Mr. Tarpley selbst entstammt der Baby Boomer-Generation, die er insgeheim als die beste aller Generationen proklamiert und spielt wie für seine Generation typisch immer wieder mit Ängsten aus der Ära des Kalten Krieges, wobei er das Nukleararsenal der Sowjets, pardon Russen, als massiv überschätzt, denn Tarpley beruft sich vor allem auf geheime CIA-Quellen und die haben Russland schon einmal falsch eingeschätzt, als die Mauer fiel. Das Buch selbst ist scheinbar allein basierend auf "Zeitungslektüre" und Konsultationen mit seinen CIA-Quellen zustandegekommen, also am Stammtisch.

Fazit:
Im Grunde nur viel heiße Luft, ohne Quellenverzeichnis, allein auf Spekulationen des Autors basierend, der seine oft gänzlich unsachlichen Argumente nur selten untermauert, ständig vom Thema abkommt und kein Buch über Obama, sondern die sinistren Pläne des Zbigniew Brzezinski vorgelegt hat.
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