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5.0 von 5 Sternen Bill's artful snapshots, 9. März 2010
Rezension bezieht sich auf: William Eggleston's Guide (Gebundene Ausgabe)
William Eggleston's photos grow on you. Look through this book for the first time and the contents seem a bit like ordinary snapshots but look again and then again and with each viewing the images become more familiar (still with something fresh to discover each time) but now they start to blend together seamlessly. One reason for this, I think, is that the photos capture the everyday and the ordinary. Taken around Eggleston's hometown of Memphis and in the Deep South, they show some of his relations, street scenes, interiors, buildings and more, though the captions only state the locations. John Szarkowski says in the books introduction "..today's most radical and suggestive colour photography derives much of its vigour from commonplace models" This capturing of the everyday and in colour divided the critics in 1976 when the Museum of Modern Art used seventy-five of Egglestons's images for their first exhibition of colour photography. The 'Guide' unfortunately only shows forty-eight from the show.

Art photography until this exhibition was in black and white and had been for years, colour photos were mostly for ads, commercial printing and snapshots. Thankfully the Museum's curator of photography, Szarkowski, had the good sense to allow the public to see something new and fresh. I think the 'Guide' is a good introduction to Eggleston and if you like his creative vision, as I do, have a look at these two books of his work: 'The Democratic Forest' and 'Ancient & Modern'. Both are full of wonderful colour photos of the American everyday.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochwertiger Reprint des Katalogs zur gleichnamigen MoMa Ausstellung im Jahr 1976, 11. Januar 2014
Von 
Dr. Priesnitz - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: William Eggleston's Guide (Gebundene Ausgabe)
William Eggleston, Jahrgang 1939, gilt schlechthin als der Wegbereiter für die Farbfotografie im Sinne des museumstauglichen Kunstwerks. Gleiches vollbrachte sicher auch noch Stephen Shore, dessen "Uncommon Places" hier würdigend nicht unerwähnt bleiben sollen. Der Fotograf bezeichnete übrigens dieses Buch mit dem Titel "William Eggleston's Guide" als seinen wichtigsten Band. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Reprint, welcher im Jahr 1976 als Katalog zu einer Ausstellung im New Yorker Museum of Modern Art entstand. Das war übrigens die erste Farbfotografie - Ausstellung in einem Museum. Inspiriert wurde Eggleston anfangs von Fotografen wie Henri Cartier Bresson oder Walker Evans. Bereits im Jahr 1965 begann er mit der Farbfotografie künstlerisch zu arbeiten und machte sie ab etwa 1967 zu seinem Schwerpunktthema.

Sein Werk erntete zu Beginn seiner Karriere nicht nur Lob, sondern vor allem äußerst destruktive Kritik. So bezeichnete die New York Times die hier dargelegte Bilderserie als die "Meist gehasste Show des Jahres." Damit meinten die Journalisten vermutlich seine innovative Motivwahl und die Bildkomposition, die sich nicht auf Anhieb von Laien erschließen lässt. Ähnlich wie Hopper oder die Maler des Fotorealismus wandte er sich Themen zu, die allgemein nicht als bildwürdig erscheinen. Die Farben sind meist sehr intensiv, oft rot- oder braunstichig, halt typisch für die 1970er Jahre. Oft fertigte er die Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven, wie z.B. der Froschperspektive, an. Alltägliches wird zur Kunst erhoben nach dem Motto, dass dem Gewöhnlichen eigentlich schon das Außergewöhnliche innewohnt. Leider leistet dieses Buch keine Analyse der Bildkomposition, denn im Hinblick auf Farbe und Linienführung hätte man hier schöne Bezüge zu Ittens, Klees oder Max Bills Experimente herstellen können, ganz zu schweigen von den Erkenntnissen der Wahrnehmungspsychologie im Bezug zur Linienführung. Seine Bildschwerpunkte sind selten zentral angeordnet und dennoch wird der Betrachter ungewollt nach den Vorstellungen Egglestons durchs Foto förmlich navigiert.

Seine kargen Kompositionen, die oftmals in ihrer Farbigkeit und Aufteilung an abstrakte Gemälde erinnern, zählen heute zu den Ikonen der Fotografiegeschichte und machten den Künstler zudem zu einem wichtigen Chronisten des amerikanischen Traums, den er zugleich auch als Luftschloss entlarvte. Zu seinen bevorzugten Motiven zählen Bilder aus der staubigen Provinz der Staaten, heruntergekommene Häuser und Straßenzüge, gammelige Diners, einsame und vor sich hin vegetierende Autos, Reklameschilder der Highways oder Personen, die eher die Verlierer als die Gewinner der Gesellschaft präsentieren. Viele seiner Aufnahmen entstanden sozusagen als Album oder Tagebuch von verschiedenen Roadtrips durch die USA, an denen auch Dennis Hopper beteiligt gewesen sein soll, ganz zu schweigen von Drogen, Alkohol und Nikotin. Insgesamt werden in dem kompakten gebundenen Buch rund 48 Fotografien der MoMa - Ausstellung präsentiert. Beim wiederholten Betrachten der Bilder entdeckt man häufig immer wieder etwas Neues. Obwohl Eggleston auch Reisen nach Europa unternahm, stehen hier die Fotos aus Amerika im Vordergrund, vor allem geht es hier um Memphis und die Umgebung! Wer sich heute in den USA auf die Pirsch nach Motiven dieser Art macht, findet die Eggleston Klischees eigentlich eher selten. Von daher ist dieses Buch auch ein wichtiger Zeitzeuge der 1970er Jahre.
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William Eggleston's Guide
William Eggleston's Guide von William Eggleston (Gebundene Ausgabe - 21. Oktober 2002)
EUR 29,00
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