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Der Film mit Johnny Depp beginnt mit dem Ausspruch Jack the Rippers, er habe das 20. Jahrhundert geboren. Was Moore damit wirklich meint, wird meiner Meinung nach, erst im Comic richtig deutlich! Der Film ist sehenswert, aber im direkten Vergleich ist der Comic um ein Vielfaches besser!
Moore hat sich bereits in „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" mit England am Ende des 19. Jahrhunderts beschäftigt. Die „Liga" ist eine herrlich verspielte, bunte, humorvolle Unterhaltungsgeschichte. „From Hell" spielt im London des Jahres 1888 und ist ein ambitionierter, intelligenter und düsterer Roman in Comicform über menschliche Abgründe.
Zwei Dinge haben mich zuerst abgeschreckt. Erst einmal erscheint der Preis sehr hoch. Allerdings wird hier ein äußerst üppiger Wälzer angeboten, in den sichtlich viel Arbeit investiert wurde und an dem man lange zu lesen und betrachten hat. Und dann kam der zweite Dämpfer beim Aufschlagen des Comics, doch auch dieser Kritikpunkt löste sich schnell in Luft auf: die Zeichnungen von Eddie Campbell sind Schwarz-Weiß! Eine gute Idee, den so wird die Geschichte noch stimmungsvoller umgesetzt.
„From Hell" erzählt die Geschichte des Frauenmörders Jack the Ripper, der mehrere Prostituierte bestialisch abschlachtete. Es ist eine Kriminalgeschichte, die im Milieu der Londoner Unterschicht spielt, inklusive einem Kommissar und einem Täter. Und dann ist es noch viel mehr! Eine Geschichte voller Details, Gags, Ideen, Traurigkeit, Wahrheit und Weisheit. Arme Schlucker, die zum Spielball der Reichen und Mächtigen werden. Illuminaten, die im Verborgenen arbeiten. Ein hochintelligenter, krankhaft ehrgeiziger Mörder, der umgeben ist von primitivsten Menschen, ohne Ziele, Bildung, Niveau und Aufgabe, auf die er mit Verachtung und Spott herabschaut. Ein Frauenhasser und Visionär, der das 20. Jahrhundert geboren hat. Das 20. Jahrhundert, in dem alle Grenzen gefallen sind, in dem der Sozialdarwinismus vom Tierreich auf die Menschheit übertragen wurde, in dem Menschen verheizt wurden, in dem ungebremster Kapitalismus, ungehemmte Gier und skrupellose Kriege den Fortbestand der Menschheit gefährdeten. Ende des 19. Jahrhundert erklärte Nietzsche Gott für tot, nun versuchte sich der Mensch selbst als Gott. 1888 wurde Adolf Hitler gezeugt (auch das kommt in „From Hell" vor! Ungelogen!).
Etwas irritierend wirken die Visionen, die der geisteskranke „Jack the Ripper" dieser Geschichte immer wieder hat. Er sieht Menschen vor Fernsehern und PC's, Hochhäuser und anderes aus dem 20. Jahrhundert. Sehr schön sind die Auftritte von Buffalo Bills Team und Oscar Wilde!
„From Hell" ist große Kunst! Ein weiteres Meisterwerk von Alan Moore und ein Buch, das man mehr als einmal lesen muß um es in seiner Komplexität zu erfassen und richtig zu würdigen.
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Ja, hier wird auch die Geschichte von Jack the Ripper und seinen berühmten Morden im Jahre 1888 in London nacherzählt. Und zwar bis ins kleinste Detail. Nicht zum ersten Mal in einem Werk von Alan Moore scheint neben dem eigentlichen Prozess des Schreibens der Story und des Zeichnens der Bilder die Recherche der historischen Informationen einen Schwerpunkt gebildet zu haben. Und so findet sich praktisch jedes Detail, jeder Hinweis und jede Information, die heute noch verfügbar ist, in den Bildern wieder. Moore folgt dabei einer Theorie über den Mörder, die heute eher für unwahrscheinlich gehalten wird. Aber auch andere, mögliche Lösungen des Kriminalfalls haben in der Geschichte ihre Spuren hinterlassen. So sind mehrere mögliche Mörder in der Handlung präsent.

Durchschauen kann man das aber nur, weil einem ein eigener Anhang zusätzliche Informationen bietet und die meisten Geheimnisse hinter den Bildern aufklärt. Dieser ist nicht gezeichnet, sondern enthält einen geschriebenen Kommentar zu fast jeder einzelnen Seite. Erst hier erfährt man, wie viel Arbeit wirklich hinter dem Buch steckt. Nach dem Durchlesen ist dann auch der Leser Jack the Ripper-Experte.

Warum mag sich Moore nun für diese eine, eher unwahrscheinliche Variante entschieden haben? Ich vermute, es liegt daran, dass Moore hier noch mehr erzählen will als nur die Geschichte von Jack the Ripper. Er mahlt ein Panorama Londons, seiner Architektur und Geschichte. Er erzählt auch von den Untaten, die in der Stadt seit Beginn unserer Zeitrechnung verübt worden sind. Vom Blut, das vergossen wurde. Über Antike quer durch das finstere Mittelalter bis in unsere Zeit ziehen sich die Spuren der Gewalt. Und des Bösen. Und während der Protagonist, der Mörder langsam seinen Verstand verliert, scheint er dennoch weiter eine Rolle im Kampf zwischen Gut und Böse zu spielen. Der eigentliche Höhepunkt des Buches läutet dann den Abgrund des kommenden 20. Jahrhunderts ein - zeitgleich zu den Morden in London wird in einem kleinen Dorf im fernen Österreich ein Mann namens Adolf Hitler gezeugt. Darum geht es also in "From Hell": Das metaphysische Böse und sein Wirken wird gezeigt.

Zu abgehoben? Aber auch als rational veranlagter Mensch kann man das alles genießen. Die Botschaft ist in der Atmosphäre der Bilder, in den meist fehlenden Farben, in den Gesichtern der Figuren genial umgesetzt. Und oft lässt Moore sich Zeit. Die Bilder geben nicht nur Handlung wieder. Der Fluss des Lesens wird bewusst beschleunigt oder verlangsamt, der Leser so durch die Geschichte geleitet und immer wieder auf besondere Situationen oder Aussagen aufmerksam gemacht. Es ist großes Handwerk, was wir hier vor uns haben.

Für mich ist das Lesen des Buches deshalb auch ein deutlich intensiveres, aber auch anstrengenderes Erlebnis als der Film. Es macht nicht "Spaß", jedenfalls nicht im eigentlichen Sinn. Aber es erweitert die Welt. Was wir hier vor uns haben, ist Literatur.
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Der Film mit Johnny Depp beginnt mit dem Ausspruch Jack the Rippers, er habe das 20. Jahrhundert geboren. Was Moore damit wirklich meint, wird meiner Meinung nach, erst im Comic richtig deutlich! Der Film ist sehenswert, aber im direkten Vergleich ist der Comic um ein Vielfaches besser!
Moore hat sich bereits in „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" mit England am Ende des 19. Jahrhunderts beschäftigt. Die „Liga" ist eine herrlich verspielte, bunte, humorvolle Unterhaltungsgeschichte. „From Hell" spielt im London des Jahres 1888 und ist ein ambitionierter, intelligenter und düsterer Roman in Comicform über menschliche Abgründe.
Zwei Dinge haben mich zuerst abgeschreckt. Erst einmal erscheint der Preis sehr hoch. Allerdings wird hier ein äußerst üppiger Wälzer angeboten, in den sichtlich viel Arbeit investiert wurde und an dem man lange zu lesen und betrachten hat. Und dann kam der zweite Dämpfer beim Aufschlagen des Comics, doch auch dieser Kritikpunkt löste sich schnell in Luft auf: die Zeichnungen von Eddie Campbell sind Schwarz-Weiß! Eine gute Idee, den so wird die Geschichte noch stimmungsvoller umgesetzt.
„From Hell" erzählt die Geschichte des Frauenmörders Jack the Ripper, der mehrere Prostituierte bestialisch abschlachtete. Es ist eine Kriminalgeschichte, die im Milieu der Londoner Unterschicht spielt, inklusive einem Kommissar und einem Täter. Und dann ist es noch viel mehr! Eine Geschichte voller Details, Gags, Ideen, Traurigkeit, Wahrheit und Weisheit. Arme Schlucker, die zum Spielball der Reichen und Mächtigen werden. Illuminaten, die im Verborgenen arbeiten. Ein hochintelligenter, krankhaft ehrgeiziger Mörder, der umgeben ist von primitivsten Menschen, ohne Ziele, Bildung, Niveau und Aufgabe, auf die er mit Verachtung und Spott herabschaut. Ein Frauenhasser und Visionär, der das 20. Jahrhundert geboren hat. Das 20. Jahrhundert, in dem alle Grenzen gefallen sind, in dem der Sozialdarwinismus vom Tierreich auf die Menschheit übertragen wurde, in dem Menschen verheizt wurden, in dem ungebremster Kapitalismus, ungehemmte Gier und skrupellose Kriege den Fortbestand der Menschheit gefährdeten. Ende des 19. Jahrhundert erklärte Nietzsche Gott für tot, nun versuchte sich der Mensch selbst als Gott. 1888 wurde Adolf Hitler gezeugt (auch das kommt in „From Hell" vor! Ungelogen!).
Etwas irritierend wirken die Visionen, die der geisteskranke „Jack the Ripper" dieser Geschichte immer wieder hat. Er sieht Menschen vor Fernsehern und PC's, Hochhäuser und anderes aus dem 20. Jahrhundert. Sehr schön sind die Auftritte von Buffalo Bills Team und Oscar Wilde!
„From Hell" ist große Kunst! Ein weiteres Meisterwerk von Alan Moore und ein Buch, das man mehr als einmal lesen muß um es in seiner Komplexität zu erfassen und richtig zu würdigen.
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am 29. März 2009
Das Buch ist ein düsterer Magnet. So empfand ich das, denn Moore beschreibt eine ganz andere, mystische Zeit, die sich niemand mehr vorstellen kann. Die mystische Komplexität hinter dem Werk ist erstaunlich,nur dass der Autor von der Freimaurerei keinen blassen Schimmer hat, aber das stört nicht. Mit dem Comic hat der Film nichts gemeinsam. Wir erfahren von Anfang an, wer "Jack Der Schlitzer" ist und entdecken, dass dieser Mann verrückt ist aber doch erstaunlich real. Er hat die Fähigkeit in die Zukunft zu sehen, wenn er, während er am "Werke" ist voller Extase zu sein scheint. Während wir schon zu beginn mit Gull eine Stadtrundfahrt zu den späteren Tatorten machen,und er von "den 2 Hirnhälften" redet, so wird einem da vielleicht ein Licbt aufgehen: Das Buch ist voller Dualität! (Schwarz-weiß, jack-Netley, Freimaurer-Täter, Jack-Gull: Alles Gegensätze!). Dass er recht hat mit seinen Aussagen,wissen nur wenige: Tatsächlich ist London einer der ältesten 8wenn nicht die älteste) Stadt der welt (das geht bis hin in die Steinzeit!). Dort ist so viel Geschichte passiert- eine fantastische, mystisch-magische Atmosphere wird aufgebaut, die in mir den Wunsch weckt in die Zeit abzutauchen. Nachdem William Gull Freimaurer wird, hat er Kontakte zu den höchsten Machtebenen Großbritanniens. Er wird Leibarzt der Queen Victoria... einzig schade nur, dass Moore bei seinen langen Recherchen auf die Taxil-Lüge reingefallen ist. Der in From Hell als "Gott der Freimaurer" angepriesene "Jahbulon" ist der "Baphomet" und hat nichts mit den Freimaurern zu tun.
Stimmig ist die "Nuttensprache der Proleten"
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am 25. Oktober 2011
Wer sich auch nur im Entferntesten für den Kriminalfall von Jack the Ripper interessiert, sei diese Graphic Novel WÄRMSTENS ans Herz gelegt! Mithilfe von fantastischen SchwarzWeiß-Zeichnungen taucht der Leser in diesem monumentalen Comic in das viktorianische Zeitalter Ende des 19. Jahrhunderts ein. Hinzu kommt eine enorm vielschichtige und detaillierte Storyline - nahezu zu jedem Bild lassen sich im Anhang Hintergrundinformationen finden, welche weit über den Kriminalfall hinausgehen. Dem Leser wird hier ein nahezu komplettes Sittengemälde der britischen Gesellschaft Ende des 19. Jahrhunderts präsentiert, sei es aus historischer oder soziologischer Sicht.

Absolut empfehlenswert!
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am 22. Februar 2009
Zuerst war ich skeptisch, ob ich mit den eher nüchternen Schwarz-Weiß Zeichnungen 600 Seiten lang zurechtkommen würde. Manche Bilder sind skizzenhaft, andere solide, vereinzelt aber auch sehr detailliert. Insgesamt allerdings ist der Zeichenstil alles andere als anstrengend oder langweilig, nein, viel mehr ist er genau passend zu dieser düsteren Geschichte. Das viktorianische London könnte kaum besser portraitiert sein, als es Eddie Campbell mit seinen Bildern erreicht.

Über den beeindruckenden Arbeitsaufwand, den Detailreichtum, die düstere Genialität der Charakterzeichnung und den gewaltigen Umfang dieses Stück Literaturs will ich mich nicht näher äußern. Alan Moore hat ausgezeichnete Arbeit geleistet, wie diverse andere Rezensionen und auch Auszeichnungen würdevoll belegen.

Mit "From Hell" ist dem Duo Campbell/Moore ein außergewöhnliches Kunstwerk gelungen, dass empfehlenswert ist für alle Interessenten an Jack the Ripper, dem historischen London, interessanten Charakteren, der Verfilmung mit Johnny Depp, und nicht zuletzt für all diejenigen, die an der Entstehung des "Bösen" an sich ihre Faszination finden.
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am 21. Oktober 2000
Weit mehr als eine Geschichte über einen Serienmörder, ist From Hell nicht einmal das - denn nach Moores Ansicht war der Ripper kein Serienmörder. Er war ein Agent der Königin, der ein Problem löste, das die königliche Familie und damit die Gesellschaft störte. Indem er ein profundes und intensives Panorama davon zeichnet, wie es gewesen sein mag, im London der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts zu leben, zeigt Moore uns Gründe, warum der Ripper niemals gefasst wurde. Und so führt er seine Vision von den 80ern als Beginn oder doch zumindest Vorschein unseres Jahrhunderts aus. Falls Sie dieses Jahr nur dieses Buch lesen sollten, wäre es nicht verloren. Wenn Sie glauben, Comics wären was für Kinder und Analphabeten - denken Sie noch mal!
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am 10. März 2011
Diese "grafische Novelle" hält Wort: Bilder und Text ergänzen sich in derart stimmiger Weise, dass beim Lesen des Comics kein Unterschied zum Lesen eines Romans besteht. Mehr noch: es entsteht der Eindruck einen Film zu schauen. Die Bilder wirken auf den ersten Blick simpel, jedoch hat Eddie Campbell stets Wert auf wichtige Details gelegt. Teilweise werden "unwichtige" Dinge - wie eine Straßenszene im Hintergrund - offenbar bewusst unscharf, ungenau gehalten um den Fokus auf das Wesentliche einer Szene zu legen. Mit diesen und anderen Mitteln ist es gelungen den Zeichnungen die Emotionen und Sichtweisen der handelnden Personen einzugeben und diese an den Leser weiterzureichen. Ähnliches gilt für die Textfelder: Gespräche in weiterer Entfernung sind kleiner geschrieben, Soziolekte oder Dialekte spiegeln sich in der Schriftform und Sprache wieder, wodurch Stimmungen und Eigenschaften von Personen und Situationen von selbst vermittelt und vom Leser gefühlt werden. Neben diesen "technischen Details" hat Alan Moore mit seinem Storyboard in meinen Augen etwas wirklich Herausragendes und Einzigartiges geschaffen: eine soziologische Analyse einer frühkapitalistischen Gesellschaft, verpackt in die bekannte Geschichte des Rippers. Die ausführliche Darstellung der Gedanken, Ideen und Ansichten der Ripper-Figur erweitern dabei deren bekannten "Krimiaspekte" zu einer psychologischen Studie und vermitteln offenbar auch gesellschaftliche und theologische Ansichten Moores bzw. dessen Kritik an existierenden Gesellschaftsformen. Die Handlung ist mehr als fesselnd, auch wenn einem der Film bereits bekannt sein sollte (der i.Ü. beiweitem nicht die Tiefe des Comics besitzt). Vor- und Rückblenden sowie zeitliche Parallelhandlungen erzeugen eine atemlose erzählerische Dichte, da der Leser gezwungen ist eigene Assoziationen und Interpretationen aufzustellen, bevor sich diese aus dem Kontext der Story erschließen. Dadurch wird die Geschichte manchmal beklemmend persönlich. Insbesondere die letzten beiden Drittel des Buchs las ich rasend schnell mit fliegendem Auge und klopfendem Herzen. Ein Comic, der derartig mitreißend ist und solch intensiven Gefühle erzeugt ist einer anderen Bezeichnung würdig: er ist eine grafische Novelle.
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am 31. Mai 2005
In preparation for the opening of the film version of "From Hell" I have been rereading Alan Moore and Eddie Campell's sixteen-part melodrama/graphic novel. It is pretty clear to me from the trailers and commercials I have seen for the film that the Hughes brothers have played around as much with this story as Moore and Campbell have played around with the "facts" of the Jack the Ripper story. But since we will never know the "truth" about Jack--scholars cannot even agree on exactly who he killed, which you would think was a rather important starting point in constructing any sort of theory--all that really matters is whether "From Hell" tells a compelling story. By that standard, "From Hell" certainly succeeds.
In the Appendix to each chapter Moore careful details his sources, alterations and inventions for "From Hell" on a page-by-page basis. While such elaborations will only serve to infuriate most scholars of the Ripper, they are certainly of interest to us poor neophytes who cannot help but be fascinated by the details of the unsolvable mystery. Moore is working primarily off of Stephen Knight's "Jack the Riper: The Final Solution," which advances what Casebook: Jack the Ripper (the world's largest on-line public repository of Ripper-related information) labels the most controversial Ripper theory. Known as the Royal Conspiracy theory, it does have the delicious quality of involving virtually every person who has ever been a Ripper suspect. Despite its popularity, Ripperologists pretty much universally dismiss the theory (it ranks 8th on their list, mainly because one-third rated it 10 and another one-third rated it 1). But then the most popular suspect is currently James Maybrick, brought into prominence by the "Diary of Jack the Ripper" hoax (ah, but was it really?). Given everything that is out there, it is no wonder that the most "legitimate" suspect of the day, Francis Tumblety, gets lost. But all of this just reinforces the idea that "From Hell" is not history, but rather drama. Time and time again, it is the rationale of the STORY rather than the FACTS that drive Moore's narrative.
The artwork by Eddie Campbell, aided and abetted at various times by April Post and Pete Mullins, is certainly evocative of the tale. I even think there is a point at which the reader has to be grateful that the bloodier episodes are rendered in stark black and white drawings. Campbell presents various styles at different times in the narrative, altering it to match the narrative. But it is Moore's epic story that captivates throughout as he puts his giant jigsaw puzzle together from all the evidence and his own speculations. When Moore works in the conception of Adolf Hitler, which happened in Austria around the time of the murders, as an ironic counterpart to his narrative, it is hard not to be impressed, just as we are horrified by the clinical details of the Ripper's murder of Mary Jane Kelly, which takes up all of Chapter 10. Through deduction, induction and abduction, Moore creates a compelling story and the fact that it is not what really happens has little to do with how much we enjoy "From Hell."
Do I believe that Sir William Gull was indeed Jack the Ripper? No, I do not. I have heard many theories regarding his true identity that have been plausible, at least at face value, and I am more than willing to lead it to the knowledgeable experts to argue out their respective merits. But I was not reading "From Hell" to be convinced of the guilty or innocence of any one regarding the world's first infamous serial killer. I read it because as we have known ever since Alan Moore did his own take on the Swamp Thing, one of his greatest strengths as a writer is to make us look at old things in new ways. Now, if only the movie version can be half this good.
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am 23. Mai 2013
Ich habe das Werk bestellt, weil wir es in einem Kurs an der Uni lesen und es ist super interessant. Ein muss für alle Comic Fans oder für alle die am Jack the Ripper Fall interessiert sind. Mit vielen geschichtlichen Hintergrundinfos!
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