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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwei Sekunden, die das ganze Leben verändern
Welche Bedeutung hat Zeit? Können zwei Sekunden ausschlaggebend sein für das ganze restliche Leben?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich Rachel Joyce in ihrem Roman „Perfect“. Das Buch besteht aus zwei Handlungssträngen. Einerseits taucht der Leser ein in die Welt von Byron, einem kleinen Junge in den 70ern und andererseits in die...
Vor 16 Monaten von Thala veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Zwischendurch sehr langatmig.
Die Grundidee des Buches ist gut. Aber meiner Meinung nach hätte die Autorin auch mit 100 Seiten weniger auf den Punkt kommen können. Die Story verliert zwischendurch immer wieder an Fahrt. Ich habe ganze 3 Monate gebraucht das Buch zu lesen (zwischendurch bin ich immer wieder auf andere Bücher umgestiegen und habe es dazwischen als "Notlösung"...
Vor 2 Monaten von Jerome veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwei Sekunden, die das ganze Leben verändern, 10. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Perfect (Taschenbuch)
Welche Bedeutung hat Zeit? Können zwei Sekunden ausschlaggebend sein für das ganze restliche Leben?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich Rachel Joyce in ihrem Roman „Perfect“. Das Buch besteht aus zwei Handlungssträngen. Einerseits taucht der Leser ein in die Welt von Byron, einem kleinen Junge in den 70ern und andererseits in die Welt von Jim, einem etwas schrulliger Typ in der jetzigen Zeit. Jim hat mich stark an einen Autisten erinnert und ich fand es toll, wie Joyce sein Leben und seine täglichen Rituale beschreibt, ohne wertend zu sein. Letztendlich gibt es nur einen schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn. Doch wer ist normal und wer ist verrückt? Ist Jim, der in einem Van lebt und jeden Abend sämtliche Gegenstände seines Vans namentlich begrüßt und anschließend sämtliche Ritzen des Vans mit Tape abklebt, tatsächlich verrückt?

Zwei Sekunden sind im Mittelpunkt der Geschichte um Byron. In dem Moment im Jahr 1972 als die Uhren zwei Sekunden zurück gestellt werden, baut Byrons Mutter versehentlich einen Unfall. Dieser Unfall hat für die ganze Familie verheerende Folgen.

In „Perfect“ geschieht nicht viel äußere Handlung. Das tut der Poetik des Buches aber keinen Abbruch. Die Protagonisten sind alles andere als schön und perfekt, wie es der Titel des Buches suggeriert. Ich empfehle dieses Buch all jenen Lesern, welche ruhige Töne und kleine Schätze des Alltags bevorzugen. Vor allem im letzten Teil besticht die Autorin durch ihre großartige Erzählkunst. Mich selbst hat das Buch sehr zum Nachdenken angeregt. Ein tolles Buch für einen verregneten, melancholischen Herbsttag.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfect – oder wie zwei Seelen wieder zueinander finden, 6. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Perfect (Gebundene Ausgabe)
Dieses besonders sanftmütige Buch von Rachel Joyce hat mich vollends überzeugt. Große Erwartungen standen im Raum, nachdem auch ich „Harold Fry“ bereits kannte. Doch auch in diesem Buch ist es Rachel Joyce meisterhaft gelungen, mit den ganz sanften Tönen eine zauberhafte Geschichte zu schreiben. Ihr wunderschöner Schreibstil besticht durch liebevolle Beobachtungen, manchmal unbedeutend erscheinende Details, die das Gesamtbild jedoch umso harmonischer abrunden und wunderbar vielschichtig ausgearbeiteten Charakteren. Zu keinem Zeitpunkt kitschig, nie langweilig oder gar anspruchslos, dafür absolut glaubhaft.

„Perfect“ ist nicht nur Titel der Geschichte, sondern auch der Name einer Operation, die Byron mit seinem besten Freund James verbindet. Die Geschichte wird in zwei unterschiedlichen Erzählsträngen erzählt, die zeitlich weit auseinanderliegen. Der Leser begleitet zum einen den jungen Byron 1972 und folgt Jim zum heutigen Zeitpunkt. Dass diese beiden Stränge irgendwann zu einem werden und wie die jeweiligen Hauptpersonen zueinander stehen, erfährt der Leser nur Stück für Stück und der Spannungsbogen wird so bis zuletzt gehalten.

Das Buch besticht durch einen kindlichen Charme, da große Teile dieses Werks aus Sicht des elfjährigen Byron geschrieben sind. Da auch die Figur Jim als zurückgeblieben und merkwürdig beschrieben wird, erhält der Leser auch hier einen eher kindlichen Blick auf die Dinge. Byron ist für mich der klassische Antiheld. Zum einen sehr jung, aber auch still und oftmals ängstlich, sucht er stets Rat bei seinem viel schlaueren Freund James, zumindest ist das Byrons Standpunkt. Als nach einem Unfall die Dinge aus dem Ruder laufen, planen die beiden in ihrer kindlichen Naivität, wie das Unglück wohl aufzuhalten sein und bürden sich selber so manches auf, was einfach nicht zu stemmen ist. Der Antiheld steckt ebenfalls in Jim, der nach langjähriger Behandlung in einer Psychiatrie langsam versucht, in ein „normales“ Leben zurückzufinden.

Viel Liebe steckt auch in den Nebenrollen der Geschichte. Die vielen zwischenmenschlichen Beziehungen machen dieses Buch so besonders. Gepaart mit wunderschönen Beschreibungen, feinfühligen Tönen und Situationen, in denen man mit Byron und seinen Freunden mit lachen und weinen möchte, machen dieses Buch für mich zu etwas ganz Besonderem.

Auch die Illustrationen die zu Beginn eines jeden Kapitels stehen, sind wunderschön und der Stimmung des Buches angepasst. Oftmals spiegeln sie den Inhalt genau wieder.

Der gewählte Titel zeigt meines Erachtens ebenfalls, dass Dinge nun einmal nicht perfekt sind. Je mehr man sich um diesen Perfektionismus bemüht, desto chaotischer wird es am Ende und viele Dinge scheitern. An vielen Stellen des Buches habe ich versucht die Last mitzutragen, die auf Byrons Schultern lastete.

Dieses Buch berührt, stimmt einen nachdenklich und beschäftigt einen noch Tage später. Man möchte für sich selbst die Antwort finden, was zwei Sekunden im Leben eines Menschen alles verändern können. Für mich handelt es sich bei „Perfect“ um das Leseerlebnis dieses Sommers. Ich vergebe volle 5 Sterne und empfehle dieses Buch wärmstens weiter. Es ist übrigens in der Originalsprache leicht verständlich und flüssig zu lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfect, 4. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Perfect (Kindle Edition)
Die Autorin

Rachel Joyce wurde 1962 in London geboren und ist britische Schauspielerin sowie Schriftstellerin. Mit ihrem 2012 erschienen Werk „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ veröffentlichte sie einen weltweiten Bestseller.

England 1972

In 1972, two seconds were added to time. It was in order to balance clock time with the movement of the earth. Byron Hemming knew this because James Lowe had told him and James was the cleverest boy at school…

Um eine kleine Differenz in der Zeit auszugleichen, werden dem Jahr zwei Sekunden hinzugefügt. Der 11jährige Byron Hemmings hörte davon von seinem Freund James Lowe, der ist der cleverste Junge, den Byron je kennen gelernt hat, denn er liest sogar die Times. Doch Byrons Leben und auch das der anderen werden durch die zwei Sekunden mehr als durcheinander gebracht. Als er sich mit seiner Mutter und seiner Schwester im Auto auf dem Weg zur Schule befindet, verursacht seine Mutter genau in dem Moment einen Unfall als Byron sieht, wie sich der Sekundenzeiger rückwärts bewegt. Ein kleines Mädchen läuft mit seinem roten Fahrrad auf die Straße und dann passiert es … Dem Unfall folgt ein Jahr, in welchem alles versucht wird um diesen einen Fehler wieder gut zu machen.

England heute

Jim, der mittlerweile über 50 ist, hat die meiste Zeit in seinem Leben in einer Nervenheilanstalt verbracht. Als diese geschlossen wird, arbeitet er ab diesem Zeitpunkt in einem Supermarkt. Er leidet jedoch unter seinen Zwangsneurosen und hat keine Familie oder Freunde mehr. Plötzlich wird er von einem Auto angefahren…

Fazit

Was für eine Herausforderung dieses englische Werk. Doch bereits der Prolog verspricht einiges. Dies ändert sich auch im Verlauf des Buches nicht wirklich. Es bleibt spannend, zum teil verwirrend, abenteuerlich und in erster Linie emotional. Der gesamte Roman ist mit viel Gefühl und sehr einfühlsam verfasst, in keiner Weise kitschig und mit viel Potenzial. Durch einen kindlichen Charakter bringt der Roman dem Leser das Geschehen einerseits aus der Sicht des 11jährigen Byron, als auch aus der des nervenkranken 50jährigen Jim, näher.

Die beiden Handlungsstränge, einerseits Byron und James, andererseits der nervenkranke Jim, verwirrten mich zunächst ein wenig, da sie unabhängig von einander einfach begannen. Aber recht schnell war klar, dass es Zusammenhänge zwischen Byron und Jim geben muss. Im Laufe des Buches erkennt der Leser genau diese. Es fällt auf, dass sowohl Jim als auch Byron nicht die großen Helden eines Romans sind und trotzdem sind beide liebenswürdig. Beide mussten schon von Beginn an mit Zwängen kämpfen und machen den besonderen Charme des Buches aus. Auch die Beschreibungen der Dinge und einzelnen Personen, sind der Autorin sehr gut gelungen. Hierbei haben mir besonders die kleinen Zeichnungen zu Beginn jedes neuen Kapitels gefallen, sie zeigen auch den zuweilen sehr gefühlvollen Charakter des Buches.

Der Titel passt perfekt zum Buch, denn er drückt letztendlich genau die Geschehnisse im Buch aus: die zwei Sekunden verändern das Leben der Kinder und im Versuch wieder alles perfekt zu machen, geschieht im Endeffekt nur noch mehr Unglück und Chaos. Denn es geschehen im Zusammenhang mit den zwei Sekunden viele wunderbare und gefühlvolle, aber auch schreckliche, unverständliche Dinge.
By the author of „The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry“

[...]
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5.0 von 5 Sternen Perfektion – Was ist das?, 22. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Perfect (Gebundene Ausgabe)
Wenn man sich nicht einmal auf die Zeit verlassen kann, worauf dann? Als 1972 der Zeit zwei Sekunden hinzugefügt werden, beginnt das scheinbar perfekte Leben des elfjährigen Byron aus den Fugen zu geraten…

Zwei Sekunden sind nicht viel, sollte man meinen, aber für Byron Hemmings bedeuten sie die ganze Welt. Denn gerade in dem Moment, als an der Zeit herumgespielt wurde, beginnt das Unheil. Byrons Mutter verursacht einen Autounfall, in den ein kleines Mädchen verwickelt ist, doch außer ihm scheint niemand zu glauben, was vorgefallen ist. Bald scheint seine Mutter die Familie nicht mehr wie gewohnt, nämlich perfekt, zusammenhalten zu können: Sie hat Geheimnisse und benimmt sich immer seltsamer, während der strenge Vater immer öfter abwesend ist. Mit seinem besten Freund James versucht Byron, das Chaos zu bewältigen. Dabei fragt er sich, wem er die Schuld daran geben soll, dass sein gewohntes Leben auseinanderbricht. Seiner Mutter, sich selbst oder doch den zwei Sekunden?

Vierzig Jahre später verbringt Jim sein Leben zwischen seiner Arbeit in einem Café und den seltsam anmutenden Ritualen seiner Zwangsstörung. Er weiß, wenn er seine Rituale nicht perfekt durchführt, geschieht den Menschen in seiner Umgebung etwas Schlimmes. Dabei verschließt er sich immer mehr in seiner eigenen Welt. Doch Jim will über seine Vergangenheit nicht nachdenken. Bis er der lauten Eileen begegnet, die in ihrem Wesen genau sein Gegenteil ist. Bald wird klar, dass auch Jim nicht von den Ereignissen verschont geblieben ist, die von den zwei Sekunden ins Rollen gebracht wurden.

Was ist Perfektion? Gibt es sie überhaupt?

Je tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto erschreckender erscheint das Bestreben der Figuren nach Perfektion. Denn in ihren Fassaden bilden sich Risse, die immer weiter aufbrechen. Darunter treten verdrängte Vergangenheiten, Unzufriedenheiten, Feindseligkeiten und Ängste zum Vorschein.
Gerade wenn man als Leser denkt, man weiß, wie die Geschichte weitergehen muss, vollzieht sie eine neue überraschende Wendung. Eine Wendung, die zwar subtil daherkommt, aber weitreichende Konsequenzen hat. Je weiter sich das Schicksal von Byron und Jim entspinnt, umso größer werden die Dimensionen der Ereignisse, die die beiden Leben miteinander verbinden.

Rachel Joyce, die auch schon mit „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ die Leser berührt hat, liefert mit „Perfect“ ein leises, aber sehr spannendes Buch voller Poesie und Philosophie ab. Dabei wird die Spannung fast vollständig durch die Figuren erzeugt, denen hier Leben eingehaucht wird. Unglaublich gut beobachtet, wenngleich auch manchmal etwas überzeichnet, treten diverse Menschentypen auf den Plan, die einen Schnitt durch die Gesellschaft abbilden. Subtil und feinfühlig wächst die Spannung allein durch das Zusammentreffen verschiedener Menschen. Es braucht keine Hollywood-Action, um Konflikte und ganz persönliche Tragödien darzustellen. Die Gefühle lassen sich auch still vermitteln.

„Perfect“ ist ein ideales Buch für lange Zugfahrten, bei denen man auch mal grübelnd aus dem Fenster schauen kann. Denn wenn man als Leser immer tiefer in Byrons und Jims Leben gezogen wird, fragt man sich unweigerlich, was denn Perfektion ist: Eignet man sie sich an? Kann man sie langfristig aufrechterhalten, oder ist sie etwas Flüchtiges: Ein Ding von Sekundenbruchteilen? Und wie geht man damit um, wenn plötzlich nichts mehr perfekt zu sein scheint?

© Bücherstadt Kurier
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3.0 von 5 Sternen Zwischendurch sehr langatmig., 21. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Perfect (Kindle Edition)
Die Grundidee des Buches ist gut. Aber meiner Meinung nach hätte die Autorin auch mit 100 Seiten weniger auf den Punkt kommen können. Die Story verliert zwischendurch immer wieder an Fahrt. Ich habe ganze 3 Monate gebraucht das Buch zu lesen (zwischendurch bin ich immer wieder auf andere Bücher umgestiegen und habe es dazwischen als "Notlösung" weiter gelesen). Es hat mich nicht gefesselt, sondern eine Geschichte daher erzählt, vom Unterhaltungswert so, als würde ich das Radio einschalten - plätschert so vor sich hin...
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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch..., 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Perfect (Kindle Edition)
...zieht einen sofort in die Geschichte. Ich war so gebannt, ich habe es nur schwer unterbrechen können. Auch wenn es mit einem beinahe “Happy end“ endet, war ich traurig, dass es zu ende war.
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5.0 von 5 Sternen Nice book, 15. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Perfect (Taschenbuch)
The Book is awesome, difficult to put down. Very pleasant reading. The format of the paperback is too big for me, but probably my fault, should have noticed the bigger size when ordering.
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5.0 von 5 Sternen A Must Read, 14. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Perfect (Kindle Edition)
excellent story; I found this a very thought-provoking, movingly told story of lives irrevocably changed by minor chance events in a child's life. Well worth reading.
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4.0 von 5 Sternen Not quite perfect, 25. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Perfect (Kindle Edition)
I enjoyed her first book very much because it was full of the human element and very well written. This, her second book, is not quite up to the first. It is well written, but lacks organisation. Yes, even this subject can be organised! In this edition there are sadly many mistakes in spelling and grammar. I am not obsessed with such things, but if they distract me, I feel it is definitely too much. The story is more difficult for most than "the Unlikely Journey of Harold Fry" and the author leaves you a bit in the lurch as to what she is getting at. I still enjoyed the book, but , contrary to the first novel, will probably never take it up to read a second or third time.
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5.0 von 5 Sternen Bewegend, 21. August 2013
Von 
A. Fenslein "Amity" (Frankfurt/Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Perfect (Kindle Edition)
Wie schnell doch ein kurzer Moment, eine kindliche Überzeugung, dazu führen kann, dass mehrere Leben völlig durcheinander geraten.

Die beschriebenen Ereignisse sind wie eine Abwärtsspirale mit kurzen hellen Momenten, die einen hoffen lassen, um einem dann doch gleich darauf die Tränen in die Augen zu treiben. Die Sprünge vom "Accident" zur Gegenwart und zurück sind gelungen und führen ganz bedächtig und spannend zum Höhepunkt der Geschichte. Bis zum Schluss wurde ich persönlich auf die falsche Fährte geführt – ich hatte die ganze Zeit die falsche Person im Auge. Umso bestürzender war für mich die Aufklärung am Ende, die mir so unglaublich ungerecht erschien.

Das Buch selbst musste ich mehrere Male beiseitelegen und mich mit etwas anderem beschäftigen, weil mir die Geschichte teilweise sehr nah ging.

Nach „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ ist für mich auch dieses Buch wieder eine Empfehlung wert. Fünf Sterne!
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Perfect
Perfect von Rachel Joyce (Taschenbuch - 4. Juli 2013)
EUR 17,25
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