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5.0 von 5 Sternen Eine andere Lesart
Da hat Benjamin Kunkel mit seinem Erstling "Indecision" eben jenen "clever gebrochenen Typ" kreiert, wie ihn die Literatur und offensichtlich auch die Leser lieben. Und wer liebt, möchte nun einmal nicht loslassen. Die Kritik ist sich weitestgehend einig, dass Hauptheld Dwight B. Wilmerding, der lässige New Yorker im ersten Teil des Buches, eine ganz große...
Veröffentlicht am 22. November 2006 von Soeren Meschede

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Uninteressant
Bei manchen Büchern ist geschicktes Marketing sowie Ausehen und Alter des Autors wichtiger als dessen tatsächliches Talent. Kunkel liefert hier einen altklugen Sermon der einen schon nach den ersten 3 Seiten nervt, aber gnadenlos bis zum Ende durchgehalten wird.Ein paar formelhafte Charaktere schieben die ganze Geschichte dann endgültig in flachstes...
Veröffentlicht am 12. Juli 2007 von Okami Ito


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine andere Lesart, 22. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Indecision (Taschenbuch)
Da hat Benjamin Kunkel mit seinem Erstling "Indecision" eben jenen "clever gebrochenen Typ" kreiert, wie ihn die Literatur und offensichtlich auch die Leser lieben. Und wer liebt, möchte nun einmal nicht loslassen. Die Kritik ist sich weitestgehend einig, dass Hauptheld Dwight B. Wilmerding, der lässige New Yorker im ersten Teil des Buches, eine ganz große Nummer ist und man nimmt es dem Autor übel, dass er seinen Saulus, diesen sympathischen Slacker im zweiten Teil des Buches in Paulus, einen politisch hochkorrekten, nordamerikansichen Vollzeitrevolutionär verwandelt. Doch wie inhaltslos wäre dieses Buch, wenn Saulus Saulus bliebe!

Von Büchern und Filmen, die das lustige Leben des Aussteigers besingen, gibt es inzwischen hinreichend genug. Man denke nur Douglas Couplands "Generation X" und seine Trittbrettfahrer. Der Clou von Indecision liegt eben genau darin, dass Benjamin Kunkel bei Dougas Coupland seinen Ausgang nimmt, aber dann einen Schritt über ihn hinausgeht.

Der New Yorker Zustand von Dwight B. Wilmerding wird in Couplands "Generation X" in einer perfekten Definiton als „Mid-Twenties Breakdown beschrieben: "Eine Periode geistigen Kollapses im Alter zwischen zwanzig und dreißig, oftmals ausgelöst durch die Unfähigkeit, außerhalb der Uni oder einer durchstrukturierten Umgebung zu funktionieren, gekoppelt an die Erkenntnis des wesentlichen Alleinseins in der Welt. Oft gekennzeichnet durch den rituellen Gebrauch von pharmazeutischen Produkten."

Benjamin Kunkels Geniestreich ist nun, dass er in Indecision sehr treffend eine Person schildert, die das Slackertum überwunden hat und nicht wie Couplands Protagonisten in der „Option Paralysis" verharrt, die Coupland in Generation X als "Neigung, sich bei unbegrenzter Auswahl für nichts zu entscheiden“ definiert.

Kunkel wandelt Dwight in einen überzeugten, geradlinigen Typen, der sich sogar für die vermeintlich gute Sache engagiert. Der vormals extrem behaarte und komplexbeladene Mittzwanziger wird im zweiten Teil zu einem im Wortsinn glatten Typen und man weiß nicht genau wer oder was das bewirkt hat. Sein unbändiger Wunsch, sich endlich entscheiden zu können, die belgische Freundin mit Helferkomplex und Haaren in den Achseln, das Anti-Moskito-Mittel aus dem Urwald oder vielleicht doch Abulinix, die Wunderdroge? Fest steht, dass der nette Antiheld auf jeden Fall plötzlich anstrengend und relativ unsympathisch geworden ist.

So gelesen wandelt sich der zweite Teil von Indecision in eine fulminante Kritik gegen die herrschende Auffassung, dass die Verlorenheit der heutigen Twentysomethings allein auf einer chronische Unentschlossenheit beruht und somit einfach dadurch gelöst werden kann, dass man sie zu einer Entscheidung bringt.

Kunkel zeigt, dass es nicht darauf ankommt, sich irgendwie zu entscheiden, sondern dass es vielmehr entscheidend ist, wie man sich entscheidet. Unentschlossenheit wäre somit nicht das Problem sondern vielmehr das Symptom einer Generation, die bereits einen ersten Schritt in Richtung Problemlösung gegangen ist. Denn wer sich nicht entscheiden kann, weiß immerhin, dass er die Wahl hat.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Uninteressant, 12. Juli 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Indecision. (Broschiert)
Bei manchen Büchern ist geschicktes Marketing sowie Ausehen und Alter des Autors wichtiger als dessen tatsächliches Talent. Kunkel liefert hier einen altklugen Sermon der einen schon nach den ersten 3 Seiten nervt, aber gnadenlos bis zum Ende durchgehalten wird.Ein paar formelhafte Charaktere schieben die ganze Geschichte dann endgültig in flachstes Gewässer. 285 Seiten lauwarme Luft.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geschwätzig und hohl, 26. November 2006
Von 
Jan Schäfer (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Indecision. (Broschiert)
... schickes Cover, netter Klappentext - und nichts dahinter! Kunkel hält sich für besonders smart, witzig und voll im Trend. Dabei ist sein Debutroman lediglich geschwätzig, selbstverliebt und gehaltvoll wie ein Plazebo. Der Erzähler ist ein öder Kotzbrocken und so flach wie alle anderen Figuren. Langweiliger können Bücher kaum sein. Bloß nicht alles lesen, was diese jungen hippen Amerikaner schreiben!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 1. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Indecision. (Broschiert)
Sehr gutes Buch... lustig und intelligent geschrieben. Wortwitz und intelligente Ansichten bringen einem den Protagonisten näher. Dieser kämpft sich gerade duch eine Midlife-Crisis und hat erhebliche Schwierigkeiten Entscheidungen zu treffen. Als er scheibar die Lösung findet, kommt er vom Regen in die Traufe.

LESEN!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen banal und selbstverliebt, 12. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Indecision. (Broschiert)
nach den vielen guten kritiken und der pr hype um einen gutaussehenden, jungen autor war das buch eine einzige enttäuschung. fallt nicht auf seine hübschen blauen augen rein!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfohlene Überraschung, 3. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Indecision. (Broschiert)
Nach einer Kritik in der FAZ habe ich es mir bei Amazon bestellt.
Der Held und die Entwicklung, die er in Südamerika nimmt, haben mir gut gefallen.
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Indecision: A Novel
Indecision: A Novel von Benjamin Kunkel (Taschenbuch - 11. April 2006)
EUR 11,76
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