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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschend,
Von Leopold Bloom (Worcester, UK) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Saturn. Roman (Taschenbuch)
Wer von Ben Bovas wirklich guten Mars-Romanen, "Venus" oder "Jupiter" begeistert war, wird von "Saturn" mit größter Wahrscheinlichkeit enttäuscht werden. Die Handlung ist voll von logischen Ungereimtheiten und plätschert ohne Höhepunkte dahin. Noch schwerer wiegen jedoch wissenschaftliche Unkorrektheiten, die man einem Autor von Bovas Kaliber gar nicht zutrauen würde.Wenn z.B. im Verlauf der Handlung mehrfach erklärt wird, dass es Stunden dauert, eine Nachricht vom Saturn zur Erde zu senden und die Antwort dann die gleiche Zeit braucht, dann ist es schon verwunderlich, dass die Heldin unter Außerachtlassung dieser Tatsachen am Ende des Buches mal eben zu Hause anrufen kann. Man kann sich deshalb des Eindrucks nicht erwehren, dass Bova bei diesem Roman entweder die Ideen ausgegangen sind oder die Story einfach nur unter Zeitdruck zusammengeschrieben wurde. Fazit: Wer gute Hard SF schätzt, kann auf dieses Werk getrost verzichten und sollte lieber zu einem der hervorragenden SF Romane greifen, die Ben Bova selbst in großer Zahl verfasst hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Faszinierend,
Von Sci-Fi Fan "Dauerleser" (Essen, im schönen Ruhrpott) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Saturn. Roman (Taschenbuch)
wie Bova einen Science Fiction Roman zur Abrechnung mit unserer heutigen Gesellschaft benutzt. Manipulierende Politiker, engstirnige Kirchen oder Religionsgemeinschaften, stark überzeichnet aber wiederzuerkennen. Die Umgebung, ein riesiges Habitat auf dem Weg zum Saturn, würzt das ganze zu einem schmackhaften Gericht; die Geschichte hätte aber auch in jedem anderen abgeschlossenen Ambiente erzählt werden können und dort genauso glaubwürdig gewirkt.Dieser Roman wird für viele zwar kein "echter" SF Roman sein (auch für mich ist es eher ein Polit Thriller in exotischer Umgebung), aber sein gesellschaftskritischer Ansatz (und die Erzähldichte dessen, was in anderen Romanen kurz als Hintergrund erwähnt wird) erweckt erst das Universum wirklich zum Leben, in dem die Hardcore SF Romane wie etwa Mars oder Venus spielen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Aufbruch zum Saturn,
Von
Rezension bezieht sich auf: Saturn. Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte spielt in naher Zukunft. In einem Habitat mit 10.000 Männern und Frauen beginnt die Reise zum Saturn. Zweck der Mission ist es, einen Außenposten der Menschheit zu errichten und den Planeten zu erforschen. Die Erde wird vor allem von christlichen und islamischen Fundamentalisten beherrscht. Daher befinden sich an Bord hauptsächlich Leute, die auf der Erde unerwünscht sind. Allerdings lebt auf der riesigen Raumstation auch eine Gruppe von Fanatikern, die die Macht über das Habitat übernehmen wollen, um die Bewohner zu bekehren. Während der Reise beginnen die Fanatiker Vorbereitungen zu treffen, um bei der Ankunft am Saturn bereit zu sein. Dazu werden die Bewohner z.B. mit Abstimmungen über Namen für Orte im Habitat abgelenkt. Außerdem soll ein Präsident gewählt und über eine Verfassung abgestimmt werden. Diese Verfassung hat allerdings einen Paragraphen mit dem man sie außer Kraft setzen kann...Werden die Bewohner des Habitats das böse Spiel rechtzeitig bemerken? Ein wirklich spannender Roman über die Reise zum Saturn. Ohne viel technische Details. Die Geschichte steht im Vordergrund. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Spannende Exodus-SciFi,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Saturn. Roman (Taschenbuch)
In diesem Buch geht es um eine Gruppe von 10.000 Exilanten, überwiegend kritische Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker, die in einem gewaltigen Habitat die Erde verlassen und den Saturnorbit ansteuern. Dort wollen die auf der Erde unbequem gewordenen Querdenker in Freiheit leben. Was allerdings die Masse der Menschen an Bord nicht weiss, ist dass unter ihnen eine ganze Gruppe von eingeschleusten religiösen Fundamentalisten anwesend ist, die von Freiheit und Menschenrechten gar nichts wissen will und versucht, an Bord eine repressive Regierungsform wie auf der Erde zu installieren. Ob das gelingt, will ich nicht verraten. Ben Bova schafft es (wie fast immer) um dieses Thema eine durchweg spannende Geschichte zu spinnen, in der gut gezeichnete Figuren glaubhaft agieren. Wer jetzt denkt, es handle sich um langweilige Polit-SF, täuscht sich. Es gibt genug Action und auch der Sense of Wonder kommt nicht zu kurz, zum Beispiel als der erste Mensch überhaupt in einem High-Tec Raumanzug in den Saturnringen schwebt und dort Unglaubliches entdeckt. Fazit: Gutes Buch, lesenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Besser als erwartet,
Von
Rezension bezieht sich auf: Saturn. Roman (Taschenbuch)
Saturn ist mein vierter Roman von Ben Bova, der mich bereits mit Venus, Jupiter und Mars bestens unterhalten hatte. Ähnlich wie bei Venus geht es hier nicht primär um die Erforschung des Staturn (was ich zunächst enttäuschend fand), sondern um die Anreise von 10.000 Menschen dorthin, die unterwegs eine Regierung bilden sollen.Der Hauptfokus liegt auf den Intrigen, die die unterschiedlichen Interessensgruppen spinnen, was mit Misstrauen und Spionage anfängt und schließlich in Mord gipfelt, in den unsere Helding verwickelt wird. Ein zweiter Handlungsstrang beschreibt die Versuche eines Stuntman, eine Möglichkeit zu finden, den Saturnmond Titan als erster Mensch zu betreten oder alternativ einen Sturzflug durch die Ringe zu unternehmen - in einem speziellen Raumanzug. Ich muss zugeben, beide Seiten haben mich nach anfänglicher Skepsis fasziniert und vor allem gegen Ende, wenn sich die Spannung ins Unerträgliche steigert und alles gleichzeitig passiert, läuft der Autor zu seiner Höchstform auf. Da vergisst man auch schnell, dass die 400 Seiten zuvor im Vergleich eher belangloses Geplänkel war und ich den Hauptfokus lieber auf der Erforschung der Ringe oder auch des Titan gesehen hätte. Warum ich aber letztendendes einen Stern abziehe, ist die Übersetzung. Es gibt ein paar Schreibfehler, worüber man hinwegsehen kann, aber mache Satzkonstruktionen sind zumindest für mich ungewöhnlich, etwa wenn häufig "über dem" oder "vor dem" mit "überm" und "vorm" abgekürzt werden oder ganze Sätze umständlich aufgebaut sind. Mir ist kein Buch in meiner Sammlung bewusst, in dem sich das derartig häuft. Eine Schwäche ist auch (und das meine ich u.a. mit Geplänkel), dass die Gedanken einiger Figuren immer wieder im Kreis drehen: ich bin nur eine Gallionsfigur; die wollen mich mit reinziehen; was soll ich tun?; ich kann nichts tun. Solche und ähnliche Phrasen häufen sich auffallend, was ich persönliche als schlechten Stil (oder schlechtes Lektorat) empfinde. Da die Geschichte aber in sich stimmig und spannend ist, das Habitat eine faszinierende Vorstellung ist und auch das Ringesystem nicht zu kurz kommt, möchte ich nicht zu stark abwerten. Wer Venus vom gleichen Autor mochte, wird auch mit Saturn etwas anfangen können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschend,
Von Leopold Bloom (Worcester, UK) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Saturn: A Novel of the Ringed Planet (Grand Tour) (Taschenbuch)
Wer von Ben Bovas wirklich guten Mars-Romanen, "Venus" oder "Jupiter" begeistert war, wird von "Saturn" mit größter Wahrscheinlichkeit enttäuscht werden. Die Handlung ist voll von logischen Ungereimtheiten und plätschert ohne Höhepunkte dahin. Noch schwerer wiegen jedoch wissenschaftliche Unkorrektheiten, die man einem Autor von Bovas Kaliber gar nicht zutrauen würde.Wenn z.B. im Verlauf der Handlung mehrfach erklärt wird, dass es Stunden dauert, eine Nachricht vom Saturn zur Erde zu senden und die Antwort dann die gleiche Zeit braucht, dann ist es schon verwunderlich, dass die Heldin unter Außerachtlassung dieser Tatsachen am Ende des Buches mal eben zu Hause anrufen kann. Man kann sich deshalb des Eindrucks nicht erwehren, dass Bova bei diesem Roman entweder die Ideen ausgegangen sind oder die Story einfach nur unter Zeitdruck zusammengeschrieben wurde. Fazit: Wer gute Hard SF schätzt, kann auf dieses Werk getrost verzichten und sollte lieber zu einem der hervorragenden SF Romane greifen, die Ben Bova selbst in großer Zahl verfasst hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
mässig spannend,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Saturn. Roman (Taschenbuch)
Als lockere Fortsetzung zu Mars und Jupiter schickt Bova diesmal bei der inzwischen fundamentalistischen Weltregierung unerwünschte Erdbürger Richtung Saturn. Was als 'nahe' Zukunftsvision angepriesen wird ist nur ein mehr oder weniger lauwarmer Agentenroman im SF-Kleid. Da können auch die -wenn auch spärlichen Infos- über Satrun und dessen Ringe nichts mehr rausreissen. Natürlich wird auch wieder Leben entdeckt, natürlich gibt es ein Happy end und das Gute siegt über das Böse. So oder so war das auch in den anderen Solarsystemromanen - man erlebt auch hier einige deja-vus. Wer unspektakuläre und sich langsam entwickelnde Stories mag ist hier richtig aufgehoben - immer noch besser als die sprunghaften und unzusammenhängenden Plots von Alaister Reynolds. Dafür gibts dann 3 Punkte (einen mehr weil mir seine Mars Romane gut gefallen haben)...
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Ben, was ist los mit dir ?,
Rezension bezieht sich auf: Saturn. Roman (Taschenbuch)
Bislang war ich ein großer Fan von Ben Bova, da es mir seine echte Science Fiction stets angetan hatte.Doch die wundersame Reise zum Saturn zieht sich wie Kaugummi, bietet kaum Handlung und der gewohnte technisch realistische Fabulierbackground fehlt diesmal leider ganz. Mir scheint dieses Buch eine ausgesprochen erzwungene Fortsetzung zun seinem Planetenzyklus. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein weiterer, grossartiger Roman von Bova,
Von Michael Kleerbaum "So viele Bücher, so wenig ... (Erle, im Münsterland) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Saturn. Roman (Taschenbuch)
Ein typischer Bova. Und das ist ein Qualitätsurteil. Ben Bova hat es wieder einmal verstanden, spannende Gesellschaftspolitik mit Science Fiction der nicht all zu fernen Zukunft zu verquicken. Allerdings hält er sich in "Saturn" mit der Science Fiction für meinen Geschmack zu sehr zurück, aber nun gut. Die Geschichte bleibt trotzdem spannend und führt den Leser immer weiter in das von Ben Bova entwickelte Universum ein, in dem die Erde von fundamentalistischen Christen und Islamisten politisch weitgehend übernommen wurde und die wissenschaftlichen Expeditionen in das Sonnensystem haben u.a. auch damit zu kämpfen, das dieses Religionen bekanntermaßen ein Problem damit haben, das die Erde nicht der Mittelpunkt der göttlichen Schöpfung ist. Bova hat das sehr gut ausgearbeitet und ich warte schon voller Ungeduld auf den zweiten Teil der Asteroidenkrieg-Reihe. "Saturn" wird jedem Bova-Fan dieses Warten verkürzen.
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Saturn: A Novel of the Ringed Planet (Grand Tour) von Ben Bova (Taschenbuch - September 2004)
EUR 6,10
Auf Lager. | ||