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5.0 von 5 Sternen 1500 Jahre New World Order 3418 AD
es habe. so schließt David Fromkin, nach dem fall des weströmischen Reiches 1500 Jahre gebraucht, bis sich eine allgemein akzeptierte staatenordnung in Europa herausbildete. nach dem fall des osmanischen Reiches 1917/18 könnte es ähnlich lange dauern. die Friedensordnung von Sykes- Picot-sasonnov ist jedenfalls keine Ordnung, die von den Betroffenen...
Vor 14 Monaten von Quenzel, Benjamin veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Ordentlich, aber überbewertet
Fromkin arbeitet ordentlich die Geschehnisse von 1914 bis 1922 im Nahen Osten auf. Dabei erfährt man wenig Neues, bekommt aber einen sehr guten Überblick. Meine Erwartungshaltung wurde jedoch enttäuscht: Das Buch wurde in den Medien (gut - von denen sollte man eh nicht viel erwarten) überbewertet als DAS Werk, welches den Nahostkonflikt erklärt...
Vor 7 Tagen von abbas_ioachimus veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1500 Jahre New World Order 3418 AD, 30. November 2013
Von 
Quenzel, Benjamin (München, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Peace to End All Peace: The Fall of the Ottoman Empire and the Creation of the Modern Middle East (Taschenbuch)
es habe. so schließt David Fromkin, nach dem fall des weströmischen Reiches 1500 Jahre gebraucht, bis sich eine allgemein akzeptierte staatenordnung in Europa herausbildete. nach dem fall des osmanischen Reiches 1917/18 könnte es ähnlich lange dauern. die Friedensordnung von Sykes- Picot-sasonnov ist jedenfalls keine Ordnung, die von den Betroffenen als legitim akzeptiert wird. im Kernbereich des Abkommens - Syrien, Irak, Libanon. Jordanien, Israel und Palästina sind Staaten entstanden, deren existenzrecht alltäglich, innerlich, äußerlich, wechselseitig in Frage steht. warum es so kam, erschließt Fromkin in typisch angelsächsischer erzählkunst mit Spannungsmoment und anekdotenoriginalität.

erstens ist die Ordnung des nahen Ostens entlang der Erfordernisse längst untergegangener Weltreiche definiert.
zweitens: die Handelnden selbst glaubten schlussendlich nicht an die zielführung ihrer Bemühungen. Sir marc Sylkes nahm die Skepsis über das mit seinem Namen verbundene abkommen 1918 mit ins grab.
drittens: die völlige Ignoranz der Akteure gegenüber dem Lokalkolorit, auch der Religion. Lord kitchener meinte, die Einsetzung eines haschemitischen Kalifen könne die Moslems für die alliierte Sache gewinnen.
Viertens formte das britische Empire seine nahostkoalitionen mit sehr fragwürdigen Bündnispartnern und Techniken: feisal-, Abdullah- Hussein, Lawrence von Arabien, waren schwache bis gefährliche Bündnispartner oder Protagonisten. Palästina wurde drei Mächten gleichzeitig versprochen, jeweils aus augenblickserwägungen.

Unter den Hypothesen des Autoren finden sich auch einige extravaganzen. So die These, die balfour-Deklaration Füße auf dem Glauben an eine jüdische weltverschwörung, um die einflussreichen zionistischen Kreise in den Hauptstädten der Mittelmächte zum Umsturz zu bewegen, habe man ein Angebot machen müssen. Unglaublich oder wahr?

die staaten von Sykes/Pilot sind dysfunktional. möglicherweise wird es keine vollen 1500 Jahre dauern, bis sich die alte Welt neu sortiert. es wird Gewinner- und verliererstaaten geben, wie Burgund oder Savoyen. dass die windschiefen Gebäude des Iraks oder syriens diesen Prozess überstehen werden, fällt nach Lektüre dieses Buchs schwer. höchstens als hülle falsch verstandener unverletzlichkeitsdogmen des Völkerrechts haben diese Staaten eine Zukunft. territorial verfasster Zynismus des ersten Weltkriegs.
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3.0 von 5 Sternen Ordentlich, aber überbewertet, 23. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: A Peace to End All Peace: The Fall of the Ottoman Empire and the Creation of the Modern Middle East (Taschenbuch)
Fromkin arbeitet ordentlich die Geschehnisse von 1914 bis 1922 im Nahen Osten auf. Dabei erfährt man wenig Neues, bekommt aber einen sehr guten Überblick. Meine Erwartungshaltung wurde jedoch enttäuscht: Das Buch wurde in den Medien (gut - von denen sollte man eh nicht viel erwarten) überbewertet als DAS Werk, welches den Nahostkonflikt erklärt. Der Titel unterstützt diese Suggestion. Fromkin wirft den kleingeistigen britischen Staatsdienern vor, sie hätten Politik ohne Berücksichtigung der religiösen und ethnischen Gegebenheiten betrieben (hier hat er natürlich recht), aber er selbst legt diese nicht detailliert dar. Fromkin beschreibt anekdotisch die willkürlichen Bevölkerungsverschiebungen und Grenzziehungen nach der deutschen Niederlage ("An italien diplomat wrote that 'A common sight at the Peace Conference in Paris was one or other of the world's statesmen, standing before a map and muttering to himself: 'Where is that damn'd ..?' while he sought with extend forefinger for some town or river that he had never heard before"), das erklärt aber nicht die heutigen Probleme. In Asien wurde nicht anders verfahren, und dort haben wir diese Probleme nicht in dem Maße. Erkenntniserweiternd wurde das Buch für mich erst ab S. 515 mit dem Kapiel 58, in welchem die Verhandlungsmentalität der Araber ("In Churchill's eyes, the members of the Arab delegation were not doing what politicians are supposed to do: they were not aiming to reach an agreement-any agreement.") und die Landverteilung in Palästina erörtert werden. Besser wäre aber gewesen, nicht Fromkin zu lesen, sondern die Bücher zu Palästina von Kenneth W. Stein, die Fromkin zitiert.
Fazit: Wer etwas über die tieferen Ursachen des Nahostkonfliktes erfahren will, sollte sich
1.) intensiv mit den religiösen Gegebenheiten der Region befassen
2.) die Entwicklung der Landverteilung und Bevölkerungsbewegungen der letzten 150 Jahre in dieser Region untersuchen.
Beides leistet Fromkins Buch leider nur rudimentär.
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5.0 von 5 Sternen setting matters straight, 27. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
David Fromkin's detailed analysis of the multifarious influences that finally led to the Settlement of 1922 is a tour de force in its own right. Some readers may find the exercise to be tedious and heavy going (and a trifle too repetitive in the beginning), but it finds its justification in the deeper understanding it ultimately provides. The post 9/11 developments are only hinted at, and one may wonder at what the author would have made of the most recent tragedy unfolding in the Middle East.
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A Peace to End All Peace: The Fall of the Ottoman Empire and the Creation of the Modern Middle East
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