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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf zu neuen Ufern
Abercrombie hat seine bisherige Welt verlassen und siedelt ein neues Abenteuer an den Küsten der "Shattered Sea" an. Dieser Band ist der Erste einer Trilogie in diesem Setting und hat mit seiner bisherigen Welt wenig gemein. Die Informationen bei Amazon zur Kindle Ausgabe verweisen leider zu sehr auf die "First Law" Romane, dies ist für die...
Vor 4 Monaten von M. W. Broscheit veröffentlicht

versus
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sicherlich KEIN "Abercrombie"!
Nach dem Lesen kam mir unweigerlich die Frage, wer wohl das Buch "Half a King" geschrieben hat.
Joe Abercrombie (der Verfasser der First Law Bücher etc.) kann es sicher nicht gewesen sein - vielleicht ein anderer Autor desselben Namens?

Das Buch ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was man von einem "Abercrombie" erwartet:...
Vor 5 Monaten von Frant_z veröffentlicht


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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sicherlich KEIN "Abercrombie"!, 20. Juli 2014
Nach dem Lesen kam mir unweigerlich die Frage, wer wohl das Buch "Half a King" geschrieben hat.
Joe Abercrombie (der Verfasser der First Law Bücher etc.) kann es sicher nicht gewesen sein - vielleicht ein anderer Autor desselben Namens?

Das Buch ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was man von einem "Abercrombie" erwartet:

- absolut vorhersehbare Handlung, ohne auch nur einen Hauch von Komplexität
- Charaktere so klischeehaft (bis auf 1 Merkmal von 1 Charakter: die verkrüppelte Hand - was gefühlt auf jeder Seite drei mal erwähnt wird), dass ich beim Lesen unweigerlich öfters die Augen verdreht habe
- Story sehr geradlinig, kaum interessante "Subplots" oder detailliertes "Worldbuilding" vorhanden
- die Beschreibung der wenigen Kampfszenen ist teilweise extrem unrealistisch (der Charakter "Nothing" z.B. metzelt sobald er eine Schwert ergattert hat alles nieder, egal wer oder wie viele sich ihm in den Weg stellen)
- usw. usw.

Die Zielgruppe des Verlags bzw. Autors scheint sich jedenfalls im Vergleich mit den vorigen Büchern, die ich als Fantasy für Erwachsene im Stile George Martins bezeichnen würde, vollkommen geändert zu haben. "Half a King" ist offenbar für die Altersgruppe 12 bis 16 verfasst worden - und stellt von daher einen Bruch mit allen vorigen Abercrombie-Büchern dar.
Die positiven Rezensionen nach dem Motto "Toll, genauso wie man ihn kennt! Auf einer Stufe mit First Law, Best served cold etc.!" kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Das Buch liest sich für mich, als hätte es ein Ghostwriter oder Praktikant geschrieben - und das ohne sich groß Mühe zu geben.

Daher meine Warnung an alle, die ein Buch im Stile der genannten Vorgänger erwarten: "Half a King" ist komplett anders - und qualitativ leider ein deutlicher Rückschritt!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf zu neuen Ufern, 2. August 2014
Von 
M. W. Broscheit "porthos" (nahe Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Abercrombie hat seine bisherige Welt verlassen und siedelt ein neues Abenteuer an den Küsten der "Shattered Sea" an. Dieser Band ist der Erste einer Trilogie in diesem Setting und hat mit seiner bisherigen Welt wenig gemein. Die Informationen bei Amazon zur Kindle Ausgabe verweisen leider zu sehr auf die "First Law" Romane, dies ist für die gebundene Ausgabe anders und die Käufer dort dürfen sich eigentlich nicht beklagen, dass Abercrombie seine bisherige Welt und ein wenig auch seinen Stil für ein jüngeres Publikum geändert hat.

Erzählt wird die Geschichte von Yarvi, dem zweiten Sohn eines Königs. Seit Geburt hatte er eine deformierte Hand und war allein deshalb in dieser kriegerischen Welt für seinen Vater eine Enttäuschung. Als zweiter Sohn blieb ihm das Priesteramt, was auch seinen Wünschen entspricht. Doch dann werden sein Vater und sein älterer Bruder ermordet und Yarvi wird über Nacht Thronfolger und muss als König und Krüppel, eigentlich in seiner Zeit nur ein halber Mann, die Geschicke des Landes in seine eine gute Hand nehmen.
“I swore an oath to avenge the death of my father. I may be half a man, but I swore a whole oath.”
Doch bevor er seinen Schwur einlösen kann muss er Abercrombie gewohnt mehr als ein Hindernis überwinden, besser überleben.

Abercrombie gelingt es wie gewohnt schon mit den ersten Sätzen eine mittelalterliche, gewalttätige Welt vor den Augen seiner Leser entstehen zu lassen. Das Reich von Yarvi und die angrenzenden Länder tragen nordische Züge und erinnern an Dänemark und Norwegen im Mittelalter, die Welt (Abercrombies Welt) ist aber viel größer. Die Geschichte enthält nur wenig magische Elemente und könnte in einer weit entfernten Zukunft auf unserer Welt spielen, nachdem Technik und Zivilisation zusammengebrochen und in Vergessenheit geraten sind. Es gibt Hinweise auf eine ausgestorbene hochstehende Rasse, deren Hinterlassenschaften große Kräfte besitzen und zugleich gefährlich sind.

Robin Hobb, selbst eine bekannte Fantasy Autorin sagt zu dieser Serie:
"It's a coming of age story but that trite description does it no justice."

Wer Abercrombie kennt, weiß dass er bisher keine Jugendbücher geschrieben hat. Auch wenn dieses Buch in den USA mit dem Label " Young Adult" versehen wurde und nicht ganz so brutal/direkt erzählt ist wie seine "The First Law" Reihe, ist dennoch auch diese Geschichte voller Gewalt, in aller grafischen Ausführlichkeit. Seine Charaktere sind überwiegend seltsame aber glaubwürdige Typen und auch der Humor, selbst in schlimmen Situationen, kommt nicht zu kurz. Die Geschichte wird geradlinig aus Yarvis Sicht erzählt, auf Nebenhandlungen hat Abercrombie in diesem Band bisher verzichtet, dennoch gelingt es dem Autor wie gewohnt Überraschungen einzubauen. Der Protagonist, der ziemlich schnell meine Sympathie gewonnen hatte, fasst einen gut durchdachten Plan und es kommt ganz anders, wie es halt so mit guten Plänen ist. Eine Sache ist bei dieser Art der Erzählung zwangsläufig nicht überraschend - irgendwie überlebt die Hauptfigur.

Fazit: Der Grundton ist etwas moderater und nicht ganz so düster wie gewohnt, mir hat das Buch gefallen. Da stehe ich ganz bei der überwiegenden Zahl der englischen und amerikanischen Leser.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen (Leider) ein Abercrombie..., 19. Juli 2014
Shattered Sea I: Half a king...

Das Buch ist der erste Teil einer Trilogie, die, wenn ich richtig gelesen habe, nicht in der bisher bekannten Welt der Klingen-(First Law-)Bücher spielt; Auftritte von bisher bekannten Figuren wie bisher wird es also vermutlich nicht geben.

Eine interessante Neuerung ist der Hauptcharakter Yarvi, der seit Geburt nur über eine Hand verfügt, ergo kein Kämpfer ist, wie die bisherigen Protagonisten. Auch versucht er nicht, auf Teufel komm raus Gutes zu tun, sondern erliegt seinen menschlichen Abgründen.

Davon abgesehen erwartet den Leser wieder mal ein klassischer Abercrombie-Roman: eine düstere Welt, die mehr mittelalterlich als phantastisch geprägt ist, da Magie und Wunder eher eine untergeordnete Rolle spielen. Kein Wunder: "Damit unmenschliche Dinge geschehen, braucht es keine Monster. Die Menschen sind schon Monster genug" (S. 369, frei übersetzt aus dem Buch)
Mit harten Worten und Zynismus wird wieder mal eine düstere Geschichte erzählt, in der sich Halunken und Helden nicht durch ihre Taten, sondern durch ihren Erfolg unterscheiden.

Leider bedeutet das auch, dass den Leser ein typischer Abercrombie-Roman erwartet. Soll heißen: in seinem mittlerweile siebten Buch ist wenig Neues, wenig Innovatives. Viel zu oft hat man das Gefühl, die beschriebenen Szenen, Charaktere oder Sprüche bereits zu kennen: den Schwertkämpfer Nothing, der ebenso wie Friendly keinen Eigennamen hat; die Trinkerin Shadikshirram, die mit ihrer Prahlerei von lange zurückliegenden Heldentaten wie ein billiger Abklatsch von Nicomo Cosca wirkt; und auch den Hinweis darauf, dass Gott/Mother War am Ende eines Kampfes nur über der Erfolg lacht - ungeachtet der dazu benutzten Mittel -, habe ich bereits in einem anderen Roman des Autors gelesen.

Der größte Schwachpunkt des Buches liegt aber im Layout: nicht ganz 380 Seiten sind es. Davon sind bereits knapp 40 in einer Leseprobe online zugänglich. Außerdem sind die Seitenränder sehr breit gesetzt und zwischen fast jedem Kapitel finden sich nochmal etwa zwei leere Seiten - langer Rede kurzer Sinn, die Dicke des Buches wurde künstlich vergrößert. Die tatsächliche Seitenzahl dürfte sich also weit unter 300 bewegen. Dafür umgerechnet 15 Euro zu verlangen, ist eine Frechheit.

Alles in allem also ein Buch, das die daran gestellten Erwartungen erfüllt und gleichzeitig weit dahinter zurückbleibt. Es ist leider nur ein durchschnittlicher Roman, der mit wenig Besonderheiten auf sich aufmerksam machen kann. Zusammen mit dem hohen Preis gibt es dafür leider nur 3 Punkte.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 17. Juli 2014
Nach einem eher zähen Start nimmt die Geschichte fahrt auf und lässt einen kaum noch los. Wären mir vor Müdigkeit nicht die Augen zugefallen, hätte ich das Buch wohl an einem Tag durch gehabt. Und da liegt auch mein einziger Kritikpunkt, und der Grund für 4 anstatt 5 Sterne: Ich bin kein besonders schneller Leser, und mit 80.000 Wörtern (~370 Seiten) ist das Buch leider ziemlich kurz. Ich las, dass es etwa die halbe Länge von Red Country haben soll.

Zum Inhalt muss ich nicht viel sagen, außer vielleicht: typisch Joe Abercrombie. Wer seine anderen Bücher kennt und mag, sollte hier ebenfalls zugreifen. Die Gewaltszenen werden, wahrscheinlich aufgrund der neuen Zielkundschaft, zwar nicht mehr so detailreich ausgeschmückt wie bisher, aber wer auf Details an dieser Stelle verzichten kann, wird kaum einen Unterschied zu Joes anderen Büchern feststellen.

Fazit: 5 Sterne für die Geschichte - 1 Stern für das kurze Lesevergnügen = 4 Sterne
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut zu lesen, 15. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Plot ist nicht sonderlich originell, die Charaktertypen kennt man so oder ähnlich auch aus anderen Büchern von Herrn Abercrombie, aber er schafft es wieder mal spannend zu erzählen und überzeugende Figuren zu schaffen, ich habe es in einem Zug durchgelesen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Altbekannte Stärken, 30. August 2014
Ich kann manche Kritikpunkte nicht unbedingt bestätigen:
In Half a King habe ich viel von dem wiedergefunden, was ich an Abercrombie so schätzen gelernt habe:
Den trockenen Humor, die teils düsteren "Helden", der Plot der durch eine schön inszenierte Fantasy-Welt führt ohne dabei zu sehr in die üblichen Klischees zu verfallen.

Das einzige was ich wirklich ankreiden muss ist der doch recht geringe Umfang von 333 Seiten (im englischen Original), die tatsächlich auch in großzügiger Schriftgröße gehalten sind. Deshalb nur 4 Sterne. Werde die Fortsetzung natürlich trotzdem lesen, denn an der Qualität und dem Schreibstil hat sich glücklicherweise nichts im Vergleich zu früheren Werken geändert.
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3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein drittel Buch zum Preis von einem, 15. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Unabhängig vom Plot: Shattered Sea ist in 3 Teile aufgeteilt mit jew nur +-350 seiten pro teil , aber zu vollem Preis pro band. shame on you, mr abercrombie !
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Half a King (Shattered Sea)
Half a King (Shattered Sea) von Joe Abercrombie (Gebundene Ausgabe - 15. Juli 2014)
EUR 19,11
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