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5.0 von 5 Sternen absolutely fabulous! and maybe even amazog ;-)
Possibly slightly slow going to start with, but I couldn't put it down (literally - read the whole thing in two nights!). Made me laugh out loud and cry. Many of these reviews really make me wonder what some readers are expecting from Bridget around 15 years on as a widow with two children. If anything about the plot is unbelievable, it's that she manages to actually get...
Vor 8 Monaten von bleeblahblupp veröffentlicht

versus
25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich bin erwachsen geworden - Bridget leider nicht
Auch ich gehöre zu denjenigen, die die Bridget Jones-Bücher Anfang des 21. Jahrhunderts gelesen hatten. Ich liebte Bridget und ihre Macken, habe alleine den 1. Film an die 15 x gesehen. Und dann stolpere ich im November 2013 in einem britischen Buchladen über eine Fortsetzung. Da musste ich zuschlagen.

Bei der Lektüre des Klappentextes war...
Vor 8 Monaten von B. Jung veröffentlicht


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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich bin erwachsen geworden - Bridget leider nicht, 4. Januar 2014
Von 
Auch ich gehöre zu denjenigen, die die Bridget Jones-Bücher Anfang des 21. Jahrhunderts gelesen hatten. Ich liebte Bridget und ihre Macken, habe alleine den 1. Film an die 15 x gesehen. Und dann stolpere ich im November 2013 in einem britischen Buchladen über eine Fortsetzung. Da musste ich zuschlagen.

Bei der Lektüre des Klappentextes war mir direkt das Herz stehen geblieben. Alleinerziehend? Wie? Was? Wo war Mark?

Ich begab mich also auf die Reise in die Seele (oder vielmehr das Tagebuch) einer erwachsenen Bridget Jones, nun 51 Jahre alt. Mit zwei Kindern und ohne Mann (warum, verrate ich hier nicht. Keine Spoilers!).

Auch ich bin seit Erscheinen des ersten Buches älter geworden, mein Leben und ich, wir haben uns verändert. Das müsste passen, dachte ich.

Tat es jedoch nicht.

Bridget stellt sich immer noch permanent die (stupiden) Fragen, die sie sich auch schon vor über 10 Jahren gestellt hat. Komisch, mir sind mit den Jahren viele Dinge, die früher ABSOLUT WICHTIG und/oder SOOOO PEINLICH waren, heute schlichtweg egal.

Aber Bridget ist es nach wie vor extremst wichtig, was andere von ihr denken. So wichtig, dass sie im Minutentakt checkt, ob sie endlich Twitterfollower hat. Nein, hat sie nicht. Warum nur, fragt sie sich und kommt zu der Erkenntnis, dass sie wahrscheinlich unpopulär ist und all die anderen Twitternutzer sich gerade über ihre Unpopularität auf Twitter austauschen …

Sie ist allein erziehende Mutter zweier Kinder, ist aber nicht fähig, die Fernbedienung für ihren Fernseher zu programmieren, die Kinder pünktlich zur Schule zu bringen, sich mit anderen Müttern ohne dumme Kommentare auszutauschen, zu wissen, wo der Feueralarm abgestellt wird oder überhaupt ihren Alltag zu meistern …

Dann kommt auch Daniel wieder ins Spiel. Sie erinnern sich? Der selbstverliebte Chef von Bridget, mit dem sie kurz zusammen war, der sie aber betrog und der Erzfeind von Mark Darcy war? Nun, selbstverliebt ist er immer noch, doch: Er ist jetzt der Pate ihrer Kinder! WAS??? Ja, Mark und Daniel haben nach der Geburt des ersten Kindes ihren alten Zwist beigelegt und ihn zum Paten gemacht …

Ansonsten ist jedoch alles gleich zwischen Daniel und Bridget. Er spricht Bridget (seit ihrer Eheschließung eigentlich “Bridget Darcy”) nach wie vor mit “Jones” an und fragt sie, ob sie die “Mamischlüpfer” trägt … Auch der Typ ist nicht erwachsen geworden.

Außerdem geht es viel um “Kotzen beim ersten Date” oder “Furzen beim Yoga”. Und auch über Läuse erfährt man mehr, als man jemals zu träumen gewagt hatte.

Ich könnte noch viele weitere Beispiele aufführen …

Was ich beim Lesen empfand? Fremdschämen!

Und ich war traurig.

Bridget Jones vor ~ 15 Jahren war orientierungslos und naiv, zerfressen von Selbstzweifeln, aber voller Zuversicht, dass alles gut werden würde. Sie war eine liebenswerte Chaotin.

Bridget Jones heute ist nach wie vor orientierungslos und naiv, zerfressen von Selbstzweifeln und leider, leider eine nervtötende Chaotin, die in mir keinerlei Emotionen geweckt hat. Mir war es total egal, ob sie zu- oder abnimmt, ob sie einen Toy boy oder einen älteren Mann an ihrer Seite hat, ob ihr Filmprojekt umgesetzt wird oder nicht. Zurück blieb nur eine Emotion: das Bedauern, dieses Buch angerührt zu haben.

Helen Fielding hat leider die Chance verpasst, Bridget erwachsen werden zu lassen. Zwar versucht sie es am Ende des Buchs, aber da ist dann auch nichts mehr zu retten. Hoffentlich ist dies das letzte Buch um Bridget Jones!

Fazit:
Wer Bridget Jones in ihren 30er liebte, behält sie am Besten so in Erinnerung und macht einen großen Bogen um diesen völlig unnötigen Nachfolger.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolutely fabulous! and maybe even amazog ;-), 21. Januar 2014
Possibly slightly slow going to start with, but I couldn't put it down (literally - read the whole thing in two nights!). Made me laugh out loud and cry. Many of these reviews really make me wonder what some readers are expecting from Bridget around 15 years on as a widow with two children. If anything about the plot is unbelievable, it's that she manages to actually get out at all! But come on, it's a rom com (but actually so much more!) - if you can't put aside your disbelief for five minutes, then why pick up the book in the first place?! Yes, there is quite a bit of "toilet humour", yes Bridget can be somewhat immature - but she always was - people do not change just because they get older! If you're looking for a book about a 30-something Cosmo-reading chick whose only problem is finding a man and keeping her weight, look elsewhere, if you're looking for a very funny, but also touching, look at what modern motherhood (and widowhood) for a 50-something in the city can turn out to be like, as well as her keeping her weight and finding a man, then this is your book!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade!, 17. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die 50jährige Bridget Jones hat in den vergangenen Jahren nichts gelernt. Mutter zu werden hat ihr auch nicht geholfen, ihre involute, patologisch Ich-bezogene Persönlichkeit abzulegen. Was die 30jährige-single-Bridget liebenswert machte, macht aus ein 50jjährige Mutter eine traurige Idiotin.
Fazit: Schade. Jetzt mag ich Bridget Jones nicht mehr.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen super schlecht, 18. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir haben ihre beiden ersten Bücher gefallen, da ich mich gut in Bridget's Situation hineinversetzen konnte - Single, ein bisschen chaotisch, Anfang 30, die biologische Uhr. Mit Anfang 50 ist sie aber noch genauso unreif und chaotisch und permanent unzufrieden mit ihrem Leben. Dabei könnte es - abgesehen davon, dass sie Witwe ist - kaum angenehmer sein: Kinder auf der Privatschule, Nanny, Putzfrau, ein Haus in einer der schönen Wohngegenden von London. Wer mal in London gelebt hat, weiss wie teuer das ist. Mein Gedanke war die ganze Zeit: die Frau hat einfach zu viel Zeit - sie ist eine desperate Housewife und möchte aber immer noch cool und bohemian sein. Nur ist sie inzwischen eine posh housewife geworden, aber merkt es noch nicht mal. Selbst ihre paar Pflichten - Kinder zur Schule bringen und abholen - übernimmt die Nanny an den meisten Tagen, während sie sich mit ToyBoy amusiert. Ich habe die letzten Kapitel nur noch überflogen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenn die Vorfreude schöner ist als die Freude beim Lesen, 1. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Oh wie toll, oh wie toll es wird ein neues Bridget Jones Buch geben!" das war meine Reaktion als ich gelesen habe das Helen Fielding einen 3. Teil der Bridget Jones Tagebücher schreibt. Ich musste es einfach lesen, denn ich liebe Bridget!

Doch als die ersten Spoiler und Infos durchsickerten kam der erste Schock "Mark Darcy ist tot". Hallo?? Bitte?? Haben wir den 1. April?? Es ist traurig, aber wahr doch Marc ist im 3. Bridget Jones Buch nicht mehr am Leben. Die Info ist mittlerweile auch kein Spoiler mehr, und man erfährt es gleich am Anfang des Buchs. Trotz dessen, dass ich mit der Tatsache absolut nicht glücklich war, habe ich mich entschlossen das Buch zu lesen und ihm eine Chance zu geben.

Bridget ist mittlerweile Anfang 50, hat 2 Kinder (5+7) und ist (leider) Witwe. Ihre Freunde und sie beschließen das es langsam Zeit wird wieder in den Dating Sattel zu springen. Nur wie? Nach ein paar Pleiten lernt Bridget über Twitter den 29jährigen Roxxter kennen. Doch ist der weitaus jüngere Mann wirklich DER Mann für Bridget?

Wo soll ich anfangen? Bridget ist natürlich noch die gleiche chaotische, tollpatschige, schusselige Bridget ABER passt das wirklich noch zu einer Mitte 50 jährigen Witwe und Mutter? Ich finde nicht. Denn ich denke selbst Bridget hätte an den vergangenen Erlebnissen reifen müssen. Darum ist es mir auch wirklich schwer gefallen mir ein Bild von der "Midage" Bridget zu machen. Ich hatte beim Lesen immer die 30 jährige Bridget im Kopf. (ja ich weiß es nicht "nur" ein Buch, aber trotzdem passt es irgendwie einfach nicht)

Irgendwann habe ich versucht beim Lesen auszublenden wie alt Bridget im Buch ist. Dadurch gab es auch einige Passagen die ich durchaus witzig und Bridget typisch fand und mich zum Schmunzeln gebracht haben.

Aber leider war das noch nicht alles was mich gestört hat. Die Latte des Humors hängt in diesem Roman wirklich niedrig. Gleich am Anfang gibt es eine Szene in der die Kinder krank sind und geschrieben wird wie Bridget mit dem Darminhalt der Kinder klar kommt (ich führe es nicht weiter aus), auf den Dates mit Roxxter spielt immer wieder der Mageninhalt ein Thema usw. Da bleibt mir nichts anders übrig als zu sagen:" Wirklich, Helen Fielding WIRKLICH? Auf so einem Niveau sehen sie unsere liebe chaotische Britin jetzt?

Leider fehlte mir auch der Anreiz das Buch zu beenden. Klar hat es mich an manchen Stellen gut unterhalten, aber das Gefühl wissen zu müssen wie es weiter geht kam einfach nicht auf. Genau aus diesem Grund habe ich mich auch nicht motivieren können das Buch Seite für Seite bis zum Schluss zu Ende zu lesen. Ich habe ca. 75% des Buchs komplett durchlesen und muss gestehen das ich beim Rest nur noch quer gelesen habe.

Aber auch wenn ich das Buch mehr oder weniger abgebrochen habe, ich kann mir nicht vorstellen das die letzten 25 % nochmal so viel aus dem Buch geholt hätten, das sich meine Enttäuschung in Begeisterung umgewandelt hätte.

Schade wirklich schade! Dieses Buch ist mal wieder der Beweis das es manchmal einfach besser ist eine Fortsetzung sein zu lassen.

Fazit:

Eine für mich enttäuschende Fortsetzung, bei der sich jeder Bridget-Fan überlegen sollte ob er sie wirklich lesen will.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen funny in Bridget style ..., 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
But the reasons behind the book are very sad. Am not sure what I think of it - enjoyed it while reading, and it is ultimately uplifting, but maybe not the right book for die-hard Bridget fans.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja..., 16. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war immer ein absoluter Bridget Jones Fan. Vor allem liebte ich Mark Darcy!! Ich will nicht zu viel verratten, aber ich verstehe Helen Fielding nicht, was sie mit diesem Buch bezwecken wollte. Sogar Daniel Cleaver wurde irgendwie "vertrottelt". Warum musste sie die Geschichte ruinieren?! Sie hätte es viel besser machen können...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bridge is back, 16. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Und sie hat sich kein Stück verändert.
Warum auch?
Wer verändert sich denn tatsächlich noch und wird richtig erwachsen mit 51, wenn er es mit 35 auch noch nicht war?
Bridget ist noch immer uneitel, lustig, ehrlich und partiell ein Kindskopf, sich denselbigen über an sich unwichtigen Scheiss zerbrechend und sich dessen an sich auch bewusst.
Das macht sie so liebenswert, wie auch ihre Fressorgien oder ihre Probleme mit den coolen outfits, kommt einem irgendwie bekannt vor....
Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen, derweil ich krank darniederlag, und es hat mich keinen Moment gelangweilt.
Es hat auch seine ernsten und wirklich traurigen Momente, ist aber überwiegend doch sehr lustig.
Nicht ganz so gut gefallen hat mir dann das Ende.
Seeeeehr vorhersehbar und kitschig.

Nachtrag: habe von 4 auf 3 Sterne korrigiert.
Das Lesen hat mir Freude bereitet, ich habe direkt danach rezensiert.
Der etwas fade Nachgeschmack kam dann leicht zeitversetzt.
Ich mag Brigde, aber an sich ist sie eine ziemliche Nullnummer, die nicht richtig arbeitet, die ihre Kinder eher an die Nanny abschiebt und vom Erbe des Ehemannes lebt.
Emanzipation sieht irgendwie doch anders aus.
Wäre sie nicht so ehrlich und durchschaubar und lustig, müsste man so eine Posh-Mum an sich zum Kotzen finden.
Bridge lass ich das aber durchgehen...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend, 31. Oktober 2013
Die Handlung haben andere hier schon zutreffend beschrieben.

Helen Fielding schreibt über das Zeitverplempern einer gut versorgten Witwe, die Putzfrau und Nanny hat, und nebenher ein bisschen auf berufstätig macht. Was früher witzig war, wirkt bei einer über 50-jährigen wirklich bizarr. Auch bei den Rückblenden ist einiges nicht so ganz plausibel, wenn man die ersten zwei Bände gelesen hat. Die Dating-Zeit mit Mark Darcy wird plötzlich verklärt.
Soll ich wirklich Verständnis haben für eine Frau, die ständig zu spät kommt, obwohl sie nichts zu tun hat? Die pausenlos SMS schreiben muss, auch wenn sie angeblich im ersten Arbeitsgespräch sitzt mit den Vertretern der Firma, die eventuell ihr bodenloses Drehbuch kaufen wollen? Deren Kinder beide bis nachmittags in der Schule sind, die es aber nicht gebacken bekommt, entweder selbst im Supermarkt einzukaufen, oder es zumindest der Nanny zu sagen? Deren Kindermädchen wiederum lieber ein Dutzend SMS schreibt, als selbst zu denken? Irgendwie versteht man es dann auch, dass sich der ach so entzückende Sohn mehr für PC-Spiele interessiert.

Die Liebesgeschichte einschließlich Ende ist dann auch eher sentimental und unglaubwürdig. Bei machen Stellen hatte ich das Gefühl, dass sie vor allem im Hinblick auf ihre spätere Verfilmbarkeit geschrieben wurden. Muss man nicht haben, auch wenn man die ersten Bücher von Helen Fielding geliebt hat.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bridget Jones bleibt sie selbst - auch nach 14 Jahren!, 29. Oktober 2013
Bridget Jones is finally back! 14 Jahre nach dem zweiten Bridget-Jones-Roman veröffentlichte Helen Fielding mit “Bridget Jones: Mad about The Boy” den dritten Band.

Die Handlung ist mittlerweile wohl sehr gut bekannt – Bridget ist mittlerweile stolze 51 Jahre alt, Witwe und Mutter von zwei Kindern, Billy und Mabel. Ihre alten Freunde hat sie jedoch immer noch und ihre grundsätzliche Lebenseinstellung und Charakter sind auch nach so vielen Jahren & Erlebnissen stets dieselben geblieben.

Auf fast 400 Seiten erfährt der Leser (bzw. die Leserin), wie es Bridget nach dem Tod von Mark Darcy ergangen ist, wie sich Bridget als Mutter durch den Alltag kämpft und dass sie durchaus im Stande ist, sich einen 29-jährigen, gut aussehenden ‘Toy Boy’ zu angeln – mit Hilfe von Twitter. Bridget schwankt wie eh und je zwischen der Trauer über Darcy oder eher über das Alleinsein und der Obsession davon, keine Follower zu haben oder unbedingt abnehmen zu müssen. Und zwar in dem sie haufenweise Proteinschokolade isst.

Die Autorin knüpft auf jeden Fall an ihren alten Bridget-Jones-Schreibstil an, das steht außer Frage und auch wenn es doch einige unterhaltsame und nette Szenen gibt, so wirkte der Großteil des Inhalts auf mich leider zu gewollt und zu unglaubwürdig. Vor allem störte mich der Umstand, dass Bridget nach so vielen Jahren scheinbar nichts dazu gelernt hat. Sie stellt sich immer noch auf die Waage, freut sich, dass sie 2 Kilo weniger wiegt – sich aber nur mit einem Bein auf die Waage gestellt hat. Verhält sich so eine 51-jährige Frau? Ihrer Arbeit geht sie – geht es nach ihren Tagebucheinträgen – eher weniger und wenn dann, sehr unkonzentriert nach. In Meetings schreibt sie lieber in Fäkalsprache mit ihrem Toy Boy statt sich auf ihre Gesprächspartner zu konzentrieren und wundert sich dann, weshalb sie diese komisch anschauen. Ach, Bridget. Manchmal möchte man ihr einfach mal die Meinung sagen.

Ich bin zwar selbst weit davon entfernt, Witwe, 51 Jahre alt und Mutter zweier Kinder zu sein, aber ich glaube nicht, dass ein Leben als solche so schrecklich sein kann, dass man zum Kühlschrank rennen muss, um Mozarella oder Wodka/Wein/Hauptsache etwas Alkoholisches zu konsumieren. Auch dass man so wahnsinnig in Selbstmitleid zerfließt, ohne irgendwann etwas dagegen zu tun, erscheint mir doch ein wenig zu unglaubwürdig bzw. zu sehr “Alte-Bridget-Jones-Like”. Ich glaube, dass Helen Fielding hier nochmal unbedingt zur alten Bridget Jones zurückkehren wollte, was ihr auch eindeutig gelungen ist – doch nach so vielen Jahren hätte ich mir gewünscht, mehr von der reiferen Bridget zu lesen, die in “Mad about The Boy” trotzdem noch einige Male durchscheint. Eine solche Bridget existiert also tatsächlich, aber in diesem Roman leider zu wenig.

Trotz allem gibt es aber die ein oder andere unterhaltsame Szene, lustige und liebevolle Dialoge, deswegen finde ich Helen Fieldings Werk nicht ganz so schlecht. Für Bridget-Fans ist der Roman wohl oder übel ein Muss, aber wer Mark Darcy hinterhertrauert, wird damit wohl leider nicht wirklich warm werden.

Bridget Jones 14 Jahre später – auch als Mutter und Witwe eine unschlagbare Mischung aus Trauer, Selbstmitleid und Gejammer. Mit ein paar unterhaltsamen Dialogen und in absolut typischer Bridget-Jones-Diary-Manier.
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