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VINE-PRODUKTTESTERam 4. November 2013
Eine kleine Vorbemerkung, warum dies eine höchst subjektive Rezension wird: Ich bin bekennender FR fanboy, Erevis Cale ist einer meiner Lieblings-FR-Charaktere und ich mag Paul Kemp.

"The Godborn" ist der zweite Band der glücklicherweise nicht miteinander zusammenhängenden Serie, mit der WoC versucht, den Wechsel von D&D 4 auf D&D 5 und die damit zusammenhängenden (sehr angenehmen) veränderungen in den Forgotten Realms zu vermarkten. Der erste Band (weinerliche Selbstbetrachtungen von Drizzt und die Wiedergeburt all seiner totgeglaubter Gefährten)hat keine Mut gemacht für dieses Unterfangen, daher war ich schon etwas resigniert, als ich den zweiten Band anfing.
Und wurden meine Befürchtungen enttäuscht. Kemp ist immer noch so gut und spannend lesbar wie früher, egal ob er über alt vertraute Charaktere schreibt oder die Abenteuer von uns bisher unbekannten Helden (o.ä.) schildert, er bietet HIGH Fantasy der besten und inzwischen dunkelsten Art. Er schreibt noch nicht auf dem power level eines Steve Erikson (gut so!), aber man muss mit Avataren, direktem göttlichem Eingreifen, Ebenensprüngen und allem was ab lvl 18 dazu gehört rechnen. Dieses Buch schildert uns keine junge Helden auf ihren ersten Fahrten, hier stellen sich Charaktere aus dem Epic Level Handbook gegen Götter.
Ja, es ist arg kurz, ja, manche Passagen hätten mehr Zeit gebraucht und mehr Beschreibungen wären manchmal angebracht, ja, es ist inzwischen dunkler als die meisten Warhammer Romane, aber - "The Godborn" ist der Roman, wegen dem ich wieder Lust auf die Realms bekommen habe. Wegen diesem einem Buch will ich wieder Realms leiten und werde sogar D&D 5 eine Chance geben.

Zusammengefasst:
- als gebundenes Buch überlegt es Euch wenn Ihr die anderen Erevis Cale Romane mochtet und düstere epische Fantasy mit eher grauen Charakteren mögt.
- als mmpb ist es ein Pflichkauf für jeden, der den realms noch eine Chance geben will. Es lohnt sich.
- wenn Ihr Euch fragt, wer dieser Erevis Cale ist, dann holt Euch bitte die ersten beiden Trilogien und dann erst dieses Buch, denn es ist kein wirklich eigenständiger Roman, sondern eine sehr gelungene Fortsetzung.
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am 3. April 2014
Finally we see the completion of the Mask cycle, which was never really cleared up in the prior trilogies. That alone makes this book a must buy for any avid fan of the Shadowstorm stories around Erevis Cale.
Add to that a BRILLIANT author with a fluid, suspending writing style.
One of the best authors, in my eyes THE best, the D&D multiverse has ever seen.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Februar 2015
Band 1 der "The Sundering" Reihe war ok - leider nicht mehr und damit schwächer, als bei diesem erneuten Forgotten Realms Reboot erwartet. Der hier nun vorliegende 2. Band der Reihe ist ein ganz anderes Kaliber - und was für eines.

Nach der mäßig spannenden Rückkehr der Gefährten der Halle spielt die Handlung dieses mal in Sembia. Im zerstörten Ordulin, der einstiegen Hauptstadt der ehemaligen Händlernation, ist der Prozess der Vernichtung Torils im Ewigen Kreislauf der Shar gestartet. Die Helden, die diesen Prozess aufhalten können, sind anderen Lesern aus 2 vorhergegangenen Trilogien evtl. bekannt - für mich waren sie neu und das hat den Start in den Roman spürbar erschwert. Aber "The Godborn" ist diese Anstrengung wert gewesen - von der ersten bis zur letzten Seite. Was langsam in einer Abtei und bei den Shadovar beginnt, spinnt sich zu einem Finale in den neun Höllen und dem Malmstrom der Zerstörung Torils empor, das seines gleichen sucht.

Während der 4th Edition der Forgotten Realms bin ich aus den Romanen ausgestiegen - mit "The Godborn" kehre ich endgültig zurück. Paul S. Kemp gelingt es wie nur wenigen Autoren zuvor, die Realms vor dem inneren Auge des Lesers erblühen und besonders erscheinen zu lassen. Die Charaktere sind nachvollziehbar und brilliant, die Guten wie die Bösen vielschichtig und nachvollziehbar. Und Mask erhält nach den Cyric Romanen der 2nd Edition endlich wieder die Aufmerksamkeit, die ein derartiger Gott verdient. Ganz ganz große Fantasy!
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am 7. Dezember 2014
"Endlich habe ich die Fortsetzung!!" war mein erster Gedanke, als ich dieses Buch in Händen hielt.

Und in keinster Weise wurde ich enttäuscht. Gewohnt exzellent geschrieben, voller interessanter alter und neuer Charaktere - und vor allem eine Stand-Alone-Novel mit abgeschlossenem Ende. Zumindest was Cale & friends angeht.

Grandios verwoben in "the Sundering" - denn die alten Götter kehren wieder!

Kleiner Spoiler: !!!

Tatsächlich fängt Kemp genau da an, wo er aufhörte - Everis Cale ist verschollen, aber seine Freunde haben die Suche nach ihm nicht aufgegeben. Jedoch ist viel Zeit vergangen und die Dinge in Abeir-Toril haben sich sehr verändert - vor allem zum Schlechten, huldigt man denn einer guten Gottheit...

Der Sturm der Shar wurde damals aufgehalten, doch Shar gibt nicht auf. Immer noch will sie die Welt verschlingen und ihr "Chosen", Prinz Rivalen setzt alles daran, ihren Willen doch noch in die Tat umzusetzen, indem er ihr die göttlichen Funken des Mask opfert.

Die Gegenspieler der Shar, der Demi-Gott Riven und seine Verbündeten setzen im Gegenzug alles daran, dies zu verhindern, Mask als Gottheit wiederzubeleben und Shars "Cycle of Night" zu beenden. Und so beginnt das Spiel in den Schatten:

Wer wird den längeren Atem haben? Wer wird den Plan in seinen Plänen besser vor seinem Feind verbergen können?

Spannend und temporeich bis zum Schluss!
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am 24. Februar 2014
Nach einem von mir mit gemischten Gefühlen gelesenen ersten Band, der die Truppe rund um Drizzt do Urden im wahrsten Sinne des Wortes "Wiederbelebt", bestellte ich mir mit einigermaßen großen Erwartungen Band 2.

Die Reihe der großen Weltenzerschlagung ist eigentlich keine Reihe: es handelt sich mehr um sechs nach bisherigem Vernehmen wohl sehr verschiedene Scheinwerferspots auf parallel verlaufende Handlungsstränge während der großen Zerwürfnisse in den "Vergessenen Reichen".

Die Story kurz umrissen:

Alte Götter sind keine mehr, neue Götter wurden aus widerwilligen Antihelden mit neuer Macht "erschaffen" - die sind sich nur nicht so sicher, ob sie diese Macht auch wollen und bekämpfen sich aufs Äußerste mit den dämonischen Kräften der Höllen im Kampf um die göttlichen Machtgeschenke. Und zwischen all dem ist der Sohn des in den Reichen sagenumwobenen Erevis Cale geboren. Vasen Cale ahnt zunächst recht wenig von seiner Herkunft, die ihm nur in einigen Alpträumen wieder und wieder schemenhaft begegnet.

Inmitten der dunklen Ereignisse in den Reichen, in die Vasen mehr oder weniger geworfen wird, nimmt er trotz seiner eindeutigen Herkunft als "Schatten" einer komplett gegensätzliche Rolle bei den Paladinen, Kämpfern & Priestern von Amaunator ein, der über das Licht & die Zeit als Gottheit wacht. Dort wird Vasen großgezogen und als dient Amaunator indem er Pilger zu beschützt, die den gefährlichen Weg in die Abtei antreten.

Nichts könnte also gegensätzlicher sein: Vasen, ein Kind der Schatten und Sohn eines legendären Schattenassassinen als Diener des Lichts? Das kann nicht lang gut gehen, denn schon im Mutterleib wurde er natürlich, wie könnte es anders sein, für Höheres bestimmt. Von keinem anderen als der Gottheit Mask, dem Gott der Schatten - der im Kampf mit Shar unterlegen ist und dessen Macht zersplittert wurde.

Es scheint, als ob der Auserwählte Erevis Cale ein letztes As im Ärmel hat - und dieses As heißt Vasen Cale.

Und so entlädt sich bald Drama um Drama, wilde, scheinbar unabhängige Handlungsstränge werden kunstvoll verwoben. Vasen zur Seite stehen einige sehr schön eingeführte, dabei weiterhin mysteriös gehaltene Helden und solche, die gar keine Helden sein wollen. Vasen erlebt in seinen schemenhaften Alpträume immer wieder kurze Blicke auf seinen Vater. Doch die ganze Tragweite dieser vom Vater verhießenen Bestimmung wird ihm durch die sich teils überschlagenden Ereignisse sowie durch sinistere Gegenspieler nicht auf dem Serviertablett überreicht, nur langsam wird klar, was Vasen tun muss. Und es gefällt ihm keinesfalls.

Ohne zu viel zu verraten kann man sagen dass dieses zweite Buch deutlich stärkere Charakterentwicklungen und Motive als der erste Band der Reihe aufweist.

Die Antihelden sind wahrhaft böse und tun teils schauderhafte Dinge, wenn auch teils die Motivationen einiger schwer nachvollziehbar bleiben. Alle der Helden und Antihelden werden mehr oder minder auch als Spielball der sich bekämpfenden Gottheiten und höherer Mächte dargestellt. Sie alle begeben sich auf eine wilde Jagd nach dem Schlüssel in die tiefsten Tiefen der Hölle - wo angeblich ein Stück göttlicher Macht liegt. Und das interessiert im wahrsten Sinne des Wortes brennend den Herrscher der Höllen, Asmodeus und lässt auch Mephistopheles nicht kalt. Die zwei mächtigsten Herrscher der Hölle haben quasi noch eine Rechnung offen, da kommt dieses neue Mosaiksteinchen gerade recht.

Alles arbeitet auf den Höhepunkt hin: die Schlacht um einen Teil der göttlichen Macht einer der alten Gottheiten.

Fazit:

Die immerwährende Schlacht um ein Stückchen mehr Macht wird hier sehr überzeugend in allen Facetten - aus "guter" wie "neutraler" als auch "böser" Sicht - gezeichnet. Keinen Moment langweilig und stets nachvollziehbar kunstvoll mit gewaltigen Schlachtszenen geschmückt. Dabei fehlt auch nicht Liebe, Leidenschaft & Verlust, der in einigen handelnden letztlich übermenschliche Kräfte freisetzt.

Sehr große Leseempfehlung, eventuell sogar für Erevis Cale-Kenner außerhalb der "Sundering"-Reihe. Ich kann nur hoffen, dass Band 3 ähnlich gut wird.
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