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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Abschluss eines Meilenstein-Epos, 13. Januar 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Many Deaths of the Black Company (Chronicle of the Black Company) (Taschenbuch)
Großartiger Abschluss des "Black Company Zyklus".
Mit dem Wechsel zu Sleepy als Chronist ändert sich auch der Erzählstil und legt noch mal hinsichtlich Witz und Verve zu. Die Beschreibung der Tage der Black Company als Untergrundtruppe in Taglios im ersten Teil dieses Bandes zählen für mich zum Höhepunkt der gesamten Erzählung. Es darf bisweilen herzlich gelacht werden über die Art, wie die ziemlich durchgeknallte Soulcatcher, die das Zepter in Taglios an sich gerissen hat, ausgetrickst wird. Sleepy als Chronistin und gleichzeitiger Strippenzieherin der Company mangelt es an jeglichem Respekt, insbesondere aber auch vor sich selbst

Im letzten Teil wechselt die Perspektive wieder zu Croaker als Chronist, der sich selbst als alten Sack sehend, die Rolle des Captain an Sleepy abgegeben hat. Ungewohnt ist, dass es in diesem Teil häufigere Wechsel zur Beschreibung von Geschehnissen aus einer neutralen Erzählerperspektive gibt, um parallele Entwicklungen in Taglios aufzuzeigen. Insofern ist dieser Teil erzählerisch etwas weniger konsistent als das ganze restliche Epos. Die Handling spielt teils in einer fremden Welt, in die sich die Company vorübergehend zurückgezogen hat, teils nach ihrer Rückkehr wieder komplett in Taglios. Soviel sei vorweggenommen: alters- und "berufs"bedingt scheidet der ein oder andere liebgewonnene Charakter, der den Leser bereits ab dem ersten Band begleitete, hier leider aus dem Leben - die Erzählung läuft auch in dieser Hinsicht auf ein würdiges Finale zu

Das gesamte Black Company Epos ist anlegt als komplett Pathos-freie Fantasy, vornehmlich aus der Perspektive von einfachen Söldnern beschrieben, die sich in einer bisweilen garstigen Welt mit recht real-Welt-ähnlichen Problemen und Rahmenbedigungen herumschlagen, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse derart fliessend sind, dass sich die Akteure auch unversehens mal auf der anderen Seite wiederfinden. Diverse Zauberer unterschiedlichster Prägung mit durchweg mindestens eher fragwürdiger moralischer Gesinnung drücken den Geschehnissen ihren Stempel auf, werden dabei aber in ihrem Kontext wieder von ganz banalen Motiven geleitet. Von Allmachtsphantasien bis hin zu Betrugsabsichten beim Kartenspiel

Unbedingt empfehlenswerte Lektüre, insbesondere wenn man die übliche "geheimnisumwitterte Waise mit vermutlich königlichem Blut und sich erst entwickelnden überragenden magischen Kräften rettet die Welt widerstrebend vor dem unsagbar Bösen" -Klischee-Fantasy nicht mag oder langsam satt hat
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The Many Deaths of the Black Company (Chronicle of the Black Company)
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