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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 21. Februar 2010
"Der Mann, der hineinkam, trug eine Militäruniform. Eine U.S.-Militäruniform. Er grüßte die Leute im Truck, und sie grüßte zurück, und da war mir klar, dass wir gar nicht Gefangene irgendwelcher Terroristen waren - ich war ein Gefangener der Vereinigten Staaten."

Der neue Roman "Little Brother" von Cory Doctorow berichtet über die düstere Vision eines modernen Überwachungsstaats, wie er jederzeit auch in unserer heutigen Zeit entstehen könnte.

Marcus Yallow und seine Freunde sind ganz normale Teenager. Sie gehen auf die High School in San Francisco und beschäftigen sich nebenbei leidenschaftlich mit Technologie. Als Terroristen einen Anschlag auf die Bay Bridge verüben, verändert sich das Leben der vier Freunde schlagartig. Während ihre Mitmenschen ohne Rücksicht auf Verluste nach einem sicheren Ort suchen, wird Darryl, Marcus' bester Freund, schwer verletzt. Marcus, Vanessa und Jose suchen Hilfe für ihren Freund und finden sich kurze Zeit später in einem wahr gewordenen Albtraum wieder.

Sie werden von seltsamen Männern entführt, doch wie sie entsetzt feststellen müssen, sind dies keinesfalls Terroristen. Die Männer und Frauen gehören zum Department of Homeland Security. Marcus und seine Freunde sind Gefangene der Vereinigten Staaten!

Auf qualvolle und erniedrigende Weise wird Marcus von der Heimlandschutzbehörde verhört und gefoltert. Schnell steht für die eifrigen Beamten fest, dass der Hobbyhacker ein potenzieller Al-Quida Terrorist ist und so scheuen sie keinen Versuch alles über ihn herauszufinden. Von seinen Freunden und der weltlichen Zivilisation getrennt, sterben seine Hoffnungen schnell. Als ihm schließlich die Möglichkeit geboten wird, frei zu kommen, ergreift er diese sofort. Doch die Freiheit fordert einen hohen Preis. Er muss Dokumente unterschreiben, die bescheinigen, dass Marcus sich freiwillig hat festnehmen lassen und auch die Befragungen mit seinem Einverständnis stattgefunden haben.

Marcus ist frei. Doch die scheinbare Freiheit hält nicht lange an. Kaum ist er wieder auf freiem Fuß, muss er feststellen, dass sich San Francisco in einen Überwachungsstaat verwandelt hat. Die Homeland Security wacht eisern über die Stadt. Die Freiheit musste der Sicherheit des Volkes weichen. Die Bewohner von San Francisco haben kein Recht mehr auf Privatsphäre, stattdessen muss man der DHS alles preisgeben. Wer nicht kooperiert wird als Terrorist eingestuft.

So erklärt Marcus der DHS den Krieg. Frei nach dem Motto "Traut keinem über 25!" kämpft die Jugend für ihre Freiheit und Marcus wird schnell zum heimlichen Drahtzieher und Oberhaupt dieser Freiheitsbewegung.

"Little Brother" konnte mich auf voller Linie überzeugen. Obwohl die Inhaltangabe bereits vielversprechend war und ich mich aufs lesen gefreut habe, war ich doch skeptisch, ob es Cory Doctorow gelingen würde, dieses heikle Thema gelungen umzusetzen. Dies, das kann ich an der Stelle bereits verraten, hat er auf gelungene Weise geschafft.

Marcus und seine Freunde kämpfen mit der modernen Technologie gegen niemand anderes als die Regierung selbst. Wie nicht anders zu erwarten kommen immer wieder Begriffe aus der Technologie vor, welche jedoch verständlich erklärt werden, sodass man auch ohne Wissen über die Computerwelt dem Geschehen gut folgen kann. Doctorow schafft es, dass man als Leser selbst paranoid wird und sie über die Überwachungstechniken des Staates Gedanken macht. Die vermeintliche Zukunftsversion scheint gar nicht so abwegig zu sein und gerade in der Zeit in der wir leben, ist der Gedanke gar nichts so abwegig, dass auch die eigene Stadt bald zu solch einem Überwachungsstaat wird.

Cory Doctorow schreibt sehr umgangssprachlich, wobei alles andere jedoch auch nicht gepasst hätte. Gleichzeitig mischt sich in diese Jugendsprache jedoch immer wieder auch Fachvokabular, sodass deutlich wird, dass der Autor ganz genau weiß, worüber er berichtet. So wird aus Marcus' Sicht immer wieder geschildert, wie man diverse Überwachungen umgehen kann. Im Anhang findet man kurze Berichte eines Hackers und eines Sicherheitsexperten, die noch einmal deutlich machen, dass 'Little Brother' gut durchdacht ist und keinesfalls auf Hirngespinsten aufgebaut wurde.

Alles in einem hat mich der Roman wirklich beeindruckt. Ich selbst hätte nicht damit gerechnet, dass mir das Buch so gefallen wird, geschweige denn, dass es mich tatsächlich so mitnimmt. Mir fällt es schwer, den Roman in eine bestimmte Richtung einzuordnen, geschweige denn eine Vermutung zu äußern, wem dieses Buch gefallen könnte. Ich kann trotzdem jedem nur empfehlen, sich dieses Buch zu kaufen. Es ist eindrucksvoll geschildert und reißt jeden unwiderruflich mit. Ich hatte den Roman innerhalb von zwei Tagen durch, weil ich ihn einfach nicht aus der Hand legen konnte. Abgesehen davon, dass "Little Brother" Unterhaltung der Extraklasse bietet, regt er gleichzeitig auch zum nachdenken an. Wie weit ist unsere Zivilisation von diesem düsteren Überwachungsstaat entfernt? Und wie weit darf eine Regierung für die Sicherheit des Volkes gehen?

"In dem Moment wusste ich, dass ich nicht weglaufen durfte.
In dem Moment wusste ich, dass ich bleiben und kämpfen musste."

FAZIT
Ein sehr eindrucksvoller Roman über einen Überwachungsstaat in der heutigen Zeit. Der Roman regt zum nachdenken an und behandelt nicht nur ein sehr aktuelles sondern auch ein sehr heikles Thema.

NOTE
8 / 9 Punkten
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am 10. Juni 2010
Ich habe das Buch zunächst meinem Sohn empfohlen, da ich es bei Focus als Empfehlung für Jugendliche seines Alters (14) entdeckte! Als er das Buch dann kaum mehr aus der Hand legte, war auch mein Interesse geweckt. San Franzisco in naher Zukunft nach einem verheerenden Terroranschlag als komplett überwachte Stadt und ein paar Computerkids versuchen die Freiheit gegen die Maßnahmen der eigenen Regierung zu retten. Bedrückend ist, wie real das Szenario teilweise wirkt. Der Schreibstil ist der Zielgruppe (Jugendliche) angepasst, aber auch mir gefällt das! Es werden viel technische Details beschrieben (z.B. Verschlüsselung, etc.), aber keine Angst auch das ist verständlich und unterhaltsam!

Insgesamt sehr aktuell, sehr spannend und deswegen klasse Unterhaltung, nicht nur für die Primärzielgruppe!
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am 15. November 2011
Markus ist 17 und geht in die High School in San Franzisco. Es ist das Jahr X. Der Staat, die Schule alles wird überwacht, überall gibt es Spionagekameras, das Schulnetbook ist mit Spionagesoftware und Filtern gespickt. Natürlich versuchen die meisten Schüler, dies zu umgehen . Als Markus für eine elektronische Schnitzeljagd mit seinen Freunden die Schule schwänzt gerät er in ein Bombenattentat. Anstatt seinem verletzten Freund zu helfen, werden die Freunde von der Heimatschutzbehörde verhaftet. Markus wird physisch und psychisch gequält. Als er entlassen wird, wird er verpflichtet, niemanden etwas zu erzählen. Sein verletzter Freund ist verschwunden. Markus will ihn retten und gegen den Überwachungsstaat gegenangehen.
Mir gefiel das Buch gut, das einzige was ist nicht verstanden habe waren die offenen Wlan im Zeitalter von LTE und Co. Was ich gut fand ist, dass die Jugendlichem im Buch (es gibt auch Ausnahmen) gegen die Unterdrückung angehen und die Behauptungen des Staats hinterfragen.
Im Prinzip ist es eine moderne Version von Animal Farm, die Rechte werden von der Heimatschutzbehörde einfach geändert und die Grundrechte 'zur Sicherheit' außer Kraft gesetzt.

Jana von MexxBooks BuchClub
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am 17. November 2015
Wenn man sich mit Sicherheit im Internet beschäftigt stösst man irgendwann auf Cory Doctorow, welcher sich auf seinem Blog boingboing.net ernsthaft mit dem Thema auseinander setzt. Ich habe Little Brother und die anderen Bücher von Doctorow im englischen Original gelesen und habe nun für meinen Sohn, der nun langsam in die Benutzung von Handy, Spielekonsole und Internet hereinwächst, die deutsche Übersetzung gekauft.
Die deutsche Version ist klasse übersetzt und trifft gut die heutige Jugendsprache (glaube ich; aber was weiss ich alter Sack denn schon). Zum Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten - haben andere ja schon genug drüber geschrieben. Das Buch ist ein eye opener was an Überwachung heutzutage möglich ist.

Wem Littel Brother gefallen hat dem darf ich auch den Nachfolgeroman Homeland ans Herz legen.

Heute ist der 17.11.2015. 4 Tage nach den Terroranschlägen von Paris bei denen über 100 Leute gestorben sind. In den Zeitungen heisst es, dass die Terroristen mit Hilfe der Playstation kommuniziert haben, was durch die Sicherheitsbehörden nicht überwacht werden kann. Im Buch kommunizieren Marcus und seine Freunde übers XBox Netzwerk. Wieder einmal ist die Fiktion zur Realität geworden. (ich hab Angst)
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am 27. März 2009
die Story:
Marcus Yallow, 17-jähriger Computerfreak und Schüler einer Highschool in San Francisco, schwänzt mit ein paar Freunden die Schule, als auf die Bay Bridge ein Terroranschlag verübt wird, bei dem über eintausend Menschen ums Leben kommen.

Darauffolgend übernimmt das Department of Homeland Security (DHS) die Ermittlungen. Marcus ist mit seinen Freunden zur falschen Zeit am falschen Ort und wird als Verdächtiger vom DHS inhaftiert und einige Tage auf Treasure Island festgehalten. Er wird unwürdig behandelt und darf seine Bürgerrechte nicht wahrnehmen.

Zudem wird die Stadt vom DHS mittels Kameras und RFIDs umfassend elektronisch überwacht. Kalifornien ist auf dem Weg in einen Sicherheits- und Polizeistaat.

Nachdem Marcus wieder frei ist, beschließt er, seine Freiheit und Kontrolle über sein Leben, seine Würde und seine Privatheit gegen das DHS zu verteidigen und zurückzugewinnen. Mit vielen anderen Gleichgesinnten seiner Generation codiert er die RFIDs anderer Leute heimlich um, verwirrt so die Überwachungssysteme und baut ein Computernetzwerk auf, in dem er und andere anonym und privat kommunizieren können. Obwohl über dieses Netzwerk letztlich nichts weiter passiert, als dass eben kommuniziert wird und dass Treffen arrangiert werden, nimmt die DHS das Netzwerk als Bedrohung wahr, einfach deshalb, weil es von ihr unkontrollierte Kommunikation und Organisation erlaubt. In einer unzweifelhaft bewegenden Auflösung gelingt es am Ende mit Hilfe der Presse, dass auf Veranlassung des Gouverneurs das DHS seine Berechtigung, in Kalifornien zu agieren, verliert.

Dass am Ende alles gut wird, liegt daran, dass eine halbwegs intakte Öffentlichkeit und eine funktionierende Presse existiert, dass das Vertrauen in die Freunde, mit denen Marcus aufgewachsen ist, gerechtfertigt ist, und dass die Gewaltenteilung und Demokratie in den USA nach wie vor funktioniert, denn es ist der Gouverneur von Kalifornien, der auf Druck der Öffentlichkeit das DHS aus Kalifornien verweist und rechtstaatliche Verfahren wieder durchsetzt.

Beurteilung:
Der Plot wird aus der Perspektive Marcus erzählt, der nach der entwürdigenden Erfahrung mit dem DHS einen klaren Feind hat. Um den Rahmen des Ganzen im Kopf zu behalten, muss er zuweilen bei aller Berechtigung seines Furors - und vielleicht auch der Leser - daran erinnert werden, dass bei dem Anschlag auf die Bay Bridge über tausend Menschen umgekommen sind. Marcus Psychologie ist nicht überkomplex, man könnte ihn als einen Geek bezeichnen, der jedoch ausgesprochene Sozialkontakte pflegt, sogar Raum für eine Liebesgeschichte findet sich im Plot. Marcus entstammt als Einzelkind einem bürgerlichen Milieu. Er ist sehr selbstbewusst und besitzt viel Selbstvertrauen, kann eine Menge, vor allem mit Computern, ihm steht die Zukunft offen.

Der Plot lehrt unausgesprochen eine Idee, die auch hier im Umgang mit der DHS gilt: Wer etwas kann, kann es schaffen - vorausgesetzt er hat etwas Glück und er trifft die richtigen Entscheidungen.

Zum Ende hin wird der Plot zuweilen unwahrscheinlich und damit unglaubwürdig. Undercover-DHS-Schüler tauchen auf, auch Fotos und Videos als Beweise gegen das DHS, die der Presse zugespielt werden. Gleichwohl ist der Plot von Anfang bis Ende geradlinig erzählt. Zum Teil kann man ihn als Anleitung zur Bewahrung der eigenen Privatheit lesen, zum Teil klärt er über die Gefahren eines Sicherheitsstaates auf - der Roman besitzt ein aufklärerisches Moment, und ist allein deshalb empfehlenswert.
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am 22. Februar 2010
"Ich habe ein Recht auf meine Privatsphäre" meint Marcus, 17 Jahre alt, ein begeisterter Gamer und Hacker. Und spricht mir damit aus der Seele. Wann ich wohin gehe und warum, geht nur mich etwas an. Doch in einem Staat, in dem Paranoia und ständige Angst vor Angriffen herrscht, sieht das schon ganz anders aus. Das muss auch Marcus auf schmerzhafte Weise lernen...

Was wie ein ganz normaler Schultag anfängt, wird schon bald zu einem Albtraum. Ein Bombenanschlag zerstört die Bay Bridge in San Francisco, als Marcus und seine Freunde gerade ganz in der Nähe sind. In Panik fliehen sie zusammen mit den Menschenmassen, die sich in den nächstgelegenen U-Bahnschacht drängen. Kurz darauf werden sie von militärisch wirkenden Personen aufgelesen. Doch helfen wollen die ihnen nicht; stattdessen ziehen sie ihnen Säcke über den Kopf und fesseln ihre Hände. Irgendwo abseits vom Festland werden sie tagelang verhört; man verdächtigt sie, an den Anschlägen beteiligt gewesen zu sein. Marcus wird gezwungen, sämtliche Passwörter für sein Handy und den Laptop preiszugeben, er bekommt kein Essen und darf mit niemandem reden. Erst als man keine konkreten Anhaltspunkte für seine Beteiligung findet, lässt man ihn gehen, mit dem Verspechen, ihn genauestens zu beobachten.

Zuhause angekommen, muss er feststellen, dass sich San Francisco in einen Überwachungsstaat verändert hat. Überall sind Kameras, von jedem Einwohner wird registriert, wann er wohin geht und wenn etwas daran ungewöhnlich wirkt, werden sie stundenlang verhört. Größere Menschenansammlungen werden mit Gewalt auseinandergetrieben. Jeder verwandelt sich in den Augen der Homeland Security in einen potentiellen Terroristen; die persönliche Freiheit ist zweitrangig bei dem Versuch, die Täter zu finden. Marcus und seine Freunde wollen sich damit aber nicht abfinden und beginnen, die staatliche Überwachung zu sabotieren...

Doctorow thematisiert in seinem Buch ein wichtiges Thema: wie weit die Einschränkung der persönlichen Freiheit und dem Recht auf Privatsphäre im Angesicht potentieller Terrorgefahr gehen darf. Ein wichtiges Buch, das sprachlich sehr gut umgesetzt wurde. Über die Bombenanschläge erfährt man nichts Genaueres, dafür konzentriert sich der Autor sehr auf die technischen Raffinessen, mit denen Marcus die Überwachungstechniken unterwandert. Wer also ein bisschen Nachhilfe in Verschlüsselungstechniken braucht, ist hier gut bedient. Glücklicherweise überwiegen die technischen Beschreibungen aber nicht, so dass sich die Geschichte trotz dieser Einwürfe sehr spannend liest und nicht ins Stocken kommt. Ein super Buch!
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am 19. Februar 2015
Eines der besten Bücher die ich jemals gelesen habe. Doctorow hat es geschafft das von Orwell genial vorgelegte Thema BIG BROTHER in unsre Zeit zu transportieren. Schwer zu sagen welche "Version" unsrer Welt beängstigender ist - aber in puncto Realitätsbezug macht Doctorow niemand etwas vor.
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am 1. Mai 2015
Das Buch weist von dem Handlungsverlauf her deutliche Parallelen zu 9/11 auf, nur dass hier eine Brücke Ziel des Anschlags ist und die Schilderung auf San Franzisco beschränkt bleibt.

Sehr gute Schilderung. Guter Spannungsbogen. Sehr gute, kurzweilige Schilderung der Möglichkeiten der Überwachung.

Innerhalb on 3 Tagen ausgelesen.
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am 21. Juli 2015
Obwohl das Buch schon einige Jahre auf dem Rücken hat und sich auch eher an jugendliches Publikum wendet, halte ich es gerade im Moment (2015) für ein Buch das jeder mal gelesen haben sollte um zu verstehen was sich NSA, BND, CIA und wie sie alle heissen von der massenhaften Erhebung, Speicherung und Auswertung von Daten erwarten. Wie wir schon heute Lückenlos überwacht werden können. Und warum das gerade die unter uns angeht, die "nichts zu verbergen haben".
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am 10. Februar 2014
Das Buch wird als Kinderbuch geführt. Zu Unrecht bei diesem brisanten Thema.
Hier wird die totale Überwachung nach einem Anschlag in San Franzisco beschrieben.
Die Überwachung von jedem ohne einen ersichtlichen Grund. Das Erstellen von Bewegungsprofilen und daraus resultierend die Verdächtigungen. Das Erpressen von Passworten um belastendes Material auf Rechnern und Telefonen zu finden.
Eine, nach den letzten Überwachungsvorfällen" geradezu erschreckendes Buch, welches man so wie 1984 gelesen haben sollte.
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