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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufschlussreiche Lektüre zur Finanzkrise
Ich habe das Buch praktisch parallel zu Die Gier war grenzenlos: Eine deutsche Börsenhändlerin packt aus von Anne T gelesen. Beide Bücher sind hochinteressant, ja man könnte sagen, sie sind eine Pflichtlektüre für alle, die wissen wollen, wie es zur Finanzkrise kommen konnte. Auch sollten sie unbedingt von unseren Politikern gelesen...
Veröffentlicht am 8. März 2009 von Lulu

versus
9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Funny but far from reality
Cityboy is certainly a funny read, entertaining and often ironic. Unfortunatley, Anderson's often excessively exagerating, which destroys the credibility for every reader who knows about financial business. Nevertheless, it's worth reading it if you like the topic and want some fun - just don't expect to get to know anything profound about London city's financial...
Am 8. Juni 2009 veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufschlussreiche Lektüre zur Finanzkrise, 8. März 2009
Von 
Lulu "Penny" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Cityboy: Beer and Loathing in the Square Mile (Taschenbuch)
Ich habe das Buch praktisch parallel zu Die Gier war grenzenlos: Eine deutsche Börsenhändlerin packt aus von Anne T gelesen. Beide Bücher sind hochinteressant, ja man könnte sagen, sie sind eine Pflichtlektüre für alle, die wissen wollen, wie es zur Finanzkrise kommen konnte. Auch sollten sie unbedingt von unseren Politikern gelesen werden.

Die Kernaussage beider Bücher ist: Investmentbanker sind nicht per se schlecht, gierig und ausbeuterisch, sondern sie werden regelrecht durch die im Investmentbanking vorherrschenden Verhältnisse und Belohnungssysteme in menschliche Mutanten umgewandelt, die dann in einer ganz bestimmten gierigen, unsozialen und egoistischen Weise agieren. Natürlich dürften diese Systeme ganz besonders solche Leute anziehen, die bereits von Natur aus nicht mit übertriebenem Skrupel gesegnet sind. Beide AutorInnen zeigen jedoch in aller Deutlichkeit: Die Gier kann von wirklich jedem Besitz ergreifen. Wir haben es hier also nicht mit einem moralischen Problem, sondern mit einem Systemfehler zu tun, der aus normalen Menschen binnen kurzer Zeit Kotzbrocken machen kann.

Beide Bücher haben mir sehr viel mehr Einblick in das desaströse Treiben der Investmentbanker - und damit in die Hintergründe der Finanzkrise - gegeben als etwa Dirk Müllers Crashkurs. Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance?, welches mir diesen systembedingten, menschenverändernden Aspekt zu sehr vernachlässigt.

Wie ein anderer Rezensent schon schrieb: Das Buch setzt gute bis sehr gute Englischkenntnisse voraus. Möglicherweise ist man deshalb mit der deutschen Übersetzung Cityboy. Geld, Sex und Drogen im Herzen des Londoner Finanzdistrikts besser aufgehoben, über deren Qualität ich jedoch nichts sagen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dabeisein ist alles, 20. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Cityboy: Beer and Loathing in the Square Mile (Taschenbuch)
Geraint Anderson - der geborene Maulwurf: intelligent, witzig und im Grunde nichts und niemandem dauerhaft verpflichtet. Citiboy zu lesen bedeutet einzutauchen in die wirkliche Parallelwelt zum Normalbürger-Kosmos. Diese Parallelwelt findet sich nämlich nicht - wie vielleicht seit Sarrazin angenommen - im Ausländerghetto der Großstädte, sondern in ihren Bankenvierteln. Wie realitätsnah die Informationen im Einzelnen sind, die man über das wirkliche Machtzentrum der Welt bekommt, kann ich nicht beurteilen. Was ich aber sagen kann, ist: das Buch ist verteufelt witzig geschrieben; es ist sehr unterhaltsam. Darüber hinaus ist es aber sogar tiefgründig und nachdenklich.Ich fand`s klasse.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die bisher unterhaltsamste Lektüre zum Investmentbanking, 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Cityboy: Beer and Loathing in the Square Mile (Taschenbuch)
Anne T.'s "Die Gier war grenzenlos" oder diese Buch? Antwort: Beide, aber dieses zuletzt!

Anne T. hat auf ihre Karriere als Investmentbänkerin zielstrebig hingearbeitet, und bietet in ihrem Buch eine nüchterne Darstellung der Menschen und Ereignisse mit kurzen Einblicken in die fachliche Materie. Alles hochinteressant, man wird aber nie ganz den Eindruck los, dass sie sich nicht ganz aus ihrer Perspektive herauszulösen vermag (oder nicht will?).

Geraint Anderson hingegen ist ein ganz anderer Charakter. Ein völliger Quereinsteiger, der nicht einmal auf eigene Initiative an diesen Job geriet, jedoch über den überbordenden Kampfgeist verfügt, den wohl alle "Cityboys" besitzen. Hier wird ganz ausgezeichnet der absurd verschwenderische und selbstzerstörerische Lebensstil geschildert, welchen die Arbeit als Investmentbänker in der Londoner City mit sich bringt und fördert. So würden Geraints vertriebliche Aktivitäten (und das war letztendlich seine Hauptaufgabe) einem Pharmavertreter die Schamesröte ins Gesicht treiben, aber der Ausblick auf Erfolg und Geld liessen ihn seine Zweifel immer wieder vergessen. Manche in den Medien berichteten Exzesse erscheinen vor dem Hintergrund dieser Schilderung sehr glaubhaft.

Die rotzfreche Sprache im Englischen Original ist herrlich, die Version kann ich also nur jedem empfehlen.
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen, wenn Sie Wirtschaftsfragen interessieren!, 1. Januar 2009
Das Buch ist zunächst in Englisch geschrieben und das Buch lässt sich auch nicht so leicht lesen, weil viele englische Slangbegriffe bzw. Redewendungen verwendet werden, die man auch nicht alle im Wörterbuch nachschlagen kann bzw. muß man selbst sinngemäß übersetzen. Ich würde das Buch nur denjenigen empfehlen, die wirklich auf Konversationsniveau Englisch sprechen, sonst ist es zu mühsam.
Zum Buch selbst: der Autor beschreibt seine Metamorphose vom linken Hippie, der aus einem Lehrerhaushalt kommt, Geschichte studiert und dann per Zufall in die Investmentbankingszene gerät, zum machtbesessenen, geldgeilem Ekel. Er beschreibt, wie ihn das viele Geld komplett zum negativen verändert hat und er selbst dabei nicht glücklicher wurde, sondern im Gegenteil- sein Leben fast zerstört hätte durch Kokainabhängigkeit und ähnliches. Er war also nie der überehrgeizige workoholic, der er dann später geworden ist. Er ist nach und nach in die Szene hineingerutscht und gibt viel Insiderwissen preis, was unsere hochbezahlten Investmentbanker den ganzen Tag tun und wie das Geschäft eigentlich funktioniert. Ich hatte schon einige Vorkenntnisse, weil ich selbst in der Bankenbranche gearbeitet habe, aber es ist auch für Laien gut zu verstehen. Vor allem betont er den menschlichen Aspekt dabei, dass man sich selbst als toll und den anderen haushoch überlegen fühlt und irgendwann tatsächlich glaubt, das viele Geld stehe einem zu. Man verliert durch den harten Wettbewerb den Blick für die Nöte der anderen Menschen und sieht nur noch sich und den nächsten Bonus. Er kritisiert die Finanzbranche sehr hart, denn er fragt sich ernsthaft, warum Leute so gut bezahlt werden, die ein bisschen überzeugend am Telefon reden können, ein paar excel-sheets ausfüllen und vielleicht ihre Kunden noch gut zum Essen ausführen können. Es ist keine höhere Magie dabei, auch die Notwendigkeit des FAchwissens hält sich in Grenzen. Es wird einem völlig klar, dass jeder Arzt, Ingenieur und Rechtsanwalt im Vergleich zum Investmentbanker völlig unterbezahlt ist und die Bezahlung keinesfalls zu rechtfertigen ist. Die ganze Bankenbranche muss stark reguliert werden und die echten Talente sollten wieder Berufe ergreifen, in denen ein echter Mehrwert an Waren und Dienstleistungen geschaffen wird und nicht blosse Zahlen hin- und herschieben, wie es jetzt passiert. Das Ganze ist sehr humorvoll und toll aus der Ich-Perspektive geschrieben und sehr unterhaltsam und gibt viel Aufschluss darüber, was bei uns in der Wirtschaft falsch läuft und nachher den Steuerzahler belastet!!!
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5.0 von 5 Sternen Cityboy, 18. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Cityboy: Beer and Loathing in the Square Mile (Taschenbuch)
Cityboy ist wunderbares Buch über einen Menschen der 12 Jahre als Banker in der City gearbeitet hat!
Irgendwann bricht der den Code des Schweigens und schreibt über seine Erfahrung, die er während seiner Karriere gemacht hat
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5.0 von 5 Sternen Ciyboy, 3. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cityboy: Beer and Loathing in the Square Mile (Taschenbuch)
Is this a novel or book to learn from? A very enjoyable bit of both. An entertaining behind the scenes view of City Banking.
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5.0 von 5 Sternen Sehr zu empfehlen, 4. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cityboy: Beer and Loathing in the Square Mile (Taschenbuch)
Wer nach einem unterhaltsamen Buch über die exzessive Lebensweise von Investmentbankern sucht ist hier genau richtig! Sehr unterhaltsam geschriebenes Buch
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5.0 von 5 Sternen Das Cityleben in all seinen Details, 13. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Cityboy: Beer and Loathing in the Square Mile (Taschenbuch)
Geraint Anderson erzählt in wortgewaltigem Stil seine zum grossen Teil persönliche Karriere als Wertpapieranalyst in der Londoner City. Als Hippy aber hochnäsiger Cambridge Absolvent nimmt Steve Jones den durch seinen Bruder vermittelten Job bei einer Investmentbank zunächst etwas widerwillig an. Ohne viel Spass zu haben entwickelt er sich aber prächtig und zieht die meiste Energie aus Beobachtung und Teilnahme am dekadenten Lebensstil und insbesondere aus seinem persönlichen Kreuzzug gegen den besten und teuersten Analysten der City mit dem Namen "Hugo". Der Leser lernt die Arbeit und Gesetze in der Londoner City in all seinen Facetten kennen. Besonders detailliert werden aber die Drogenexzesse, wilden Parties und Sexurlaube beschrieben. Diese haben neben Steves eigener Suchtbefriedigung den Sinn, sich Geschäfte von Kunden zu sichern. Steve Jones nimmt eine immer radikalere Hassperspektive gegen seine Arbeit an. Er beschreibt in jeder erdenklichen Situation die Geldgier und Unmoral der Citycommunity. Trotz dieses recht extremen Standpunktes lernt der Leser sehr viele interessante Details des Citylebens kennen, zB worauf es bei der Arbeit der Analysten ankommt, wie sich die Karriere entwickelt und wie das Bonussystem funktioniert. Desweiteren muss man sagen, dass seine Beschreibungen sehr kompetent herüberkommen und er, wenn auch mittels Übertreibung, viele berechtigte Kritikpunkte anbringen kann. Nach 12 Jahren Cityleben hat Steve die Nase dann wirklich voll und, nachdem er mehrere Jahre lang eine geheime Columne über das Cityleben geschrieben hat, kündigt er seinen Job. Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, ist die Tiefe, mit der Anderson seine Sicht des Lebens beschreibt. Er verwendet häufig Phrasen wie "Life is too short" oder "auf Deinem Sterbebett wirst Du sicher nicht stolz drauf sein, ewige Stunden im Büro gearbeitet zu haben". Er stellt auch ein interessantes 7 Punkte Modell auf, welches erklären soll, warum so viele City Boys die beste Zeit ihres Lebens mit nächtelanger Arbeit im Büro verbringen, statt das Leben zu geniessen. Dieses Modell hat schon fast philosophische Züge und eignet sich für jeden, sich über die wichtigsten Fragen nach dem Sinn des Lebens im klaren zu werden, und warum und wieviel man arbeiten will. Interessant auch Andersson's wiederholte Anklage, dass die City Jobs brutal überbezahlt sind. Nicht zuletzt sollte man das Buch in Englisch lesen, denn die ganzen originellen Flüche und Kraftausdrücke sind einfach nicht zu übersetzen. Das Buch hat einen grossen Unterhaltungswert und ist deshalb so wertvoll, weil es wirklich zum Nachdenken über Sinn und Unsinn allzu harter Arbeit anregt.
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4.0 von 5 Sternen unterhaltsam, 23. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Cityboy: Beer and Loathing in the Square Mile (Taschenbuch)
Ein unterhaltsames Buch, das wirklich jedes Klischee und Nicht-Klischee bedient. Bitte unbedingt auf englisch lesen- die deutsche Übersetzung ist leider lieblos und grottenschlecht!
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5.0 von 5 Sternen Schonungslose Abrechnung, 17. August 2009
Von 
M. Müller (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Cityboy: Beer and Loathing in the Square Mile (Taschenbuch)
Das Buch von Geraint Anderson deckt schonungslos die dubiosen Praktiken der großen Investment- und Beratungshäuser an den Finanzplätzen dieser Welt auf. Seien es Korruption, fehlende Unabhängigkeit und die grenzen- und bedingungslose Profitgier um jeden Preis. Der eigentliche Kern des Buches ist jedoch neben der Aufdeckung der systemischen Unglaublichkeiten der Finanzindustrie, die Schilderung des charakterlichen Wandels des Protagonisten von einem linken Alternativen zu einem knallharten Karrieristen, der seinen körperlichen Zerfall mit allerlei Drogenkonsum potenziert, um den gestellten Anforderungen gerecht zu werden.
Alles in Allem ein Top-Buch, das sehr unterhaltsam geschrieben ist.
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Cityboy: Beer and Loathing in the Square Mile
Cityboy: Beer and Loathing in the Square Mile von Geraint Anderson (Taschenbuch - 2. Februar 2009)
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