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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 27. Oktober 2012
Als Barry Fairbrother plötzlich stirbt, ist in seiner Heimatstadt Pagford nichts mehr, wie es war. Barry war in der Gemeinde ausgesprochen aktiv, hat sich für das örtliche Problemviertel 'the Fields' eingesetzt, war in jeder Hinsicht ein vorbildlicher Bürger. Freunde und Verwandte, Gegner und Verbündete, Unterstützer und Unterstützte - Gutmensch Barry hinterlässt in seinem Umfeld eine ziemlich große Lücke. So auch im Gemeinderat, wo um den durch Barrys Tod frei gewordenen Sitz bald ein erbitterter Kampf beginnt.

Als ich "The Casual Vacancy" vor Monaten vorbestellt habe, war über das Buch so gut wie nichts bekannt. Aus verschiedenen Quellen war zu erfahren, dass Rowlings erster Roman für Erwachsene ein Krimi sein würde, und darauf habe ich mich eingestellt. Beim Lesen wurde mir aber schnell klar, dass das mit dem Krimi offenbar eine Fehlinformation war. Ich würde den Roman als (Sozial-) Drama beschreiben oder - wie es im Klappentext heißt - "A big tale about a small town". Das erinnert ein bisschen an "Tales of the City", und tatsächlich haben die beiden Romane etwas gemeinsam: Beide erzählen etappenweise die Geschichte(n) von ganz unterschiedlichen Menschen einer Stadt, wobei "The Casual Vacancy" deutlich ernsthafter ist und mit wesentlich weniger Humor auskommt.

Die Story wird aus der Perspektive ganz unterschiedlicher Charaktere erzählt - von Anwalt Miles und seiner chronisch unzufriedenen Frau Sam über die aus London zugezogene Sozialarbeiterin Kay bis hin zu Teenager Krystal, die aus einer der Problemfamilien in 'the Fields' stammt - beim Lesen lernt man Menschen aus allen sozialen Schichten der Stadt kennen, und durch diese Vielfalt wird Pagford nach und nach lebendig. Wirklich sympathisch sind die wenigsten der Figuren, und so richtig glücklich (oder zumindest einigermaßen zufrieden) ist keine.

Die Sprache ist teilweise sehr derb (was offenbar einige Leser etwas geschockt hat - von der Autorin der Harry Potter-Bücher erwartet man so etwas eben nicht), aber sie passt immer perfekt zu dem Umfeld, das gerade beleuchtet wird. In einem Buch, dessen Figuren teilweise aus sozial schwachen und sehr schwierigen Verhältnissen stammen (Drogen, Gewalt, Kleinkriminalität, Prostitution usw.), sollte man sich über das Fehlen jeglicher Romantik, mangelhafte Grammatik und zahlreiche (teils sehr vulgäre) Kraftausdrücke nicht wundern. Rowling zielt mit ihrem Roman in jeder Hinsicht auf absolute Realitätsnähe ab, und ich zumindest finde, dass ihr das auch sprachlich gut gelungen ist. Natürlich darf man "The Casual Vacancy" nicht mit Harry Potter vergleichen - dort wäre die Sprache in der Tat völlig fehl am Platz. Nur: Krystal ist keine entzauberte Version von Hermione, und auch wenn die Weasleys in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen leben: 'the Burrow' hat mit 'the Fields' absolut nichts gemeinsam.

All das klingt nicht gerade nach einem Wohlfühlroman mit gute-Laune-Garantie - ist es auch nicht, ganz im Gegenteil. Und trotzdem habe ich das Buch zu meiner eigenen Überraschung ausgesprochen gern gelesen. Es ist exzellent geschrieben und bietet eine ganze Reihe glaubhafter Charaktere mit interessanten Geschichten. Tatsächlich gab es keine einzige Erzählperspektive, die ich nicht mochte - und das, obwohl mir einige der Figuren wirklich von Herzen unsympathisch waren. J. K. Rowling hat sich mit diesem Roman so weit von Harry Potter entfernt wie nur möglich: er ist nichts für Jugendliche, hat mit Fantasy absolut nichts zu tun, es gibt keine eindeutige Grenze zwischen Gut und Böse, und wer auf ein Happy End hofft, der hofft vergeblich. Das ist sicher nicht jedermanns Sache, und einen (großen?) Teil ihrer alten Fans wird Rowling mit Romanen wie diesem wohl eher verschrecken, aber mich zumindest hat "The Casual Vacancy" beeindruckt und wirklich begeistert. Es gibt also ein Schriftstellerleben nach Hogwarts - wer hätte das gedacht?!

Bei Büchern bin ich mir oft nicht ganz sicher, wie ich sie bewerten soll. Wenn man sich aber schon beim Aufstehen darauf freut, nach der Arbeit weiterlesen zu können... wenn man abends das Licht nicht ausmachen will, weil man sich eben "nur noch ein paar Seiten" (und noch ein paar und noch ein paar...) gönnen möchte... kurz: wenn man ein Buch 'absolutely unputdownable' findet, dann muss man nicht überlegen, dann kann man nur fünf Sternchen vergeben. So wie ich in diesem Fall.
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am 25. November 2014
I pre-ordered this book back in 2012 as soon as I heard that JK had written a new book (for adults this time). I was so looking forward to reading it since I am one of those 100% (adult!), JK/Harry Potter fans.
Basically, I started (and restarted) this book a total of 4 times. The first 3 times I gave up (having gotten just beyond 100 pages of reading). The characters all seem to blend together, their lives being boringly banal. I have never NOT finished a book, so after 2 years of owning this book, I picked it up again almost exactly 2 years to the date that had I purchased it, and I was determned to read it to the end. I should rather say that I forced myself to read it to the end. I did this out of respect for an author whom I consider to have an exceptional talent in the area of storytelling - but possibly this observation (opinion) applies only to the world of imagination and the magical world. I regret JK, but as hard as I tried to read between the lines, I found Casual Vacancy to be dreary, drab and downright depressing :(
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am 12. August 2013
Viel enttäuschtes Geschimpfe las ich über das Buch, weil es so gar nichts mit Harry Potter zu tun hat. Stimmt! Was mich aber sofort wieder in den Bann zog war Rowlings unglaubliche Empathiefähigkeit. Sie beschreibt so genau und einfühlsam die Charaktere, dass ich noch tagelang das Gefühl nicht loswurde, gleich einem von ihnen zu begegnen. Zugegeben, sie fährt so ziemlich alles auf, was die verschiedenen sozialen Klassen heute so zu bieten haben und dies alles in einem einzigen Kaff, aber letztlich ist es nicht unrealistisch, sondern nur sehr unbequem! Hier wird genau beschrieben, wie die einzelnen Egoismen ticken und wie jeder seinen Blick auf die Welt völlig normal findet, weil er es nicht anderes kennt! Dadurch steht man etwas hilflos da. Man sieht die Katastrophe kommen und kann nicht helfen. Man kann auch mental niemanden schicken.. Die Schicksale werden gnadenlos zu Ende gedacht - wie im richtigen Leben.....
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TOP 500 REZENSENTam 28. September 2012
Kein Blick ins Buch, keine Vorabexemplare an die Buchkritiker und dazu eine Geheimhaltung wie zu Harry Potters besten Zeiten: Vor der Veröffentlichung von "The Casual Vacancy" ist kaum etwas über die Handlung des ersten Buches von Joanne Rowling nach dem weltweiten Harry-Potter-Erfolg an die Öffentlichkeit gedrungen.

Diese Vorgehensweise macht neugierig:
Geht es einfach nur darum, den Verkauf durch den größtmöglichen medialen Hype in lichte Höhen zu treiben? Ist das Buch vielleicht so langweilig oder misslungen, dass die Leser und Leserinnen es noch vor dem Erscheinen der ersten Kritiken und Rezensionen vorbestellen und kaufen sollen? Oder befürchtet der Verlag, dass die Leser und Leserinnen reihenweise abspringen, sobald sie erfahren, dass das böse F***-Wort gefühlt mehrere Hunderte Mal verwendet wird und sich schlimmste menschlichen Abgründe auftun - von Drogenkonsum über häuslicher Gewalt bis zu Vergewaltigung?

Wie auch immer, ich habe mir den Roman im englischen Original und in der deutschsprachigen Übersetzung gekauft und habe es (bis auf kurze Pausen) in einem Rutsch gelesen. Da bislang nur wenig über die einzelnen Romanfiguren bekannt ist, beschreibe ich zunächst kurz einige der Protagonisten, ehe ich mit der eigentlichen Rezension schließe.

Lassen Sie den mit *** gekennzeichneten Abschnitt bitte aus, wenn Sie die Figuren vor dem Lesen des Buches nicht kennenlernen möchten!
P.S.: Da Amazon die Verwendung obszöner Ausdrücke verbietet, habe ich an einigen Stellen Vokale durch Sternchen * ersetzt. Ich hoffe, dass der Text dennoch leserlich und verständlich ist.

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Es ist keine zauberhafte Welt, in welche uns Joanne K. Rowling mit ihrem ersten Buch nach dem weltweiten Erfolg ihrer magischen Harry-Potter-Reihe entführt, im Gegenteil:

+) Sozialarbeiterin Kay entwurzelt ihre halbwüchsige Tochter Gaia, um eine Affäre ohne Zukunft zu pflegen;
+) Gavin hat zwar eine Affäre mit Kay, begehrt jedoch die Frau seines Freundes;
+) Ein kleinkrimineller Mittelschicht-Familienvater benutzt seine Frau und seine Söhne als Boxsäcke und wird dafür von seiner Frau auch noch in Schutz genommen;
+) Andrew, der Sohn des Prügelvaters, stellt seinen alten Herrn aus Rache bloß und verliebt sich in Gaia;
+) Andrews bester Freund Fats, Adoptivsohn des Schuldirektors, vög*lt Unterschicht-Mädel Krystal und malträtiert Asiatin Surkhvinder;
+) Ärztin Parminder Jawanda ist ebenso wie ihre Tochter Sukhvinder quälendem Fremdenhass ausgesetzt;
+) Die drogenabhängige (Ex-)Prostituierte Terri beschimpft ihre Teenager-Tochter Krystal gerne als H*re und fordert sie auf, zu krepieren;
+) Krystal, die Tochter der Drogenh*re, ist nicht minder obszön als ihre Mutter und versucht zu verhindern, dass das Jugendamt ihren 3-jährigen Bruder wieder ins Kinderheim steckt;
+) Und dann gibt es noch eine Reihe weiterer, oft sehr unsympathischer Charaktere, mit denen man sich gar nicht erst identifizieren möchte, die Intrigen schmieden, ihren Nachbarn nur das Schlechteste wünschen, Klatsch, Tratsch und falsche Anschuldigungen verbreiten ...
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REZENSION:
Mit ihrem neuen Roman hat Jo Rowling eine ernüchternde, gesellschaftskritische Milieustudie abgeliefert:
Sie beschreibt eine zerstrittene Kleinstadt, in welcher nach dem Tod des "Gutmenschen" Barry Fairbrother die Klingen gewetzt werden: Die Wohlhabenden versuchen sich von den Armen abzugrenzen, die Armen wiederum halten sich mit Kleinkriminalität über Wasser; Kinder und Eltern sind einander spinnefeind und haben für einander nichts als Hass und Verachtung übrig; Lehrer/innen, Sozialarbeiter/innen und Ärzte/Ärztinnen kämpfen auf längst verlorenem Posten.

Rowling beschreibt Charaktere, wie sie in jeder Stadt in jedem Land vorkommen, sie beschreibt dysfunktionale Familienverhältnisse, die von gegenseitigem Unverständnis und roher Gewalt geprägt sind, erzählt von einer Lehrerin, die sich nicht durchsetzen und die ihr anvertrauten Schüler/innen weder vor Mobbing beschützen noch zügeln kann; beschreibt eine nutzlose Mutter, die nicht wahrhaben will, was ihr Kindheitsfreund ihren Kindern antut.

Dafür benutzt sie eher einfach gehaltene Worte und Sätze und saftige Dialoge, die mit ihrer Realitätsnähe und Authentizität überzeugen. Rowling hat kein literarisches Meisterwerk geschaffen (von mir bekommt das Buch 4 bis 5 Sterne), sondern schreibt so, wie geredet wird: Die Wortwahl ist oft ordinär und vulgär, schamhaft sollte der Leser/die Leserin also nicht sein.

Wenn Sie, lieber Leser/liebe Leserin, es nur schwer ertragen können, eine Geschichte zu lesen, die von Eltern und Kindern erzählt, die einander verachten, von Frauen, die weder sich selbst noch ihre Kinder vor Gewalt schützen, von "braven" Bürgern, die fiese Intrigen schmieden, von Jugendlichen, von auf dem Friedhof vollkommen gefühllosen Geschlechtsverkehr haben und all dies in Dialogen verarbeitet, die vor wüsten verbalen Ausdrücken strotzen, können Sie sich die Lektüre dieses Buches und den Ärger über die Zeit- und Geldverschwendung ersparen.

Sollten Sie sich doch für den Kauf (oder für das Ausborgen) dieses Romans entscheiden, erwartet Sie meiner Meinung nach eine gut erzählte Geschichte mit einer Vielzahl an Protagonisten und Handlungssträngen, welche Rowling gekonnt miteinander verknüpft. Besonderes Augenmerk hat sie meines Erachtens nach auf ihre jugendlichen Protagonisten gelegt, die für mich persönlich die interessantesten Figuren des Romans sind.

Die Geschichte beginnt mit dem Tod der "guten Seele" der Gemeinschaft und endet tragisch mit zwei weiteren Todesfällen. Bei der Beerdigung kommen sie schließlich zusammen, Freund und Feind, Arm und Reich, die Bewohner der "Unterschichtsiedlung" und der hübschen viktorianischen Häuser, hinter deren schicken Fassaden sich das gleiche Grauen abspielt wie im Plattenbau.

P. S.: Wer die englische Originalausgabe liest, sollte darauf gefasst sein, dass die (Unterschicht)Figuren nicht gerade feines Oxford-Englisch sprechen! Der Slang ist gewöhnungsbedürftig und könnte Leser/innen mit weniger guten Englischkenntnissen aus dem Konzept bringen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Februar 2013
Obviously, the author wanted to stray as far as possible from Hogwarts and everything connected with it. She succeeded. Don't expect this novel to be like Harry Potter.

The reader is confronted with the sudden death of one of the members of the local council in a modern-day British village, which leads to what is described as a casual vacancy on the council. The subsequent election is the trigger for strife and tension between the have and have-nots, husbands and wives, parents and children. All of this results in a tragedy which feels like the showdown to a movie script, with all the suspense necessary to keep you turning pages.

This is definitely not a children’s book. There is a dark and destructive atmosphere and none of the characters is any way happy – and if so, for the wrong reasons. The issues dealt with are disturbing: doemstic violence, abysmal poverty, drug abuse, child negligence, as well as the negative aspects that constitute such a great part of human relationships, unfortunately. Though there is no happy ending, Rowling shows that all characters have good and bad aspects, and nobody is just bad.

The novel is not written as suspenseful as the HP series. It is somewhat slow paced. Rowling takes her time to introduce and explain her characters so that the plot flows slowly, but steadily. All the plotlines are picked up at the end for a dramatic ending.

All in all, I thought it was an excellent read and I look forward to the author’s next novel.
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am 17. Februar 2013
Barry Fairbrothers Tod setzt Bewegungen in Gang, die uns die geschlossene Gesellschaft der Kleinstadt Pagford vorführen.
Im Mittelpunkt der Erzählung steht die – an Ibsen erinnernde – Tragödie der 16jährigen Krystal Weedon. Sie hatte ihr elendes Leben bisher ertragen, weil es zwei Stützen gab: die Förderung durch Barry Fairbrother und die Sorge für ihren kleinen Bruder Robbie. Fairbrother stirbt, und bei ihrem verzweifelten Versuch, für sich und Robbie eine Zukunft zu schaffen, verschuldet sie unbeabsichtigt auch noch Robbies Tod. Ihr bleibt nur noch der Weg in den Selbstmord.
Krystal gilt in der Kleinstadt als hoffnungslos verdorben, nur der Leser erkennt ihre Reinheit unter der rauhen Schale. Das Gemeindeleben und die einzelnen Menschen, in denen man leicht seine eigenen Mitbürger wiedererkennt, sind völlig normal und zugleich heillos verstrickt. Diese Verhältnisse fordern ein Opfer, und das ist Krystal. Ihr symmetrisch zugeordnet ist die ebenfalls, wenn auch auf andere Art vom Schicksal gebeutelte Sukhvinder; sie wird jedoch durch dieselben Ereignisse gewissermaßen „gerettet“, nicht zuletzt durch Krystals Tod.
Rowling hält sich nicht lange mit formalen Experimenten auf. Sie hat eine Geschichte zu erzählen und langweilt den Leser nicht mit Darlegungen über die Schwierigkeit, eine Geschichte zu erzählen. Sie ist selbstverständlich die allwissende Erzählerin, die auch die Gedanken und Gefühle ihrer Gestalten kennt – wie denn nicht, sie hat sie ja selbst erfunden. Rowling führt uns die mehr oder weniger beschränkten Personen vor, ohne eine von ihnen gänzlich zu verurteilen. Sie hat und weckt Verständnis auch für das Abstoßende der Charaktere; Zynismus ist ihr fremd. Sie klagt nicht an und predigt keine Moral. Trotzdem oder gerade deshalb hat sie ein sehr moralisches Buch geschrieben. Die Meisterschaft, mit der sie diese von „Harry Potter“ so verschiedene Aufgabe - auch sprachlich - bewältigt hat, kann man nur bewundern.
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am 1. Oktober 2012
This novel is certainly not what Harry Potter fans would be expecting. One gets the impression that Rowling has done her damnedest to move from fantasy to a hyper real world where the reader is not spared any of the tragedies of the life of real British teenagers, who in this story, do not have Hagrid or Dumbledore to save them. The characters are well drawn, the wit sharp and ruthless, the suspense picks up after the first quarter of the book when for two nights running I found myself unable to put it down, whilst knowing that there was a good chance of tormented dreams after reading about the tragic lives of several of the teenage characters. Definitely not light hearted but also recommended. I think it is extraordinarily difficult for an author like Rowling to release a novel into the public sphere which is in no way similar to her many much loved novels without it being strongly judged. Still a great novel though, just set aside any hopes for a Potter encore.
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am 5. Juli 2014
Als ich zum ersten Mal diesen Roman "in Angriff" nahm, war ich etwas enttäuscht. Kein Wunder, war ich doch von einem Krimi ausgegangen und wunderte mich, wann der Einsatz der Polizei kam. Also habe ich das Buch erst einmal wieder zur Seite gelegt. Beim 2. Mal klappte es dann besser. Ich bin begeistert von J.K. Rowling. Sie kann also nicht nur Harry Potter. Sehr intensiv schildert sie das Unverständnis von upper class, oder wer sich dafür hält, für die da unten. Es kommt in diesem Roman darauf an, in welchem Ort man geboren ist, um dazu zu gehören. Ebenso gelingt es ihr, das "Innenleben" der geschilderten Personen und das größtenteils mangelnde Interesse für den Mitmenschen zu beschreiben. Vollends geschafft hat mich dann das Ende. Ja, so kann es kommen. Und leider trifft es immer die Falschen.
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am 6. Februar 2014
Zu viele Protagonisten, zu viel expliziter Sex, zu lahme Handlung. Es scheint, dass Rowling nach den Jugenbüchern Harry Potter nun die Gelegenheit ergreift, deftige Sex- und Drogenelends-Szenen in aller Ausführung zum Besten zu geben. Schade! Eine spannende Handlung bleibt so auf der Strecke.
Viel Empfehlenswerter der Zweitling nach Harry Potter: "A Cuckoo's Calling"
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am 3. April 2014
Das Buch ist nicht auf die typische Weise spannend oder mitreißend. Aber es zieht einen langsam und fast unerwartet in die Lebenswelt einer Kleinstadt, und ehe man sich versieht kann man nicht anders als weiter lesen, weil man wissen muss, wie es alles ergeht. Fast wie bei einer Fernsehserie wie "The Wire" oder "House of Cards". Besonders hat mir gefallen, dass die Ereignisse aus so vielen Blickwinkeln beschrieben werden und man Einblicke in das Seelenleben von allen Beteiligten bekommt und beobachtet wie sich alles allmählich entwickelt und mehr und mehr verstrickt. Man spürt die Eskalation, kann aber nicht ausmachen, was passieren wird. Ein lesenswertes Buch. Auch wegen der tollen Art zu schreiben von JK Rowling.
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