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am 7. September 2014
Ich habe mir John McEnroes Autobiografie im US-amerikanischen Original und als eBook gekauft, habe es auf dem iPad mini gelesen.

Die Erweckung in Sachen Tennis war für mich das Wimbledon-Finale 1980, das erste zwischen Björn Borg und John McEnroe. Borgs fünfter und letzter Sieg, im Jahr darauf triumphierte der Amerikaner zum ersten Mal. Später bin ich für Duelle im Davis Cup, bei den US Open und Australian Open zwischen "Big Mac" und Boris Becker mitten in der Nacht aufgestanden. Für mich war McEnroe zu seiner Zeit der technisch versierteste Spieler von allen. Nicht nur wegen seiner 77 Einzel- und 78 Doppeltitel und weil er von 1981 bis 1984 viermal in Folge eine Saison an der Spitze der Weltrangliste abgeschlossen hat, war er für mich in den 1980ern der Größte (der Wildeste sowieso)

In seiner Biografie beschreibt er seinen sportlichen Werdegang, seinen Aufstieg, die historischen Duelle mit Björn Borg (später mit Jimmy Connors, Ivan Lendl und Boris Becker), der einst sein großes Idol war und den er dann entthronte. Sehr angenehm empfinde ich seinen lakonischen Schreibstil, die Art, sich über sich und seine zahlreichen Wutausbrüche lustig zu machen. Die gescheiterte Ehe mit der Schauspielerin Tatum O'Neal beschreibt er sehr sensibel, ebenso das Kennenlernen seiner zweiten Frau. Einen großen Platz nimmt auch seine Freundschaft mit dem früh verstorbenen Tennisprofi Vitas Gerulaitis (er starb mit 40 Jahren an einer Kohlenmonoxidvergiftung) ein.

Es tauchen einige Fachbegriffe im typischen US-Slang auf, aber im Lauf des Buches findet man sich gut zurecht damit.

Das Buch ist eine Bestätigung dessen, was ich vorher über "Big Mac" schon gedacht hatte: Er war nicht nur ein großartiger Tennisspieler, sondern ist (nach wie vor) ein sehr interessanter Mensch, ein Typ. Klare Kaufempfehlung für Fans des Tennis, als dieser Sport noch Typen hatte.
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am 13. Oktober 2009
Ein Buch nur für Leute, die tennisfanatisch sind? Definitiv nicht. Es erhöht zwar das Lesevergnügen, wenn man mit Namen wie Connors, Vilas und Borg noch was anfangen kann, im Grunde ist Serious aber eine Geschichte über das Leben. Es ist die Geschichte eines absoluten Egozentrikers, sie ist aber so ehrlich und voller Witz, dass man sich als Leser persönlich angesprochen fühlt. Mich hat es berührt, zu verstehen, unter welchem enormen Druck McEnroe gestanden hat (und wahrscheinlich noch steht) und wie er z.B. seine legendären Wutausbrüche erklärt und im Nachhinein bewertet. Ein interessantes Buch finde ich.
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