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174 von 182 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur das Cover...
es gibt keinen inhaltlichen Unterschied zwischen der normalen Version und der "Adult Edition"...
nur das Cover sieht anders aus!
Am 27. November 2003 veröffentlicht

versus
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo ist die Handlung????
Wochen vor dem 21.06. war ich zu nichts mehr zu gebrauchen und fieberte dem 5. Harry Potter Band entgegen.
Ich begann schnell mit der Lektüre und mich überkam ein Gefühl, welches ich während des Lesens der anderen vier Harry Potter Bände nie hatte: Langeweile (auch der Grund, dass ich eine wiederholte Lektüre nicht durchhielt).
Was...
Veröffentlicht am 4. September 2003 von TomBo


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174 von 182 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur das Cover..., 27. November 2003
Von Ein Kunde
es gibt keinen inhaltlichen Unterschied zwischen der normalen Version und der "Adult Edition"...
nur das Cover sieht anders aus!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harry wird erwachsen, 5. Juli 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Joanne Rowling zeigt mit diesem Buch wie gut sie sich in die Gedankenwelt von Jugendlichen einfühlen kann und sie zurecht als eine der großen Jugendbuchautorinnen unserer Zeit gesehen wird. Das Buch ist düsterer und dramatischer als seine Vorgänger. Geradezu kafkaesk ist der Prozess in den Harry verwickelt ist. Die Geschichte gewinnt beständig an Tempo und kumuliert in opulenten Kampfszenen mit überraschenden Wendungen.
Bereits der erste Abschnitt kündigt schicksalsschweren Ereignisse an und zeigt, daß sich Harry vom kleinen Jungen zum pubertierenden Teenager gewandelt hat. Während er in den ersten Bänden kindlich und eher verschmitzt agierte lernen wir diesmal einen ohnmächtigen Zorn kennen der rational nicht immer zu begründen ist. Unbändige Wut macht sich in ihm breit wenn er von Erwachsenen nicht als vollwertiger Partner gesehen wird. Im Drang aufzubegehren und sich gegen diese Ungerechtigkeit aufzulehnen ignoriert er deren Ratschläge und versucht seinen eigenen Weg zu gehen.
Die erwachende Sexualität wird ebenfalls thematisiert, wenn auch sehr dezent und politisch äußerst korrekt. Harry bekommt einen ersten Kuß, kann sich allerdings nicht wirklich in die weibliche Gedankenwelt einfühlen und erlebt daher auch herbe Enttäuschungen. Auch Hermine hat einen Freund, was allerdings nur sehr kurz und wage angedeutet wird
Der wichtigste Schritt um das Erwachsen-werden der Hauptfiguren begreiflich zu machen ist in meinen Augen die Entzauberung der Erwachsenen. Harry erfährt durch eine Rückblende einige negative Seiten seines Vaters und Sirius Blacks und erkennt daß Professor Snape auch menschliche Züge hat und verwundbar ist. Am interessantesten ist jedoch die Figur des Professor Dumbledore. So einen Lehrer (oder auch Vater) wünscht sich jedes Kind. Anstatt Harry, dessen unüberlegtes Handeln grausame Konsequenzen hat, Vorwürfe zu machen daß dieser seine Anweisungen nicht befolgt hat, gestehen er eigene Fehler ein. Er behandelt Harry als ebenbürtigen Gesprächspartner und weiht in Geheimnisse ein, die Weichenstellungen für die kommenen Bücher sind.
Ein großartiges Werk und eine würdige Fortsetzung der Erfolgsreihe. Man sollte die vorhergehenden Bände gelesen haben, da die Geschichte aufbauend erzählt wird und öfter auf vergangenes Bezug genommen wird.
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harry wird erwachsen, 20. August 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Joanne Rowling zeigt mit diesem Buch wie gut sie sich in die Gedankenwelt von Jugendlichen einfühlen kann und sie zurecht als eine der großen Jugendbuchautorinnen unserer Zeit gesehen wird. Das Buch ist düsterer und dramatischer als seine Vorgänger. Geradezu kafkaesk ist der Prozess in den Harry verwickelt ist. Die Geschichte gewinnt beständig an Tempo und kumuliert in opulenten Kampfszenen mit überraschenden Wendungen.
Bereits der erste Abschnitt kündigt schicksalsschweren Ereignisse an und zeigt, daß sich Harry vom kleinen Jungen zum pubertierenden Teenager gewandelt hat. Während er in den ersten Bänden kindlich und eher verschmitzt agierte lernen wir diesmal einen ohnmächtigen Zorn kennen der rational nicht immer zu begründen ist. Unbändige Wut macht sich in ihm breit wenn er von Erwachsenen nicht als vollwertiger Partner gesehen wird. Im Drang aufzubegehren und sich gegen diese Ungerechtigkeit aufzulehnen ignoriert er deren Ratschläge und versucht seinen eigenen Weg zu gehen.
Die erwachende Sexualität wird ebenfalls thematisiert, wenn auch sehr dezent und politisch äußerst korrekt. Harry bekommt einen ersten Kuß, kann sich allerdings nicht wirklich in die weibliche Gedankenwelt einfühlen und erlebt daher auch herbe Enttäuschungen. Auch Hermine hat einen Freund, was allerdings nur sehr kurz und wage angedeutet wird.
Der wichtigste Schritt um das Erwachsen-werden der Hauptfiguren begreiflich zu machen ist in meinen Augen die Entzauberung der Erwachsenen. Harry erfährt durch eine Rückblende einige negative Seiten seines Vater und Sirius Blacks und erkennt daß Professor Snape auch menschliche Züge hat und verwundbar ist. Am interessantesten ist jedoch die Figur des Professor Dumbledore. So einen Lehrer (oder auch Vater) wünscht sich jedes Kind. Anstatt Harry, dessen unüberlegtes Handeln grausame Konsequenzen hat, Vorwürfe zu machen daß dieser seine Anweisungen nicht befolgt hat, gestehen er eigene Fehler ein. Er behandelt Harry als ebenbürtigen Gesprächspartner und weiht in Geheimnisse ein, die Weichenstellungen für die kommenen Bücher sind.
Ein großartiges Werk und eine würdige Fortsetzung der Erfolgsreihe. Man sollte die vorhergehenden Bände gelesen haben, da die Geschichte aufbauend erzählt wird und öfter auf vergangenes Bezug genommen wird.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Harry in der Pubertät und der totalitäre Staat, 23. Januar 2004
Von 
Gregor Theis (Meerbusch Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"The Order of the Phoenix" hat mir recht gut gefallen. Ich fand das Buch von Anfang bis Ende spannend und habe es sehr schnell durchgelesen. Harry Potter bekommt in diesem Band meiner Meinung nach etwas zu viele Probleme ab. Die Entwicklung finde ich in dieser Richtung etwas übertrieben. Auch seine hausgemachten Probleme sind vielleicht überzogen.
Der fünfte Band baut einen neuen Spannungsbogen auf, der für die zwei folgenden Bände viel Aktion verspricht. Vor allem die Äußerungen von Dumbledore am Schluss der Romans deuten auf einen finalen Showdown zwischen Harry und dem Dark Lord hin.
Besonders gefallen hat mir die Einführung der Dolores Umbrigde als Inquisitor. Mir drängte sich der Vergleich mit der Machtergreifung Hitlers, dem Ermächtigungsgesetz und totalitären Staaten im Allgemeinen auf. Die Erweiterung der Befugnisse bis hin zum Aufbau eines Geheim- bzw. Spitzeldienstes ist wirklich gut gemacht. Vielleicht kann man so etwas mal in einem Deutschunterricht verwenden.
Meiner Meinung nach handelt es sich um ein spannendes Buch, um das man als Harry Fan sowieso nicht herumkommt. Sicherlich ist der Band fünf kein Kinder- sondern ein Jugend- oder Erwachsenen Buch.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harry Potter wird erwachsen......, 6. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Harry Potter wird erwachsen, das merkt man in diesem Band ganz deutlich. Er ist frech, hört nicht auf seine Freunde, zweifelt an sich selbst und merkt wie schwierig es ist mit der ersten Liebe umzugehen. Harry ist ein typischer Jugendlicher, der eigene Erfahrungen und Fehler machen muss.
Es war schon komisch, den sonst ganz sympathischen Harry plötzlich mal nicht zu mögen, weil er sich teilweise echt ätzend - auch seinen Freunden gegenüber - verhält. Aber jeder Jugendliche hat Ecken und Kanten.
Ganz deutlich läuft in diesem Band alles auf einen großen Kampf zwischen Gut und Böse hinaus....
Alles in allem ein geniales Lesevergnügen. Freue mich bereits jetzt auf Band 6.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An diesem Buch scheiden sich die Geister..., 12. Oktober 2004
Ich wurde vorher von vielen Leuten eindringlich gewarnt, dass Buch 5 wirklich schlecht sei und es mir wahrscheinlich den Spaß an Harry Potter verderben würde. Ich habe erst vor kurzem alle 5 Bücher in kurzen Zeitabständen hintereinander gelesen und kann jetzt eigentlich nicht sagen, dass ich Buch 5 schlechter fände als seine Vorgänger. Ich hatte auch niemals das Gefühl, ich müsse mich durch die Seiten hindurchquälen. Ich fand außerdem, dass die Geschehnisse am Ende von Buch 4 von Harry geistig verabeitet werden müssen und er nach all dem nicht mehr der gleiche sein kann. Somit stellt Buch 5 sehr gelungen die direkten Auswirkungen von Buch 4 dar.
Es stimmt schon: Harry Potter ist nicht mehr der sympathische nette Junge der ersten 4 Bände. Das hat meiner Ansicht nach zwei zusammenwirkende Gründe:
1. Harry Potter ist an der Schwelle zum Erwachsenwerden und erkennt, dass in der (Zauberer-) Welt nicht alles so positiv ist, wie er bisher dachte. Z.B., dass sein Vater nicht immer ein großer Held war.
2. Was am Ende von Buch 4 passiert, hat ihn mehr beeinflußt, als ihm bewußt ist (mit anderen Worten: seine Verbindung mit Voldemort wurde gestärkt...).
Was mir wirklich gut gefallen hat, ist, dass Hermione und Neville in Buch 5 deutlich mehr Charaktertiefe haben. Auch ist Rowling zu einer wahren Meisterin in der Kunst des 'Foreshadowing' geworden. Dies zeigt sich besonders deutlich in 'Order of the Phoenix'. Es lohnt sich deshalb das Buch nochmals zu lesen, um all die kleinen Hinweise zu entdecken.
Ich muss trotz meines Lobes für Buch 5 anmerken, dass ich den Tod einer gewissen Person für ziemlich unnötig halte und ich hoffe, dass in Buch 6 und 7 nicht allzuviele Leute ins Gras beißen müssen. Die Bücher sind nämlich auch ohne Heldentode schon tragisch genug.
Ich habe viel Kritik über das Buch gehört - viele meiner Freunde fanden die Grundstimmung des Buches zu negativ. Ich kann diese Kritik zwar nachvollziehen, aber mir hat's den Spaß an 'Harry Potter' nicht verdorben und ich fiebere ungeduldig dem sechsten Buch entgegen!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut genial, 7. Oktober 2003
Ich denke, dass es J.K. Rowling immer wieder gelingt, ihre Leser zu überraschen. Dieses Buch ist ganz klar ein wichtiger Teil der Harry Potter-Geschichte, da hier Harry Wichtiges über die Vergangenheit seiner Vorbilder erfährt (Snape's Worst Memory), und so einsehen muss, dass auch Erwachsene fehlbar sind. Das Buch zeigt Harry auf dem Weg zum jungen Mann, er wird nun immer mehr gezwungen sein, die Folgen seiner eigenen Entscheidungen zu tragen, ohne sich weiterhin auf die Hilfe der Erwachsenen verlassen zu können. Dieser Weg ist zuweilen traurig und erfüllt Harry mit Wut, was meines Erachtens im Roman sehr gut dargestellt ist.
Die Liebesgeschichte konnte nicht funktionieren, da der weibliche Part nicht imstande ist, Harry Potters momentane Gefühlswelt nachzuvollziehen, bzw. ist Harry nicht imstande, nach außen hin zu kommunizieren was in ihm vorgeht. Nicht einmal seinen engsten Mitstreitern Ron und Hermione erzählt er sofort immer alles.
Die Entwicklung von Harry und Snape finde ich sehr interessant, da Snape einerseits Schwächen zeigt, anfällig ist für eigene verdrängte schmerzvolle Erinnerungen und so Dumbledores Anweisung nicht befolgt, andererseits klar auf der Seite der Guten ist. Harry hat sich in diesem Band bei ihm nicht entschuldigt und er kann es auch nicht, dazu müsste er über seinen Schatten springen, da er einerseits selbst Schuld ist an Snapes Verärgerung, und das weiß er auch, aber andererseits dieser Streit indirekt zu Harrys tiefem Verlust geführt hat und er Snape dafür verantwortlich macht, was nicht richtig, aber doch menschlich ist... Wir werden in Band 6 hoffentlich erfahren , wie die Beziehung zwischen Harry und Snape weitergeht, es wird mit Sicherheit interessant!
Des weiteren muss ich sagen, dass in diesem Band wieder Szenen waren, die so gar nicht in einem Film wiedergegeben werden können, da ich vor lauter Sympathie und Dankbarkeit angesichts solch herzerfrischenden Humors laut auflachen musste (kleine Anekdoten wie z. b. das Portrait des spöttischen Phineas Nigellus am Ende von "The Centaur and the Sneak" oder Fred und George's größter Streich...).
Bevor ich hier zuviel verrate, mach ich lieber Schluss in Angedenken an J.K. Rowling, die mir viele amüsante Stunden bei Kerzenlicht und Harry-Potter-Buch bereitet hat und hoffentlich noch bereiten wird...
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo ist die Handlung????, 4. September 2003
Wochen vor dem 21.06. war ich zu nichts mehr zu gebrauchen und fieberte dem 5. Harry Potter Band entgegen.
Ich begann schnell mit der Lektüre und mich überkam ein Gefühl, welches ich während des Lesens der anderen vier Harry Potter Bände nie hatte: Langeweile (auch der Grund, dass ich eine wiederholte Lektüre nicht durchhielt).
Was war geschehen? Meiner Meinung nach handelt es sich bei HP 5 um einen reinen "Brückenband"; verschiedene neue Charaktere weren eingeführt (leider oft im Schweinsgalopp) und der Leser erfährt viel Neues über das Zaubereiministerien und Rowling entführt uns, wie vorab schon angekündigt, an verschiedene neue Orte in der Zaubererwelt.
Das klingt alles ganz gut, nur es fehlt etwas ganz Entscheidenes: Eine in sich geschlossese Handlung! Der Auftakt des Buches ist wahrhaftig atemberaubend und spannend, aber dann tut sich mehrere hundert Seiten nicht wirklich viel. Man dürfte meinen, dass die Arbeit des Orden im Mittelpunkt steht und die Konfliktsituation zw. "Gut und Böse" vertieft dargestellt wird, doch leider agiert der Orden im Hintergrund und trägt nicht wirklich viel zum Geschen bei. Die Charaktere die wir lieben, wirken erstaunlich schwach und teils lieblos ausprofiliert. Harry ist in Hogwarts und hat mit Prof. Umbridge (eine wahrhaft grausame Person, der Konflikt zwischen ihr und Harry ist allerdings etwas langatmig dargestellt) und alten Feinden zu kämpfen, man erfährt einiges über Harrys Eltern und Snape und das wars aber auch schon fast.
Rowling lässt viel zu viele Parallelhandlungen laufen, welche zum Teil versanden und zum Teil umständlich zu Ende geführt werden. Einige dieser Handlungen wirken fast schon wie "Seitenfüller" ( zum Beispiel Hagrids Abenteuer und das geheimnisvolle Monster im verbotenen Wald - was war denn das??? - oder die Geschichte zwischen Cho und Harry - nichts als heiße Luft und ebenfalls irgendwann mittendrin zu Ende und nicht mehr relevant).
Zeichneten sich vor allem die Bände 3 und 4 durch eine packende, alles dominierende Story aus, fehlt diese dem 5. Band total.
In den letzten sieben Kapiteln findet J. K. Rowling wieder zu ihrer alten Hochform zurück. Aber das allein kann das Buch auch nicht mehr retten. In diesem Buch sollen anscheinend viele Handlungen ein Großes ergeben - tun sie aber leider nicht.
Leider fehlte diesmal alles in allem der übergreifende Funke und ich hoffe, dass der sechste Band wieder an die Qualität des Vierten anschließt.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerfüllte Erwartungshaltungen?, 31. Oktober 2003
Die vielen negativen Kundenrezensionen erstaunen mich und veranlassen mich, nun eine eigene Rezension zu schreiben:
In der Tat, Action und "albernes Zauberstabgefuchtel" gibt es hier wenig. Jedoch immer noch genug um in einer potentiellen Verfilmung auch Action-Kino-Freunde auf ihre Kosten kommen zu lassen. Man denke nur an den Show-down im Zaubereiministerium oder die fortschreitende Entgleisung Hogwarts aus pädagogischer Hand, gipfelnd im fulminanten Abgang der Weasley-Zwillinge.
Zugegeben, auch die im Klappentext angekündigte Enthüllung "It is time'he said,'for me to tell you what I should have told you........" ist gemessen an den durch die ersten 4 Bände gesetzten Erwartungen an J.K. Rowlings Einfallsreichtum nicht ganz so prickelnd.
Liest man jedoch HP5 nicht als Fantasy- oder Kriminalroman, sondern als Entwicklungsroman, was er mehr als alle vorangegangenen Bände auch und vor allem ist, wird man für Mangel an Action und verblüffender Plot-Auflösung mehr als entschädigt.
Harrys pubertäre Übellaunigkeit, nervt vielleicht, ist aber absolut überzeugend. Auch das von viele Rezesenten monierte Scheitern der ersten Liebesbeziehungs-Versuche, völlig realistisch. Köstlich dazu der Kommentar meiner 15-jährigen Tochter " Harry kapiert einfach nicht, was Mädchen wollen".
Außerdem: Ein Fantasy-Held,(hier muß dieses Genre doch wieder bemüht werden) der nach literarischer Tradition, immer mehr vereinsamt, um schließlich allein das Böse zu besiegen, mit glücklicher Liebesbeziehung? Wo gibts denn sowas?.
Auch die Frage "Wer bin ich?" stellt sich Harry mehr noch und reifer als schon in Band 2. Aufgeworfen wird sie aus emotional sehr unterschiedlich besetzten Ecken, einerseits von Sirius Black (Du bist ja überhaupt nicht wie dein Vater), andererseits von Professor Snape (Du bist genauso arrogant, wie dein Vater). Und Harry fängt an, sich zu fragen: "Will ich überhaupt sein, wie mein Vater?"
Ein gelungener literarischer Schachzug, das Kapitel "Snapes worst memory", in dem zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Es verrät einiges mehr über Snape, thematisiert zugleich die spätestens in der Pubertät fällige Entglorifizierung der eigenen Eltern.
Auch die Tatsache, daß entgegen der Erwartungen der HP-Fans und entgegen der Erwartungen Harrys in Bd 5 eine Art Krieg und Gemetzel beginne, zäh und quälend seitenlang überhaupt nichts derartiges passiert, finde ich dramaturgisch sehr gelungen, durchaus verstörend, aber nicht störend.
Schließlich der finale Show-down. Endlich einmal andersherum!
Nicht wie bisher, Harry rettet ganz allein die Welt, sondern die anderen müssen Harry zur Hife eilen, der aufgrund von Unbedachtheit, Voreiligkeit und seines ihm von Hermine nicht ganz zu Unrecht unterstellten Helfer-und Heldensyndroms ins Verderben rennt.
Die Überraschungen in Bd 5 liegen eben weniger auf inhaltlicher als auf dramaturgischer Ebene.
J.K. Rowling ist auch diesmal eine ganze Menge eingefallen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen There is no stopping J.K. or Harry for that matter, 12. Mai 2004
Von 
Peter Berlin "Osnabrueck" (Cologne, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
I finished "Goblet of Fire" - the preceding novel in the Harry Potter serie - and of, course, I had to to read this one next. It did not let me down. I had high expectations because so far rowling has always gotten better and she tops herself again. This is clearly not a children's book anymore - with more than 800 pages some children might hardly be able to hold it. Just like Hary Potter grows older and moiré mature - he was 10 years old in "Philosopher's stone", he now is 15 - so his problems become more complex and sinister, too. There are some wonderful scenes about boys in puberty - just plain bad behavior, eating all the food in sight and speaking with their mouths full, their general lack of understanding of what girls really want - that are really funny. Especially when Harry - our superwizard, very adept at beating evil - just has no clue how his little girl-friend wants him to act - until Hermione takes him by the hand and very patiently explains the situation to him. But there is more than struggling with his own hormones since Voldemort is at again and and Harry needs all his wits to come out victorious this time. The order of Phoenix is a group of wizards who have to battle Voldemort on their own since the ministry plainly refuses to believe the immediate danger emanating from Voldemort. Again J.K. Rowling writes a breath-taking showdown at the end that Harry cannot escape without help from his friends. There are some new interesting characters - Luna, a rather strange student at the wizard school, who Harry does not like at all at first sight. I am curious to know what role she will play in the next novels. Again, this novel, like all its predecessors, is full of wonderful imagination and creativity and I just keep wondering how the author comes up with all these twists of plots, interesting characters and ingenious ideas.
There were some complaints by other readers how Harry has changed for the negative and that the overall mood of the novel is too gloomy. Well, obviously Harry has to change. We all do from the ages of 10 to 15. He would not be believable anymore if he did not. Boys in the middle of their puberty can be rather stressful to their environment. What else is new? And fighting the murderer of your parents is no easy fight, especially since that enemy is out again, trying to complete the evil tasks that Harry stopped him doing when he was a little boy. So don't let those negative views influence you in any way. I truly enjoyed reading this book cover to cover within days. I just couldn't put it down. Now it is a long wait till part 6. Can I hold out? For lack of alternative, I will have to.
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Harry Potter 5 and the Order of the Phoenix. Celebratory Edition (Harry Potter Celebratory Edtn)
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